Ausschreibungen Abbruch & Rückbau

Bildungscampus Weißenfels - Kloster St. Claren, Am Kloster 2, 06667 Weißenfels Fachlos 004: Entkernung Altbau

Burgenlandkreis | 1. und 2. Vergabekammer beim Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt | Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)Weißenfels, Sachsen-AnhaltFrist: (in 28 Tagen)

Zusammenfassung

Um was geht's?

Der Burgenlandkreis lässt im Kloster Sankt Claren in Weißenfels (Am Kloster 2) einen Bildungscampus bauen. Dafür muss zunächst das ehemalige Kloster (TO1) und das Nebengebäude Saalstraße 4 (TO2) fachgerecht entkernt werden – also alle nicht-tragenden Bauteile, Innenausbauten, Bodenbeläge und technischen Installationen zurückgebaut und entsorgt werden.

Was ist zu tun?

  • Aufbau der Baustelleneinrichtung (Gerüste, Schuttrutschen, Bautreppen, Absturzsicherungen)
  • Sicherung denkmalgeschützter Bauteile (z. B. Sandsteinportal, historische Türen)
  • Sondierungen und Probeöffnungen
  • Entkernung von Wänden, Decken, Böden, Türen, Treppen und Einbauten
  • Spezialarbeiten in kontaminierten Bereichen (PAK, KMF) unter Einhaltung der TRGS-Vorschriften
  • Fachgerechte Entsorgung aller Materialien mit Nachweisen

Wichtige Hinweise:

  • Das Gebäude steht unter Denkmalschutz – viele Arbeiten erfordern restauratorische Begleitung
  • Die Baustelle ist eng, Wege sind teils >16 m vertikal und >50 m horizontal
  • Mehrere Gewerke arbeiten gleichzeitig

Frist: Angebote müssen bis 16.07.2026, 10:00 Uhr eingereicht werden (elektronisch über e-Vergabe-Plattform).

Original-Bekanntmachung ansehen

Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert

Noch 28 Tage bis zur Angebotsfrist
Termin / Frist
2026
APRMAIJUNJUL
Planfreigabe Ausführungsplanung (LPH 5)
Angebotsfrist
Anlaufberatung (Leistungsbeginn)
Heute
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen

Niedrigster Preis1 Kriterium
Preis 100%Qualität 0%
  • Preis100%

    Angebotspreis als einziges Zuschlagskriterium (Leistungsverzeichnis mit Einheitspreisen, Gesamtpreis ergibt sich aus Summe der Positionen)

Im vorliegenden Leistungsverzeichnis (GAEB-XML) sind keine expliziten Zuschlagskriterien oder deren Gewichtung dokumentiert; bei reinen LV-Ausschreibungen öffentlicher Auftraggeber ist jedoch standardmäßig der niedrigste Preis als Zuschlagskriterium anzunehmen.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Ausgangslage und Rahmenbedingungen

Gebäude: Kloster Sankt Claren (TO1) und Saalstraße 4 (TO2), Am Kloster 2, 06667 Weißenfels – Kulturdenkmal im Umbau zum Bildungscampus.

Bauherr: Burgenlandkreis Bauamt, Schönburger Str. 41, 06618 Naumburg.

Besondere Rahmenbedingungen:

  • Denkmalgeschütztes Objekt – viele Bauteile nur mit restauratorischer Begleitung zurückzubauen.
  • Kontaminierte Bereiche mit PAK-haltigen Produkten (teerhaltig) und KMF (alte Mineralwolle) – Arbeiten gem. TRGS 521 und TRGS 551.
  • Beengte Platzverhältnisse, vertikale Förderwege bis ca. 16 m, horizontale bis ca. 50 m, bis zu 5 Geschosse.
  • Gebäudeflügel (Nord/West/Ost) teilweise nicht untereinander verbunden, Höhenversätze > 40 cm.
  • Mehrere Auftragnehmer gleichzeitig auf der Baustelle.
  • Altholz Kategorie A IV ist besonders zu kennzeichnen und zu entsorgen.

Baustelleneinrichtung und Sicherungsmaßnahmen

  • Baustelleneinrichtung: Seitenschutz/Absturzsicherung (provisorisch, EG bis DG), Arbeits-/Schutz-/Fahrgerüste (Raumhöhen bis 5,5 m), Bautreppe (1-läufig, ca. 1,8 m Geschosshöhe, ca. 9 Stufen), geschlossene staubdichte Schuttrutschen (bis 20 m Höhe).
  • Türen und Öffnungen: Ausbau, Transport und seitliche Lagerung von Außen- und Innentüren (1- und 2-flügelig, verschiedene Größen bis ca. 2,60 × 3,45 m), Fenstergittern und schmiedeeisernen Türgittern; Lieferung und Vorhaltung provisorischer wärmegedämmter Außentüren (RC2) für mehrjährige Nutzung; Witterungsschutz (wärmegedämmte Platten) für Tür- und Fensteröffnungen.
  • Denkmalschutz: Schutz des Sandsteinportals (Eingangsportal mit verzierten Sandsteingewänden, ca. 4,75 × 5,5 m).
  • Statische Sicherungen: verrutschungssichere Abdeckungen für Deckendurchbrüche, temporäre Montageabstützungen für Deckenbalken (bis ca. 95 kN).
  • Vorhaltezeiten: provisorische Außentüren 32 Stück × Wochen, Baustelleneinrichtung Schadstoffe 2 Wochen.

Sondierungen und Schadstoffvorbereitung

Sondierungen (Probeöffnungen / Erkundungen):

  • Kernbohrungen in verschiedenen Durchmessern und Tiefen (z. B. d=100 mm, l=250 mm; d=30 mm, l=50–80 mm).
  • Putz abschlagen für Untergrundsondierungen (ca. 30 × 30 cm).
  • Sondierung Mauerwerkslatten / Balkenauflager.
  • Putzfenster herstellen, Bauteilöffnungen an Deckenauflagern (von oben, ca. 100 cm Länge).
  • Suchschürfe in Fußböden (ca. 100 × 100 cm, bis 80 cm tief).
  • Sondierung Deckenunterseiten.

Schadstoffarbeiten (PAK / KMF, TRGS 521 / 551):

  • Luftreinigungs-Unterdruckgeräte (ca. 5.000 m³/h gesamt), Industriesauger (M/H-Klasse), Materialschleusen, Personendekontaminationseinheiten, Fußbodenfräsen mit Direktabsaugung.
  • Persönliche Schutzausrüstung: Einweg-Schutzkleidung Kat. 3, Typ 5/6, P3-Filtermasken, Schutzbrillen.
  • Sachkundige Bauleiter gem. TRGS 524 und 551.
  • Schutzfolien (PE 0,4 mm am Fußboden, PE 0,2 mm an Wänden), Reinigung der Arbeitsbereiche nach Gefahrstoffausbau.
  • Entsorgungspersonal (Vorarbeiter, Facharbeiter, Helfer), Gerätesachkundige, Ersthelfer.

Rückbau- und Entkernungsarbeiten (für alle Geschosse)

Lose Bauteile / Schuttreste innen und außen:

  • Überdachte Bühne, Sperrmüll, Unrat, Keramiktöpfe, Holztafeln, Gehwegplatten, Bierzeltgarnituren, Betonstelen.
  • Schrott (Rohrleitungen, U-Profile), mineralischer Schutt, Verfüllungen, Stahlteile (Geländer, Hohlprofilstützen, Flaschenzug).
  • Elektrogeräte, Schränke, Tresore, Kanister mit Flüssigkeiten (Putzmittel, Desinfektionsmittel, Treibstoff).

Festeinbauten:

  • Fensterläden (Stahl, innen), Innenfenster, Oberlichter, Türgitter, Metalltüren.
  • Holztreppen, gemauerte Treppen, Stahltreppe (Pumpensumpf), Trennwände der Treppen, Hinterstopfmaterial an Türrahmen (KMF-haltig).

Wandbekleidungen:

  • Wandhängendes Inventar, Holzvertäfelungen (Kassetten, Nut-Feder), Kunststoff-Trapezplatten, textile Wandbehänge, Balken-/Stützenverkleidungen.
  • Keramische Fliesen, Innenputz (belastet: Sulfat, Nitrat, Chlorit), Mehrstärken-Putz.
  • Verkleidungen und Hinterfüllungen von Dachschrägen/Gauben/Drempel (Lehmwickel, Ziegelbruch), Vermauerungen Drempel.

Wandkonstruktionen und Mauerwerk:

  • Nichttragende Innenwände (d=10–20 cm, d>35–50 cm).
  • Fachwerkwände mit Gefachen, Vorsatzschalen (Holzwerkstoff), Holzwände/Raumtrennwände.
  • Holzschalungen/Abdeckungen, Vermauerungen von Türöffnungen.
  • Trennarbeiten in sensiblen Bereichen (Stützen, Korbbögen, Obergurte) – mit restauratorischer Begleitung.

Deckenbekleidung: deckhängendes Inventar, Kunststoff-Trapezplatten, Mineralwolle KMF-haltig (TRGS 521 Kategorie 2).

Fußbodenaufbauten (manuell, lagenweise, ohne Beschädigung der tragenden Decke):

  • Linoleum, PVC, Nadelfilz, keramische Fliesen (ggf. mit Sperrlage / Gefahrstoff).
  • Terrazzoplatten, Holzparkett (ggf. schadstoffhaltig), Trockenestrich, Estrichreste, Dielung, Spanplatten, Schüttungen, mineralische Schüttungen.
  • Teilweise Ausbau zur Wiederverwendung (z. B. historisches Parkett/Dielung).

Sanitär-, Elektro- und TGA-Demontage

  • Sanitär: Demontage von Stand-WCs, Waschbecken, Urinalen, Duschbecken inkl. Armaturen und Zuleitungen; Dämmungen an Heizungsleitungen; ggf. Zulage für KMF-haltige alte Mineralwolle.
  • Elektro: Freischalten der Anlage, Demontage Niederspannungsverteilungen, Niederspannungsinstallationen, Beleuchtungsanlagen, Kabeltrassen, Kabel und Leitungen.
  • Sonstige TGA: u. a. alte Fernwärme, Lüftung ehem. Schutzraum, Kabeltrassen.

Entsorgung und Reinigung

  • Container: Baumischabfall (z. B. 30 m³), Dämmung/Sonderabfall (z. B. 5 m³) – Mengen siehe LV.
  • Entsorgung: Sperrmüll, Fliesen, Beton, sulfathaltige Gemische, Metalle, Holz, KMF-haltiges Dämmmaterial, Leuchtstoffröhren u. a. gemäß AVV-Codes; Nachweise, Wiegescheine, Lieferscheine.
  • Grünwuchs: Rodung an Fassaden inkl. Wurzeln.
  • Beprobung: Bauschutt (LAGA), Altholz-Deklarationsanalysen.
  • Reinigung: Grundreinigung nach Ausbauarbeiten (ca. 3.000 m²).

Organisation, Dokumentation und Bauüberwachung

  • Wöchentliche Bauberatungen (Kapazitäts- und Einsatzplanung der Arbeitskräfte).
  • Monatliche Zuarbeit zur Bauzeitenplan-Aktualisierung.
  • Tägliche Führung des Bautagebuchs (Arbeitskräftezahl, Leistung, Maschinen, Wetter, besondere Vorkommnisse).
  • Werk- und Montageplanung durch Auftragnehmer; Bemusterungsliste; Freigabe aller Materialien durch AG vor Bestellung.
  • Aufmaßblätter zeitnah zur gemeinsamen Prüfung mit Bauüberwachung.
  • Rechnungen: 1x elektronisch an Auftraggeber, 1x Papier-Original inkl. Aufmaß an bauüberwachendes Büro.
  • Abnahmedokumentation (1x Papier, 1x digital auf USB-Stick): Deckblatt, Inhaltsverzeichnis, Objekt-/Fachbauleitererklärung, Fachunternehmer-/Errichtererklärung, Bestandspläne, freigegebene Planungen, Beweissicherung, Zertifikate/Übereinstimmungsnachweise/Produktdatenblätter/Prüfprotokolle, Entsorgungsnachweise/Wiegescheine/Lieferscheine, Wartungs- und Pflegehinweise, ggf. Schlussvermessung.

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Zwingende Eignungsanforderungen

  • Registereintrag: Eintragung im Handelsregister, Gewerbeanmeldung, Handwerksrolle (Handwerkskarte) und/oder IHK.
  • Versicherungsschutz: Nachweis einer gültigen Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung für Personen-, Sach- und/oder Vermögensschäden mit Angabe des Ablaufdatums oder Nachweis des Bestehens zur Angebotsöffnung.
  • Keine Ausschlussgründe: Kein eröffnetes/beantragtes Insolvenzverfahren (bzw. rechtskräftig bestätigter Insolvenzplan); keine Ausschlussgründe gem. § 6e EU VOB/A; keine relevanten Verstöße in den letzten 2 Jahren (Freiheitsstrafe > 3 Monate, Geldstrafe > 90 Tagessätze, Geldbuße > 2.500 €).
  • EU-Sanktionen: Eigenerklärung Artikel 5k der VO (EU) 833/2014 (Russland-Sanktionen) – für Bieter, Bietergemeinschaftsmitglieder, Eignungsverleiher und Unterauftragnehmer/Lieferanten mit > 10 % Auftragswert.
  • Steuern/Sozialversicherung: ordnungsgemäße Erfüllung der Zahlungsverpflichtungen; ggf. Unbedenklichkeitsbescheinigungen der tariflichen Sozialkasse, mindestens einer Krankenkasse, des Finanzamts und der Berufsgenossenschaft (mit Lohnsummen).
  • Wettbewerbsregister: ab Auftragssumme ≥ 30.000 € wird vom Auftraggeber ein Auszug aus dem Wettbewerbsregister gem. § 6 WRegG für den Bieter angefordert, der den Zuschlag erhalten soll.

Fachliche und technische Leistungsfähigkeit

  • Referenzen: Nachweis von mindestens 3 vergleichbaren Referenzleistungen aus den letzten 5 Kalenderjahren (Details siehe reference_projects).
  • Personal: Nachweis der durchschnittlichen Arbeitskräfteanzahl der letzten 3 Kalenderjahre, gegliedert nach Lohngruppen mit extra ausgewiesenem Leitungspersonal.
  • Spezialqualifikationen für dieses Los:
  • Sachkundige Bauleiter gem. TRGS 524 und 551 (für Arbeiten in kontaminierten Bereichen).
  • Schweißerlaubnisscheine für Schweißarbeiten.
  • Restauratorische Begleitung für denkmalgeschützte Bauteile.
  • Fachbauleiter mit Entscheidungsbefugnis, vor Ort anwesend und der deutschen Sprache mächtig.

Wirtschaftliche Leistungsfähigkeit

  • Umsatz: Nachweis des Umsatzes der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (Bauleistungen und vergleichbare Leistungen), inkl. Anteil bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Leistungen.
  • Präqualifikation (optional): Vorlage eines PQ-Zertifikats (z. B. PQ-VOB/ULV) als Alternative zu einzelnen Nachweisen.
  • KMU-Status (optional): Erklärung, ob das Unternehmen ein kleines/mittleres Unternehmen ist (< 250 Beschäftigte und ≤ 50 Mio. € Jahresumsatz bzw. ≤ 43 Mio. € Jahresbilanzsumme). Bietergemeinschaften gelten nur als KMU, wenn der überwiegende Auftragsanteil von KMU-Partnern erbracht wird.

Anforderungen an Bietergemeinschaften und Nachunternehmer

  • Bietergemeinschaften: Alle Mitglieder müssen die Eignungsnachweise anteilig entsprechend ihren Leistungsanteilen vorlegen; Erklärung in Textform (Formblatt 234).
  • Nachunternehmer / Eignungsleihe: Eigenerklärung zur Eignung (Formblatt 124-BLK) auch für NU/Eignungsleiher (oder PQ-Nummer bzw. EEE).
  • Verzeichnis Leistungen/Kapazitäten anderer Unternehmen (Formblatt 235) und ggf. Verpflichtungserklärung (Formblatt 236).
  • Verzeichnis der Nachunternehmerleistungen (Formblatt 233) – Namen der NU bereits bei Angebotsabgabe.
Referenzprojekte
3 ReferenzenZeitraum: letzte 5 KalenderjahreVolumen: keine Mindestauftragssumme definiert

Mindestens 3 vergleichbare Referenzleistungen aus den letzten 5 Kalenderjahren – Art, Umfang und Vergleichbarkeit wie Entkernungs- bzw. selektive Rückbauarbeiten an (denkmalgeschützten) Bestandsgebäuden

Vergleichbare Bauleistungen im Bestand/Entkernung; mit Ansprechpartner, Art der Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, Rolle (Hauptauftragnehmer/ARGE/Nachunternehmer), stichwortartiger Leistungsumfang mit Mengen, eingesetzte Arbeitnehmerzahl, technische/gerätespezifische Anforderungen, Art der Baumaßnahme (Neubau/Umbau/Denkmal), Bestätigung des Auftraggebers über vertragsgemäße Ausführung

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben

4–10Angebote erwartet
Mittlere Konkurrenz

Median rund 6 Angebote.

Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 22%4–10 · 58%11+ · 21%

Unternehmen, die ähnliche Ausschreibungen gewonnen haben

Aus vergleichbaren bereits vergebenen Vergaben (KI-Ähnlichkeit)

Checkliste zur Angebotsabgabe

Konkrete Schritte laut Vergabeunterlagen

Angebotsformulare und Preisblätter (Pflicht)10
  • Angebotsschreiben (Formblatt 213) vollständig ausgefüllt und unterschriebenPflicht
    Inkl. Firmendaten, USt-ID, HR-Nr., BImA-Nr. Fehlende Unterschrift führt zum Ausschluss.
  • Leistungsverzeichnis (LV) als PDF mit eingetragenen AngebotspreisenPflicht
    Zwingend als PDF beifügen. Nicht-Abgabe führt zum Ausschluss, wird nicht nachgefordert.
  • Leistungsverzeichnis im GAEB-Format DA84optional
    Freiwillig, beschleunigt aber die rechnerische Prüfung.
  • Formblatt 221 oder 222 – Angaben zur PreisermittlungPflicht
    Bei mehreren Hauptangeboten für jedes einzelne.
  • Angebotsendsumme des Hauptangebotes (inkl. USt) im Formblatt 213Pflicht
  • Formblatt 223 – Aufgliederung der EinheitspreisePflicht
  • Formblatt 224 – Lohngleitklausel (falls zutreffend)optional
  • Formblatt 248 – Erklärung zur Verwendung von Holzprodukten (FSC/PEFC)Pflicht
    Alle verwendeten Holzprodukte müssen zertifiziert sein.
  • Angabe zu Nebenangeboten (falls vorhanden)optional
  • Preisnachlass ohne Bedingung (optional, in %)optional
Eignungsnachweise (Pflicht)5
  • Eigenerklärung zur Eignung (Formblatt 124-BLK) oder Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE)Pflicht
    Präqualifizierte Bieter können stattdessen das PQ-Zertifikat vorlegen.
  • Handelsregisterauszug, Gewerbeanmeldung oder Eintragung Handwerksrolle/IHKPflicht
  • Nachweis Berufs-/Betriebshaftpflichtversicherung (Personen-, Sach-, Vermögensschäden)Pflicht
    Inkl. Ablaufdatum oder Nachweis des Bestehens zur Angebotsöffnung.
  • Eigenerklärung Artikel 5k EU-SanktionspaketPflicht
    Für Bieter, Bietergemeinschaftsmitglieder und Eignungsverleiher.
  • Rechtskräftig bestätigter Insolvenzplan (falls zutreffend)optional
Bietergemeinschaften und Nachunternehmer4
  • Formblatt 234 – Erklärung Bieter-/Arbeitsgemeinschaftoptional
    Nur bei Bietergemeinschaften; bei mehreren Hauptangeboten für jedes.
  • Formblatt 235 – Verzeichnis der Leistungen/Kapazitäten anderer Unternehmenoptional
    Nur sofern zutreffend.
  • Formblatt 233 – Verzeichnis der Nachunternehmerleistungenoptional
    Nur auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle, sofern Nachunternehmer eingesetzt werden.
  • Formblatt 236 – Verpflichtungserklärung anderer Unternehmenoptional
    Nur auf gesondertes Verlangen.
Auf gesondertes Verlangen vorzulegen7
  • Mindestens 3 Referenznachweise vergleichbarer Leistungen aus den letzten 5 Kalenderjahrenoptional
    Mit Ansprechpartner, Art der Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, Rolle (Haupt-/ARGE-/NU).
  • Erklärung zur Arbeitskräfteanzahl (letzte 3 Jahre, nach Lohngruppen gegliedert)optional
  • Unbedenklichkeitsbescheinigungen (Sozialkasse, Krankenkasse, Finanzamt, Berufsgenossenschaft)optional
  • Freistellungsbescheinigung § 48b EStGoptional
  • Produktdatenblätter benannter Fabrikateoptional
  • Urkalkulation (wird für Preisprüfung geöffnet)optional
  • Präqualifikationsnachweis (PQ-Nummer) falls vorhandenoptional
Nach Auftragserteilung / vor Ausführungsbeginn (Auftragnehmer-Pflichten)10
  • Feinterminplan mit KapazitätsuntersetzungPflicht
    Nach Auftragserteilung vorzulegen.
  • BaustelleneinrichtungsplanPflicht
    Vor Ausführungsbeginn.
  • Gefährdungs- und Belastungsanalyse (an SiGeKo)Pflicht
    Rechtzeitig vor Beginn, unaufgefordert.
  • Schweißerlaubnisscheine (an SiGeKo)Pflicht
    Vor Beginn der Schweißarbeiten.
  • Vollmacht des Vertreters für Bauberatung und BaustellePflicht
  • Schriftliche Benennung des Fachbauleiters (Entscheidungsbefugnis, deutschsprachig)Pflicht
    Spätestens zur Anlaufberatung.
  • Sachkundige Bauleiter gem. TRGS 524, 551 (für Schadstoffarbeiten)Pflicht
  • Werk- und Montageplanung (an Planer/Fachplaner zur Prüfung)Pflicht
  • BemusterungslistePflicht
  • Freigabe aller Materialien durch Auftraggeber vor BestellungPflicht
Während Bauausführung und Abnahme6
  • Wöchentliche Bauberatungen (mit Kapazitäts- und Einsatzplanung)Pflicht
  • Führung Bautagebuch (täglich)Pflicht
  • Aufmaßblätter zeitnah zur BauüberwachungPflicht
  • Monatliche Zuarbeit für Bauzeitenplan-AktualisierungPflicht
  • Dokumentation zur Abnahme (1x Papier, 1x digital auf USB-Stick)Pflicht
    Inkl. Bestandspläne, Zertifikate, Entsorgungsnachweise, Wiegescheine, Wartungshinweise, ggf. Schlussvermessung.
  • Rechnungen (1x elektronisch an AG, 1x Papier mit Aufmaß an Bauüberwachung)Pflicht

Diese Ausschreibung gewinnen?

Mit TendiGo finden Sie passende Vergaben automatisch, prüfen Eignungskriterien per KI und erstellen überzeugende Angebote — schneller als je zuvor.

Kostenlos testen
806+ Vergabequellen
Mit Experten entwickelt
Sofort einsatzbereit