Bildungscampus Weißenfels - Kloster St. Claren, Am Kloster 2, 06667 Weißenfels Fachlos 004: Entkernung Altbau
Zusammenfassung
Um was geht's?
Der Burgenlandkreis lässt im Kloster Sankt Claren in Weißenfels (Am Kloster 2) einen Bildungscampus bauen. Dafür muss zunächst das ehemalige Kloster (TO1) und das Nebengebäude Saalstraße 4 (TO2) fachgerecht entkernt werden – also alle nicht-tragenden Bauteile, Innenausbauten, Bodenbeläge und technischen Installationen zurückgebaut und entsorgt werden.
Was ist zu tun?
- Aufbau der Baustelleneinrichtung (Gerüste, Schuttrutschen, Bautreppen, Absturzsicherungen)
- Sicherung denkmalgeschützter Bauteile (z. B. Sandsteinportal, historische Türen)
- Sondierungen und Probeöffnungen
- Entkernung von Wänden, Decken, Böden, Türen, Treppen und Einbauten
- Spezialarbeiten in kontaminierten Bereichen (PAK, KMF) unter Einhaltung der TRGS-Vorschriften
- Fachgerechte Entsorgung aller Materialien mit Nachweisen
Wichtige Hinweise:
- Das Gebäude steht unter Denkmalschutz – viele Arbeiten erfordern restauratorische Begleitung
- Die Baustelle ist eng, Wege sind teils >16 m vertikal und >50 m horizontal
- Mehrere Gewerke arbeiten gleichzeitig
Frist: Angebote müssen bis 16.07.2026, 10:00 Uhr eingereicht werden (elektronisch über e-Vergabe-Plattform).
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
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Zeitplan & Fristen
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Zuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen
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Zuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen
- Preis100%
Angebotspreis als einziges Zuschlagskriterium (Leistungsverzeichnis mit Einheitspreisen, Gesamtpreis ergibt sich aus Summe der Positionen)
Leistungsumfang
Aus den Vergabeunterlagen
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Leistungsumfang
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Ausgangslage und Rahmenbedingungen
Gebäude: Kloster Sankt Claren (TO1) und Saalstraße 4 (TO2), Am Kloster 2, 06667 Weißenfels – Kulturdenkmal im Umbau zum Bildungscampus.
Bauherr: Burgenlandkreis Bauamt, Schönburger Str. 41, 06618 Naumburg.
Besondere Rahmenbedingungen:
- Denkmalgeschütztes Objekt – viele Bauteile nur mit restauratorischer Begleitung zurückzubauen.
- Kontaminierte Bereiche mit PAK-haltigen Produkten (teerhaltig) und KMF (alte Mineralwolle) – Arbeiten gem. TRGS 521 und TRGS 551.
- Beengte Platzverhältnisse, vertikale Förderwege bis ca. 16 m, horizontale bis ca. 50 m, bis zu 5 Geschosse.
- Gebäudeflügel (Nord/West/Ost) teilweise nicht untereinander verbunden, Höhenversätze > 40 cm.
- Mehrere Auftragnehmer gleichzeitig auf der Baustelle.
- Altholz Kategorie A IV ist besonders zu kennzeichnen und zu entsorgen.
Baustelleneinrichtung und Sicherungsmaßnahmen
- Baustelleneinrichtung: Seitenschutz/Absturzsicherung (provisorisch, EG bis DG), Arbeits-/Schutz-/Fahrgerüste (Raumhöhen bis 5,5 m), Bautreppe (1-läufig, ca. 1,8 m Geschosshöhe, ca. 9 Stufen), geschlossene staubdichte Schuttrutschen (bis 20 m Höhe).
- Türen und Öffnungen: Ausbau, Transport und seitliche Lagerung von Außen- und Innentüren (1- und 2-flügelig, verschiedene Größen bis ca. 2,60 × 3,45 m), Fenstergittern und schmiedeeisernen Türgittern; Lieferung und Vorhaltung provisorischer wärmegedämmter Außentüren (RC2) für mehrjährige Nutzung; Witterungsschutz (wärmegedämmte Platten) für Tür- und Fensteröffnungen.
- Denkmalschutz: Schutz des Sandsteinportals (Eingangsportal mit verzierten Sandsteingewänden, ca. 4,75 × 5,5 m).
- Statische Sicherungen: verrutschungssichere Abdeckungen für Deckendurchbrüche, temporäre Montageabstützungen für Deckenbalken (bis ca. 95 kN).
- Vorhaltezeiten: provisorische Außentüren 32 Stück × Wochen, Baustelleneinrichtung Schadstoffe 2 Wochen.
Sondierungen und Schadstoffvorbereitung
Sondierungen (Probeöffnungen / Erkundungen):
- Kernbohrungen in verschiedenen Durchmessern und Tiefen (z. B. d=100 mm, l=250 mm; d=30 mm, l=50–80 mm).
- Putz abschlagen für Untergrundsondierungen (ca. 30 × 30 cm).
- Sondierung Mauerwerkslatten / Balkenauflager.
- Putzfenster herstellen, Bauteilöffnungen an Deckenauflagern (von oben, ca. 100 cm Länge).
- Suchschürfe in Fußböden (ca. 100 × 100 cm, bis 80 cm tief).
- Sondierung Deckenunterseiten.
Schadstoffarbeiten (PAK / KMF, TRGS 521 / 551):
- Luftreinigungs-Unterdruckgeräte (ca. 5.000 m³/h gesamt), Industriesauger (M/H-Klasse), Materialschleusen, Personendekontaminationseinheiten, Fußbodenfräsen mit Direktabsaugung.
- Persönliche Schutzausrüstung: Einweg-Schutzkleidung Kat. 3, Typ 5/6, P3-Filtermasken, Schutzbrillen.
- Sachkundige Bauleiter gem. TRGS 524 und 551.
- Schutzfolien (PE 0,4 mm am Fußboden, PE 0,2 mm an Wänden), Reinigung der Arbeitsbereiche nach Gefahrstoffausbau.
- Entsorgungspersonal (Vorarbeiter, Facharbeiter, Helfer), Gerätesachkundige, Ersthelfer.
Rückbau- und Entkernungsarbeiten (für alle Geschosse)
Lose Bauteile / Schuttreste innen und außen:
- Überdachte Bühne, Sperrmüll, Unrat, Keramiktöpfe, Holztafeln, Gehwegplatten, Bierzeltgarnituren, Betonstelen.
- Schrott (Rohrleitungen, U-Profile), mineralischer Schutt, Verfüllungen, Stahlteile (Geländer, Hohlprofilstützen, Flaschenzug).
- Elektrogeräte, Schränke, Tresore, Kanister mit Flüssigkeiten (Putzmittel, Desinfektionsmittel, Treibstoff).
Festeinbauten:
- Fensterläden (Stahl, innen), Innenfenster, Oberlichter, Türgitter, Metalltüren.
- Holztreppen, gemauerte Treppen, Stahltreppe (Pumpensumpf), Trennwände der Treppen, Hinterstopfmaterial an Türrahmen (KMF-haltig).
Wandbekleidungen:
- Wandhängendes Inventar, Holzvertäfelungen (Kassetten, Nut-Feder), Kunststoff-Trapezplatten, textile Wandbehänge, Balken-/Stützenverkleidungen.
- Keramische Fliesen, Innenputz (belastet: Sulfat, Nitrat, Chlorit), Mehrstärken-Putz.
- Verkleidungen und Hinterfüllungen von Dachschrägen/Gauben/Drempel (Lehmwickel, Ziegelbruch), Vermauerungen Drempel.
Wandkonstruktionen und Mauerwerk:
- Nichttragende Innenwände (d=10–20 cm, d>35–50 cm).
- Fachwerkwände mit Gefachen, Vorsatzschalen (Holzwerkstoff), Holzwände/Raumtrennwände.
- Holzschalungen/Abdeckungen, Vermauerungen von Türöffnungen.
- Trennarbeiten in sensiblen Bereichen (Stützen, Korbbögen, Obergurte) – mit restauratorischer Begleitung.
Deckenbekleidung: deckhängendes Inventar, Kunststoff-Trapezplatten, Mineralwolle KMF-haltig (TRGS 521 Kategorie 2).
Fußbodenaufbauten (manuell, lagenweise, ohne Beschädigung der tragenden Decke):
- Linoleum, PVC, Nadelfilz, keramische Fliesen (ggf. mit Sperrlage / Gefahrstoff).
- Terrazzoplatten, Holzparkett (ggf. schadstoffhaltig), Trockenestrich, Estrichreste, Dielung, Spanplatten, Schüttungen, mineralische Schüttungen.
- Teilweise Ausbau zur Wiederverwendung (z. B. historisches Parkett/Dielung).
Sanitär-, Elektro- und TGA-Demontage
- Sanitär: Demontage von Stand-WCs, Waschbecken, Urinalen, Duschbecken inkl. Armaturen und Zuleitungen; Dämmungen an Heizungsleitungen; ggf. Zulage für KMF-haltige alte Mineralwolle.
- Elektro: Freischalten der Anlage, Demontage Niederspannungsverteilungen, Niederspannungsinstallationen, Beleuchtungsanlagen, Kabeltrassen, Kabel und Leitungen.
- Sonstige TGA: u. a. alte Fernwärme, Lüftung ehem. Schutzraum, Kabeltrassen.
Entsorgung und Reinigung
- Container: Baumischabfall (z. B. 30 m³), Dämmung/Sonderabfall (z. B. 5 m³) – Mengen siehe LV.
- Entsorgung: Sperrmüll, Fliesen, Beton, sulfathaltige Gemische, Metalle, Holz, KMF-haltiges Dämmmaterial, Leuchtstoffröhren u. a. gemäß AVV-Codes; Nachweise, Wiegescheine, Lieferscheine.
- Grünwuchs: Rodung an Fassaden inkl. Wurzeln.
- Beprobung: Bauschutt (LAGA), Altholz-Deklarationsanalysen.
- Reinigung: Grundreinigung nach Ausbauarbeiten (ca. 3.000 m²).
Organisation, Dokumentation und Bauüberwachung
- Wöchentliche Bauberatungen (Kapazitäts- und Einsatzplanung der Arbeitskräfte).
- Monatliche Zuarbeit zur Bauzeitenplan-Aktualisierung.
- Tägliche Führung des Bautagebuchs (Arbeitskräftezahl, Leistung, Maschinen, Wetter, besondere Vorkommnisse).
- Werk- und Montageplanung durch Auftragnehmer; Bemusterungsliste; Freigabe aller Materialien durch AG vor Bestellung.
- Aufmaßblätter zeitnah zur gemeinsamen Prüfung mit Bauüberwachung.
- Rechnungen: 1x elektronisch an Auftraggeber, 1x Papier-Original inkl. Aufmaß an bauüberwachendes Büro.
- Abnahmedokumentation (1x Papier, 1x digital auf USB-Stick): Deckblatt, Inhaltsverzeichnis, Objekt-/Fachbauleitererklärung, Fachunternehmer-/Errichtererklärung, Bestandspläne, freigegebene Planungen, Beweissicherung, Zertifikate/Übereinstimmungsnachweise/Produktdatenblätter/Prüfprotokolle, Entsorgungsnachweise/Wiegescheine/Lieferscheine, Wartungs- und Pflegehinweise, ggf. Schlussvermessung.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen
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Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen
Zwingende Eignungsanforderungen
- Registereintrag: Eintragung im Handelsregister, Gewerbeanmeldung, Handwerksrolle (Handwerkskarte) und/oder IHK.
- Versicherungsschutz: Nachweis einer gültigen Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung für Personen-, Sach- und/oder Vermögensschäden mit Angabe des Ablaufdatums oder Nachweis des Bestehens zur Angebotsöffnung.
- Keine Ausschlussgründe: Kein eröffnetes/beantragtes Insolvenzverfahren (bzw. rechtskräftig bestätigter Insolvenzplan); keine Ausschlussgründe gem. § 6e EU VOB/A; keine relevanten Verstöße in den letzten 2 Jahren (Freiheitsstrafe > 3 Monate, Geldstrafe > 90 Tagessätze, Geldbuße > 2.500 €).
- EU-Sanktionen: Eigenerklärung Artikel 5k der VO (EU) 833/2014 (Russland-Sanktionen) – für Bieter, Bietergemeinschaftsmitglieder, Eignungsverleiher und Unterauftragnehmer/Lieferanten mit > 10 % Auftragswert.
- Steuern/Sozialversicherung: ordnungsgemäße Erfüllung der Zahlungsverpflichtungen; ggf. Unbedenklichkeitsbescheinigungen der tariflichen Sozialkasse, mindestens einer Krankenkasse, des Finanzamts und der Berufsgenossenschaft (mit Lohnsummen).
- Wettbewerbsregister: ab Auftragssumme ≥ 30.000 € wird vom Auftraggeber ein Auszug aus dem Wettbewerbsregister gem. § 6 WRegG für den Bieter angefordert, der den Zuschlag erhalten soll.
Fachliche und technische Leistungsfähigkeit
- Referenzen: Nachweis von mindestens 3 vergleichbaren Referenzleistungen aus den letzten 5 Kalenderjahren (Details siehe reference_projects).
- Personal: Nachweis der durchschnittlichen Arbeitskräfteanzahl der letzten 3 Kalenderjahre, gegliedert nach Lohngruppen mit extra ausgewiesenem Leitungspersonal.
- Spezialqualifikationen für dieses Los:
- Sachkundige Bauleiter gem. TRGS 524 und 551 (für Arbeiten in kontaminierten Bereichen).
- Schweißerlaubnisscheine für Schweißarbeiten.
- Restauratorische Begleitung für denkmalgeschützte Bauteile.
- Fachbauleiter mit Entscheidungsbefugnis, vor Ort anwesend und der deutschen Sprache mächtig.
Wirtschaftliche Leistungsfähigkeit
- Umsatz: Nachweis des Umsatzes der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (Bauleistungen und vergleichbare Leistungen), inkl. Anteil bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Leistungen.
- Präqualifikation (optional): Vorlage eines PQ-Zertifikats (z. B. PQ-VOB/ULV) als Alternative zu einzelnen Nachweisen.
- KMU-Status (optional): Erklärung, ob das Unternehmen ein kleines/mittleres Unternehmen ist (< 250 Beschäftigte und ≤ 50 Mio. € Jahresumsatz bzw. ≤ 43 Mio. € Jahresbilanzsumme). Bietergemeinschaften gelten nur als KMU, wenn der überwiegende Auftragsanteil von KMU-Partnern erbracht wird.
Anforderungen an Bietergemeinschaften und Nachunternehmer
- Bietergemeinschaften: Alle Mitglieder müssen die Eignungsnachweise anteilig entsprechend ihren Leistungsanteilen vorlegen; Erklärung in Textform (Formblatt 234).
- Nachunternehmer / Eignungsleihe: Eigenerklärung zur Eignung (Formblatt 124-BLK) auch für NU/Eignungsleiher (oder PQ-Nummer bzw. EEE).
- Verzeichnis Leistungen/Kapazitäten anderer Unternehmen (Formblatt 235) und ggf. Verpflichtungserklärung (Formblatt 236).
- Verzeichnis der Nachunternehmerleistungen (Formblatt 233) – Namen der NU bereits bei Angebotsabgabe.
Mindestens 3 vergleichbare Referenzleistungen aus den letzten 5 Kalenderjahren – Art, Umfang und Vergleichbarkeit wie Entkernungs- bzw. selektive Rückbauarbeiten an (denkmalgeschützten) Bestandsgebäuden
Vergleichbare Bauleistungen im Bestand/Entkernung; mit Ansprechpartner, Art der Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, Rolle (Hauptauftragnehmer/ARGE/Nachunternehmer), stichwortartiger Leistungsumfang mit Mengen, eingesetzte Arbeitnehmerzahl, technische/gerätespezifische Anforderungen, Art der Baumaßnahme (Neubau/Umbau/Denkmal), Bestätigung des Auftraggebers über vertragsgemäße Ausführung
Wettbewerb & Angebotsprognose
Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
Details
Wettbewerb & Angebotsprognose
Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
Median rund 6 Angebote.
Unternehmen, die ähnliche Ausschreibungen gewonnen haben
Aus vergleichbaren bereits vergebenen Vergaben (KI-Ähnlichkeit)
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Unternehmen, die ähnliche Ausschreibungen gewonnen haben
Aus vergleichbaren bereits vergebenen Vergaben (KI-Ähnlichkeit)
Checkliste zur Angebotsabgabe
Konkrete Schritte laut Vergabeunterlagen
Details
Checkliste zur Angebotsabgabe
Konkrete Schritte laut Vergabeunterlagen
- Angebotsschreiben (Formblatt 213) vollständig ausgefüllt und unterschriebenPflichtInkl. Firmendaten, USt-ID, HR-Nr., BImA-Nr. Fehlende Unterschrift führt zum Ausschluss.
- Leistungsverzeichnis (LV) als PDF mit eingetragenen AngebotspreisenPflichtZwingend als PDF beifügen. Nicht-Abgabe führt zum Ausschluss, wird nicht nachgefordert.
- Leistungsverzeichnis im GAEB-Format DA84optionalFreiwillig, beschleunigt aber die rechnerische Prüfung.
- Formblatt 221 oder 222 – Angaben zur PreisermittlungPflichtBei mehreren Hauptangeboten für jedes einzelne.
- Angebotsendsumme des Hauptangebotes (inkl. USt) im Formblatt 213Pflicht
- Formblatt 223 – Aufgliederung der EinheitspreisePflicht
- Formblatt 224 – Lohngleitklausel (falls zutreffend)optional
- Formblatt 248 – Erklärung zur Verwendung von Holzprodukten (FSC/PEFC)PflichtAlle verwendeten Holzprodukte müssen zertifiziert sein.
- Angabe zu Nebenangeboten (falls vorhanden)optional
- Preisnachlass ohne Bedingung (optional, in %)optional
- Eigenerklärung zur Eignung (Formblatt 124-BLK) oder Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE)PflichtPräqualifizierte Bieter können stattdessen das PQ-Zertifikat vorlegen.
- Handelsregisterauszug, Gewerbeanmeldung oder Eintragung Handwerksrolle/IHKPflicht
- Nachweis Berufs-/Betriebshaftpflichtversicherung (Personen-, Sach-, Vermögensschäden)PflichtInkl. Ablaufdatum oder Nachweis des Bestehens zur Angebotsöffnung.
- Eigenerklärung Artikel 5k EU-SanktionspaketPflichtFür Bieter, Bietergemeinschaftsmitglieder und Eignungsverleiher.
- Rechtskräftig bestätigter Insolvenzplan (falls zutreffend)optional
- Formblatt 234 – Erklärung Bieter-/ArbeitsgemeinschaftoptionalNur bei Bietergemeinschaften; bei mehreren Hauptangeboten für jedes.
- Formblatt 235 – Verzeichnis der Leistungen/Kapazitäten anderer UnternehmenoptionalNur sofern zutreffend.
- Formblatt 233 – Verzeichnis der NachunternehmerleistungenoptionalNur auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle, sofern Nachunternehmer eingesetzt werden.
- Formblatt 236 – Verpflichtungserklärung anderer UnternehmenoptionalNur auf gesondertes Verlangen.
- Mindestens 3 Referenznachweise vergleichbarer Leistungen aus den letzten 5 KalenderjahrenoptionalMit Ansprechpartner, Art der Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, Rolle (Haupt-/ARGE-/NU).
- Erklärung zur Arbeitskräfteanzahl (letzte 3 Jahre, nach Lohngruppen gegliedert)optional
- Unbedenklichkeitsbescheinigungen (Sozialkasse, Krankenkasse, Finanzamt, Berufsgenossenschaft)optional
- Freistellungsbescheinigung § 48b EStGoptional
- Produktdatenblätter benannter Fabrikateoptional
- Urkalkulation (wird für Preisprüfung geöffnet)optional
- Präqualifikationsnachweis (PQ-Nummer) falls vorhandenoptional
- Feinterminplan mit KapazitätsuntersetzungPflichtNach Auftragserteilung vorzulegen.
- BaustelleneinrichtungsplanPflichtVor Ausführungsbeginn.
- Gefährdungs- und Belastungsanalyse (an SiGeKo)PflichtRechtzeitig vor Beginn, unaufgefordert.
- Schweißerlaubnisscheine (an SiGeKo)PflichtVor Beginn der Schweißarbeiten.
- Vollmacht des Vertreters für Bauberatung und BaustellePflicht
- Schriftliche Benennung des Fachbauleiters (Entscheidungsbefugnis, deutschsprachig)PflichtSpätestens zur Anlaufberatung.
- Sachkundige Bauleiter gem. TRGS 524, 551 (für Schadstoffarbeiten)Pflicht
- Werk- und Montageplanung (an Planer/Fachplaner zur Prüfung)Pflicht
- BemusterungslistePflicht
- Freigabe aller Materialien durch Auftraggeber vor BestellungPflicht
- Wöchentliche Bauberatungen (mit Kapazitäts- und Einsatzplanung)Pflicht
- Führung Bautagebuch (täglich)Pflicht
- Aufmaßblätter zeitnah zur BauüberwachungPflicht
- Monatliche Zuarbeit für Bauzeitenplan-AktualisierungPflicht
- Dokumentation zur Abnahme (1x Papier, 1x digital auf USB-Stick)PflichtInkl. Bestandspläne, Zertifikate, Entsorgungsnachweise, Wiegescheine, Wartungshinweise, ggf. Schlussvermessung.
- Rechnungen (1x elektronisch an AG, 1x Papier mit Aufmaß an Bauüberwachung)Pflicht
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