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TU-Museumspavillon: TGA - Elektrotechnik

Technische Universität Berlin | Vergabekammer des Landes BerlinBerlin, BerlinVeröffentlicht:
Angebotsfrist: abgelaufen

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Öffentliche Ausschreibung der TU Berlin für die komplette Elektrotechnik (TGA) im Neubau des Museumspavillons (2-geschossiger Holzbau).

Worum es geht: Es werden Elektroinstallationsarbeiten in zwei Teilbereichen (Los 1: KG 440 – Stark-/Schwachstrom, Sicherheitsbeleuchtung, Blitzschutz, BMA-Anbindung; Los 2: KG 450 – Sicherheits- und IT-Technik wie BMA, EMA, Videoüberwachung, Datennetz) vergeben.

Was zu tun ist: Planung, Lieferung, Installation und Inbetriebnahme aller elektrotechnischen Anlagen nach VDE-/DIN-Normen und VOB – inklusive Kabeltrassen, Verteilern, Beleuchtung (CASAMBI-Bluetooth), Brandmelder, Netzwerk und Dokumentation.

Rahmen: Geplante Bauzeit August 2026 – Juni 2027.

Ausschreibung ansehen

Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Die Angebotsfrist ist abgelaufen.
HEUTE
Termin / FristJUN2026 AUG OKT DEZ FEB APR JUN
Veröffentlichung11. Juni 2026
Bieterfragen-Frist11. Juni – 6. Juli 2026
Angebotsfrist14. Juli 2026
Bindefrist14. Juli – 14. Aug. 2026
Vertragsbeginn17. Aug. 2026
Vertragslaufzeit17. Aug. 2026 – 11. Juni 2027
Dokumentationsübergabe zur Prüfungca. 17. Aug. 2026
Lieferscheine/Liefernachweiseca. 17. Aug. 2026 – 11. Juni 2027
Vertragsende11. Juni 2027
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Preis & Qualität5 Kriterien
Preis 0%Qualität 0%
  • Preis (Wertungssumme einschl. evtl. Wartungskosten)0%

    Wertungssumme des Angebotes; 10 Punkte für niedrigste Wertungssumme, 0 Punkte ab dem 2-fachen der niedrigsten Wertungssumme, lineare Interpolation dazwischen.

  • Technischer Wert0%

    Produktangaben zu bestimmten Positionen sowie Nebenangebote. Bewertung: Angebot wie LV, Besser als LV, Mindestanforderungen (Punkte 0-10).

  • Vertragsbedingungen0%

    Bewertung der Vertragsbedingungen im Zusammenhang mit Nebenangeboten. Bewertung: Angebot wie LV, Besser als LV, Mindestanforderungen (Punkte 0-10).

  • Folgekosten0%

    Bewertung der Folgekosten im Zusammenhang mit Nebenangeboten. Bewertung: Angebot wie LV, Besser als LV, Mindestanforderungen (Punkte 0-10).

  • Energieeffizienz0%

    Energieeffizienzniveau des Angebots. 10 Punkte für höchstes Niveau, 0 Punkte für niedrigstes Niveau, lineare Interpolation mit 3 Stellen nach dem Komma.

Für jedes Kriterium wird eine Punktezahl durch Multiplikation des v.H.-Satzes des Zuschlagskriteriums mit den im Rahmen der Angebotswertung festgelegten Punkten (0-10) ermittelt. Die Gesamtpunktzahl aller Kriterien entscheidet über die Rangfolge. Preis: 10 Punkte für niedrigste Wertungssumme, 0 Punkte ab dem 2-fachen der niedrigsten Wertungssumme, lineare Interpolation dazwischen (3 Stellen nach Komma). Energieeffizienz: lineare Interpolation zwischen höchstem und niedrigstem Niveau.

KI-Hinweis: Die einzelnen prozentualen Gewichtungen der fünf Zuschlagskriterien (Preis, Technischer Wert, Vertragsbedingungen, Folgekosten, Energieeffizienz) sind im Formular V 227.H F nicht ausgefüllt – nur die Summe 100% ist angegeben. Die tatsächlichen v.H.-Sätze müssen noch durch die Vergabestelle ergänzt werden.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Übergeordnete Anforderungen und Normen

Die Arbeiten sind nach den einschlägigen VDE-Normen (DIN VDE 0100-Reihe, 0105-100, 0185-305, 0298, 0833, 0800-1, 0108-100-1), VDI-Richtlinien (u. a. VDI 3814 Gebäudeautomation, VDI 6008 Barrierefreiheit, VDI 6039 Inbetriebnahme), DIN-Normen (EN 50173 IT-Verkabelung, EN 12464-1 Beleuchtung) und VOB Teil A/B/C (insbesondere ATV DIN 18382 Elektroinstallationsarbeiten) auszuführen.

Material- und Nachhaltigkeitsanforderungen:

Sämtliche Kabel und Leitungen in Aufenthaltsräumen und Fluchtwegen müssen halogenfrei sein (z. B. N2XCH, N2XH-J, J-H(St)H).Holzprodukte ausschließlich aus FSC- oder PEFC-zertifizierter Forstwirtschaft mit Chain-of-Custody-Nachweis.Dämmstoffe (EPS, XPS, PUR, PIR, Melamin-/Phenolharzschäume, Kautschuk/PP/PE/EPDM) ohne halogenierte Treibmittel und mit REACH-konformer Herstellerdokumentation.Kleb- und Dichtstoffe mit EMICODE EC1/EC1PLUS oder gleichwertig.VOC-/Gefahrstoffnachweise (Sicherheitsdatenblätter, Produktdatenblätter, EPDs) für alle eingesetzten Materialien.BNB-Zertifizierung ist zu unterstützen, inklusive Produktdeklaration, Freigabeprozess und Mengenaufstellung.

Baustellenorganisation:

Bauschutt arbeitstäglich eigenverantwortlich entsorgen.Baustrom und Bauwasser vom Auftragnehmer.Lagerung unter Baumkronen ist verboten (Baumschutz).Beengte Platzverhältnisse und Schutz von Bestandsinstallationen beachten.Fachbauleiter nach LBO sowie deutschsprachiger Firmenbauleiter mit ständiger Präsenz vor Ort erforderlich.

Dokumentationspflichten (gelten für alle Bereiche):

Gewerkespezifische Dokumentation nach KGR 440, BBR 02/2008 und CAD-Vorgaben des Auftraggebers: 3-fach Papier, 1-fach digital (PDF).Produktkataster als fortlaufend geführtes offenes Excel-Dokument.Lieferscheine wöchentlich gesammelt an die Bauüberwachung.Brandschutztechnisch relevante Dokumentation 1-fach für den Prüfsachverständigen.Vollständige Dokumentation ist Voraussetzung für die Abnahme; Übergabe zur Prüfung spätestens 14 Tage vor Aufnahme des Probebetriebs.

Starkstrom-Erschließung (vom TU-Hauptgebäude zum Pavillon)

Stromversorgung des Pavillons aus dem Niederspannungsnetz der TU über den NH2-Trenner Feld F15.

780 m Kabel NYCWY 3x70 SM/35 (Cu-Zahl 2410), Verlegung im Doppelboden, über Flur-Kabeltrasse und Kabelschacht sowie im Erdreich.390 Stück Betonkabelkanal aufnehmen und verschließen (ca. 195 m).Kabel einseitig an der NSHV aufklemmen (inkl. Kabelschuhe, Presszange, Bolzen), Kennzeichnung „Vorsicht Hochspannung".Kabelrinne gelocht, bandverzinkt (H ≥ 60 mm, B ≥ 100 mm), C-Profilschienen als Wandausleger, 18 Bodenplatten Doppelboden aufnehmen und schließen.Tiefbauarbeiten: Graben 0,3–0,4 m Breite, Tiefe bis 0,8 m, Boden lösen/lagern/verfüllen/verdichten, Kabelwarnband 40 cm über Rohr.Kernbohrung Beton Ø 100–150 mm, Tiefe 35–40 cm, staubarm.Kabeldurchführungssysteme (2 nebeneinander + 2 übereinander, Wanddicke 25–36 cm, W1-E).Schutzrohr PVC-U AD 110 mm, inkl. Rohrbogen 45°.Bestandsdokumentation (Grundrisse, Materialübersicht, Messprotokolle, 1× digital, 1× Papier).

Elektroverteiler und Schutztechnik

Folgende Verteiler sind zu liefern, montieren und in Betrieb zu nehmen:

NSHV mit Hausanschluss: 500 A, IP54, IK09, inkl. Überspannungsschutz Typ 1+2, Wandlermessung 500/5, Zählerplatz für PV-Anlage ~25 kWp.Allgemeinverteiler: 250 A, IP44, IK09, 1 REG-Feld.Heizungsraumverteiler: 250 A, IP54, 4 REG-Felder.Etagenverteiler: 125 A, IP44/IP54, 4 REG-Felder, 192 Teilungseinheiten.Dachverteiler: 125 A, IP54, min. -14 °C.

Schutz- und Schaltgeräte (Auswahl):

RCCB Typ A: 8× 25 A/30 mA, 8× 40 A/30 mA, 46× 63 A/30 mA.RCBO Typ A: 12× 16 A/30 mA, 1-polig+N.Leitungsschutzschalter Charakteristik B: 4× 6 A, 44× 10 A, 105× 16 A 1-polig, 10× 16 A, 5× 20 A, 15× 25 A, 3× 32 A, 2× 40 A 3-polig.Lasttrennschalter: 9× 63 A, 1× 125 A, 1× 250 A (jeweils 3-polig, AC-21).D02-Sicherungssockel (41 St) und -Einsätze gG 35 A (60 St), 40 A (12 St), 63 A (66 St).Installationsschütze und Hilfsschütze (12+57+12 St).Überspannungsschutz Typ 1+2 (1 St für NSHV), Typ 2 (11 St), PV-Typ 2 (8 St).Reihenklemmen 3-stöckig und einstöckig in mehreren Querschnitten (insgesamt ca. 300 St).

Kabel, Leitungen und Verlegesysteme

Halogenfreie Kabel und Leitungen (Auszug):

N2XCH: 4×50, 4×35, 4×25, 4×16 (insgesamt ca. 343 m).N2XH-J 5×6 RE (210 m), 5×2,5 RE (7.900 m), 5×1,5 RE (3.900 m), 3×2,5 RE (6.700 m), 3×1,5 RE (1.800 m).J-H(St)H Installationskabel: 2×2×0,6 (700 m), 2×2×0,8 (340 m), 4×2×0,8 (3.400 m + 650 m), 6×2×0,8 (40 m), 10×2×0,8 (80 m).Funktionserhaltend E30: J-H(St)H 2×2×0,8 (25 m).

Verlegesysteme:

Elektroinstallationsrohre aus Alu (AD 20/25/32 mm, auf Putz) und halogenfreier Kunststoff (AD 20/25/32 mm, offen, mit Abstandsschellen).Steigleiter/Kabelleiter bandverzinkt 60×300 mm (24 m) und 60×400 mm (6 m), inkl. 90°-Bögen und T-Abzweige.Kabelrinnen gelocht 60×100/200/300 mm, Sammelhalter/Kabelklammern für bis zu 12 Kabel (1.900 St).Elektroinstallationskanal 60/170 mm halogenfrei mit Innenecken.C-Profilschienen, Gewindestangen M10, Ausleger und Mittenabhängungen für Trassen.Alle Datenleitungen separat von Energiekabeln verlegen; alle Leitungen maschinell beschriften.

Installationsgeräte und Beleuchtung

Installationsgeräte (Programm „Berker Q1" in anthrazit samt; EDV-Steckdosen in Rot):

Wippschalter/Wipptaster (8+2 St), Präsenzmelder 360° IP44 mit Dämmerungsschalter (15 St).CEE-Steckdosen 16/32/63 A (je 1 St, AP, IP44/IP54).Schutzkontaktsteckdosen 16 A in diversen Ausführungen (Geräte-, AP-, Unterflur- und Kanaleinbau, über 300 St gesamt).Unterflurdosen für 6 Geräte (38 St).CASAMBI-Bluetooth-Wandschalter (4 St) mit Funkeinsätzen (4 St) und Wand-Touchpanel mind. 12 Zoll (1 St) zur Programmierung.

Beleuchtung:

5-Leiter-Stromschienensystem 230/400 V AC, 3×16 A, DALI, schwarz RAL 9011.LED-Stromschienenstrahler 12 W/24 W, 3000 K, Ra ≥ 92.Einbau- und Aufbaudownlights in verschiedenen Größen, 3000 K, Ra 92.Pendelleuchten direkt/indirekt, DALI-2.Fluter/Strahler für Ausstellungsbereiche, Pollerleuchten außen IP65, 3000 K.Notruf-Kompakt-Set für barrierefreies WC.Beleuchtungsstärkemessung mit ca. 600 Messpunkten.

Sicherheitsbeleuchtung

17 Rettungszeichenleuchten Erkennungsweite 15 m, IP43.4 Rettungszeichenleuchten Erkennungsweite 30 m, IP54, mit automatischer Prüfeinrichtung.40 Sicherheitsleuchten IP41 innen, 10 Sicherheitsleuchten IP54 außen.Betriebsdauer 1 Stunde, LED.1 automatische Prüfeinrichtung ATS Typ ER nach DIN EN 62034 für Einzelbatterie-Notleuchten, 230 V AC, Datenleitung max. 1.500 m, IP65, Ethernet-Port.Dauerhaft wisch- und UV-beständige Beschriftung aller 71 Sicherheitsleuchten.Parametrierung der Sicherheitsbeleuchtungsanlage, Einweisung der Bediener, Sachverständigenabnahme.

Blitzschutz, RWA, Potentialausgleich, Brandschotte

Blitzschutz (Klasse 3):

HVI-Leitungen mit Trennungsabstand s ≤ 75 cm (Luft) bzw. s ≤ 150 cm (fester Baustoff).Fangleitungen Runddraht V4A d = 10 mm, Dachleitungshalter, Trennstellen, Verbindungsklemmen, Fangspitzen und Fangstangen, Anschlüsse an die Stahlkonstruktion.Erdung/Potentialausgleich nach DIN 18014.Widerstandsmessung Erdungsanlage und Prüfbericht Blitzschutzanlage nach DIN VDE 0185 Teil 1 (3-fach).

RWA-Anlagen:

Installation und Anschluss bauseits beigestellter RWA-Zentralen.Anschluss Rauchmelder, RWA-Taster, Regen-/Windsensoren, RWA-Motoren und Sicherheitsscheren-Motoren.Gemeinsame Inbetriebnahme mit Dachdecker/Fensterbauer inkl. Protokoll und Übergabeprotokoll.

Durchbrüche und Brandschotte:

Kabelschlitze in Ziegel/Beton/Kalksandstein (50×30 mm).Kernbohrungen Ø 50–100 mm, Tiefe 17,5–20 cm.Fachgerechte Brandschutzabschottung S60/S90 nach DIN 4102 mit zugelassenen Systemen.Abschottungen für Holzständerwände (15–300 mm) und Decken (210–270 mm).

Potentialausgleich:

Potentialausgleichsschienen Klasse N und H, Kabel N2XH-J 1×16 RE und 1×6 RE.Anschluss metallischer Komponenten: HLS-Geräte, Rohrleitungen, Kabeltrassen, Labortische, MSR-Geräte, Serverschränke, Überspannungsschutz.

Brandmeldeanlage (BMA)

Lieferung, Beschriftung und Kennzeichnung aller automatischen und nichtautomatischen Melder gemäß DIN 14675.Brandmelderzentrale nach DIN 14675 und DIN VDE 0833-2 mit 4 Ringleitungen, ausbaubar auf mind. 6, bis 127 Meldergruppen.Ersatzstromversorgung für 72 h Überbrückungszeit, Alarmierungszeit mind. 0,5 h.Halogenfreies Kabel N2XH-J 3×1,5 RE mit E30-Funktionserhalt.LWL-Vernetzung Monomode 2 Fasern mit der Hauptzentrale der TU.Mehrfachsensor- und Zweikriterienmelder (Rauch/Wärme), Thermodifferentialmelder in Küchen, Handfeuermelder in Rettungswegen.Signalgeber optisch und akustisch.AWUG mit LTE-Übertragungseinheit, 8 Eingänge.Feuerwehr-Anzeigetableau, -Bedienfeld, -Schlüsseldepot, -Freischaltelement.54 Feuerwehr-Laufkarten DIN A3 in geschützter Folie (Grundrisse als DXF).Programmierung nach Brandfallsteuermatrix, Parametrierung Meldebereiche und Steuerungen.Hinweis: Lieferung und mechanische Montage der Melder sind NICHT Bestandteil (bauseits).

Einbruchmeldeanlage (EMA) und Zutrittskontrolle (ZKA)

4 untereinander vernetzte Einbruchmeldezentralen (EMZ), Sicherheitsgrad 3, VdS Klasse C, DIN EN 50131-3.IP-basierte Vernetzung über TCP/IP, VdS 2311-konform.Kopplung mit der Zutrittskontrollanlage (ZKA) über IP, VdS 2311-konform.Türüberwachung mit Magnetkontakten, Riegelkontakten, Fluchttürwächtern und Motorschlössern; IO-Module in Installationsdosen.Passiv-IR-Melder Sicherheitsgrad 3, Reichweite 10 m.Ersatzstromversorgung 30 h Überbrückungszeit.15 IR-Flächenmelder, Notöffnungseinheit.Einweisung Anlagenverantwortlicher: 5 Teilnehmer, 4 Stunden.Schnittstellenbeschreibung EMZ/ZKA inkl. Funktionsmatrix und Netzwerkschema.

Videoüberwachung

2 IP-Außenkameras 4K (4096×2160, 30 fps) mit Varifokal-Objektiv 4–12 mm, WDR, Schwenk-Neige-Einrichtung, IR-LED bis 10 m, IP66, PoE.2 IP-Dome-Farb-Kameras 4K, IP52, PoE, H.265.Videomanagementsystem in deutscher Sprache, mind. 20 Videoquellen, 4K bei 25 fps, redundante Speicherung mind. 48 h.Server mit MS Windows 11, 2 Bedienplätze, Client-Lizenz.HTTPS-Verschlüsselung, ONVIF-konform, DSGVO-konforme Hinweisschilder (taktil).Inbetriebnahme, Parametrierung, Feinjustierung, Einbindung in IP-Netzwerk, Bild- und Zusatzfunktionseinstellungen (IR, WDR, Bewegungserkennung, Privatzonen).

Datenübertragungsnetze (10 Gbit/s)

10 Gigabit Ethernet, Class EA bis 500 MHz (Kupfer), Kategorie 7A mind. 1.200 MHz.LWL-Verkabelung OM3 Multimode und OS2 Singlemode.Cisco-Switches, WLAN-Versorgung.Herstellergarantie mind. 15 Jahre, Systemzertifizierung durch Hersteller.GHMT-Zertifizierung (Premium Verification Program).Abnahmemessung nach ISO/IEC 14763-3.Komponenten mit „Blauer Engel" oder gleichwertig.Potentialausgleich nach DIN EN 62305-4 und DIN EN 50310.FM-Verteiler mit 25 % Platzreserve.LWL-Messung 26 Stück, Kupfer-Permanent-Link-Messung Klasse D 86 Stück.IP-Verbindungsmessung: 15 Netzwerkknoten, max. 1.000 Ethernetanschlüsse (Bitfehlerrate, Paketverluste, QoS, Protokollanalyse, Sprachqualität).

Inbetriebnahmemanagement und Sachverständigenabnahme

Mitwirkung an der gewerkeübergreifenden Inbetriebnahme nach VDI 6039.Black Building Test, Lasttest Netzersatzanlage, mehrwöchige Probebetriebe.Protokollierung aller Schalthandlungen und Leistungen.Koordination und Abstimmung mit Fachbauleitung und Fremdgewerken.Stundenlohnarbeiten (Elektriker, Bauhelfer, Meister, Programmierer) auf Verlangen.Sachverständigenabnahme für Gefahrenmelde- und Alarmanlagen, Beistellung von Personal.Einweisungen vor Ort: BMA 5 TN/4 h, Perimeter-Sicherung 10 TN/4 h, Videoüberwachung 10 TN/4 h, Sicherheitsbeleuchtung nach Bedienerliste.

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Wirtschaftliche und finanzielle Eignung

Eigenerklärung zum Umsatz der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre, soweit er Bauleistungen und andere vergleichbare Leistungen betrifft (inkl. Anteile bei Gemeinschaftsleistungen).Ordnungsgemäße Erfüllung der Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern und Abgaben.Ordnungsgemäße Beitragszahlung zur Sozialversicherung.Freistellungsbescheinigung nach § 48b EStG (auf Nachforderung).Qualifizierte Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft mit Angabe der Lohnsummen (auf Nachforderung).

Fachliche Eignung und Referenzen

3 Referenznachweise über vergleichbare elektrotechnische Bauleistungen aus den letzten 5 Kalenderjahren.Je Referenz sind anzugeben: Ansprechpartner beim Auftraggeber, Art der Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, Leistungsumfang mit Mengenangaben, durchschnittlich eingesetzte Arbeitnehmer, technische/gerätespezifische Anforderungen, Art der Baumaßnahme (Neubau/Umbau/Denkmal), vertragliche Bindung (Hauptauftragnehmer/ARGE/Nachunternehmer), ggf. koordinierte Gewerke, Auftraggeberbestätigung über vertragsgemäße Ausführung.Eigenerklärung zur Verfügbarkeit der erforderlichen Arbeitskräfte; bei engerer Wahl Nachweis der durchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte der letzten 3 Jahre, gegliedert nach Lohngruppen mit extra ausgewiesenem Leitungspersonal.Fachbauleiter nach LBO, deutschsprachiger Firmenbauleiter mit ständiger Präsenz vor Ort.Sachkundiger für Blitzschutzabnahme.Vermessungsarbeiten durch anerkannten Vermessungsingenieur.

Persönliche Eignung und Ausschlussgründe

Eintragung im Handelsregister, in der Handwerksrolle oder bei der IHK (oder Erklärung, dass keine Eintragungspflicht besteht).Kein Insolvenzverfahren (beantragt/eröffnet/Ablehnung mangels Masse/Liquidation); ggf. rechtskräftig bestätigter Insolvenzplan.Keine schweren Verfehlungen gemäß § 6e EU VOB/A.Kein Eintrag im Wettbewerbsregister beim Bundeskartellamt.Erklärung zur Beauftragung von Entsorgungsfachbetrieben (V 2413 F) sowie Vorlage der Zertifikate (V 2411 F) bei engerer Wahl oder nach Auftrag.Eigenerklärung zur Holzverwendung (FSC/PEFC/CoC).ILO-Kernarbeitsnormen: Nachweis gemäß „Anlage zur Leistungsbeschreibung: Nachweis ILO-Konformität".Anti-Diskriminierung: Verpflichtung zur Einhaltung des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (V 250 F).

Fachspezifische Anforderungen (Produkte und Zertifizierungen)

BMA: Errichter muss nach DIN 14675 zertifiziert sein; Komponenten VdS-zertifiziert.EMA: VdS Klasse C, DIN EN 50131-3, Sicherheitsgrad 3.Datenübertragungsnetze: GHMT-Zertifizierung (Premium Verification Program) und Systemzertifizierung durch Hersteller.Beleuchtung: ENEC-, VDE- und CE-Zertifikate beilegen.Blitzschutz: Sachkundiger für Abnahme.Baumaschinen (Verbrennungsmotoren): Nachweis der Emissionsstufe (Herstellerbescheinigung, Lieferschein, Gutachten, Zulassungsbescheinigung Teil I) bzw. Nachweis der Partikelfilternachrüstung (V 249 F) – außer bei Maschinen mit Plakette.
Referenzprojekte
3 ReferenzenZeitraum: letzte 5 Kalenderjahre

Vergleichbare elektrotechnische Bauleistungen (TGA/Starkstrom/Schwachstrom), Nachweis mit Ansprechpartner, Leistungsbeschreibung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, Leistungsumfang, eingesetzte Arbeitnehmer, technische Besonderheiten, Art der Baumaßnahme und vertragliche Bindung (Hauptauftragnehmer/ARGE/Nachunternehmer)

Auftraggeberbestätigung über vertragsgemäße Ausführung; Referenzliste empfohlen

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
4–10Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 6 Angebote
Mittlere Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 24%4–10 · 47%11+ · 29%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 25 erledigt
Angebotsschreiben und Preisblätter
Eigenerklärungen und Nachweise
Technische Belege und Berechnungen
Nachforderbare Unterlagen (bei engerer Wahl)
Hinweise zur Einreichung
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Technische Universität Berlin | Vergabekammer des Landes Berlin
Anschrift
10623 Berlin
Ort
10623 Berlin
Kategorie
Berlin
Veröffentlicht
Angebotsfrist
Auftraggeber-Website
www.tu.berlin.de

Erfüllungsort

Ort der Leistung
10623 Berlin
Berlin

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