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Neue Zeche Westerholt – Baustraße, Rückbau Fundamente Bandbrücke, Leitungsgraben

Entwicklungsgesellschaft Neue Zeche Westerholt mbH | Vergabekammer WestfalenGelsenkirchen, Nordrhein-WestfalenVeröffentlicht:
Angebotsfrist: abgelaufen

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Rückbau-, Erd- und Kanalbauarbeiten auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Westerholt in Gelsenkirchen/Herten.

Was passiert: Es wird eine rund 1.250 m lange Leitungstrasse gebaut, über die später Produkt- und Fernwärmeleitungen sowie Stromkabel verlegt werden sollen. Dafür muss zunächst die ehemalige Bandbrücke B36 (Stahlbeton-Bodenplatte, Stützen, Fundamente) rückgebaut, eine Baustraße angelegt und abschnittsweise Leitungsgräben mit Kanalbauarbeiten für Regen- und Schmutzwasser hergestellt werden.

Wichtige Rahmenbedingungen:

Arbeiten im Schutzstreifen bestehender, aktiver Produkt- und Fernwärmeleitungen (z. B. Wasserstoff, Propylen, Ethylen)Beengte Platzverhältnisse und enge Abstimmung mit den LeitungsbetreibernFeste Fertigstellungstermine für 12 Bauabschnitte (BA1 bis BA12)Gelände unter Bergaufsicht, teils kontaminiert (PAK, Schwermetalle etc.) und im Bombardierungsbereich (Kampfmittel)Auftraggeber: Entwicklungsgesellschaft Neue Zeche Westerholt mbH (EG NZW) und RAG AG

Hinweise zum Verfahren:

Offenes Verfahren nach VOB/A-EU, 1 LosZuschlagskriterium: niedrigster PreisNebenangebote nicht zugelassenElektronische Angebotsabgabe über die Vergabeplattform subreport (https://www.subreport.de/E55475896)
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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Die Angebotsfrist ist abgelaufen.
HEUTE
Termin / FristMAI2026 JUL SEP NOV JAN2027 MÄR MAI JUL
Veröffentlichung13. Mai 2026
Rügefrist13. Mai – 22. Juni 2026
Bieterfragen-Frist12. Juni 2026
Angebotsfrist22. Juni 2026
Angebotsöffnung22. Juni 2026
Angebotsgültigkeit22. Juni – 10. Aug. 2026
Antrag Arbeiten im Schutzstreifen (Evonik)ca. 22. Juli 2026
Rückbaukonzept vorlegenca. 29. Juli 2026
Zuschlag31. Juli 2026
Nachprüfungsantragca. 31. Juli – 15. Aug. 2026
Verkehrsrechtliche Anordnungca. 31. Juli 2026
Anzeige Bauarbeiten (Uniper Fernwärme)ca. 4. Aug. 2026
Ausführungsbeginnca. 14. Aug. 2026
Vertragslaufzeitca. 14. Aug. 2026 – 14. Apr. 2027
Bauzeitenplan vorlegenca. 14. Aug. – 28. Aug. 2026
Baustelleneinrichtungs-/Logistikplan vorlegenca. 14. Aug. – 28. Aug. 2026
Fertigstellung BA 2 (Rohrtrasse)4. Sep. 2026
Fertigstellung BA 1 (Baustraße/Rückbau)25. Sep. 2026
Fertigstellung BA 3 (Rohrtrasse)25. Sep. 2026
Fertigstellung BA 4 (Rohrtrasse)7. Okt. 2026
Fertigstellung BA 5 (Rohrtrasse)27. Okt. 2026
Fertigstellung BA 6 (Rohrtrasse + Kanalbau)11. Jan. 2027
Fertigstellung BA 7 (Rohrleitungs-Überdeckung)28. Jan. 2027
Fertigstellung BA 9 (Kabeltrasse/Rückbau)ca. 1. März – 31. Mai 2027
Fertigstellung BA 10 (Kabeltrasse)ca. 1. März – 31. Mai 2027
Fertigstellung BA 11 (Kabeltrasse)ca. 1. März – 31. Mai 2027
Fertigstellung BA 8 (Kabeltrasse)ca. 1. Apr. – 30. Apr. 2027
Bestandspläne Übergabeca. 14. Apr. – 12. Mai 2027
Fertigstellung BA 12 (Kabel-Überdeckung)ca. 1. Juni – 31. Aug. 2027
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Niedrigster Preis1 Kriterium
Preis 100%Qualität 0%
  • Preis100%

    Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt.

KI-Hinweis: Zuschlagskriterium Preis mit 100% Gewichtung explizit angegeben.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Geltungsbereich und gemeinsame Pflichten

Die Leistungen umfassen ein einziges Los und gelten für die Gesamtmaßnahme "Neue Zeche Westerholt" (Auftraggeber: Entwicklungsgesellschaft Neue Zeche Westerholt mbH und RAG AG).

Übergeordnete Pflichten:

Schutzstreifen aktiver Leitungen einhalten: Produktleitungen (z. B. Wasserstoff, Propylen, Ethylen) und Fernwärmeleitungen sind aufgeständert vorhanden und bleiben während der gesamten Bauzeit in BetriebEnge Abstimmung mit den Leitungsbetreibern (Uniper, Evonik, RuhrEnergie), insbesondere bei Handschachtung, Sicherung freigelegter Leitungen, Anzeige- und GenehmigungsverfahrenBaustelleneinrichtung mit Büro- und WC-Containern, Bereitstellungslager (ca. 10.000 m²), Schutzzaun (2 m hoch), Bauzaun (2,15 m), Baggermatratzen, Stahl-Fahrplatten, Warntafeln nach DGUVBaubesprechungen alle 14 Tage; nach Vertragsbeginn wöchentlichÖkologische Baubegleitung (ÖBB) zwingend bei Rückbau- und Erdarbeiten – Freigabe vor Beginn erforderlichÖrtliche Bauleitung des AN benennen (fachlich geeignet, erfahren, deutschsprachig); dauerhaft anwesender Stellvertreter, NotfallkontaktGefährdungsanalyse / SGD nach § 3 ABBergV sowie Gefährdungsbeurteilung nach § 5 ArbSchG / § 3 BaustellVArbeitsmedizinische Vorsorge (ArbMedVV, DGUV) und Unterweisung Arbeitsschutz vor Beginn dokumentierenKampfmittelbelastung (Bombardierungsgebiet): Abstimmung mit Kampfmittelbeseitigungsdienst (KBD), Detektion und Freimessung vor Ramm-/Bohrarbeiten abwarten (Vorlauf bis 3 Wochen, Freigabe bis 21 Werktage)Stoffstromliste fortlaufend, wöchentlich zu BaubesprechungenGenehmigungsmanagement: Einleitgenehmigung, verkehrsrechtliche Anordnung, § 39 KrWG, § 7 GefStoffV, Wasserbehörde, ALIZ-/BIL-AbfrageArbeitszeiten: werktags 07:00–20:00 UhrBautagesberichte täglich, Übergabe spätestens zur wöchentlichen Baubesprechung

Baustraße und Vorbereitende Maßnahmen

Vor Beginn der 12 Bauabschnitte sind als vorgezogene Maßnahmen durchzuführen:

Rückbau ca. 150 m² Oberflächenbefestigung Asphalt (bitumenstämmig, asbestfrei)Rückbau ca. 520 m² Oberflächenbefestigung Beton / BetonsteinpflasterRückbau ca. 50 m Zechenmauer (Mauerwerk + Betonfundamente, Höhe ca. 2,0 m)Rückbau ca. 50 m WinkelstützmauerRückbau ca. 225 m Bestandskanäle DN 100–300 inkl. Hochdruckreinigung und SchachtinspektionRückbau/Verdämmung ca. 150 m Druckrohrleitung DN 500Aushub ca. 2.500 m³ Bodenmaterialien, Wiedereinbau ca. 950 m³Herstellung ca. 480 m² Ausgleichsschicht aus ZuliefermaterialVerdämmung von Bestandskanälen (Druckfestigkeit > 2 N/mm², 28-Tage-Prüfung)

Verkehrssicherung Marler Straße: für gesamte Bauzeit nach StVO, RSA 21, ZTV-SA; verkehrsrechtliche Anordnung mind. 14 Kalendertage vor Baubeginn beantragen.

Verkehrszeichenplan (§ 45 StVO): mind. 14 Kalendertage vor Baubeginn einreichen.

Sicherheits- und Schutzkonzept kontaminierter Bereiche

Das Baufeld ist mit kokereitypischen Schadstoffen belastet (PAK, Benzo(a)pyren, Kohlenwasserstoffe, Cyanid, Schwermetalle). Daher gelten besondere Anforderungen:

Schwarz-Weiß-Anlage mit Stiefelwaschanlage für 6 Personen (wird vom AG gestellt), Geräte vor Verlassen des Schwarzbereichs reinigenAbwasserentsorgung der Schwarz-Weiß-Anlage als Teil der LeistungPersönliche Schutzausrüstung (PSA) und Tragezeitbegrenzungen dokumentieren (Filterbuch)Atemschutz / Filtergeräte für eingesetztes Personal, Tragezeiten erfassenGasmessgerät: tragbares, ATEX-zertifiziertes Mehrfachgaswarngerät (CH₄, CO₂, O₂), arbeitstägliche Messung vor und während der Arbeitszeit; Wetterbuch führenNotfallausweis (DGUV 101-004 / TRGS 524 / BGR 128) muss jeder Mitarbeiter im belasteten Bereich mitführenErsthelfer mind. einer pro Kolonne, Erste-Hilfe-Kasten und Augendusche bereithaltenBaucontainer mit Sanitär getrennt; Büro- und Pausenräume im WeißbereichArbeitsmedizinische Vorsorge (G 40, G 26.2) vor Tätigkeitsaufnahme, Vorsorgebescheinigung dokumentierenBefähigungsscheininhaber gem. § 20 SprengG bei Bedarf für Kampfmittelbeseitigung

Rückbauarbeiten (Titel 01)

Selektiver Rückbau der ehemaligen Bandbrücke B36 und angrenzender Bauwerke, erschütterungsarm, ohne Sprengung/Meißel im Leitungsbereich.

Bauwerke:

Bandbrücke B36: Bodenplatte ca. 470 m × 2,80 m, Stütze ca. 0,85 m hoch, kompletter Rückbau inkl. GründungsebeneEcktürme: Fundamente ca. 40 m² rückbauenGleisanlagen-Fundamente: ca. 10 Stück (je ca. 1,5 × 1,5 m)Winkelstützmauer: ca. 50 mZechenmauer: ca. 50 m (Höhe ca. 2,0 m, Mauerwerk + Betonfundamente)Hindernisse (Mauerwerk, Beton, Stahlbeton) im Baufeld

Oberflächenbefestigungen:

Asphaltdecken: ca. 200 m² (bis 0,15 m)Beton / Stahlbeton: ca. 300 m² (bis 0,45 m)Betonsteinpflaster: ca. 250 m² (bis 0,08 m)Gleisanlage Schmalspur: ca. 100 mTragschichtmaterial: ca. 150 m³Trennschnitte in Asphalt und Beton

Verdämmung Druckrohrleitung DN 500: ca. 30 m³ (Druckfestigkeit > 2 N/mm², 28-Tage-Prüfung, Hygienegutachten für Wasserschutzzonen I/II).

Vorarbeiten: Beräumung Unrat/Hausmüll, Hecken/Büsche/Strauchwerk, Baumstamm- und Wurzelschutz (D 20–70 cm), Aufasten (Äste 5–30 cm), Wurzelstock roden (D 11 bis >50 cm), Suchgräben bis 6 m Tiefe, Handschachtung, Pumpensümpfe, Schmutzwasserpumpe.

Anlagen: Naßschnittverfahren, ATEX-Werkzeuge, nur geprüfte Geräte, Maschinen mit Filterkabine.

Rückbaukonzept mind. 10 Arbeitstage vor Rückbaubeginn mit: Rückbauabfolge, Raster Betonsägearbeiten, Sicherungsmaßnahmen Produktenleitungen, Maschinentechnik und Arbeitsschritte, Schutzmaßnahmen anliegende Bauwerke/Straßen/Vegetation, Staub-/Lärm-/Erschütterungsminderung, Trenn- und Separierungsstrategie, Entsorgungswege.

Beweissicherung + Erschütterungsmessungen gemäß DIN 4150 durch unabhängigen, vom AG zu genehmigenden Gutachter (jeweils vor und nach Rückbau).

Erdarbeiten / Leitungstrasse (Titel 02)

Herstellung der Leitungstrasse auf ca. 1.250 m Länge im Schutzstreifen aufgeständerter Produkt- und Fernwärmeleitungen, in 12 Bauabschnitten (BA1–BA12).

Leistungen je Bauabschnitt (Auszug, vollständige Tabelle in Anlage LV 18):

BA1 (Fertigstellung 25.09.2026): 1.400 m³ Aushub, 340 m² SandbettBA2 (Fertigstellung 04.09.2026): 6.500 m³ Wallherstellung, 2.000 m³ Aushub, 630 m² SandbettBA3 (Fertigstellung 25.09.2026): 30 m Winkelstützmauer, 700 m³ Wall, 800 m³ AushubBA4 (Fertigstellung 07.10.2026): 70 m Winkelstützmauer, 1.900 m³ Wall, 1.000 m³ Aushub, 300 m² SandbettBA5 (Fertigstellung 27.10.2026): 240 m Winkelstützmauer, 2.900 m³ Wall, 1.700 m³ Aushub, 500 m² SandbettBA6 (Fertigstellung 11.01.2027): 250 m³ Wall, 25 m RW-Kanal, 25 m SW-Kanal, 2 Schächte, 2.100 m³ Aushub, 50 m² Trägerbohlwand, 220 m² SandbettBA7 (Fertigstellung 28.01.2027): 3.900 m³ Rohrleitungs-ÜberdeckungBA8 (April 2027): 350 m³ Aushub KabelgrabenBA9 (Frühjahr 2027): 470 m Rückbau Restfundamente B36, 1.600 m³ Aushub KabelgrabenBA10 (Frühjahr 2027): 350 m³ Aushub KabelgrabenBA11 (Frühjahr 2027): 450 m³ Aushub KabelgrabenBA12 (im Anschluss an Kabelverlegung): 1.100 m³ Kabel-Überdeckung

Erdarbeiten im Detail:

Aushubarbeiten: ca. 11.750 m³ Bodenmaterialien aufnehmen, Bodenklasse 2–6, Mauerwerk/Beton/Stahlbeton als ZulageProfilierung mit ca. 6.250 m³ Füllboden (Bodengruppen GU/GU*/SU/SU* nach DIN 18196, BBodSchV-Werte)Bodenverbesserung mit ca. 320 t Mischbindemittel (70 % Weißfeinkalk, 30 % Zement)Einbau von RC-Material 0/45 RC-1 (gütegeprüft, EV2 ≥ 45 MN/m², DPr > 98 %)Schottertragschicht 0/45 (d = 50 cm), Frostschutzschicht (d = 70 cm)Winkelstützelemente setzen (h = 1,05 m / 1,55 m / 2,05 m), gesamt ca. 340 mTrägerbohlwand (T = 1,0–3,0 m) bei Bedarf, ca. 40 m²Sicherung Versorgungs-/Medienleitungen (parallel bis DN 200 und > DN 200; rechtwinklige Kreuzung Ferngasleitung)Verdichtungsnachweise: Rammsondierungen, Lastplattendruckversuche, EigenüberwachungVermessung mit Drohne (ca. 5.000 m² Gelände, 1.500 m² Bauwerke), Bestandspläne UTM-ETRS89, m ü. NHN

Kanalbau Regen- und Schmutzwasser (Titel 03 + 04)

Kanalbauarbeiten im Bereich Clusterfläche 36.3.

Titel 03 – Regenwasserkanal:

Verlegung Regenwasserkanal: ca. 25 mSchachtbauwerke: 1 Stück (DN 2000)Rohre: Betonrohre KF-GM DN 400, Gelenkrohre DN 400-BMuffendichtigkeitsprüfung DN 400 (200 mbar, max. 15 mbar Abfall)Baugrubenverbau Kanal DN 400 (Verbaukästen/Verbauboxen, bis ca. 340 m²)Offene Wasserhaltung DN 400 (25 m) und Vakuum-GrundwasserabsenkungSauberkeitsschicht C 12/15 (10 cm)

Titel 04 – Schmutzwasserkanal:

Verlegung Schmutzwasserkanal: ca. 25 mSchachtbauwerke: 1 Stück (DN 2000, MEIERGUSS/MEISTEP-Schachtabdeckung Kl. D 400)Rohre: Gussrohre DN 250 (6 m Standardbaulänge)Handschachtung, Kreuzung aufgeständerter Fernwärmeleitungen (Zulage)Muffendichtigkeitsprüfung DN 250 GGGLastplattendruckversuche, Rammsondierungen (DPL)Wassermengenmesseinrichtung (MID-konform)

Gemeinsame Anforderungen Kanalbau:

Statischer Nachweis für Rohre gemäß ATV-DVWK-A 127 (geprüft, 2-fach)FBS-Qualitätszertifikat für Betonrohre / -schächteGeprüfte Statik für Verbauarbeiten (4 Wochen vor Baubeginn)Muffendichtigkeitsprüfung mit Luft (DIN EN 1610, DWA-A 139)Lieferscheine mit Baustellenbezeichnung, Original-WiegekartenKampfmittelfreigabe durch KBD vor Erdarbeiten

Entsorgung

Entsorgungskonzept vor Maßnahmenbeginn mit Angabe der Verwertungs-/Beseitigungswege, Annahmekriterien, Parameterspektrum und Eingangs-/Deklarationsanalysen.

Entsorgungsfraktionen (Beispiele):

Beton RC 1/RC 2/RC 3 und DK 0/DK I/DK II/DK IIIMauerwerk RC 1/RC 2/RC 3Tragschicht BM-F1/F2/F3 und DK 0/I/IIBitumengemische, Metalle/KabelHolz A IV (gefährlich)Gemischte Bau- und AbbruchabfälleGrünschnittKontaminierte Auffüllungen (z. B. AVV 17 05 03*)

Nachweise: Begleitscheine, Lieferscheine mit Wiegedaten, geeichte Waage (Eichbescheinigung vorlegen), Original-Wiegekarten, eANV-konforme Dokumentation, Stoffstromliste wöchentlich. Genehmigungen gem. § 39 KrWG (Sammler/Beförderer gefährlicher Abfälle) und § 7 Abs. 1 GefStoffV sind vom AN beizubringen.

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

Umsatz: Mind. 1.000.000 € netto/Jahr mit vergleichbaren Bauleistungen, Durchschnitt der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (inkl. Anteile bei Gemeinschaftsaufträgen)Berufs-/Betriebshaftpflichtversicherung: Mind. 5 Mio. € Personenschäden + 2 Mio. € Sach-/Vermögensschäden, jeweils jährlich zweifach maximiertLeitungsschadenversicherung: Mind. 1 Mio. € je SchadensfallAlternativ: Eigenerklärung Formblatt 7 zur Zusage des Abschlusses im ZuschlagsfallVersicherungsnachweis spätestens bei Zuschlag, Nachweis NU-Versicherung auf Verlangen

Technische und berufliche Leistungsfähigkeit

3 Referenzprojekte über Erdbau-/Rückbauarbeiten (Leitungs-, Entwässerungs-, Erdarbeiten) mit Volumen ≥ 1.000.000 € netto, Abschluss nach 31.12.2022 (Formblatt 8)Gütezeichen Kanalbau RAL-GZ 961 (AK1) Offener Kanalbau oder gleichwertig – für jedes an Kanalbauarbeiten beteiligte UnternehmenQualifikation Leitungstiefbau DVGW GW 381 oder gleichwertig – für jedes an Arbeiten im Leitungsschutzstreifen beteiligte Unternehmen. Alternativ: 3 vergleichbare Referenzen Leitungstiefbau nach DVGW (Formblatt 10)Sachkunde kontaminierte Bereiche nach DGUV Regel 101-004 Anhang 6A (oder gleichwertig) – für verantwortlichen Bauleiter und AufsichtspersonSachkundiger Bauleiter nach DGUV Regel 112-190 (kontaminierte Bereiche)Nachunternehmer mit Leistungsanteil ≥ 200.000 € netto: 3 eigene Referenzen des NU (Formblatt 9), gleicher Leistungsbereich, Volumen ≥ 80 % des NU-Angebotswertes, Abschluss nach 31.12.2022Eignungsleihe: Verfügbarkeitsnachweis und gemeinsame Haftung (Formblatt 4)Erlaubnis gem. § 7 SprengG und Befähigungsscheininhaber § 20 SprengG für KampfmittelbeseitigungPräqualifikation (PQ) möglich; PQ-Eintrag muss jedoch die Mindestanforderungen (Volumen, Zeitraum) abdecken – sonst ergänzende Eigenerklärungen nötig

Zuverlässigkeit und persönliche Lage

Referenzprojekte
3 ReferenzenZeitraum: abgeschlossen nach dem 31.12.2022Volumen: mindestens 1.000.000 € netto je Projekt

Erdbau- und Rückbauarbeiten (Leitungs-, Entwässerungs-, Erdarbeiten)

Auf Formblatt 8; alternativ Eintrag im Präqualifikationsverzeichnis (PQ). PQ-Eintrag muss die Mindestanforderungen abdecken, sonst ergänzende Angaben nötig.

3 ReferenzenZeitraum: abgeschlossen nach dem 31.12.2022

Leitungstiefbau unter Einhaltung DVGW-Regelwerke (alternativ zur GW-381-Zertifizierung)

Auf Formblatt 10; Bestätigung DVGW-Konformität je Projekt; Erbringer kann Bieter, ARGE-Mitglied oder Dritter sein.

3 ReferenzenZeitraum: abgeschlossen nach dem 31.12.2022Volumen: mind. 80 % des Angebotswertes des jeweiligen NU-Leistungsbereichs

Referenzen des Nachunternehmers (nur bei Einsatz von NU mit Leistungswert ≥ 200.000 € netto)

Auf Formblatt 9; gleicher Leistungsbereich wie NU-Einsatz; Erbringer ist der Nachunternehmer selbst.

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
4–10Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 6 Angebote
Mittlere Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 28%4–10 · 48%11+ · 24%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 23 erledigt
Angebotsformulare (Pflicht mit Angebot)
Eignungsnachweise (Pflicht)
Referenzen
Plattform & Form
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Entwicklungsgesellschaft Neue Zeche Westerholt mbH | Vergabekammer Westfalen
Anschrift
45896 Gelsenkirchen
Ort
45896 Gelsenkirchen
Kategorie
Abbruch & Rückbau
Veröffentlicht
Angebotsfrist

Erfüllungsort

Ort der Leistung
45896 Gelsenkirchen
Nordrhein-Westfalen

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