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Ausschreibungen Softwareentwicklung

Datenplattform

Technische Universität München | Regierung von Oberbayern Vergabekammer SüdbayernGarching, BayernVeröffentlicht:
Angebotsfrist: abgelaufen

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Die TU München (Werner Siemens-Lehrstuhl für Synthetische Biotechnologie) sucht einen Auftragnehmer für die Entwicklung einer Daten- und Integrationsplattform. Die Plattform soll KI-Modelle zur Protein-Entwicklung mit einem mikrofluidischen Laborgerätepark (Droplet Control Center der Firma Efficient Robotics) verbinden, Messdaten automatisiert erfassen und revisionssicher speichern.

Wesentliche Anforderungen:

Entwicklung in zwei Phasen: zuerst ein funktionsfähiger Prototyp, dann die GesamtplattformTreuhänderische, mandantengetrennte Datenspeicherung mit Rollen-/RechtekonzeptAnbindung weiterer Laborgeräte (Oxford Nanopore, BioLector XT)Modellagnostische KI-AnbindungMaximalbudget: 200.000 € bruttoSicherheitsstandards nach ISO 27001 bzw. BSI IT-Grundschutz

Angebotsabgabe: elektronisch über das DTVP-Portal bis spätestens 21.07.2026, 12:00 Uhr.

Ausschreibung ansehen

Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Die Angebotsfrist ist abgelaufen.
HEUTE
Termin / FristJUL2026AUGSEP
Bieterfragen-Frist14. Juli 2026
Angebotsfrist21. Juli 2026
Angebotsöffnung21. Juli 2026
Bindefristca. 21. Juli – 15. Sep. 2026
Vertragslaufzeitca. 15. Sep. 2026 – 15. Feb. 2028bis 2028
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Preis & Qualität3 Kriterien
Preis 33.3%Qualität 66.6%
  • Konzept zum treuhänderischen Plattformbetrieb3%

    Strukturiertes Konzept zum treuhänderischen Betrieb der Datenplattform: organisatorische Trennung zwischen Plattformbetrieb und Datenhoheit, technische und organisatorische Maßnahmen zur Zweckbindung von Daten, Zugriffskontrolle/Rollen- und Rechteverwaltung, Mechanismen für Neutralität, Nachvollziehbarkeit und Auditierbarkeit. Bewertung anhand einer 5-stufigen Bewertungsmatrix (0–4 Punkte).

  • Qualifikation der Ansprechperson(en)3%

    Über die Mindestanforderung (12 Monate) hinausgehende durchschnittliche einschlägige Berufserfahrung der Ansprechperson(en) in Softwarearchitektur/Systementwicklung, verteilten/komplexen IT-Systemen, Informationssicherheit/Datenschutz und Integration heterogener Systeme. Bewertung gestuft von 0 Punkte (keine zusätzliche Erfahrung) bis 4 Punkte (mehr als 8 Jahre zusätzliche Erfahrung).

  • Preis3%

    Angebotspreis: niedrigster Preis erhält 4 Punkte, lineare Interpolation bis zum 2,0-fachen des niedrigsten Preises (0 Punkte). Formel: Punktzahl = 4 x (2 – angebotener Preis/niedrigster Preis).

Punktzahl = Höchstpunktzahl x (2 – (angebotener Preis/niedrigster Preis)); lineare Interpolation zwischen 1,0-fachem und 2,0-fachem des niedrigsten Preises. Niedrigster Preis = 4 Punkte, ab 2,0-fachem Preis = 0 Punkte.

KI-Hinweis: Alle Zuschlagskriterien, Gewichtungen (jeweils Faktor 3, maximale Gesamtpunktzahl 36), Bewertungsmaßstäbe und die Preisformel sind vollständig dokumentiert.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Kernfunktionen und Architektur

Die Plattform ist die zentrale Integrations-, Steuerungs- und Datenaustauschschicht zwischen KI-Modellen zur Protein-Entwicklung, dem mikrofluidischen Gerätepark (Steuerung über die bestehende Software Droplet Control Center, DCC) sowie externen Analyse- und Auswertungssystemen.

Was die Plattform konkret leistet:

Bidirektionale Kommunikation mit der DCC-SoftwareÜbermittlung von Steuerungs- und Prozessinstruktionen an den GeräteparkAutomatisierte Entgegennahme und Weiterverarbeitung von Mess-, Status- und ProzessdatenStandardisierte Erfassung und Speicherung von Prozesszuständen und MetadatenModellagnostische Anbindung unterschiedlicher KI-Modelle zur Generierung von Protein-DesignsDatenmanagement- und Datenbankschicht inklusive Versionierung der experimentellen DatenSoftwarebasierte Adapter/Middleware für die Integration von DrittgerätenEin einheitlicher, erweiterbarer Kommunikationsstandard für bioinformatische und experimentelle AnforderungenFlexible Einsetzbarkeit: Betrieb in lokalen Rechenumgebungen sowie in Cloud-Umgebungen

Datenmanagement, Sicherheit und Compliance

Die Plattform muss eine treuhänderische, revisionsfähige und mandantengetrennte Datenspeicherung gewährleisten.

Konkret gefordert:

Strukturierte, nachvollziehbare und langfristige Speicherung der ExperimentdatenVersionierung und geregelter Zugriff auf experimentelle Daten und MetadatenOrganisatorische Trennung zwischen Plattformbetrieb und DatenhoheitRollen- und rechtebasierte ZugriffskontrollenAuditierbarkeit aller Datenzugriffe (Protokollierung)Datensouveränität und Zweckbindung der gespeicherten DatenEinhaltung von DSGVO sowie BSI IT-Grundschutz / ISO 27001Berücksichtigung von Gaia-X- und IDS-Datenraumanforderungen

Anbindung von Laborgeräten

Neben dem mikrofluidischen Gerätepark (DCC) sollen weitere Labor- und Analysesysteme integriert werden:

Oxford Nanopore (Sequenzierplattform)BioLector XT (Bioreaktor-/Messsystem)Weitere Labor- und Analysesysteme über standardisierte Schnittstellen

Die Schnittstellenformate werden in Abstimmung mit den beteiligten Projektpartnern unter Berücksichtigung offener und interoperabler Standards konkret ausgestaltet.

Leistungsphase 1: Prototyp

Phase 1 dient dem Nachweis der technischen Machbarkeit:

Grundlegende bidirektionale Kommunikation zwischen KI-Modellen und MikrofluidikÜbermittlung von Steuerungsinstruktionen an die DCC-SoftwareEntgegennahme und Verarbeitung von Status-, Mess- und ProzessdatenAufbau einer Basis-Kommunikationsbibliothek mit Schnittstellenklassen und DatenstrukturenNachweis stabiler technischer Kommunikation im Testbetrieb

Leistungsphase 2: Gesamtplattform

Phase 2 umfasst die vollständige Plattform:

Vollständige Integration der KI-Modelle, DCC und MikrofluidikEinbindung weiterer Geräte (Oxford Nanopore, BioLector XT, weitere)Aufbau einer serverbasierten, treuhänderischen DatenbanklösungSicherheits-, Rollen- und Rechtekonzept inklusive Protokollierung und AuditierungVollständige technische Dokumentation: Systemarchitektur, Schnittstellen, Datenmodelle, Betriebs- und SicherheitskonzepteKonzept für den langfristigen Betrieb über das Jahr 2027 hinaus

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Zwingend einzureichende Erklärungen und Nachweise

Folgende Erklärungen und Nachweise sind mit dem Angebot verpflichtend einzureichen:

Angebotsschreiben (Anlage 10) mit Gesamtpreis (netto/USt./brutto)Formblatt Nichtvorliegen von Ausschlussgründen/Eignung (Anlage 11) – Nachweise zu wirtschaftlicher, finanzieller, technischer und beruflicher LeistungsfähigkeitErklärung Kinderarbeit (Anlage 12), Erklärung gebietseigene Pflanzen (Anlage 13), Erklärung Holzprodukte (Anlage 14), Scientology-Schutzerklärung (Anlage 15)Eigenerklärung Sanktionspaket Russland (Anlage 21) gemäß Art. 5k EU-VO 833/2014Wettbewerbsregister-Auszug wird ab Auftragssumme ≥ 30.000 € netto auf Verlangen angefordert

Fachliche Eignung: Referenzen

Es werden Referenzen aus vier Themenblöcken verlangt, jeweils mindestens 1 Referenz aus den letzten 5 Jahren:

1. Informationssicherheit – Konzeption/Entwicklung/Betrieb von IT-Plattformen mit anerkannten Sicherheitsstandards (ISO 27001, BSI IT-Grundschutz oder gleichwertig)

2. Plattformarchitektur – Multi-Stakeholder-Systeme, Multi-Tenancy/Mandantentrennung, skalierbare API-/Integrationsarchitekturen, Governance-/Rollen-/Berechtigungsmodelle

3. Verteilte Datenplattformen/Datenräume – Gaia-X/IDS-Prinzipien, föderierte Architekturen, kontrollierte Datenfreigabe, IAM, Protokollierung/Auditierung, Interoperabilität

4. Digitale Prozess-/Systemmodellierung – BPMN o.ä., Digitalisierung komplexer Prozesse, Überführung in technische Architekturen, IT-Systeme in regulierten/wissenschaftlichen Umfeldern

Pro Referenz sind anzugeben: Auftraggeber, Projektgegenstand/Bezeichnung, Leistungszeitraum, Rolle/Leistungsanteil, technische Architektur und eingesetzte Methoden/Werkzeuge.

Fachliche Eignung: Personelle Qualifikation

Mindestens eine dauerhafte Ansprechperson mit mindestens 1 Jahr Berufserfahrung in mindestens 2 der folgenden Bereiche:Softwarearchitektur und SystementwicklungEntwicklung verteilter/komplexer IT-SystemeInformationssicherheit und DatenschutzIntegration heterogener SystemeEinzureichen ist ein anonymisierter, tabellarischer Lebenslauf dieser Person

Fachliche Eignung: Sicherheitszertifizierung

Nachweis eines Informationssicherheits-Managementsystems durch mindestens einen der folgenden Nachweise:

Gültige ISO/IEC 27001 ZertifizierungGültige BSI IT-Grundschutz ZertifizierungGleichwertiger ISMS-Nachweis inklusive dokumentierter Sicherheits- und Auditierungsverfahren

Eignungsleihe, Unterauftragnehmer und Bietergemeinschaften

Eignungsleihe: zulässig; Formblatt 16 (Anlage 16) mit Angabe von Art, Umfang und Drittem; Eigenerklärungen des eignungsverleihenden Unternehmens (Anlage 11); Verpflichtungserklärung (Anlage 17). Bei wirtschaftlicher/finanzieller Eignungsleihe ist gemeinsame Haftung erforderlich. Für berufliche Leistungsfähigkeit darf nur auf Dritte zurückgegriffen werden, wenn diese die Leistung selbst erbringen.Unterauftragnehmer: Art und Umfang sind anzugeben (Anlage 18, Anlage 20). Auf Verlangen ist nachzuweisen, dass kein Ausschlussgrund vorliegt.Bietergemeinschaften: Erklärung aller Mitglieder (Anlage 19), Benennung eines bevollmächtigten Vertreters, gesamtschuldnerische Haftung.
Referenzprojekte
mindestens 1 ReferenzenZeitraum: letzte 5 Jahre

Referenz Konzeption/Entwicklung/Betrieb von IT-Plattformen mit anerkannten Informationssicherheitsstandards

Auftraggeber, Projektgegenstand, Leistungszeitraum, Rolle und konkrete Sicherheitsmaßnahmen angeben

mindestens 1 ReferenzenZeitraum: letzte 5 Jahre

Referenz digitale Plattformarchitektur (Multi-Stakeholder, Multi-Tenancy, skalierbare API-/Integrationsarchitektur, Governance-/Rollen-/Berechtigungsmodelle)

Auftraggeber, Projektbezeichnung, Leistungszeitraum, Rolle/Leistungsanteil und technische Architektur dokumentieren

mindestens 1 ReferenzenZeitraum: letzte 5 Jahre

Referenz verteilte Datenplattformen/Datenräume (Gaia-X/IDS-Prinzipien, föderierte Architekturen, kontrollierte Datenfreigabe, IAM, Auditierung, Interoperabilität, Multi-Tenancy, Governance)

Auftraggeber, Projektgegenstand/-umfang, Leistungszeitraum, Rolle, Architektur und Sicherheits-/Zugriffsmechanismen beschreiben

mindestens 1 ReferenzenZeitraum: letzte 5 Jahre

Referenz digitale Prozess-/Systemmodellierung (BPMN o.ä., Digitalisierung komplexer Prozesse, Überführung in technische Architekturen, IT-Systeme in regulierten/wissenschaftlichen Umfeldern, Stakeholder-Management)

Auftraggeber, Projektbezeichnung, Leistungszeitraum, Rolle, modellierte Prozesse und eingesetzte Methoden/Werkzeuge angeben

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
1–3Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 2 Angebote
Geringe Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 47%4–10 · 31%11+ · 22%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 24 erledigt
Pflichtformulare Angebotsabgabe
Referenzen und Qualifikationsnachweise
Sicherheits- und Konzeptnachweise
Konditionale Unterlagen (falls zutreffend)
Technische Plattform und Einreichung
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Technische Universität München | Regierung von Oberbayern Vergabekammer Südbayern
Anschrift
80333 München
Ort
85748 Garching
Kategorie
Softwareentwicklung
Veröffentlicht
Angebotsfrist

Erfüllungsort

Ort der Leistung
85748 Garching
Bayern

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