Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenKurzbeschreibung
Gesucht wird ein Dienstleister, der eine immersive Virtual-Reality-Anwendung für eine mobile Ausstellung zum Thema Aluminium entwickelt und produziert. Die Anwendung kommt im „Alumobil" zum Einsatz – einem rollenden Bildungsformat, mit dem Jugendliche (ca. 12–18 Jahre) regionale Industriekultur, Aluminium als Zukunftswerkstoff, Recycling und Berufsperspektiven entdecken.
Was ist zu liefern?
Rahmen:
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis30%
Bewertung anhand des angebotenen Gesamtpreises. Niedrigster wertbarer Angebotspreis erhält 30 Punkte, alle weiteren im Verhältnis dazu.
- Unternehmensdarstellung10%
Vertiefende Bewertung der fachlichen, kreativen, technischen und organisatorischen Leistungsfähigkeit des Bieters.
- Inhaltliche Kompetenz und Umsetzungskonzept60%
Fachlicher Schwerpunkt der Bewertung: Wie überzeugend der Bieter die inhaltliche, didaktische, gestalterische und technische Herausforderung des Projekts versteht und in ein umsetzbares Konzept überführt.
Punktzahl Preis = niedrigster (wertbarer) Angebotspreis / Angebotspreis des jeweiligen Bieters × maximale Punktzahl (30 Punkte). Qualitätskriterien werden anhand einer qualitativen Punkteskala (0-100% der Punkte) bewertet.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenKonzeption und Inhalt
Der Auftragnehmer erarbeitet alle konzeptionellen Grundlagen für die VR-/XR-Anwendung:
Die Anwendung ist als frei erkundbare immersive Themenreise angelegt: ein Hub als Startpunkt und drei VR-Welten:
1. Hub: Aktivierende Einführung
Gestaltung und visuelle Sprache
Gestalterischer Anspruch: reduziert, präzise, hochwertig, bauhaus-nah, klar strukturiert, materialbewusst, räumlich elegant, zukunftsorientiert, regional anschlussfähig.
Technik und Produktion
Technische Anforderungen:
Pädagogik und Didaktik
Dokumentation und Übergabe
Termine: Konzeption und Umsetzung 23.07.2026 – 07.10.2026, Testphase 08.10.–15.10.2026, Endabnahme/Übergabe 16.10.2026.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenFachliche und technische Eignung
Der Bieter muss nachweisen, dass er immersive Anwendungen (VR/XR, 3D-Design, Animation, interaktive Medienproduktion, Echtzeitumgebungen oder vergleichbar) entwickeln und produzieren kann – und zwar für mobile, stabile und betreute Einsatzszenarien.
Erfahrung in zielgruppengerechter Vermittlung
Nachweis über Erfahrung in der zielgrupperechten Wissensvermittlung – insbesondere für junge Zielgruppen. Referenzen aus dem Bildungs- oder Museumsbereich mit VR/XR/3D-Bezug sind ausdrücklich erwünscht.
Gestalterische Kompetenz
Fähigkeit, gestalterisch hochwertige visuelle Konzepte zu entwickeln, die zum Anspruch der Ausstellung passen (reduziert, präzise, bauhaus-nah, materialbewusst).
Projektmanagement und Leistungsfähigkeit
Mindestanforderung Umsetzungskonzept (Ausschlusskriterium)
Das Umsetzungskonzept ist Pflichtbestandteil des Angebots und muss alle folgenden 10 Punkte nachvollziehbar darstellen. Fehlt einer dieser Punkte, kann das Angebot vom Verfahren ausgeschlossen werden:
1. Verständnis des Projektkontextes
2. Vorgeschlagene dramaturgische Struktur
3. Geplante Wissensvermittlung
4. Integration der Lernziele
5. Vorschlag zur visuellen Gestaltung
6. Vorschlag zur Interaktionslogik
7. Technische Zielarchitektur
8. Projektphasen und Zeitplan
9. Risiken und Lösungsstrategien
10. Rechte- und Lizenzmodell
11. Kurzes Beispiel zur didaktischen Reduktion / interaktiven Vermittlung
Referenzen im Bildungs- oder Museumsbereich, vorzugsweise mit Integration von VR/XR/3D-Medien
Ausstellungen, Industriekommunikation, Berufsorientierung oder interaktive Vermittlung. Fließt in das Wertungskriterium 'Zielgruppenverständnis, ähnlicher Projektkontext und/oder ähnliche pädagogische Aufgabe' (5 von 10 Punkten der Unternehmensdarstellung) ein.