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BeschlossenStadt Halle (Saale) · Bau & Handwerk · Sitzung am

Kreisverkehr Ernst-Grube-Straße in Halle-Kröllwitz

Der Verkehrsknoten Ernst-Grube-Straße/Weinbergweg in Kröllwitz wird wegen der Neubauten am Universitätsklinikum zum Kreisverkehr umgebaut. Zusätzlich soll die Fahrbahn bis zur Notaufnahme grundhaft ausgebaut werden. Der Finanzausschuss sollte am 20.10.2026 dafür 410.000 € genehmigen.

Ausschreibung

November bis Dezember 2026, Plan von 2024 für den Kreisverkehr

Ausführung

Januar bis Dezember 2027, Plan von 2024 für den Kreisverkehr

Was ausgeschrieben werden soll

Leistungen laut Beschlussvorlage

Kreisverkehr
Aus dem vierarmigen, nicht signalisierten Knoten wird ein kleiner Kreisverkehr. Der Radverkehr fährt im Kreis auf der Fahrbahn, im Weinbergweg führen Rampen auf die Radanlage und von ihr herunter. In jedem Knotenarm entsteht eine Querungshilfe mit Fußgängerüberweg. Im Süden der östlichen Ernst-Grube-Straße wird ein Gehweg ergänzt. Stand ist der Planungsstand von 2024.
Zusatzmaßnahme Fahrbahn
Grundhafter Ausbau der Fahrbahn zwischen der Notaufnahme des Universitätsklinikums und dem Verkehrsknoten, Erneuerung der Straßenentwässerung und Regulierung der Bordanlagen.

Zeitplan

Schritte und Termine laut Beschlussvorlage

  1. Stadtrat beschließt den Umbau des Knotens zum Kreisverkehr (erledigt)30.10.2024
  2. Die außerplanmäßige Auszahlung für den Fahrbahnausbau stand im Finanzausschuss zur Entscheidung auf der Tagesordnung (erledigt)20.10.2026
  3. Ausschreibung und Vergabe des Kreisverkehrs laut Plan von 2024als NächstesNovember bis Dezember 2026
  4. Bau des Kreisverkehrs laut Plan von 20242027
Stand der Auswertung:

Vergabeverfahren

Die Planungsleistungen für den Kreisverkehr liefen laut Vorlage von 2024 in einem europaweiten Verfahren gemeinsam mit dem Universitätsklinikum. Für die Bauleistungen nennt die Vorlage von 2024 Ausschreibung und Vergabe von November bis Dezember 2026. Zur Vergabe der Zusatzmaßnahme macht die Vorlage von 2026 keine Angaben.

Hintergrund

Anlass und Ausgangslage

Am Universitätsstandort Weinbergcampus und am Universitätsklinikum Halle sind mehrere Bauten geplant, darunter das Theoretikum und zwei Pandemieresilienzzentren an den Ecken des Verkehrsknotens. Der Stadtrat beschloss deshalb am 30.10.2024, den Knoten Ernst-Grube-Straße/Weinbergweg zum Kreisverkehr umzubauen. Der Knoten hat laut Vorlage von 2024 ein erhöhtes Unfallgeschehen. Täglich fahren rund 11.300 Kraftfahrzeuge und ca. 1.850 Radfahrende durch.

Die Fahrbahn der Ernst-Grube-Straße zwischen Heideallee und Weinbergweg besteht aus einer Asphaltschicht auf Pflaster. Durch Medienverlegungen wurde das Asphaltband unterbrochen, die Fahrbahn hält weniger lange. Deshalb will die Stadt zusätzlich die Fahrbahn bis zur Notaufnahme des Klinikums erneuern. Der Finanzausschuss sollte dafür am 20.10.2026 eine außerplanmäßige Auszahlung genehmigen.

Stand der Entscheidung

Beschluss und offene Punkte

Der Finanzausschuss sollte am 20.10.2026 für 2026 eine außerplanmäßige Auszahlung von 410.000 € für die Zusatzmaßnahme Ernst-Grube-Straße genehmigen.

Noch offen

  • In den veröffentlichten Unterlagen steht kein Ergebnis der Sitzung des Finanzausschusses am 20.10.2026.
  • Die Termine für den Kreisverkehr stammen aus der Vorlage von 2024. Ob sie noch gelten, sagt die Vorlage von 2026 nicht.

Ort der Leistung

Halle (Saale), Sachsen-Anhalt

Markiert ist Halle (Saale), nicht der genaue Standort.

Kosten und Finanzierung

Alle Beträge laut Beschlussvorlage

Kosten laut Dokument
Kreisverkehr mit Planung und GrunderwerbGrobkostenschätzung der Vorlage von 20243.773.800 €
Zusatzmaßnahme Fahrbahnausbau Ernst-Grube-StraßeMehrbedarf 2026410.000 €
Finanzierung
Den Kreisverkehr will die Stadt zu 90 % aus dem EFRE/JTF-Programm 2021-2027 finanzieren, der Eigenanteil beträgt 10 %. Für die Zusatzmaßnahme ist im Haushalt 2026 noch nichts eingestellt. Die 410.000 € werden aus Minderauszahlungen bei vier anderen Bauprojekten gedeckt, es sind Haushaltsermächtigungen aus Vorjahren, die laut Schlussabrechnungen nicht gebraucht werden.

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Frühsignal, keine Ausschreibung. Die Angaben stammen aus einer Sitzungsunterlage, nicht aus einer Bekanntmachung. Ob, wann und in welchem Umfang ausgeschrieben wird, entscheidet der Auftraggeber. TendiGo fasst das Dokument zusammen, maßgeblich ist das Original.

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