Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDie Technische Universität Berlin (TU Berlin) sucht einen Auftragnehmer für die Konzeption, Entwicklung, Implementierung, Dokumentation, betriebsbereite Bereitstellung und Wartung eines Cloud-basierten Softwaretools zur Luftraumplanung. Das Tool soll die kollaborative Bearbeitung von Luftraumszenarien auf digitalen Karten und 3D-Stadtmodellen ermöglichen.
Was das Tool können muss (Auszug der Mindestanforderungen):
Rahmenbedingungen:
Eignung: Nachweis von mind. 1 Referenz aus den letzten 3 Jahren im Bereich Softwareentwicklung mit Bezug zu Datenvisualisierung oder Geodatenverarbeitung (Auftragswert mind. 10.000 € netto).
Abgabe: Elektronisch über den Vergabemarktplatz DTVP bis **24.07.2026
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Gesamtangebotsnettopreis100%
Der Zuschlag wird zu 100 % auf das wirtschaftlichste Angebot auf Grundlage des eingereichten Angebots erteilt. Zuschlagskriterium ist der Gesamtangebotsnettopreis.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenSystemarchitektur und Admin-Funktionen
Das Tool benötigt eine Softwareoberfläche, mit der Administratoren Projekte anlegen, verwalten, kopieren und löschen können. Über eine Import-Schnittstelle müssen digitale Karten und komplexe Stadtmodelle (mindestens in den Formaten CityGML und 3D-Tiles) eingelesen werden können, ebenso 3D-Flugrouten und Start-/Landeplätze (Formate: KML, KMZ, JSON/GeoJSON). Admins verwalten georeferenzierte Feedback-Kategorien und können Projekte online stellen – inklusive kollaborativem Bearbeitungslink. Daten müssen nach Kategorien gefiltert und in offene Formate (insbesondere MS Excel) exportiert werden können.
Nutzeroberfläche und kollaborative Funktionen
Nutzer müssen ohne Registrierung über einen projektbezogenen Zugangscode teilnehmen können. Sie platzieren georeferenzierte Kommentare (sogenannte „Pins") auf der Karte, verändern Linienzug- und Punkt-Geometrien per Drag-and-Drop und können Beschreibungen zu neuen Szenarien hinterlegen. Mehrere gespeicherte Szenarien lassen sich gleichzeitig auswählen und simultan in einer 3D-Szene anzeigen.
Hosting, Betrieb und Cloud-Infrastruktur
Der Auftragnehmer stellt das Tool auf einem eigenen Onlineserver in Europa bereit. Der Zugriff erfolgt über einen gängigen Webbrowser. Hosting, Betrieb und Bereitstellung laufen bis spätestens 31.12.2030. Während dieses Zeitraums ist auch die Wartung Teil der Leistung.
Projektmeilensteine und Zeitplan
Nach Zuschlag gilt folgender Ablauf:
Quellcode, Dokumentation und Open Source
Der gesamte im Projekt entwickelte Quellcode (inklusive Skripte, Konfigurationsdateien und alle für Betrieb, Anpassung und Weiterentwicklung nötigen Bestandteile) ist in bearbeitbarer digitaler Form zu übergeben. Die Software ist als Open Source bereitzustellen. Die Dokumentation (deutsch oder englisch) umfasst: Systemarchitektur, Funktionen, Installations- und Konfigurationshinweise, Benutzerdokumentation, Schnittstellen- und Datenformate sowie Support-Ansprechpartner. Zusätzlich ist eine Software Bill of Materials (SBOM) nach BSI TR-03183-2 (Format SPDX oder CycloneDX) zu erstellen.
Einweisung, Schulung und Gewährleistung
Nach der betriebsbereiten Übergabe findet eine eintägige Einweisung/Schulung (ca. 6 Stunden) für mindestens 3 Personen der TU Berlin statt. Die Gewährleistung läuft ab der Abnahme bis zum 31.12.2030 und deckt damit den gesamten Nutzungszeitraum ab – ohne weitere Wartungskosten oder Lizenzgebühren für die TU Berlin.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenTechnische und berufliche Leistungsfähigkeit (Referenznachweis)
Bieter müssen mindestens eine Referenz aus den letzten 3 Jahren vorlegen. Die Referenz muss eine Softwareentwicklung mit Bezug zu Datenvisualisierung oder Geodatenverarbeitung betreffen. Der Auftragswert der Referenz muss mindestens 10.000,00 EUR netto betragen. Pro Referenz sind anzugeben: Firma/Institution, Ansprechperson, Kontaktdaten, Umfang der Leistung und Auftragswert. Bieter müssen zustimmen, dass die TU Berlin Kontakt zu den angegebenen Ansprechpersonen aufnimmt.
Persönliche Lage / Ausschlussgründe
Es gelten die zwingenden Ausschlussgründe (z.B. schwere Straftaten, Verstöße gegen Steuer-/Sozialabgaben, Bestechung) sowie fakultative Ausschlussgründe (z.B. Zahlungsunfähigkeit, schwere Verfehlungen, Verstöße gegen Mindestlohn-/Arbeitsrecht). Bieter geben hierzu eine Eigenerklärung ab. Bei ausländischen Bietern sind Erklärungen in deutscher Sprache (oder mit Übersetzung) einzureichen.
Befähigung, Anmeldung und weitere Anforderungen
Auf Verlangen sind Nachweise zur Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung vorzulegen. Ausländische Bieter müssen sich ggf. bei der zuständigen Berufsgenossenschaft anmelden. Bei Unteraufträgen/Eignungsleihe sind Namen, Kontaktdaten und gesetzliche Vertreter der Unterauftragnehmer spätestens vor Zuschlagserteilung zu benennen. Die Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) wird als vorläufiger Eignungsnachweis akzeptiert.
Softwareentwicklung mit Bezug zu Datenvisualisierung oder Geodatenverarbeitung
Eigenerklärung mit Angabe von Firma/Institution, Ansprechperson, Kontaktdaten, Umfang der Leistung und Auftragswert; Bieter muss zustimmen, dass TU Berlin Kontakt zu den Referenzpersonen aufnimmt