Was ausgeschrieben werden soll
Leistungen laut Beschlussvorlage
- Straßenbahnsteige und Gleisbau
- Die Straßenbahnsteige werden in bestehender Bogenlage über ca. 45 m hergestellt und verbreitert. Das innere Gleis wird zur Verbreiterung des nördlichen Bahnsteigs um ca. einen Meter nach Norden verschoben. Auf ca. 14 m Länge wird der vordere Bahnsteigteil auf 23 cm Bordanschlag angehoben, damit an den Türen 1 und 2 barrierefrei eingestiegen werden kann.
- Bushaltestellen
- Die Einstiegshaltestelle der Buslinien wird nach Westen auf den Vorplatz verlegt und barrierefrei ausgebaut. Für die Linie 89 ist am westlichen Platzrand eine barrierefreie Ausstiegs- und Betriebshaltestelle vorgesehen.
- Bike+Ride-Anlage
- Auf der Nordseite des Vorplatzes entsteht eine neue überdachte und teilweise gesicherte Bike+Ride-Anlage mit insgesamt 48 Stellplätzen.
- P+R-Platz
- Auf dem städtischen Flurstück 220/1 ist ein P+R-Platz mit ca. 44 Stellplätzen, vier Carsharing-Stellplätzen und zusätzlichen Fahrradbügeln geplant. Die Pkw-Zufahrt erfolgt über die Straße des 17. Juni, Fußwege verbinden den Platz mit dem Vorplatz und der S-Bahn-Station.
- Vorplatzgestaltung
- Der südliche Vorplatzbereich wird einschließlich der privaten Vorflächen einheitlich als barrierefreie Gehwegfläche umgestaltet und mit Bäumen und Sitzelementen aufgewertet. Fahrbahn- und Gleisflächen werden in Asphalt ausgeführt.
Zeitplan
Schritte und Termine laut Beschlussvorlage
- Stadtrat soll der Vorplanung zustimmen und Eigenanteile bereitstellen (erledigt)29.10.2026
- Weitere Planungsphasen mit Entwurfs- und Genehmigungsplanungals Nächstesdanach
- Investitionszeitraum für den Bau2029
Zur Art des Vergabeverfahrens sagt das Dokument nichts.
Hintergrund
Anlass und Ausgangslage
Der Bahnhof Niedersedlitz ist ein wichtiger Umsteigepunkt zwischen SPNV und städtischem Nahverkehr. Dort verkehren die S-Bahn-Linien S1 und S2, die Straßenbahnlinie 6 sowie die Buslinien 65, 88 und 89. Haltestellen sind nicht barrierefrei, Bahnsteige abschnittsweise nur 1,50 m breit und der Vorplatz ist in sehr schlechtem Zustand.
Die Stadt plant einen bestandsnahen Ausbau mit barrierefreien Haltestellen, zusätzlichen Fahrradabstellanlagen und einem P+R-Platz auf dem bereits erworbenen benachbarten Flurstück 220/1. Die Teilprojekte können bei Bedarf separat geplant und umgesetzt werden.
Stand der Entscheidung
Beschluss und offene Punkte
Noch offen
- Die Mittel für 2029 sind noch nicht im Haushalt eingestellt.
- Kosten für mögliche Ausgleichsmaßnahmen sind nicht enthalten.
- Ein Förderbescheid ist nicht belegt.
- Maßgebliche Änderungen im weiteren Planungsprozess müssen dem Ausschuss zur Beschlussfassung vorgelegt werden, die Stadtbezirksbeiräte Leuben und Prohlis sind zu informieren.
- Klimatische Belange werden ab der Entwurfs- und Genehmigungsplanung innerhalb der Umweltprüfung weiter präzisiert.
Ort der Leistung
Dresden, Sachsen
Markiert ist Dresden, nicht der genaue Standort.
Kosten und Finanzierung
Alle Beträge laut Beschlussvorlage
| Bahnhofsvorplatz und P+R-Platz zusammeninklusive Planung, ca. | 4.600.000 € |
|---|---|
| Bahnhofsvorplatzca., brutto, Kostenschätzung der Vorplanung, ohne mögliche Ausgleichsmaßnahmen | 3.580.000 € |
| ca., netto | 2.010.000 € |
| Anteil Landeshauptstadt Dresden am Bahnhofsvorplatzca., brutto | 1.570.000 € |
| P+R-Platz einschließlich Ertüchtigung der Zufahrtsstraßeca., brutto | 1.000.000 € |
| P+R-Platz einschließlich Planungca. | 1.020.000 € |
- Förderung
- ÖPNV-Fördermittel bis zu 75 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten erwartet
- Finanzierung
- Beide Teilprojekte sind förderfähig. Für den P+R-Platz sind ca. 0,45 Mio. Euro ÖPNV-Fördermittel, ca. 0,25 Mio. Euro VVO-Finanzierung und ca. 0,32 Mio. Euro Stellplatzablöse als städtischer Eigenanteil vorgesehen. Im Investitionsjahr 2029 sind einmalige Einzahlungen von 1.280.000 Euro und Auszahlungen von 2.590.000 Euro vorgesehen, beide Beträge sind noch nicht im Haushalt eingestellt.
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Frühsignal, keine Ausschreibung. Die Angaben stammen aus einer Sitzungsunterlage, nicht aus einer Bekanntmachung. Ob, wann und in welchem Umfang ausgeschrieben wird, entscheidet der Auftraggeber. TendiGo fasst das Dokument zusammen, maßgeblich ist das Original.