Ausschreibungen Softwareentwicklung

Debitkarte 2026

Bundesagentur für Arbeit (BA), vertreten durch den Vorstand, hier vertreten durch die Leitung des Geschäftsbereiches Einkauf im BA-Service-Haus | Bundeskartellamt, Vergabekammern des BundesBundesweit, BayernFrist: (abgelaufen)

Zusammenfassung

Die Bundesagentur für Arbeit (BA) beschafft ein Gesamtsystem zur bargeldlosen Auszahlung von Sozialleistungen an ca. 4.000 leistungsberechtigte Personen ohne eigenes Bankkonto.

Kern der Leistung:

  • Physische und virtuelle Debitkarten (Visa/Mastercard), aufladbar per SEPA-Überweisung auf eine individuelle virtuelle IBAN je Karte (Guthabenbasis, keine Überziehung)
  • Webanwendung für ca. 5.000 BA-Mitarbeitende zur Kartenverwaltung (Erstellung, Sperrung, Ad-hoc-Limit-Erhöhung, Berichte)
  • Online-Portal und App (iOS/Android) für Kartennutzende (Kontostand, Transaktionen, Support)
  • Betrieb als Cloud-SaaS-Lösung, deutschsprachiger Support, Schulungen für die BA
  • Optional: zusätzliches Dienstleistungskontingent (ca. 240 Personenstunden)

Rahmenbedingungen:

  • Vertragslaufzeit: 4 Jahre ab Zuschlag (angestrebt ab August 2026), Kündigungsoption nach 24 oder 36 Monaten
  • Höchstmenge: 4.800 Karten
  • Zuschlag nach niedrigstem Preis
  • Bieter müssen BaFin-Lizenz, ISO-27001-Zertifizierung (oder BSI IT-Grundschutz) und eine passende Referenz nachweisen
Original-Bekanntmachung ansehen

Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert

Die Angebotsfrist ist abgelaufen.
Termin / Frist
20262027202820292030
MAINOVMAINOVMAINOVMAINOVMAI
Bieterfragen-Frist
Angebotsfrist
Angebotsöffnung
Bindefrist
Zuschlag
Vertragslaufzeit
Erstqualifizierungen
Wartungsfenster Webanwendung
Servicezeiten Support
Kündigungsoption 1
Kündigungsoption 2
Datenmigration-Template
Vertragsende
Heute
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen

Niedrigster Preis1 Kriterium
Preis 100%Qualität 0%
  • Preis (Brutto-Gesamtpreis/Wertungspreis)100%

    Wirtschaftlichstes Angebot ist das Angebot mit dem niedrigsten Brutto-Gesamtpreis bzw. Brutto-Wertungspreis inklusive der gesetzlichen Umsatzsteuer. Die Preisposition 1.1 'Einrichtung / Bereitstellung Gesamtsystem' wird nicht in die Wertung einbezogen. Angebote mit einem Angebotspreis von mehr als 150.000,00 € netto für die Einrichtung (Preisposition 1.1) werden ausgeschlossen.

Bewertungsformel

Der Zuschlag wird auf das Angebot mit dem niedrigsten Brutto-Gesamtpreis bzw. Brutto-Wertungspreis erteilt. Bei identischen Preisen entscheidet das Los. Bevorzugte Bieter nach § 1 der Richtlinie für Werkstätten für Behinderte haben bei Preisgleichheit Vorrang.

Die Vergabeunterlagen enthalten eine eindeutige Anlage 'Ermittlung des wirtschaftlichsten Angebotes', die eine reine Preiswertung (niedrigster Brutto-Gesamtpreis) ohne weitere Zuschlagskriterien festlegt. Die Eignungs- und Ausschlusskriterien (A-Kriterien) sind keine Zuschlagskriterien und werden daher nicht aufgeführt.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Karten und Zahlungsinfrastruktur

Physische und virtuelle Debitkarten

  • Consumer Debitcards (Visa oder Mastercard oder vergleichbares Netz)
  • Höchstmenge 4.800 Karten (vergaberechtliche Obergrenze); geplant ca. 4.000 Karten
  • Kartenlaufzeit mindestens 4 Jahre, neutrales Kartendesign (kein Logo/Aufdruck)
  • PIN-Bereitstellung nur an Kartennutzende
  • Virtuelle Debitkarte optional auf dem Smartphone (NFC), nutzbar mit Apple Pay, Google Pay, Samsung Pay
  • Bundesweiter Einzelversand an verschiedene Dienststellen-Adressen
  • Lieferfrist Erstausstattung: 7 Arbeitstage nach Abruf; Nachlieferungen: 5 Arbeitstage

Aufladung und Kontofunktion

  • Jede Karte erhält eine individuelle virtuelle IBAN ohne Bankkonto
  • Aufladung ausschließlich per SEPA-Überweisung durch den Auftraggeber auf diese IBAN
  • Guthabenbasis, keine Überziehungsmöglichkeit
  • Ad-hoc-Limit-Erhöhung für Notfälle (Vier-Augen-Prinzip in der Webanwendung); der Auftragnehmer tritt in Vorleistung und erhält nachträgliche Ausgleichszahlung
  • Sperren, Entsperren und Kündigen der Karten; 24/7-Sperre durch Kartennutzende selbst oder via Support; Guthabenübertragung auf Ersatzkarte möglich
  • Bargeldabhebung an Geldautomaten und im Einzelhandel im gesamten SEPA-Raum

Webanwendung für BA-Mitarbeitende

  • Browser-basierte SaaS-Anwendung als Stand-Alone-System (ohne Anbindung an IT-Systeme der BA)
  • Funktionen: neue Karte anlegen, Kartenübersicht, Ad-hoc-Limit-Erhöhung (Vier-Augen-Prinzip), Berichte und statistische Auswertungen, Ersatzkarte inkl. Guthabenübertrag, Kartenumzug bei Zuständigkeitswechsel, Dublettenprüfung, Sperrstatus einsehen
  • Rollen- und Berechtigungskonzept mit Mandantentrennung für ca. 450 Dienststellen
  • Mehr-Faktor-Authentifizierung (MFA)
  • Protokollierung aller Zugriffe (mind. 90 Tage); Remote-Zugriffe 1 Jahr
  • Monatliche Berichte als Excel-Datei

Online-Portal und App für Kartennutzende

  • Online-Portal (SaaS) für Kartennutzende: Kontostand und Transaktionen einsehen, Support-Kontakt, Datenschutzerklärung
  • App für iOS und Android: Kontostand, Transaktionen, optional Nutzung der virtuellen Debitkarte
  • Bei Kartenausgabe: Vereinbarung und Datenschutzerklärung (vom AN gestellt), Onepager/Flyer mit den wichtigsten Informationen

Cloud-Betrieb, Support und Verfügbarkeit

  • Komplettbetrieb als Cloud-SaaS-Lösung in DE/EU/EWR
  • Verfügbarkeit: mindestens 99,5 % pro Vertragsmonat (24/7 produktive Betriebszeit)
  • Regelmäßige Software-Updates, Patches, Releases und Hotfixes inklusive
  • Updates mit Nutzungsauswirkung: mindestens 10 Arbeitstage Vorlauf per E-Mail an den AG
  • Wartungsfenster Webanwendung: 22:00–06:00 Uhr MEZ
  • Deutschsprachiger 1st-Level-Support: Mo–Fr 08:00–17:00 Uhr MEZ, eine Hotline-Rufnummer, eine E-Mail-Adresse, benannte entscheidungsbefugte Vertretung

Qualifizierung und Onboarding

  • Schulungen für ca. 5.000 Mitarbeitende der BA und der gemeinsamen Einrichtungen (gE/Jobcenter)
  • Maximal 1.000 Teilnehmende pro Schulungstag
  • Maximal 20 Schulungsmaßnahmen à ca. 60 Minuten (+ 15–30 Min. Fragen), virtuell über MS-Teams
  • Bereitstellung von Handbuch, FAQs, Präsentationsunterlagen sowie Test- und Schulungssystem
  • Erstqualifizierung innerhalb von 12 Arbeitstagen nach Zuschlag; Nachqualifizierungen bei Bedarf

Optionale Leistungen

  • Optionales Dienstleistungskontingent: ca. 240 Personenstunden über die Vertragslaufzeit
  • Zweck: Unterstützung bei Digitalisierung von Geschäftsprozessen (z. B. Rechnungsbearbeitung, Reporting)
  • Remote-Erbringung, Servicezeiten Mo–Fr 08:00–17:00 Uhr MEZ
  • Keine Abrufverpflichtung; Abrechnung nach tatsächlich erbrachtem Aufwand

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Zwingende Ausschlussgründe (Vordruck D.7)

Der Bieter darf nicht wegen zwingender Ausschlussgründe gemäß § 123 GWB ausgeschlossen sein. Dazu gehören u. a. rechtskräftige Verurteilungen wegen:

  • Bildung krimineller oder terroristischer Vereinigungen (§ 129 StGB)
  • Terrorismusfinanzierung (§ 89c StGB)
  • Geldwäsche (§ 261 StGB)
  • Betrug und Subventionsbetrug gegen öffentliche Haushalte (§§ 263, 264 StGB)
  • Bestechung/Bestechlichkeit im geschäftlichen Verkehr und gegenüber Mandatsträgern (§§ 299, 108e, 333, 334 StGB, IntBestG)
  • Menschenhandel (§§ 232, 233, 233a StGB)

Ebenso: Erfüllung der Steuer- und Sozialversicherungspflichten (§ 123 Abs. 4 GWB). Die Anforderungen gelten für Bieter, Bietergemeinschaftsmitglieder, Unterauftragnehmer und freie Mitarbeiter gleichermaßen. Eine Selbstreinigung nach § 125 GWB ist möglich.

Fakultative Ausschlussgründe (Vordruck D.8)

Es dürfen keine fakultativen Ausschlussgründe nach § 124 GWB vorliegen, insbesondere:

  • Verstöße gegen umwelt-, sozial- oder arbeitsrechtliche Verpflichtungen
  • Insolvenz, Liquidation oder eingestellte Geschäftstätigkeit
  • Schwere Verfehlungen wie Preisabsprachen, Verstöße gegen das AEntG mit Bußgeld ≥ 2.500 €, Schwarzarbeit
  • Wettbewerbsbeschränkende Absprachen
  • Interessenkonflikte im Vergabeverfahren
  • Wettbewerbsverzerrung durch Einbindung in die Vergabevorbereitung
  • Wesentliche mangelhafte Auftragserfüllung in der Vergangenheit
  • Schwerwiegende Täuschung über Ausschlussgründe/Eignung
  • Unzulässige Beeinflussungsversuche

Sanktionen Russland (Eigenerklärung)

Der Bieter und – bei mehr als 10 % Auftragswert – auch Unterauftragnehmer/Lieferanten dürfen nicht auf den Sanktionslisten gemäß Art. 5k der EU-Verordnung 833/2014 stehen. Verboten ist die Beteiligung von:

  • Russischen Staatsangehörigen
  • In Russland ansässigen natürlichen Personen
  • In Russland niedergelassenen juristischen Personen
  • Juristischen Personen mit mehr als 50 % Beteiligung sanktionierter Organisationen
  • Personen/Organisationen, die im Auftrag der vorgenannten handeln

Die Zusicherung gilt für die gesamte Vertragslaufzeit.

BaFin-Lizenz und Aufsicht

  • Nachweis der Lizenzierung und Regulierung als Zahlungsinstitut durch die BaFin (oder eine vergleichbare EU-Aufsichtsbehörde)
  • Bestätigung, dass das Ad-hoc-Limit-Erhöhungsverfahren (Vorleistung des AN mit nachträglicher Ausgleichszahlung) von einer Aufsichtsbehörde für den deutschen Geltungsbereich genehmigt und reguliert ist
  • Erfüllung der Mindestanforderungen an das Risikomanagement (MA-Risk)

Informationssicherheit (ISMS)

  • Zertifiziertes Informationssicherheits-Managementsystem nach ISO/IEC 27001 oder BSI IT-Grundschutz (oder vergleichbar)
  • Gültiges Zertifikat einer akkreditierten Zertifizierungsstelle
  • Geltungsbereich des Zertifikats muss die ausgeschriebenen Leistungen abdecken
  • Falls das Zertifikat auf einen Unterauftragnehmer/Rechenzentrumsbetreiber lautet: zusätzlich vertragliche Einbindung dieses Partners und Vorlage dessen Zertifikats erforderlich

Cloud-Sicherheit (C5) und IT-Sicherheitskonzept

  • BSI-C5-Testat (Typ 2) oder gleichwertiger, international anerkannter Standard (z. B. SOC 2 Type 2), das die Wirksamkeit der Kontrollen für mindestens 6 Monate bestätigt
  • Falls zum Angebotszeitpunkt noch kein Typ-2-Testat vorhanden: ersatzweise C5 Typ 1, SOC 2 Type 1 oder detailliertes Audit-Testat eines unabhängigen Dritten
  • Bei alternativen Standards: schlüssige Darlegung der Gleichwertigkeit zu BSI C5
  • Mit dem Angebot: Darlegung, wer die Cloud-Infrastruktur betreibt und an welchen Standorten
  • Vor Beginn der Auftragsverarbeitung: Erstellung eines IT-Sicherheitskonzepts nach BSI-Standard 200-2 unter Verwendung des IT-Grundschutz-Kompendiums (Standard-Absicherung)

Technische und berufliche Leistungsfähigkeit (Referenz)

  • Nachweis der Eignung durch mindestens eine Referenz (Eigenerklärung Vordruck D.9)
  • Inhalt: Bereitstellung und Betrieb einer marktreifen Consumer-Debitcard-Lösung für mindestens 1.200 Kartennutzer inkl. Webanwendung, Online-Portal und App (iOS/Android) als Stand-Alone-System, mit SEPA-Aufladung auf virtuelle IBANs, Ad-hoc-Limit-Erhöhung, Akzeptanz im Handel/Online und Bargeldverfügung am Geldautomaten und im Einzelhandel
  • Zeitraum: innerhalb der letzten 3 Jahre, Leistung mindestens 12 Monate am Stück durchgehend
  • Referenzgeber-Bewertung sollte mindestens „zufriedenstellend" lauten
  • Referenz muss dem Bieter zurechenbar sein; laufende Verträge nur zulässig, wenn auf andauernde Dienstleistung ausgerichtet

Einhaltung rechtlicher Verpflichtungen (C.1)

Verpflichtung, bei der Auftragsausführung alle geltenden rechtlichen Vorschriften einzuhalten – insbesondere:

  • Steuer- und Abgabenpflichten
  • Sozialversicherungspflichten
  • Arbeitsschutzrecht
  • Mindestlohn nach MiLoG sowie einschlägige Tarifverträge nach AEntG

Die Verpflichtung gilt auch für Unterauftragnehmer, freie Mitarbeiter und Unterunterauftragnehmer. Bei Verstößen ist eine fristlose Kündigung möglich.

Rechtliche Compliance und Datenschutz

  • Verarbeitung personenbezogener Daten ausschließlich in DE/EU/EWR
  • Auftragsverarbeitung gemäß Art. 28 DSGVO
  • Grundwerte Verfügbarkeit, Integrität und Vertraulichkeit auf Stufe „hoch"
  • TOM-Anlage (technische und organisatorische Maßnahmen) gemäß Art. 32 DSGVO ist umzusetzen und zu dokumentieren
  • Vor-Ort-Kontrollen durch den Auftraggeber (alle 2 Jahre) sind zu dulden
Referenzprojekte
1 Referenz ReferenzenZeitraum: Innerhalb der letzten 3 Jahre bis Veröffentlichungsdatum; Leistungszeitraum mindestens 12 Monate am StückVolumen: Mindestens 1.200 Kartennutzer (physisch + optional virtuell)

Bereitstellung und Betrieb einer marktreifen Consumer-Debitcard-Lösung mit Webanwendung (Admin-Portal), Online-Portal und App (iOS/Android) als Stand-Alone-System; SEPA-Aufladung auf individuelle virtuelle IBANs je Karte, Ad-hoc-Limit-Erhöhung, Zahlung in Handel/Online, Bargeldverfügung am Geldautomaten und im Einzelhandel, Qualifizierungsmaterial für Mitarbeitende des Auftraggebers

Eigenerklärung des Bieters (Vordruck D.9, Teil I – Pflicht); optional zusätzliche Bestätigung/Bewertung durch Referenzgeber (Vordruck D.9, Teil II)

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Aus vergleichbaren bereits vergebenen Vergaben (KI-Ähnlichkeit)

Checkliste zur Angebotsabgabe

Konkrete Schritte laut Vergabeunterlagen

Teilnahme & Plattform3
  • Teilnahme auf der e-Vergabe-Plattform aktivierenPflicht
    Muss bis zur Angebotsfrist erfolgt sein, damit Bieterfragen gestellt und Änderungen erhalten werden können
  • Bieterfragen über Vordruck E.1 stellenPflicht
    Spätestens bis 19.05.2026 über die Vergabeplattform
  • Angebot elektronisch über AnA-Web hochladenPflicht
    Textform nach § 126b BGB, keine Signatur nötig; keine ZIP-Dateien; sprechende Dateinamen verwenden
Pflicht-Vordrucke9
  • D.0 – Angebotsschreiben vollständig ausfüllenPflicht
    Angaben zum Bieter, Unternehmensgröße, Angebotsart (Erst-/Haupt-/Ersatzangebot) ankreuzen
  • D.1 – Erklärung Bieter-/Bewerbergemeinschaft (falls zutreffend)optional
    Pflicht bei Bietergemeinschaften; alle Mitglieder benennen, bevollmächtigen, unterschreiben
  • D.2 – Erklärung zur Vergabe von Unteraufträgen (falls zutreffend)optional
    Pflicht, wenn wesentliche Teile durch Subunternehmer erbracht werden
  • D.6 – Erklärung zur Eignungsleihe (falls zutreffend)optional
    Pflicht bei Nutzung externer Kapazitäten; Verpflichtungserklärung des Ressourcengebers kann nachgereicht werden
  • D.7 – Erklärung zu zwingenden AusschlussgründenPflicht
    Abdeckung von § 123 GWB (Straftaten, Steuer-/Sozialabgaben); gilt auch für Unterauftragnehmer
  • D.8 – Erklärung zu fakultativen AusschlussgründenPflicht
    Abdeckung von § 124 GWB (Insolvenz, schwere Verfehlung, Wettbewerbsverzerrung etc.)
  • D.9 – Erklärung und Nachweis zur Eignung mittels ReferenzPflicht
    Siehe Referenz-Anforderungen unten
  • C.1 – Erklärung zur Einhaltung rechtlicher VerpflichtungenPflicht
    Steuern, Sozialversicherung, Mindestlohn, Arbeitsschutz; jeder BG-Teilnehmer einzeln
  • Eigenerklärung Russland (Sanktionserklärung)Pflicht
    Bestätigung, dass weder Bieter noch relevante Unterauftragnehmer unter die Russland-Sanktionen (Art. 5k VO (EU) 833/2014) fallen
Eignungsnachweise4
  • Fragebogen zur Eignungsprüfung ausfüllenPflicht
    Drei Pflichtangaben: BaFin-Lizenz, ISMS-Zertifikat, Referenzbestätigung
  • Nachweis der BaFin-Lizenzierung beifügenPflicht
    Bestätigung der Lizenz und Regulierung als Zahlungsinstitut durch BaFin oder vergleichbare EU-Aufsichtsbehörde
  • ISMS-Zertifikat (ISO/IEC 27001 oder BSI IT-Grundschutz) beifügenPflicht
    Gültiges Zertifikat einer akkreditierten Zertifizierungsstelle; Geltungsbereich muss die ausgeschriebenen Leistungen abdecken. Falls Zertifikat auf Unterauftragnehmer/Rechenzentrum lautet: vertragliche Einbindung + Zertifikat des Partners vorlegen
  • Referenz mittels Vordruck D.9 nachweisenPflicht
    Siehe Referenzanforderungen im Abschnitt Referenzprojekte
Sicherheits- und Compliance-Nachweise7
  • C5-Testat (Typ 2) oder gleichwertigen Nachweis einreichenPflicht
    BSI C5 Typ 2 mit mind. 6 Monaten Wirksamkeitsnachweis, alternativ SOC 2 Type 2; ersatzweise C5 Typ 1 / SOC 2 Type 1 / detailliertes Audit-Testat eines unabhängigen Dritten
  • Gleichwertigkeit anderer Standards darlegen (falls zutreffend)optional
    Schlüssige Erläuterung, warum der alternative Standard BSI C5 gleichwertig ist
  • Cloud-Infrastruktur darlegenPflicht
    Mit Angebotsabgabe: Wer betreibt die Cloud-Infrastruktur, wo stehen die Systeme (DE/EU/EWR)
  • Bestätigung der aufsichtsrechtlichen Genehmigung des Ad-hoc-Limit-VerfahrensPflicht
    Verfahren mit Vorleistung des AN muss von einer Aufsichtsbehörde für den deutschen Geltungsbereich genehmigt und reguliert sein
  • Bestätigung MA-Risk (Mindestanforderungen an Risikomanagement)Pflicht
    Bestätigung der Erfüllung der aufsichtsrechtlichen Mindestanforderungen an das Risikomanagement
  • KYC/PEP/Sanktionslisten-KonzeptPflicht
    Konzept zur Überprüfung der Karteninhaber bei Anlage des Datensatzes
  • Versicherungsnachweis (Industriehaftpflicht)Pflicht
    Marktübliche deutsche Industriehaftpflichtversicherung
Leistungsverzeichnis & Anlage2
  • Vollständig ausgefülltes Leistungsverzeichnis (aidf-Format) hochladenPflicht
    Mit AI LV-Cockpit bearbeiten; Preise auf zwei Nachkommastellen; gesamtes Angebot als eine Datei pro Vergabeverfahren
  • Anlage 5 – Software-Nutzungsrechte ausfüllenPflicht
    Detaillierte Angaben zu allen angebotenen Softwarelizenzen (SKU, Lizenzart, Nutzungsrechte etc.)

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Dynamisches Beschaffungssystem zur Beschaffung von verschiedenen IT-Dienstleistungen

uni-assist Arbeits- und Servicestelle für internationale Studienbewerbungen e.V. | Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt

Frist:

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uni-assist Arbeits- und Servicestelle für internationale Studienbewerbungen e.V. | Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt

Frist:

Anwendungsentwicklungsleistungen mit .NET, Java und verwandten Technologien in 5 Losen

Land Hessen, vertreten durch die Hessische Zentrale für Datenverarbeitung | Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt

Frist:

Anwendungsentwicklungsleistungen mit .NET, Java und verwandten Technologien in 5 Losen

Land Hessen, vertreten durch die Hessische Zentrale für Datenverarbeitung | Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt

Frist:

Weiterentwicklung und Ausbau einer digitalen Beteiligungsplattform sowie Umsetzung einer Progressive Web App (PWA)

Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend | Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben - Zentrale Vergabestelle des BMBFSFJ | Bundeskartellamt - Vergabekammer des Bundes

Frist:

DL20230719-018100: Ausgeschrieben wird ein dynamisches Beschaffungssystem gemäß §§ 22 bis 24 VgV für diverse Tätigkeiten aus dem IT-Dienstleistungs- und Projektumfeld, die der Unterstützung des Schulrechenzentrums im IT-DLZ dienen. Das dynamische Beschaffungssystem soll für einen Zeitraum von fünf Jahren gelten. Startzeitpunkt ist der Zuschlag auf die erste Einzelvergabe.

Bayerisches Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung | Regierung von Oberbayern - Vergabekammer Südbayern

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