Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDie Stadt Dortmund sucht ein Architektur-/Innenraumbüro für die Planung des Umbaus der Gastronomie im Erdgeschoss des Rathauses am Friedensplatz. Geplant wird nach HOAI § 34 / Anlage 10.1, Leistungsphasen 1–9, stufenweise beauftragt.
Die Räume (ca. 347 m² EG, ca. 280 m² Außenfläche, ca. 113 m² UG) befinden sich im Rohbau und sollen zu einem Gastronomiebetrieb umgebaut werden, der später vom CJD als Integrationsbetrieb geführt wird. Projektbudget: rund 1,9 Mio. € brutto.
Bieter müssen Angebotsschreiben, Eignungsprüfungsbogen, Honorarangebot, Konzept (max. 4 Seiten), Projektleitungs-Angaben, Versicherungsnachweis und verschiedene Verpflichtungserklärungen digital über den Vergabemarktplatz Metropole Ruhr einreichen. Bewertet werden Preis (30 %), Qualität/Konzept (60 %) und Projektleitung (10 %).
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Honorarangebot30%
Das Honorarangebot wird dem Preisblatt entnommen
- Qualität60%
Die Qualitätskriterien werden anhand eines einzureichenden Konzeptes bewertet (max. 4 DIN A4 Seiten).
- Projektleitung10%
Angaben zur Projektleitung werden der auszufüllenden Anlage entnommen
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenLeistungsbild und Beauftragung
Gegenstand ist die Objektplanung Innenräume gemäß § 34 HOAI inkl. Anlage 10.1 für den Gastronomieumbau im Rathaus Dortmund, Friedensplatz 1.
Die Beauftragung erfolgt stufenweise:
Es besteht kein Rechtsanspruch auf Beauftragung der Stufen 2 und 3.
Anrechenbare Kosten für Honorarermittlung: 1.209.953,47 € netto (entspricht KG 200–600, brutto ca. 1,935 Mio. €).
Koordinierte Planungsbereiche
Der Auftragnehmer übernimmt die Koordination aller an der Planung Beteiligten. Dazu gehören:
Die Koordination umfasst Schnittstellenmanagement, Termin- und Kostensteuerung sowie die Abstimmung zwischen den Fachplanern.
Räume und Flächen
Folgende Bereiche sind zu planen:
Die Räume befinden sich derzeit im Rohbauzustand. Nach dem Umbau soll die Gastronomie vom CJD als Integrationsbetrieb geführt werden.
Besondere Leistungen (Auszug)
Zusätzlich zu den Grundleistungen sind u. a. folgende Besondere Leistungen zu erbringen:
Hinweise aus dem Preisblatt: LPH 4 entfällt, soweit nicht erforderlich; LPH 7 ist um Teile (Prüfen/Werten der Angebote, Mitwirkung Auftragserteilung bzgl. Nachträgen) reduziert.
Technische und planerische Anforderungen
Bei der Planung sind folgende städtische Vorgaben und Standards zu berücksichtigen:
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenGrundsatz und Eignungsprüfung
Der Zuschlag wird nur auf ein geeignetes Unternehmen erteilt. Die Eignung wird anhand des Eignungsprüfungsbogens der Vergabestelle geprüft, der mit dem Angebot einzureichen ist.
Haftpflichtversicherung
Nachweis einer bestehenden Berufshaftpflichtversicherung mit folgenden Mindestdeckungssummen:
Frauenförderung und Vereinbarkeit Beruf/Familie
Verpflichtungserklärung zur Frauenförderung und Förderung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist verpflichtend abzugeben. Für Unternehmen mit mehr als 20 Beschäftigten sind je nach Unternehmensgröße konkrete Mindestmaßnahmen nachzuweisen.
Sanktionserklärung (Russland-Sanktionen)
Eigenerklärung zur Einhaltung der Vorgaben des Art. 5k der Verordnung (EU) 2022/576 des Rates vom 8. April 2022 (Russland-Sanktionen) ist verpflichtend einzureichen.
Unterauftragnehmer
Referenzprojekt der Projektleitung: öffentlich zugängliche Gastronomie mit Küchenbetrieb (kein beschränkter Nutzerkreis), Baukosten mind. 1,8 Mio. € brutto, HOAI LPH 1–8 vollständig durch eigenes Büro erbracht, im Bestand oder im laufenden Betrieb realisiert, mit integralem Innenraumkonzept (Material, Möblierung, Beleuchtung)
Vorlage über die Anlage 'Angabe Projektleitung' – das Projekt muss alle 5 Kriterien gleichzeitig erfüllen, sonst Abstufung