Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDas Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) sucht einen Auftragnehmer für die Entwicklung von zwei Software-Werkzeugen rund um die bestehende Stand-der-Technik-Bibliothek (SdT-Bibliothek):
Das Projekt läuft 8 Monate ab Zuschlag und folgt Scrum mit einer Konzept- und einer Umsetzungsphase.
Verfahren: Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb (zweistufig). Aus allen Bewerbern werden maximal 3 zur Angebotsabgabe aufgefordert. Nicht berücksichtigte Bieter erhalten 10.000 EUR Aufwandsentschädigung.
Wichtigste Frist: Teilnahmeantrag bis 22.06.2026 um 08:00 Uhr (MESZ) über die e-Vergabe-Plattform des Bundes. Bieterfragen bis 09.06.2026.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Leistung100%
Bewertung der qualitativen Zuschlagskriterien (B-Kriterien) anhand einer Wertungsskala von 0 bis 4 Bewertungspunkten (BP). Leistungspunkte (LP) ergeben sich aus dem Produkt der BP und der Gewichtungsfaktoren (GF) der B-Kriterien.
Erweiterte Richtwertmethode: Kennzahl = Leistungspunkte (LP) / Bewertungspreis. Zuschlag auf das Angebot mit der höchsten Leistungspunktzahl innerhalb eines Schwankungsbereichs von 10% ab dem Angebot mit der höchsten Kennzahl.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenProjektrahmen und Methodik
Die zwei Software-Artefakte
1. SdT-Editor – Offline-Applikation zur Erstellung, Bearbeitung und Pflege von Anforderungen, Maßnahmen und Katalogen der Stand-der-Technik-Bibliothek. Zielgruppe: BSI-Mitarbeitende und andere Ersteller von Anforderungsdokumenten. Nutzbar ohne OSCAL-Kenntnisse.
2. SdT-Generator – Offline-Applikation zur Sichtung, Auswahl und Nutzung von Anforderungen und Katalogen. Unterstützt beim Maßnahmenmanagement, bei der Umsetzung und beim Nachweis. Zielgruppe: BSI-Zielgruppen wie Behörden und Unternehmen.
Beide Anwendungen verarbeiten OSCAL-basierte JSON-Dateien der bestehenden GitHub-Bibliothek und enthalten einen automatisierten Prüfprozess für Anforderungen.
Arbeitspakete (AP 1–9) im Überblick
Übergabe, Dokumentation und Qualitätssicherung
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenZwingende Eignungsanforderungen (Muss-Kriterien)
Bewertete Auswahlkriterien (Reduzierung auf max. 3 Bieter)
1. Referenzen – mindestens 2 geeignete Referenzen, die alle geforderten Erfahrungsbereiche abdecken (IT-Sicherheits-Konzepte, IT-Sicherheits-Apps, maschinenlesbare Formate/Automatisierung, Web-/Offline-Anwendungen); max. 3 werden bewertet (0–4 BP).
2. Personalprofile und Rollen – mindestens 4 Personen mit den geforderten Mindestqualifikationen:
Bei Punktegleichstand entscheidet die Vergleichbarkeit der Referenzen mit dem Auftragsgegenstand.
Unterauftragnehmer und Bietergemeinschaften
Angebotsbezogene Anforderungen (2. Stufe)
Mindestens 2 geeignete Referenzen aus den Bereichen: Erstellung von Konzepten im Bereich IT-Sicherheit, Entwicklung von Applikationen zur Stärkung der IT-Sicherheit, Erfahrungen mit maschinenlesbaren Formaten und Automatisierung von IT-Sicherheit, Umsetzung/Implementierung von (Web-)Anwendungen, Entwicklung von Offline-Applikationen. Eine Referenz darf mehrere Bereiche abdecken.
Fachliche und technische Leistungsfähigkeit im Wesentlichen ähnlich zur ausgeschriebenen Leistung. Je Referenz: Auftraggeber inkl. Fachbereich, detaillierte Darstellung Auftragsgegenstand/Tätigkeit, Umfang/betroffener Erfahrungsbereich, Dauer, Auftragsvolumen; max. 2 DIN A4-Seiten. Keine Referenzschreiben nötig. Bewertung 0–4 Bewertungspunkte.