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Los 2 - SAP HCM-Transformation

Universitätsklinikum Essen, AöR | Vergabekammer Westfalen | Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)Essen, Nordrhein-WestfalenVeröffentlicht:
Angebotsfrist:

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Das Universitätsklinikum Essen sucht für Los 2 einen IT-Dienstleister, der die bestehende SAP-HCM-Landschaft (Personalwirtschaft) auf eine moderne Plattform – SAP H4S4 und/oder SAP SuccessFactors – migriert.

Im Rahmen eines Verhandlungsverfahrens mit Teilnahmewettbewerb wird ein Partner gesucht, der Konzeption, Systemkonfiguration, Datenmigration, Integration in die bestehende Systemlandschaft, Change-Management und Schulung bis zum Go-Live (inkl. Hypercare, Zieldatum Q2/2028) übernimmt.

Gefragt sind mindestens zwei Referenzprojekte: je eine erfolgreiche Migration von SAP HCM nach SAP SuccessFactors (mit Employee Central) und nach SAP H4S4 – jeweils aus der DACH-Region, mit über 1.000 Mitarbeitenden und produktivem Go-Live nach dem 01.01.2020.

Der Teilnahmeantrag ist elektronisch über die Vergabeplattform evergabe.nrw einzureichen; Abgabefrist ist der 20.07.2026 um 12:00 Uhr.

Ausschreibung ansehen

Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Aktive Ausschreibung
HEUTE
Termin / FristJUL2026 JAN2027 JUL JAN2028 JUL JAN2029 JUL JAN2030 JUL JAN2031
Veröffentlichung6. Juli 2026
Rügefristca. 6. Juli – 21. Juli 2026
Unwirksamkeit Vertragca. 6. Juli – 5. Aug. 2026
Bieterfragen-Frist13. Juli 2026
Teilnahmefrist20. Juli 2026
Bindefristca. 20. Juli – 20. Okt. 2026
Einladungsfrist21. Juli 2026
Vertragslaufzeitca. 1. Jan. 2027 – 31. Dez. 2030
Vertragslaufzeit max.ca. 1. Jan. 2027 – 31. Dez. 2032bis 2032
Kündigungsfrist Einzelabrufeca. 1. Jan. 2027 – 31. Dez. 2032bis 2032
Ausführungsbeginnca. 1. Jan. 2027
Go-Liveca. 1. Apr. – 30. Juni 2028
Hypercareca. 1. Juli – 30. Sep. 2028
Phase 3 Weiterentwicklungca. 1. Okt. 2028 – 31. Dez. 2030
Verlängerung 1ca. 1. Jan. 2031 – 31. Dez. 2032bis 2032
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Preis & Qualität4 Kriterien
Preis 30%Qualität 70%
  • Preis30%

    Angebotspreis. Die maximale erzielbare Punktzahl beträgt 300 (entspricht 30% Gewichtung). Bewertung über Verhältnis zum niedrigsten Preis: P = (Pmin / Pni) * Pmax. Der Bieter mit dem besten Wert erhält die volle Punktzahl.

  • Umsetzungskonzept30%

    Bewertet wird die Qualität der Ausarbeitung zum Umsetzungskonzept (max. 30 Seiten DIN A4, Schriftgröße 11). Maximale Punktzahl 300. Bewertet werden u.a. Fachlicher Ansatz, Technischer Ansatz, Organisatorischer Ansatz mit Bewertungsstufen 0/20/40/60/80/100 Punkte je Aspekt. Angebote unter der Hälfte der zugewiesenen Punktzahl werden ausgeschlossen.

  • Angebotspräsentation und Fallstudie20%

    Präsenzpräsentation (max. 60 Min. Präsentation + 30 Min. Fragen) mit Fallbeispiel. Bewertet werden Fachliche Präsentation/Problemlösungskompetenz, Kommunikationsfähigkeit/Überzeugungskraft sowie Teamzusammensetzung/-zusammenarbeit. Maximale Punktzahl 200. Bewertungsstufen 0/20/40/60/80/100. Mindestens 50% der Punktzahl erforderlich.

  • Projektteam20%

    Bewertung der Qualifikationsbögen des vorgesehenen Projektteams (Schlüsselpersonal) im Quervergleich zu anderen Bietern. Maximale Punktzahl 200. Gewichtung der einzelnen Qualifikationsbögen bleibt vorbehalten. Mindestens 50% der zugewiesenen Punktzahl erforderlich.

Preis: P = (Pmin / Pni) * Pmax. Qualitätskriterien: P = Punktzahl_max * (akt_Angebot / max_Angebot). Punkte werden kaufmännisch auf zwei Nachkommastellen gerundet.

KI-Hinweis: Alle vier Zuschlagskriterien mit Gewichtung (Preis 30%, Umsetzungskonzept 30%, Angebotspräsentation/Fallstudie 20%, Projektteam 20%), maximalen Punktzahlen und Bewertungsformeln sind vollständig dokumentiert.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Projektorganisation, Methodik und Sprache

Projektorganisation (drei Ebenen): Lenkungsausschuss (strategisch, alle 6 Wochen), Projektleitung (fachlich/technisch, wöchentlich), operatives Projektteam.

Methodik: Hybridansatz aus klassischen Phasen/Meilensteinen und agilen Elementen (Sprints 2–4 Wochen), SAP Activate als Arbeitsmodell, monatlicher Freigabezyklus für Arbeitspakete.

Projektleitungsteam: Single Point of Contact (Projektleiter) plus Stellvertretung. Personalwechsel in Kernfunktionen nur mit Zustimmung des Auftraggebers; mindestens 2 Wochen kostenfreie Einarbeitung. Änderungsmanagement: schriftlicher Antrag mindestens 7 Tage vor Änderung; Entscheidung innerhalb 14 Kalendertagen.

Sprache: Deutsch als Hauptprojektsprache; für alle vor Ort tätigen Teammitglieder mindestens Sprachniveau C1 in Deutsch (Entwicklungsressourcen mit Genehmigung ausgenommen).

Standort: Essen, NRW, Deutschland – mindestens 50 % physische Anwesenheit, in besonderen Phasen bis 100 %.

Tools: Asana wird zur Projektsteuerung eingesetzt; weitere Tools werden in der Angebotsphase definiert. Nearshore-Entwicklung ist möglich, aber ausschließlich innerhalb der EU.

Leistungsphasen (Gesamtstruktur)

Phase 0 – Strategiedefinition: bereits abgeschlossen.

Phase 1 – Umsetzungsvorbereitung

Phase 1.1 (Vorarbeiten & Grobkonzept): detaillierter Projektplan, Projekthandbuch, Ressourcen-/Rollenzuweisung, Abhängigkeits- und Liefergegenstandsmatrix, initiale Systemlandschaft (Dev/Test/Sandbox), SAP-Activate-Setup, initiales Rollen-/Berechtigungs- und Identity-Konzept, grobe Daten-/Migrations-/Integrations-/Teststrategie, grobe Change-/Kommunikations-/Schulungs-/Cutover-/Betriebsstrategie, Workshop-Pläne, Quality Gate Prepare.
Phase 1.2 (Feinkonzept): Fit-to-Standard/Fit-Gap-Analyse, Sollprozess-/Organisations-/Rollenmodell inkl. ESS/MSS, detailliertes Rollen-/Berechtigungskonzept, Solution- und Konfigurationsdesign, Daten-/Migrations-/Archivierungs-/Datenqualitätskonzept, Analytics-Konzept (z.B. SAP Analytics Cloud), Integrations-/Reporting-/Security-/Datenschutzkonzept, WRICEF-/Custom-Code-Bewertung, detaillierte Test-/Schulungs-/Change-/Cutover-/Betriebspläne, Moduldesigns, Quality Gate Explore.

Phase 2 – Implementierung, Rollout & Go-Live

Phase 2.1 (Technische Implementierung): konfigurierte SuccessFactors/H4S4-Lösung, Backlog-Umsetzung in Sprints, Rollen-/Berechtigungsmodell, Workflows/Vorlagen/Notifications, Schnittstellen-Setup, Testmigrationen, Reports/Dashboards/Analytics, Test-Durchführungen (Unit/Integration/Regression/Berechtigungen/UAT-Vorbereitung), Dokumentation, Cutover-Plan, Quality Gate Realize.
Phase 2.2 (Rollout & Go-Live): Go-Live-Readiness-Check, finale Datenextraktion/-migration/-abstimmung, Produktivsetzung, Go-/No-Go-Entscheidung, Hypercare (bis 3 Monate nach Go-Live), Übergabe in Regelbetrieb (Incident/Problem/Change/Release-Management, Monitoring), Lessons Learned, Quality Gate Run.

Phase 3 (optional) – Weiterentwicklung: kontinuierliche Prozessverbesserung/Digitalisierung, Know-how-Transfer, Anbindung weiterer Geschäftsprozesse.

Personal des Auftragnehmers – geforderte Rollenprofile

Der Auftragnehmer stellt ein interdisziplinäres Expertenteam. Mit Ausnahme des Projektleiters dürfen Rollen in Personalunion besetzt werden, sofern Kompetenzprofile und Mindestanforderungen vollständig abgedeckt sind. Data-Engineer- und Entwickler-Ressourcen dürfen als Nearshore innerhalb der EU erbracht werden.

Projektleiter (fachlich/technisch): ≥ 5 Jahre technische HCM-Migrationen (H4S4/SuccessFactors), Leitungs-/Projektleitungserfahrung, SAP-Zertifizierungen, SAP Activate, Erfahrung Universitätsklinikum.
Solution Architect: ≥ 4 Jahre SAP, tiefe SuccessFactors/H4S4-Kenntnisse, Integrationsexpertise, SAP-Zertifizierungen.
Operations Manager: ≥ 4 Jahre SAP, Erfahrung SuccessFactors-Cloud und/oder H4S4 On-Premise, SAP-Zertifizierungen.
Test Manager: ≥ 3 Jahre SAP, Testmanagement-Erfahrung, SAP-Zertifizierungen.
Data Engineer: ≥ 2 Jahre SAP, Datenbankmanagement, SAP-Datenwerkzeuge.
Change-Manager: ≥ 3 Jahre, SAP Activate Change Management, Erfahrung Betriebsrat.
Prozessberater: ≥ 4 Jahre SAP, tiefe HR-Modulkenntnisse, SAP-Zertifizierungen, Branchenkenntnisse Gesundheitswesen.
Entwickler: ≥ 2 Jahre SAP, SuccessFactors-Extension, BTP/CPI, SAP-Zertifizierungen.

Gemeinsame Anforderungen: einschlägige SAP-Zertifizierungen; Kenntnisse der besonderen Anforderungen eines Klinikums (idealerweise Maximalversorger/Universitätsklinikum).

Krankenhausspezifische Schwerpunkte

Tarifkomplexität: Abbildung mehrerer Tarifwerke (TV-Ärzte, TVöD-K, TV-L, AVR) mit eigenständigen Entgeltgruppen, Zulagenregelungen und Bereitschaftsdienstmodellen.

Leistungsadaptierte Personalsteuerung: technisch und automatisiert untersetzte Lösung zur leistungsadaptierten Steuerung von Erlösen und Personalaufwänden untertägig.

Komplexe Arbeitszeitmodelle: Schicht-, Bereitschaftsdienst- und Rufbereitschaftssystematiken mit medizin- und arbeitszeitrechtlichen Anforderungen (ArbZG, MBO-Ä), differenziert nach Berufsgruppen.

Payroll-Internalisierung: Überführung des bisher beim Landesbesoldungsamt angesiedelten Payrollprozesses ins Haus; Gestaltung digitaler Schnittstellen (u.a. SP-Expert, Landesbesoldungsamt).

Reporting: erweiterte interne und externe Statistiken/Berichte (Aufsichtsbehörden, Kostenträger).

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Allgemeine Hinweise zu Eignung und Ausschluss

Die Bewerbung erfolgt zweistufig. Zunächst wird die Eignung im Teilnahmewettbewerb geprüft; danach werden ausgewählte Bewerber zur Angebotsabgabe aufgefordert.

Ausschlussgründe: Es dürfen keine Ausschlussgründe nach § 123 GWB (zwingende) oder § 124 GWB (fakultative) vorliegen. Die Bewerber/Bieter erklären dies mit dem Formular 521 EU, das in den Anlagen 2F2.1–2F2.4 bereits enthalten ist. Ergänzend sind die Eigenerklärungen zu Mindestlohn (522), EU-Sanktionspaket (523) sowie die Anerkennung der Antikorruptionserklärung und Scientology-Schutzklausel (526) abzugeben.

Auswahlprinzip: Das Referenzkriterium ist bewusst branchenoffen ausgestaltet (Mindestanforderungen in Ziffer 5.2.3); kein Bewerber wird wegen fehlender branchenspezifischer Erfahrung ausgeschlossen. Maximal 3 Referenzen können eingereicht werden; davon werden maximal 2 (HCM→SuccessFactors und HCM→H4S4) zwingend gefordert. Die Branchenstufe dient ausschließlich der Qualitätsdifferenzierung nach Punkten.

Elektronische Einreichung: ausschließlich über die Vergabeplattform evergabe.nrw. Eine Nachforderung von Unterlagen erfolgt nur, soweit vergaberechtlich zulässig (Late-all-Prinzip).

Eignungsleihe: Verpflichtungs- und Haftungserklärungen (533 EU, 534a/b EU) nur erforderlich, sofern Unterauftragnehmer eingesetzt oder Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch genommen werden.

Auswahlkriterien (qualitätsbezogen, B-Kriterien)

Innerhalb der Auswahl der Bewerber werden drei Auswahlkriterien gewichtet:

3.1 Branchenstufe – Gewichtung 60 %:
Referenzen bei Kliniken der Maximalversorgung: 20 Punkte
Referenzen im Krankenhaussektor: 15 Punkte
Referenzen im Gesundheitswesen bzw. öffentlichen Sektor: 10 Punkte
3.2 SuccessFactors-Modulbreite – Gewichtung 25 %: Umfang der implementierten SuccessFactors-Module.
3.3 Qualität der Referenzdarstellung – Gewichtung 15 %: Qualität der eingereichten Referenzpräsentation.

Referenzen aus anderen Sektoren (z.B. Universitäten, Sozialversicherungsträger, Krankenkassen, Behörden) können in den Kriterien 3.2 und 3.3 berücksichtigt werden.

Nachweismethoden und Präqualifikation

Eignungsnachweise können auch über Präqualifizierungsdatenbanken erbracht werden (z.B. pq-vol.de, pq-verein.de). Bei Bietergemeinschaften ist die Bewerbergemeinschaftserklärung (531 EU) und ggf. die Eignungsleihe-Haftung (534b EU) einzureichen. Bei Unteraufträgen/Eignungsleihe sind 532 EU und 533 EU erforderlich; die konkreten Pflichtangaben richten sich nach dem tatsächlichen Bieter-Setup.

Referenzprojekte
1 (mindestens) ReferenzenZeitraum: Go-Live nach 01.01.2020Volumen: Referenzkunde >1.000 Mitarbeitende

Mindestens 1 Referenz: Migration SAP HCM → SAP SuccessFactors (mind. Modul Employee Central); Referenzkunde >1.000 Mitarbeitende, DACH-Region, produktiver Go-Live nach 01.01.2020; kritische Aufgaben eigenverantwortlich (Projektleitung, Fachkonzept, Migration, Testmanagement, Hypercare)

Anlage 2F4 (Referenzbeschreibung). Referenzen für SuccessFactors und H4S4 können über dieselbe oder unterschiedliche Referenzen nachgewiesen werden. Maximal 3 Referenzen einreichbar.

1 (mindestens) ReferenzenZeitraum: Go-Live nach 01.01.2020Volumen: Referenzkunde >1.000 Mitarbeitende

Mindestens 1 Referenz: erfolgreiche Migration SAP HCM → SAP H4S4; alle Migrationsansätze und Deployment-Varianten (On-Premise & Cloud) zulässig; Referenzkunde >1.000 Mitarbeitende, DACH-Region, Go-Live nach 01.01.2020

Anlage 2F4 (Referenzbeschreibung). Gilt auch für Maximalversorger/Krankenhaus/Öffentlicher Sektor (qualitätsgewichtete Auswahl).

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
4–10Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 6 Angebote
Mittlere Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 35%4–10 · 39%11+ · 26%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 17 erledigt
Pflichtformulare Teilnahmeantrag
Referenznachweise / Auswahlkriterien
Nur bei Bietergemeinschaft / Unteraufträgen / Eignungsleihe
Sonstige Hinweise
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Universitätsklinikum Essen, AöR | Vergabekammer Westfalen | Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Anschrift
45147 Essen
Ort
45147 Essen
Kategorie
SAP-Beratung
Veröffentlicht
Angebotsfrist
Auftraggeber-Website
www.uk-essen.de/

Erfüllungsort

Ort der Leistung
45147 Essen
Nordrhein-Westfalen

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