Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDie TU München (Werner Siemens-Lehrstuhl für Synthetische Biotechnologie) sucht einen Auftragnehmer für die Entwicklung einer Daten- und Integrationsplattform. Die Plattform soll KI-Modelle zur Protein-Entwicklung mit einem mikrofluidischen Laborgerätepark (Droplet Control Center der Firma Efficient Robotics) verbinden, Messdaten automatisiert erfassen und revisionssicher speichern.
Wesentliche Anforderungen:
Angebotsabgabe: elektronisch über das DTVP-Portal bis spätestens 21.07.2026, 12:00 Uhr.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Konzept zum treuhänderischen Plattformbetrieb3%
Strukturiertes Konzept zum treuhänderischen Betrieb der Datenplattform: organisatorische Trennung zwischen Plattformbetrieb und Datenhoheit, technische und organisatorische Maßnahmen zur Zweckbindung von Daten, Zugriffskontrolle/Rollen- und Rechteverwaltung, Mechanismen für Neutralität, Nachvollziehbarkeit und Auditierbarkeit. Bewertung anhand einer 5-stufigen Bewertungsmatrix (0–4 Punkte).
- Qualifikation der Ansprechperson(en)3%
Über die Mindestanforderung (12 Monate) hinausgehende durchschnittliche einschlägige Berufserfahrung der Ansprechperson(en) in Softwarearchitektur/Systementwicklung, verteilten/komplexen IT-Systemen, Informationssicherheit/Datenschutz und Integration heterogener Systeme. Bewertung gestuft von 0 Punkte (keine zusätzliche Erfahrung) bis 4 Punkte (mehr als 8 Jahre zusätzliche Erfahrung).
- Preis3%
Angebotspreis: niedrigster Preis erhält 4 Punkte, lineare Interpolation bis zum 2,0-fachen des niedrigsten Preises (0 Punkte). Formel: Punktzahl = 4 x (2 – angebotener Preis/niedrigster Preis).
Punktzahl = Höchstpunktzahl x (2 – (angebotener Preis/niedrigster Preis)); lineare Interpolation zwischen 1,0-fachem und 2,0-fachem des niedrigsten Preises. Niedrigster Preis = 4 Punkte, ab 2,0-fachem Preis = 0 Punkte.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenKernfunktionen und Architektur
Die Plattform ist die zentrale Integrations-, Steuerungs- und Datenaustauschschicht zwischen KI-Modellen zur Protein-Entwicklung, dem mikrofluidischen Gerätepark (Steuerung über die bestehende Software Droplet Control Center, DCC) sowie externen Analyse- und Auswertungssystemen.
Was die Plattform konkret leistet:
Datenmanagement, Sicherheit und Compliance
Die Plattform muss eine treuhänderische, revisionsfähige und mandantengetrennte Datenspeicherung gewährleisten.
Konkret gefordert:
Anbindung von Laborgeräten
Neben dem mikrofluidischen Gerätepark (DCC) sollen weitere Labor- und Analysesysteme integriert werden:
Die Schnittstellenformate werden in Abstimmung mit den beteiligten Projektpartnern unter Berücksichtigung offener und interoperabler Standards konkret ausgestaltet.
Leistungsphase 1: Prototyp
Phase 1 dient dem Nachweis der technischen Machbarkeit:
Leistungsphase 2: Gesamtplattform
Phase 2 umfasst die vollständige Plattform:
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenZwingend einzureichende Erklärungen und Nachweise
Folgende Erklärungen und Nachweise sind mit dem Angebot verpflichtend einzureichen:
Fachliche Eignung: Referenzen
Es werden Referenzen aus vier Themenblöcken verlangt, jeweils mindestens 1 Referenz aus den letzten 5 Jahren:
1. Informationssicherheit – Konzeption/Entwicklung/Betrieb von IT-Plattformen mit anerkannten Sicherheitsstandards (ISO 27001, BSI IT-Grundschutz oder gleichwertig)
2. Plattformarchitektur – Multi-Stakeholder-Systeme, Multi-Tenancy/Mandantentrennung, skalierbare API-/Integrationsarchitekturen, Governance-/Rollen-/Berechtigungsmodelle
3. Verteilte Datenplattformen/Datenräume – Gaia-X/IDS-Prinzipien, föderierte Architekturen, kontrollierte Datenfreigabe, IAM, Protokollierung/Auditierung, Interoperabilität
4. Digitale Prozess-/Systemmodellierung – BPMN o.ä., Digitalisierung komplexer Prozesse, Überführung in technische Architekturen, IT-Systeme in regulierten/wissenschaftlichen Umfeldern
Pro Referenz sind anzugeben: Auftraggeber, Projektgegenstand/Bezeichnung, Leistungszeitraum, Rolle/Leistungsanteil, technische Architektur und eingesetzte Methoden/Werkzeuge.
Fachliche Eignung: Personelle Qualifikation
Fachliche Eignung: Sicherheitszertifizierung
Nachweis eines Informationssicherheits-Managementsystems durch mindestens einen der folgenden Nachweise:
Eignungsleihe, Unterauftragnehmer und Bietergemeinschaften
Referenz Konzeption/Entwicklung/Betrieb von IT-Plattformen mit anerkannten Informationssicherheitsstandards
Auftraggeber, Projektgegenstand, Leistungszeitraum, Rolle und konkrete Sicherheitsmaßnahmen angeben
Referenz digitale Plattformarchitektur (Multi-Stakeholder, Multi-Tenancy, skalierbare API-/Integrationsarchitektur, Governance-/Rollen-/Berechtigungsmodelle)
Auftraggeber, Projektbezeichnung, Leistungszeitraum, Rolle/Leistungsanteil und technische Architektur dokumentieren
Referenz verteilte Datenplattformen/Datenräume (Gaia-X/IDS-Prinzipien, föderierte Architekturen, kontrollierte Datenfreigabe, IAM, Auditierung, Interoperabilität, Multi-Tenancy, Governance)
Auftraggeber, Projektgegenstand/-umfang, Leistungszeitraum, Rolle, Architektur und Sicherheits-/Zugriffsmechanismen beschreiben
Referenz digitale Prozess-/Systemmodellierung (BPMN o.ä., Digitalisierung komplexer Prozesse, Überführung in technische Architekturen, IT-Systeme in regulierten/wissenschaftlichen Umfeldern, Stakeholder-Management)
Auftraggeber, Projektbezeichnung, Leistungszeitraum, Rolle, modellierte Prozesse und eingesetzte Methoden/Werkzeuge angeben