Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenKurzbeschreibung
Der Kreis Minden-Lübbecke schreibt Abbruch- und Rückbauarbeiten für die energetische Sanierung des Besucherbergwerks und Museums Kleinenbremen (BBMK) in Porta Westfalica aus.
Worum es geht
Wichtige Rahmenbedingungen
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis (Wertungssumme)100%
Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel und Instandhaltungsangeboten.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenBaustelleneinrichtung und Schutzmaßnahmen
Allgemeine Baustelleneinrichtung
Grundstandzeit: 4 Wochen Baustelleneinrichtung
Vorhaltung Asbestsanierung (mind. 1 Woche):
Verkehrssicherungspflicht auf und im Umfeld der Baustelle – Besucherverkehr des Museums und Betrieb des Bergwerks sind zu berücksichtigen.
Abbruch- und Rückbauarbeiten Gebäude (alle Geschosse)
Verfahren: Maschinenunterstützter Handabbruch nach Verfahren des kontrollierten Rückbaus
Dachgeschoss (DG):
Obergeschoss (OG):
Erdgeschoss (EG):
Untergeschoss (UG):
Außenanlagen:
Mengenübersicht (Auszug):
Historisches Gleisbett: Nach Bauende vom Schotter befreien, für Besucherweg nutzbar machen und danach wiederherstellen.
Demontage Elektroinstallation
Demontage Heizung, Lüftung, Sanitär (HLS)
Trinkwasser- und Schmutzwasserleitungen
Heizungsanlage:
Raumlufttechnische Anlagen (RLT):
Kautschuk-Dämmung an Lüftungskanälen ist getrennt zu entsorgen.
Asbest- und Schadstoffsanierung
Zu beachtende Gefahrstoffe:
Anmeldung Asbestsanierung beim Amt für Arbeitsschutz und der Berufsgenossenschaft mit 7-Tage-Frist vor Maßnahmenbeginn.
Maßnahmen:
Entsorgung asbesthaltiger Baustoffe (AVV 17 06 05\*):
Gefährdungsbeurteilung schriftlich vor Beginn der Arbeiten erstellen (GefStoffV); Schadstoffgutachten ist auf der Baustelle bereitzuhalten.
Entsorgung und Dokumentation
Container (jeweils 5 m³, auf Anordnung der Bauleitung):
Besondere Nachweise:
Tägliches Bautagebuch in Form von täglichen Bautagesberichten; wöchentliche Zusammenfassung an die Bauleitung.
Stundenlohnarbeiten (nur auf Anordnung der Bauleitung)
Messtechnische Maßnahmen (z. B. Einmessen von Zwischenachsen) sind vom Auftragnehmer selbst zu veranlassen.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenBefähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung
Eintragung in das Handelsregister, die Handwerksrolle (Handwerkskarte) bzw. bei der IHK – je nachdem, was für das Unternehmen einschlägig ist. Gewerbeanmeldung.
Die Nachweise sind erst auf Verlangen der Vergabestelle vorzulegen.
Fachliche Eignung – Sachkundenachweise Schadstoffsanierung
Erforderlich sind Sachkundenachweise für:
Diese Nachweise sind Pflicht und müssen – anders als die übrigen Eignungsnachweise – mit dem Angebot eingereicht werden.
Fachliche Leistungsfähigkeit – Referenzen
Erklärung, dass in den letzten Jahren vergleichbare Leistungen (Abbruch-/Rückbauarbeiten) ausgeführt wurden.
Auf Verlangen sind drei Referenznachweise vorzulegen mit:
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Personelle Leistungsfähigkeit
Erklärung, dass die für die Ausführung erforderlichen Arbeitskräfte zur Verfügung stehen.
Auf Verlangen: Angabe der durchschnittlichen jährlichen Beschäftigtenzahl der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre, gegliedert nach Lohngruppen mit extra ausgewiesenem Leitungspersonal.
Zuverlässigkeit – Ausschlussgründe und Erklärungen
Eigenerklärung, dass:
Auf Verlangen vorzulegende Bescheinigungen
Folgende Bescheinigungen werden erst auf Verlangen der Vergabestelle angefordert:
Vergleichbare Bauleistungen (Abbruch- und Rückbauarbeiten) – Bestätigung des Auftraggebers über vertragsgemäße Ausführung erforderlich
Art der Baumaßnahme (Neubau/Umbau/Denkmal), stichwortartige Benennung des Leistungsumfangs mit Mengen, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, Anzahl eingesetzter Arbeitskräfte, besondere technische/gerätespezifische Anforderungen, vertragliche Bindung (Hauptauftragnehmer/ARGE-Partner/Nachunternehmer), ggf. koordinierte Gewerke; nur auf Verlangen der Vergabestelle vorzulegen