Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenKurzbeschreibung
Vermögen und Bau Baden-Württemberg (Amt Heilbronn) lässt am Justizareal „Fleiner Tor" in Heilbronn vier mehrgeschossige Nachkriegsbauten (Bergstr. 5, Rollwagstr. 10, 10/1 und 14) abreißen und das Baufeld für den geplanten Ersatzneubau des Landgerichts Heilbronn herrichten. Das Auftragsvolumen umfasst eine umfangreiche Schadstoffsanierung (Asbest, künstliche Mineralfasern, PAK, Blei, Chrom), die manuelle Entkernung, den Totalabbruch inklusive Tiefgaragen-Anpassung, Verbauarbeiten (Bohrträgerverbau) sowie rund 30.000 m³ Erdaushub mit Kampfmittelüberwachung. Die Ausführung erfolgt in 3 Bauabschnitten und ist als ein einziges Los vergeben (offenes Verfahren
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Zuschlagskriterium Preis; ermittelt aus der Wertungssumme des Angebotes (nachgerechnete Angebotssumme unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel und Instandhaltungsangeboten). Werkstätten für Behinderte erhalten einen Bonus von 15 Prozent auf die Wertungssumme.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenGebäude und Baufeld
Standorte und Kennzahlen der 4 Bestandsgebäude:
Gesamt: ca. 5.800 m² BGF und ca. 13.560 m³ BRI. Baufeldgröße ca. 5.250 m². Während der gesamten Bauzeit bleiben das Behördenzentrum und die Tiefgarage in Betrieb.
Hauptmengen (Festmasse Bauschutt):
Schadstoffsanierung
Drei Bauabschnitte, jeweils Schadstoffsanierung VOR dem Abbruch:
Maßnahmen je Gebäude (mit Schutzmaßnahmen, Abschottungen, Unterdruckhaltung):
Bauabschnitte 1 bis 3
Bauabschnitt 1: Schadstoffsanierung und manuelle Entkernung in allen Gebäuden. Komplettrückbau Bergstr. 5 bis Unterkante Fundamente inkl. Außenanlagen-Entsiegelung und Auffüllung/Verdichtung des Baufelds. Rückbau Rollwagstr. 10, 10/1 und 14 bis Geländeoberkante (ohne Keller), temporärer Bauschutteinbau in Kellerräumen, Herstellung eines tragfähigen Arbeitsplanums für ein 80-t-Bohrgerät.
Bauabschnitt 2: Verbau Rollwagstr. 14, Rückbau der Kellerräume Rollwagstr. 14, Rückbau der TG-Zufahrt/Rampe und des TG-Portals am Behördenzentrum Rollwagstr. 16, Herstellung der Baugrube für die Umverlegung der TG-Zufahrt.
Bauabschnitt 3: Verbau der Baugrube für den Neubau Landgericht, Rückbau der Kellerräume Rollwagstr. 10/1 und 10, abschnittsweiser Aushub der Baugrube, Schutz/Herstellung des Sohlplanums, Herstellung der Zufahrtsrampe in die Baugrube.
Verbauarbeiten (quer durch alle Abschnitte): Bohrträgerverbau (Bohrungen Ø 62 cm, ca. 138 m) mit Bohlträgern (Doppel-U-Profile S235JR, ca. 10.500 kg), Holzausfachung (C24, d = 12 cm, ca. 90 m²), Semipermanentanker (Standzeit 4 Jahre, 1. und 2. Ankerlage, Nachverpresssystem), konstruktives Zugband Fl 100x10, Böschungsschutz mit Folie. Rückbau des Verbaus nach Bauabschnitt 3.
Erdarbeiten, Kampfmittel und Wasserhaltung
Erdarbeiten unter Aushubüberwachung:
Kampfmittelüberwachung und -sondierung (verpflichtender Bestandteil):
Wasserhaltung und -analytik:
Kanal- und Leitungsbau:
Entsorgung und Verwertung
Abfallentsorgung – Pflichten des Auftragnehmers als Abfallerzeuger:
Analytik und Nachweise:
Baustelleneinrichtung und Logistik
Allgemeine Baustelleneinrichtung:
Verkehrssicherung:
Logistik und Geräte:
Sonstige Pflichten (ohne gesonderte Vergütung):
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenFachliche Eignung (Fachkunde)
Zwingend nachzuweisende Qualifikationen:
Technische und organisatorische Leistungsfähigkeit
Geräte und Ausrüstung:
Organisatorische Anforderungen:
Wirtschaftliche und finanzielle Eignung
Auf Verlangen der Vergabestelle (VHB 124) einzureichen:
Mindestumsatz und weitere Anforderungen sind der Vergabebekanntmachung zu entnehmen (in den vorliegenden Auszügen nicht beziffert).
Zuverlässigkeit und Ausschlussgründe
Keine Ausschlussgründe gemäß § 6e EU VOB/A bzw. §§ 123–125 GWB:
Nachunternehmer und Eignungsleihe
Pflichten bei Bietergemeinschaften (VHB 234):
Pflichten bei Kapazitäten anderer Unternehmen (VHB 235, ggf. VHB 236):
Vergleichbare Bauleistungen in den letzten 5 Kalenderjahren – Rückbau/Abbruch von Gebäuden, Schadstoffsanierung (Asbest, KMF, PAK) und Erdarbeiten/Verbau
Pro Referenz sind anzugeben: Ansprechpartner, Art der Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, Leistungsumfang inkl. Mengen, durchschnittliche Arbeitnehmerzahl, technische/gerätespezifische Anforderungen, Baumaßnahmentyp, vertragliche Bindung, ggf. koordinierte Gewerke, Bestätigung des Auftraggebers über vertragsgemäße Ausführung. Werden erst auf Verlangen der Vergabestelle eingereicht, wenn das Angebot in die engere Wahl kommt.