Vergabe von Subunternehmerleistungen im ÖPNV der Verkehrsbetriebe Grafschaft Hoya GmbH
Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenWorum geht's?
Die Verkehrsbetriebe Grafschaft Hoya GmbH sucht Busunternehmen als Subunternehmer für den straßengebundenen öffentlichen Nahverkehr (ÖPNV) im Landkreis Nienburg/Weser. Die Leistung ist in 7 Lose aufgeteilt (Steimbke-Rodewald 1+2, Liebenau, Uchte, Rehburg, Rahden 1+2). Pro Bieter können maximal 2 Lose vergeben werden.
Wie läuft das Verfahren?
Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb. Zuerst wird ein Teilnahmeantrag eingereicht. Wer in die engere Auswahl kommt, gibt später ein Angebot ab. Den Zuschlag bekommt das wirtschaftlichste Angebot (niedrigster Preis).
Was ist zu tun?
Wann geht's los?
Voraussichtlicher Betriebsstart: 01.08.2027. Vertragslaufzeit: 10 Jahre.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Wertungspreis100%
Das Angebot mit dem niedrigsten Wertungspreis erhält den Zuschlag. Der Wertungspreis berechnet sich aus dem Vollkostenpreis im Normjahr (Kalkulationsblatt Vordruck 2, Zeile 26) zuzüglich eines Zuschlags von 8 % auf die Preisbestandteile P2 und P3.
Wertungspreis = Vollkostenpreis + (Preisbestandteile P2 + P3) * 0,08; der Zuschlag wird auf das Angebot mit dem niedrigsten Wertungspreis erteilt.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenArt der Leistung
Personenbeförderung im straßengebundenen ÖPNV als Subunternehmer.
Erklärungen zur Angebotsabgabe
Folgende Regeln gelten für alle Lose:
Zuschlagskriterium
Den Zuschlag erhält das wirtschaftlichste Angebot – also der niedrigste Wertungspreis.
Vertragslaufzeit
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenAusschlussgründe (§§ 123, 124 GWB) – Eigenerklärung Vordruck 4
Der Bewerber erklärt, dass keine der folgenden Ausschlussgründe vorliegen:
1. Keine Verurteilung wegen Straftaten nach § 123 Abs. 1 GWB (letzte 5 Jahre).
2. Ordnungsgemäße Zahlung von Steuern, Abgaben, Sozialversicherungsbeiträgen (letzte 5 Jahre).
3. Einhaltung umwelt-, sozial- oder arbeitsrechtlicher Verpflichtungen – keine Verstöße (letzte 3 Jahre).
4. Keine Zahlungsunfähigkeit, kein Insolvenzverfahren (auch nicht in den letzten 3 Jahren).
5. Nicht in Liquidation / Tätigkeit nicht eingestellt (auch nicht in den letzten 3 Jahren).
6. Keine schwere, die Integrität infrage stellende Verfehlung (letzte 3 Jahre).
7. Keine wettbewerbsbeschränkenden Vereinbarungen oder Verhaltensabstimmungen (letzte 3 Jahre).
8. Kein bekannter Interessenkonflikt bei der Vergabedurchführung.
9. Keine wesentlichen oder fortdauernden Mängel bei früheren öffentlichen Aufträgen (letzte 3 Jahre).
10. Keine Geldbuße ≥ 2.500 EUR nach § 21 MiLoG oder § 23 AEntG.
11. Keine Verurteilung/Geldbuße nach § 404 Abs. 2 Nr. 3 SGB III oder §§ 10, 10a, 11 SchwarzArbG (letzte 5 Jahre).
12. Keine Verstöße nach § 1 Abs. 2 PBZugV.
13. Ausreichende wirtschaftliche Mittel für laufende finanzielle Verpflichtungen inkl. dieses Auftrags.
14. Kein Verstoß nach § 24 Abs. 1 LkSG mit Geldbuße nach § 22 Abs. 2 LkSG (letzte 3 Jahre).
Sollten Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB vorliegen, kann eine Selbstreinigungserklärung gemäß § 125 GWB abgegeben werden.
Russland-Sanktionen – Eigenerklärung Vordruck 6
Der Bewerber erklärt, dass weder er noch seine Unterauftragnehmer (> 10 % Auftragswert) von den Russland-Sanktionen gemäß Art. 5k) Abs. 1 VO (EU) Nr. 833/2014 betroffen sind (keine russische Staatsangehörigkeit/Ansässigkeit, keine > 50% Beteiligung durch sanktionierte Personen/Unternehmen, nicht auf EU-Sanktionsliste gemäß Anhang I VO (EU) Nr. 269/2014).
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Der Bewerber muss über ausreichende wirtschaftliche und finanzielle Kapazitäten verfügen, um die laufenden finanziellen Verpflichtungen einschließlich Vorlaufkosten und Anlaufverluste erfüllen zu können.
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Der Bewerber muss nachweisen, dass er über die speziellen Sachkenntnisse und Erfahrungen zur Durchführung der ÖPNV-Leistungen verfügt und in der Lage ist, ein Busunternehmen unter Beachtung der Personenbeförderungsvorschriften zu führen.
Berufung auf Kapazitäten Dritter
Verfahrensart
Linienverkehrsleistungen im straßengebundenen ÖPNV nach § 42 oder § 43 PBefG (nicht § 42a)
Durchführung mindestens eines Verkehrs für einen Aufgabenträger, Genehmigungsinhaber oder Betriebsführer. Nachweis via Vordruck 3 (Eigenerklärung). Bei Bewerbergemeinschaften: mindestens ein Mitglied muss Referenz vorlegen.
Wettbewerb & Angebotsprognose
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Erfüllungsort
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