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VergebenStadt Halle (Saale) · Bau & Handwerk, Energie & Umwelt, Planung & Beratung · Vorlage vom

Grün- und Freiraumkonzept Innere Stadt Halle

Hohe Versiegelung und wenig Vegetation verschärfen die Überwärmung in der Inneren Stadt. Das Konzept sieht Baumpflanzungen, Straßen- und Parkaufwertungen sowie Begrünungsmaßnahmen vor und wurde dem Stadtrat am 28.10.2026 zur Entscheidung vorgelegt, ein Beschlussergebnis ist nicht belegt.

Haushaltsansatz

60.000 €

Angabe unsicher

Nächster Schritt

Entscheidung des Stadtrats, anschließend gesonderte Beschlüsse zu einzelnen Maßnahmen vor Förderanträgen oder

Ausführung

Sukzessive über mindestens 20 Jahre, der an den Fernwärmeausbau gekoppelte und bereits finanzierte Teil voraussichtlich in den nächsten 10-15 Jahren.

Was ausgeschrieben werden soll

Leistungen laut Beschlussvorlage

Baumpflanzungen in Straßen
Geplant sind ca. 650 Bäume in 59 Straßen. Davon entfallen ca. 400 Bäume in 37 Straßen auf das Stockholmer Modell, gekoppelt an die kommunale Wärmeplanung, und ca. 250 Bäume in 22 aktuell baumlosen Bestandsstraßen auf das Zwickauer Modell.
Straßen- und Leitungsarbeiten
Vorgesehen sind die Koordinierung von Mitverlegungsbedarfen, die Sanierung teilweise originaler Wasser- und Abwasserleitungen sowie die Erneuerung der Straßenbeleuchtung. Hinzu kommen barrierefreie Fußwege, fahrradfreundliche Straßenbeläge und Fahrradständer, Teilentsiegelung von Stellplätzen und jeweils eine Baumreihe.
Parkanlagen
Amtsgarten, Reichardts Garten, Cantors Garten und Heinrich-Heine-Park sollen saniert und klimaangepasst umgebaut, besser vernetzt und erlebbar gemacht werden.
Begrünung privater Flächen
Lösungsvorschläge umfassen Dach-, Fassaden-, Hof- und Vorgartenbegrünungen. Diese können über eine städtische Förderrichtlinie finanziell unterstützt werden.

Zeitplan

Schritte und Termine laut Beschlussvorlage

  1. Vorlage des Konzepts im Stadtrat zur Entscheidung (erledigt)28.10.2026
  2. Sukzessive Umsetzung der Maßnahmenals Nächstesmindestens 20 Jahre
  3. Realisierung des an den Fernwärmeausbau gekoppelten Teilsnächste 10-15 Jahre
Stand der Auswertung:

Vergabeverfahren

Einzelmaßnahmen werden vor Beantragung von Fördermitteln oder Bereitstellung von Eigenmitteln gesondert beschlossen.

Hintergrund

Anlass und Ausgangslage

Hohe Versiegelung und geringe Vegetation führen in der Inneren Stadt zu Wärmeinseln. Das Konzept soll dem entgegenwirken, den Baumüberschirmungsgrad erhöhen und Quartiere aufwerten.

Das Konzept soll als Handlungsgrundlage für die Freiraumentwicklung dienen. Einzelmaßnahmen müssen jeweils gesondert beschlossen werden.

Stand der Entscheidung

Beschluss und offene Punkte

Das Grün- und Freiraumkonzept soll als Handlungsgrundlage für die Freiraumentwicklung beschlossen und eine Begrünungssatzung erarbeitet werden.

Noch offen

  • Beschlussergebnis des Stadtrats ist nicht belegt.
  • Das Umsetzungstempo hängt von erfolgreicher Fördermitteleinwerbung und verfügbaren städtischen Eigenmitteln ab.
  • Folgekosten für Unterhaltung müssen vor Umsetzung im städtischen Haushalt berücksichtigt werden.
  • Die Kosten für spätere Planung und Bau sowie Folgekosten sind noch nicht genau ermittelbar.

Ort der Leistung

Halle (Saale), Sachsen-Anhalt

Markiert ist Halle (Saale), nicht der genaue Standort.

Kosten und Finanzierung

Alle Beträge laut Beschlussvorlage

Kosten laut Dokument
Erstellung des Konzeptszunächst keine unmittelbaren Kostennicht beziffert
Förderrichtlinie für Begrünung privater Flächenpro Jahr im städtischen Haushalt vorgesehen60.000 €
Förderung
Erster Teil über das Sondervermögen des Bundes, für übrige Maßnahmen Förderquote möglichst 80-90 Prozent, städtischer Eigenanteil 10-20 Prozent, für etliche Straßen im Fördergebiet könnte eine 66 Prozent-Förderung erfolgen.
Finanzierung
Ein erster Teil soll über das Sondervermögen des Bundes finanziert werden. Für übrige Maßnahmen sollen Fördermittel mit möglichst 80-90 Prozent Förderquote eingeworben werden, der städtische Eigenanteil läge bei 10-20 Prozent. Für etliche Straßen im Städtebau-Fördergebiet „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“ könnte eine 66 Prozent-Förderung erfolgen. Umsetzung abhängig von verfügbaren städtischen Eigenmitteln, Spenden, Sponsoring und bürgerschaftliches Engagement werden geprüft.

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