Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenWorum es geht:
Das Land Baden-Württemberg saniert die warme Küche der Kantine im Oberlandesgericht Stuttgart (Archivstr. 15, 70182 Stuttgart). Die alte Küchentechnik wird demontiert und durch neue Geräte ersetzt; zusätzlich wird ein Instandhaltungsangebot erwartet.
Was zu tun ist:
Wichtige Termine:
Hinweise zur Baustelle:
Denkmalgeschütztes Gerichtsgebäude; während der Bauzeit läuft der Gerichtsbetrieb weiter. Keine Materialtransporte zwischen 8:30 und 15:00 Uhr, keine lärmintensiven Arbeiten zwischen 9:00 und 17:00 Uhr. Alle Beschäftigten benötigen eine Zuverlässigkeitsüberprüfung (Einwilligungserklärung 4 Wochen vor Ausführungsbeginn).
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis (Wertungssumme)100%
Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel, Instandhaltungsangeboten.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenDemontage und Entsorgung der Altanlage
Die gesamte bestehende Kücheneinrichtung ist zu demontieren, zu zerlegen, abzutransportieren und fachgerecht zu entsorgen. Dazu gehören u. a.:
Vor der Demontage sind alle Medien (Strom, Wasser, Abwasser) zu trennen. Für alle Altgeräte sind Entsorgungsnachweise zu erbringen und eine Geräteliste als Nachweis gegenüber dem Auftraggeber zu führen.
Lieferung und Montage neuer Küchentechnik
Lieferung, Eintransport bis zur Verwendungsstelle, Aufstellung und betriebsfertige Montage folgender Geräte (Auszug, vollständige Liste siehe Leistungsverzeichnis):
Materialanforderung: Edelstahl 1.4301, für Kochwannen 1.4404. Hygieneausführung H1 für Schrankinnenräume. Fugen- und Spaltenschluss nach Montage (≤ 5 mm mit Fugenmaterial, 5–15 mm mit Edelstahlblenden).
Edelstahl-Einrichtung
Lieferung und Montage der Edelstahlmöbel und -einrichtung:
Anschlussarbeiten Sanitär
Bauseitige Medienzuführungen enden an Absperrventilen/Eckventilen (10–15 cm über Fußboden oder aus der Wand). Der Auftragnehmer stellt die Anschlüsse her, verlegt Leitungen ab dem zentralen Anschlusspunkt (max. 5 m je Anschlusspunkt), liefert Siphons und Verbindungsteile, führt die Inbetriebnahme durch und protokolliert den Funktionstest.
Anschlussarbeiten Elektro
Bauseitige Zuleitungen enden an Dosen, Steckdosen oder freien Kabelenden. Der Auftragnehmer übernimmt die geräteinterne Verkabelung, den Einbau von Ein-/Ausschaltern, Schaltschützen, Schalt-/Regeleinrichtungen und Kontrollleuchten, beschriftet Kabel dauerhaft, führt eine Isolationsmessung und DGUV-V3-Prüfung durch (in Abstimmung mit dem Elektrogewerk) und protokolliert den Funktionstest.
Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordination (SiGeKo)
Es gelten die Baustellenordnung und der SiGe-Plan. Der Auftragnehmer hat eine eigene, aktuelle Gefährdungsbeurteilung vorzulegen, alle Mitarbeiter vor Baubeginn zu unterweisen und die Unterweisung schriftlich (anhand Firmenauskunft) zu dokumentieren.
Schutzmaßnahmen und Reinigung
Inbetriebnahme, Probebetrieb und Einweisung
Stundenlohnarbeiten und Planungsleistung
Instandhaltung (separates Pflichtangebot)
Zusätzlich zum Hauptangebot ist ein separates Instandhaltungsangebot abzugeben, das folgende Leistungen über max. 5 Jahre umfasst:
Umfang gemäß Instandhaltungskatalog (Beispiele):
Die Arbeitskarten/Beiblätter zum Vertragsformular sind auszufüllen und ggf. hinsichtlich Umfang und Fristen anzupassen. Das Instandhaltungsangebot ist wertbar abzugeben – ein nicht wertbares Instandhaltungsangebot führt zum Ausschluss des gesamten Angebots.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenWirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Fachliche Eignung und Referenzen
Rechtliche und persönliche Zuverlässigkeit
Mindestpersonalanteil und Nachunternehmer
IT-Sicherheit und organisatorische Pflichten
Inklusion und Vergabe-Bonus
3 Referenznachweise über vergleichbare Leistungen aus den letzten 5 Kalenderjahren
Vergleichbare Küchentechnik- bzw. Großküchenleistungen. Pro Referenz: Ansprechpartner, Art der Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, eingesetztes eigenes Personal (Menge, durchschnittliche Arbeitnehmerzahl), besondere technische/gerätespezifische Anforderungen, Art der Baumaßnahme (Neubau/Umbau/Denkmal), vertragliche Bindung (Hauptauftragnehmer/ARGE/NU), ggf. koordinierte Gewerke sowie Auftraggeberbestätigung. Auf Verlangen der Vergabestelle vorzulegen.