Entwicklung des KI-gestützten Arbeitswerkzeugs WirkCheck im Projekt wirkRG
Das Fernstraßen-Bundesamt (im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Verkehr) schreibt die Entwicklung eines KI-gestützten Arbeitswerkzeugs namens „WirkCheck" aus. Damit sollen künftig komplexe Wirkungsabschätzungen von Regelungs- und Gesetzesvorhaben systematisch vorbereitet werden – also z.B. Quellen zusammengeführt, mögliche Wirkungen und Betroffene aufgezeigt und Wissenslücken erkannt. Es handelt sich um eine zweistufige Vergabe (Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb): 1. Stufe 1 – Teilnahmeantrag (Frist: 26.10.2026, 10:00 Uhr): Bewerber müssen ihre grundsätzliche Eignung nachweisen – u.a. mit 2–3 Referenzprojekten aus den letzten fünf Jahren. 2. Stufe 2 – Angebotsabgabe (nur für ausgewählte Bewerber): Die Aufforderung zur Angebotsabgabe wird voraussichtlich am 10.11.2026 versandt. Was konkret zu entwickeln ist: Eine Webanwendung (browser-basiert) mit dokumentierter Programmierschnittstelle (API) Drei Nutzungssituationen: frühe Wirkungsprüfung, Zuarbeitsvorbereitung, prüfbarer Ergebnisentwurf Anwendung an einem Referenzfall (Zuarbeit zum Infrastrukturzukunftsgesetz) und zwei Erprobungsfällen Open-Source-Veröffentlichung (z.B. auf openCode), inkl. Übergabe von Quellcode, Konfigurationen, Dokumentation und SBOM Vertragslaufzeit: bis 31.01.2028 ab Zuschlag Erfüllungsort: Fernstraßen-Bundesamt, Leipzig Das Tool soll deutschsprachig, barrierefrei und containerbasiert bereitstellbar sein. Eigene KI-Modelle oder eine KI-Basisplattform zu trainieren bzw. aufzubauen ist nicht Teil der Leistung.
