Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenWorum es geht:
Das Medizinische Zentrum für Gesundheit (MZG) Bad Lippspringe saniert die elektrische Energieversorgung seiner Klinik Martinusquelle (mit Thermalschwimmbad und Sporthalle) energetisch und technisch neu.
Was konkret gemacht wird:
Wichtige Rahmenbedingungen:
Hinweis: Auch wenn die Förderung (EFRE / progres.nrw) eine PV-Anlage vorsieht, ist diese NICHT Teil dieses Loses – hier geht es ausschließlich um die Energieversorgung (Transformatoren + Schaltanlagen).
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis (Wertungssumme einschl. evtl. Wartungskosten)100%
Wertungssumme des Angebotes unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel und Instandhaltungsangeboten. 10 Punkte erhält das Angebot mit der niedrigsten Wertungssumme, 0 Punkte ab dem zweifachen der niedrigsten Wertungssumme, lineare Interpolation dazwischen.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenAllgemeine Projektrahmenbedingungen
Bauherr / Auftraggeber: Medizinisches Zentrum für Gesundheit Bad Lippspringe GmbH (MZG-Westfalen), Peter-Hartmann-Allee 1, 33175 Bad Lippspringe.
Standort: Klinik Martinusquelle, An der Martinusquelle 10, 33175 Bad Lippspringe (Bestandsliegenschaft mit Thermalschwimmbad und Sporthalle).
Netzanschluss: 20-kV-Einspeisung durch Westfalen Weser Netz GmbH; nachgeschaltete Nennspannung 230/400 V, 50 Hz mit RCD-/Fehlerstromschutz.
Ausführungsbeginn: ca. 10 Werktage nach Zugang des Auftragsschreibens.
Bauzeit / Vollendung: verbindliche Frist 126 Tage ab Ausführungsbeginn (abnahmereif).
Ausführungszeitraum (grob): Herbst 2026.
Arbeiten im laufenden Klinikbetrieb: Die gesamte Erneuerung erfolgt bei laufendem Betrieb der Klinik. Es ist eine enge Abstimmung mit dem Einrichtungsleiter und der Fachbauleitung Elektrotechnik erforderlich; Umschaltungen sind schrittweise vorzunehmen.
Bauherr-Vertretung: Deutsch- oder englischsprachiger Ansprechpartner vor Ort ist zu jedem Zeitpunkt der Bautätigkeit zu stellen.
Förderkontext: Das Vorhaben wird aus EFRE-Mitteln und progres.nrw gefördert. Die Leistung ist EFRE- und progres.nrw-konform zu erbringen. PV-Anlagen sind nicht Bestandteil dieses Loses.
Transformatoren – Lieferung & Montage
Zu liefern und betriebsbereit zu montieren:
Lieferzeit: in Wochen ab Auftragserteilung (vom Bieter im Angebot anzugeben).
Werk- und Montagepläne: ca. 2 Wochen nach Übergabe der Ausführungspläne als 1-fach Papier sowie DWG/DXF auf Datenträger.
Demontage Altanlagen
Fachgerecht zu demontieren und zu entsorgen:
Die Demontage und Entsorgung hat unter Beachtung der abfallrechtlichen Vorschriften (Kreislaufwirtschaftsgesetz, Nachweisverordnung) zu erfolgen.
Niederspannungs-Hauptverteilung Normalnetz (NSHV-NN)
Zu liefern: anschlussfertige, stahlblechgekapselte NS-Schaltanlage nach DIN EN 61439-2 (PSC), Schutzklasse I, IP 30, in zwei Abschnitten:
Inhalte (u. a.):
Vorgeschriebene Komponenten: NS-Leistungsschalter Siemens (bestimmungsgemäß), Messgeräte Janitza (bestimmungsgemäß).
Niederspannungs-Hauptverteilung Ersatznetz (NSHV-EN)
Zu liefern: anschlussfertige NS-Schaltanlage in zwei Abschnitten (Gesamtlänge max. 4.150 mm) mit Freischaltstellen-Steuerungen (üEKS / zEKS) nach VDE-AR-N 4110 und Blitzstromschutz Typ 1+2.
Unterverteilungen
Zu liefern und zu montieren: 2× Verteilungsschrank (PLE 288) mit diversen Lasttrennschalterleisten, FI/LS-Schaltern, Sicherungsautomaten (B/C), Überspannungsableitern und Potentialausgleichssystemen.
Schaltwartenboden / Doppelbodenanlage
Neuer Schaltwartenraum mit Doppelboden für die Normalnetz-Schaltanlage:
Leitungen, Kabeltrassen & Verlegesysteme
Zu liefern und zu verlegen:
Mengenbeispiele (Auszug):
Anschluss-, Umschalt- und Demontagearbeiten
Brandschutz
Mengen: Kabelabschottung S90 (bis 0,1 m²): 6 St.
Inbetriebnahme, Dokumentation & Einweisung
Inbetriebnahme:
Dokumentation (2-fach Papier + digital auf USB-Stick, gemäß DIN 18382):
Einweisung / Schulung Betriebspersonal:
Baustelleneinrichtung:
Stundenlohnarbeiten & Sonstiges
Wartung
Geplanter Bauablauf (10 Schritte)
1. Herrichtung neuer Aufstellraum inkl. Doppelboden.
2. Aufstellung NSHV-NN Teil 1+2.
3. Austausch erster Trafo mit Kabelverlegung und Einspeisung neue NSHV-NN.
4. Inbetriebnahme neue NSHV.
5. Umschwenken der NN-Leitungen auf neue NSHV.
6. Demontage alte NSHV-NN.
7. Aufstellung NSHV-EN.
8. Umschwenken der EN-Leitungen auf neue NSHV.
9. Umbau Ersatznetzversorgung.
10. Demontage alte NSHV-EN.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenVerfahrensart & Zuschlag
Fachliche Eignung
Nachweis durch: PQ-Nummer (national oder europäisch) ODER ausgefülltes Formblatt Eignung (Vordrucke 1–10) bzw. Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE).
Erforderliche Angaben: Fachkunde, Leistungsfähigkeit, Zuverlässigkeit.
Technische Anforderungen, die im LV dokumentiert sind:
Wirtschaftliche & finanzielle Leistungsfähigkeit
Mitzureichende Eigenerklärung über die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit (Bestandteil der EEE bzw. Formblatt Eignung).
Auf Verlangen vorzulegen:
Referenzen: Bestätigung des jeweiligen Auftraggebers über die vertragsgemäße Ausführung der Leistung (auf Verlangen vorzulegen). Konkrete Mindestanforderungen (Anzahl, Zeitraum, Volumen) sind in den Vergabeunterlagen nicht spezifiziert.
Zwingende Teilnahmevoraussetzungen / Compliance
Bietergemeinschaften sind zulässig (Erklärung gemäß Formblatt 234, ARGE-Erklärung mit Haftungsklausel und Bevollmächtigung).
Nachunternehmer / Verpflichtungserklärung: Bei Nutzung von Kapazitäten Dritter Formblatt 235 und auf Verlangen Formblatt 236 (Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen).
Abfallwirtschaftliche Voraussetzungen (bei alternativer Entsorgung)
Falls eine andere als die in der Leistungsbeschreibung genannte Lösung für die Verwertung/Beseitigung von Bau- und Abbruchabfällen angeboten wird, sind mit dem Angebot nachzuweisen:
Referenzen über vergleichbare Energieversorgungs-Projekte (Errichtung/Sanierung von Transformatorenstationen und Niederspannungs-Hauptverteilungen)
Bestätigung des jeweiligen Auftraggebers über vertragsgemäße Ausführung der Leistung (auf Verlangen vorzulegen). Detaillierte Anforderungen sind dem Formblatt Eignung (Vordrucke 1–10) bzw. der EEE zu entnehmen.