Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenÖffentliche Ausschreibung (Vergabe-Nr. 8-SSB-26) des Sportstättenbetriebs der Stadt Zwickau.
Gesucht wird ein Fachunternehmen für die Gerüstarbeiten (Los 03) im Rahmen der energetischen Sanierung der Turnhalle der Grundschule am Windberg. Aufzubauen, vorzuhalten und wieder abzubauen sind umlaufende Arbeits- und Schutzgerüste (Lastklasse 3, 2 kN/m²) an Fassade und Flachdach, inklusive Belagverbreiterungen, Innengeländern, Treppentürmen und Überbrückungen.
Konditionen:
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel und Instandhaltungsangeboten. Werkstätten für Behinderte erhalten einen Bonus von 15 Prozent auf die Wertungssumme.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenGegenstand und Rahmen
Die Turnhalle (Baujahr 1970) mit angrenzendem Sozialtrakt (ca. 512 m² Nettogrundfläche) wird energetisch saniert (WDVS 180 mm, Perimeterdämmung, Dachertüchtigung). Für alle Fassaden-, Sockel- und Dachflächenarbeiten sind Arbeits- und Schutzgerüste der Lastklasse 3 (2 kN/m²), Breitenklasse SW09, bereitzustellen.
Leistungen sind in engem Zusammenspiel mit der Bauleitung zu erbringen: Zwangspunkte sind vor Aufbau verbindlich abzustimmen, Gerüstabnahmen bei der Bauleitung anzuzeigen, längere Standzeiten rechtzeitig schriftlich anzuzeigen und alle Gerüstbeläge vor Um- und Rückbau zu reinigen. Gerüstplanung, Verankerungsplan und statische Berechnung sind Bestandteil der Leistung und vor Ausführung digital und 1× in Papierform zu übergeben.
Schutzmaßnahmen und Baustellenordnung
Auf Dachflächen ist unter den Gerüsten eine Schutzlage aus OSB-Platten (25–30 mm) und Bautenschutzmatten aus Gummigranulat (8 mm) herzustellen und nach Abschluss der Arbeiten vollständig zu räumen. Öffentliche Verkehrsflächen sind ständig sauber zu halten (ggf. mehrfach täglich, ohne gesonderte Vergütung). Lärm ist auf das geringstmögliche Maß zu beschränken. Materiallieferungen sind mit der Bauleitung tagesgenau zu koordinieren; Hubmittel und -geräte sind durch den Auftragnehmer zu stellen und einzuplanen.
Stundenlohnarbeiten
Stundenlohnarbeiten (Facharbeiter inkl. sämtlicher Lohnnebenkosten, Zuschläge, Gemeinkosten, Wagnis und Gewinn) sind ausschließlich auf gesonderte schriftliche Anordnung des Auftraggebers auszuführen, dem AG umgehend anzuzeigen und tagtäglich nachzuweisen. Die bauüberwachende Stelle bestätigt die Stundenlohnzettel mindestens wöchentlich schriftlich.
Im LV sind 50 Stunden Facharbeiter eingeplant.
Planungsleistung
1 pauschal – Ausführungszeichnungen, Verankerungsplan und statische Berechnung für alle Arbeits- und Schutzgerüste. Übergabe an den AG digital und 1× in Papierform.
Schutzlage auf Dachflächen
76 m² Schutzlage (OSB 25–30 mm + Bautenschutzmatte Gummigranulat 8 mm) auf Dächern herstellen und räumen.
Fassadengerüste – Standard
Längenorientierte Standgerüste (Lastklasse 3, SW09) an senkrechten Bauwerksflächen:
Fassadengerüste – mit Belagverbreiterung 0,33–0,66 m
Längenorientierte Standgerüste (Lastklasse 3, SW09) mit wandseitiger Belagverbreiterung 0,33–0,66 m an senkrechten Bauwerksflächen:
Gerüste auf Flachdächern (Höhenunterschied 4 m)
Längenorientierte Standgerüste (Lastklasse 3, SW09) auf Flachdächern mit 4 m Höhenunterschied:
Belagverbreiterungen wandseitig
Überbrückungen und Zugänge
Zulagen gestaffelter Auf- und Abbau
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenZulassung und Präqualifikation
Das Verfahren ist eine öffentliche Ausschreibung nach VOB/A Abschnitt 1. Zugelassen sind präqualifizierte Unternehmen (Nachweis über Eintrag im Präqualifikationsverzeichnis des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen) oder nicht-präqualifizierte Unternehmen, die die Eigenerklärung zur Eignung (Form 124) vorlegen. Auch die Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) ist zulässig. Alle Unterlagen sind in deutscher Sprache einzureichen; fremdsprachige Bescheinigungen werden nur in deutscher Übersetzung anerkannt.
Werkstätten für Behinderte erhalten bei wirtschaftlich gleichwertigen Angeboten einen 15-%-Bonus (Nachweis mit dem Angebot). Bieter, die sich an unzulässigen Wettbewerbsbeschränkungen beteiligen, werden ausgeschlossen.
Eintragungen und Erklärungen (mit dem Angebot bzw. auf Verlangen)
Mit dem Angebot ist die Eigenerklärung zur Eignung (Form 124) abzugeben. Auf Verlangen der Vergabestelle sind Gewerbeanmeldung, Handelsregisterauszug, Eintragung in der Handwerksrolle oder bei der IHK für die auszuführenden Leistungen vorzulegen.
Der Bieter muss erklären, dass kein Insolvenzverfahren eröffnet oder beantragt ist, kein Antrag mangels Masse abgelehnt wurde und sich das Unternehmen nicht in Liquidation befindet. Gegebenenfalls ist ein rechtskräftig bestätigter Insolvenzplan vorzulegen.
Ordnungsgemäße Erfüllung gesetzlicher Pflichten
Erforderlich sind die ordnungsgemäße Erfüllung der Steuer- und Abgabenpflichten sowie die ordnungsgemäße Beitragszahlung zur Sozialversicherung. Auf Verlangen sind vorzulegen:
Ausschlussgründe
Der Bieter darf in den letzten 2 Jahren nicht mit einer Freiheitsstrafe > 3 Monate, einer Geldstrafe > 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße > 2.500 € nach dem Gewerbezentralregister verurteilt worden sein. Zudem dürfen keine schweren Verfehlungen vorliegen, die die Zuverlässigkeit als Bieter in Frage stellen.
Referenzen und fachliche Eignung
Es sind mindestens 3 Referenznachweise mit vergleichbaren Leistungen aus den letzten 5 Kalenderjahren vorzulegen (auf Verlangen der Vergabestelle). Je Referenz sind Ansprechpartner, Art der Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, stichwortartige Beschreibung des mit eigenem Personal erbrachten Leistungsumfangs inkl. Mengen, durchschnittliche Arbeitnehmerzahl, besondere technische/gerätespezifische Anforderungen, Art der Baumaßnahme (Neubau/Umbau/Denkmal) und die vertragliche Bindung (Hauptauftragnehmer, ARGE-Partner, Nachunternehmer) anzugeben. Bei Einsatz von koordinierten Gewerken ist das eigene Leitungspersonal zu benennen. Eine Bestätigung des Auftraggebers über die vertragsgemäße Ausführung ist beizufügen.
Nachunternehmer und Bietergemeinschaften
Beim Einsatz von Nachunternehmern sind deren Namen, Art und Umfang der Leistungen bereits bei Angebotsabgabe anzugeben (Form 233). Auf Verlangen sind die Sicherheitsauskunft und Verpflichtungserklärung für Nachunternehmer (Form 126) sowie ggf. die Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen (Form 236) vorzulegen. Bei Bietergemeinschaften ist das Form 234 (ARGE-Erklärung) einzureichen. Die Nachunternehmer müssen die gleichen Eignungsanforderungen erfüllen; entsprechende Nachweise (PQ oder Eigenerklärung) sind auf Verlangen vorzulegen.
Mindestens 3 Referenznachweise mit vergleichbaren Leistungen (Gerüstarbeiten) aus den letzten 5 Kalenderjahren
Vergleichbare Leistungen mit Ansprechpartner, Art der Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, maßgeblicher Leistungsumfang mit Mengen, durchschnittliche Arbeitnehmerzahl, technische/gerätespezifische Anforderungen, Art der Baumaßnahme und vertragliche Bindung; Bestätigung des Auftraggebers über vertragsgemäße Ausführung.