Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenEs geht um den Aufbau und den Betrieb einer kompletten Baustelleneinrichtung sowie um Interimsmaßnahmen (provisorische Containeranlage) für den Neubau einer dreigeschossigen Athletikhalle am Standort Weißenseer Weg 53 / Konrad-Wolf-Straße 39 in 13053 Berlin.
Gefordert sind u. a. Bauzaun, Bauschild, Baustrom- und Bauwasserversorgung, mobile Toiletten, zehn Systemcontainer für Büros, Besprechung, Aufenthalt und Sanitär, Baumschutz sowie eine zweigeschossige Interimscontaineranlage als Übergangslösung für die benachbarte Eisschnelllaufhalle.
Die Vergabe erfolgt elektronisch über die Berliner Vergabeplattform. Angebote müssen bis zum 27.07.2026 um 13:00 Uhr vorliegen. Zuschlag erhält das wirtschaftlichste Angebot (niedrigster Preis).
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Angebotspreis als alleiniges Zuschlagskriterium (100 % Preis)
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenTechnische Bearbeitung und Dokumentation
Erstellung eines Bauablaufkonzepts sowie laufende Dokumentation aller Baustelleneinrichtungs- und Interimsmaßnahmen. Reaktionszeit bei Störungen: max. 12 Stunden, Vor-Ort-Termin max. 24 Stunden nach Störungsmeldung.
Bauschild, Beschilderung und Bauzaun
Aufstellung, Vorhaltung (24 Monate), Umsetzung und Rückbau eines Bauschilds (ca. 2,90 m × 3,42 m) inkl. Holzunterkonstruktion. Temporäre Verkehrszeichen, Feuerwehrzufahrt-Beschilderung, Fußgängerleitschilder und Wegweisertafeln sowie ca. 415 m Bauzaun (Kunststoff-/Stahlrohrrahmen, 2 m Höhe) mit Toren.
Versorgung: Strom, Wasser, Sanitär
Baustrom mit Kabelschutzrohren, Verteilerschränken (z. B. 173 kVA, 86 kVA, 87 kVA), Gummischlauchleitungen und Schlauchbrücken. Bauwasser mit Rohrleitungen DN 50/DN 65 und Anschlüssen. Mobile Sanitäranlagen (2 Chemie-Toiletten, Vorhaltung ca. 23 Wochen), inkl. wöchentlicher Leerung von Abwasserauffangbehältern.
Containeranlage für die Baustelle
Lieferung, Aufstellung, Vorhaltung und Rückbau von 10 Systemcontainern (je ca. 6,00 × 2,50 m): 2 Aufenthaltscontainer, 1 Besprechungscontainer, 3 Bürocontainer, 2 Sanitärcontainer. Inkl. Elektroinstallation, Internetanschluss, Abwasserentsorgung und wöchentlicher Reinigung.
Baumschutz und Sicherheit
Stammschutzmaßnahmen für 6 vorhandene Bäume. Monatliche Kontrolle der Schutzmaßnahmen und der System-Stahltreppe während der gesamten Vorhaltungszeit.
Interimsmaßnahme: Containeranlage als Übergangslösung
Bereitstellung einer zweigeschossigen Containeranlage als Ersatz für den abzureißenden Kampfrichterturm der Eisschnelllaufhalle. Sie umfasst 9 Systemcontainer (6,00 × 2,50 m) plus 2 Sanitärcontainer für Büro, Umkleide, Kasse, Schlittschuhschleifstation und Sanitär. Inkl. System-Stahltreppe, Podestgang, fahrbarer Arbeitsbühne, Abwasserentsorgung, Rohrbrücke und zugehörigem Baustrom-/Bauwassernetz. Vorhaltezeit ca. 24 Monate (geplant 06/2026 – 06/2028).
Eingriffe in Eingang und Fluchtweg der Eisschnelllaufhalle
Im Eingangsbereich der bestehenden Eisschnelllaufhalle sind unter laufendem Betrieb Teilabbrüche, Trockenbau (F90-Wände), eine Stahlblechtür, Abhangdecken, Beschichtungen sowie Flucht- und Rettungswegkennzeichnungen auszuführen. Schutzzaun und provisorische Eingangs-/Fluchtwegführung stellen, damit Besucher weiter geführt werden.
Stundenlohnarbeiten
Bereithaltung von Stundenverrechnungssätzen für unvorhersehbare Baustelleneinrichtungs-, Baustrom- und Bauwasserarbeiten.
Rückbau nach Nutzungsende
Nach Ende der jeweiligen Vorhaltungszeit sind alle Baustelleneinrichtungs- und Interimsmaßnahmen vollständig zurückzubauen, fachgerecht zu entsorgen und die Flächen in den ursprünglichen Zustand zu versetzen.
Abfallentsorgung
Für anfallende Bauabfälle sind die zugelassenen Entsorgungsfachbetriebe zu benennen und die Verwertungs-/Beseitigungswege sowie Wiederverwendungen im Abfall-Formblatt V 2411 F zu dokumentieren.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenPersönliche und rechtliche Eignung
Eintragung im Handelsregister, in der Handwerksrolle oder bei der IHK (soweit zutreffend). Es dürfen kein Insolvenzverfahren und keine Ausschlussgründe nach § 6e EU VOB/A vorliegen. Kein Eintrag im Wettbewerbsregister des Bundeskartellamts. Es dürfen keine schweren Verfehlungen vorliegen, die die Zuverlässigkeit in Frage stellen.
Finanzielle Eignung
Nachweis der ordnungsgemäßen Zahlung von Steuern, Abgaben und Sozialversicherungsbeiträgen. Ab einer Auftragssumme von 30.000 € wird der Auftraggeber eine Abfrage beim Wettbewerbsregister durchführen.
Fachliche Eignung und Referenzen
Präqualifizierte Unternehmen können ihre Eignung über die PQ- oder ULV-Nummer nachweisen; nicht präqualifizierte Unternehmen reichen die Eigenerklärung V 124.H F ein. Es werden mindestens drei Referenzen über vergleichbare Leistungen aus den letzten fünf Kalenderjahren sowie die Verfügbarkeit der erforderlichen Arbeitskräfte verlangt.
Nachunternehmer und Bietergemeinschaften
Der Einsatz von Nachunternehmern ist zulässig; Art und Umfang der Nachunternehmerleistungen sind im V 233 F anzugeben. Nachunternehmer müssen ebenfalls präqualifiziert sein oder die Eignungsvoraussetzungen erfüllen. Bietergemeinschaften haften gesamtschuldnerisch und benennen einen bevollmächtigten Vertreter.
Sprache und Form
Angebote sind in deutscher Sprache abzugeben. Fremdsprachige Bescheinigungen sind mit deutscher Übersetzung vorzulegen. Die Angebotsabgabe erfolgt elektronisch in Textform über die Berliner Vergabeplattform.
Tariftreue
Die tariftreuepflichtigen Entgelte des Bauhauptgewerbes (BerlAVG) sind einzuhalten und an Nachunternehmer sowie Verleiher von Arbeitskräften weiterzugeben.
Zuschlagskriterium
Das Zuschlagskriterium ist der niedrigste Preis (100 %).
Vergleichbare Leistungen im Bereich Baustelleneinrichtung und/oder Interimsmaßnahmen aus den letzten fünf Kalenderjahren
Ansprechpartner beim Auftraggeber, Art der Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, Leistungsumfang mit Mengen, eingesetzte Arbeitskräfte, technische/gerätespezifische Anforderungen, Art der Baumaßnahme, vertragliche Bindung (Haupt-, ARGE- oder Nachunternehmer) sowie Bestätigung der vertragsgemäßen Ausführung durch den Auftraggeber