Was ausgeschrieben werden soll
Leistungen laut Beschlussvorlage
- Abschnitt Bremer Straße bis Prager Straße
- Die 342 m lange Fahrbahn ist asphaltiert. Binder- und Deckschicht werden abgefräst und neu aufgebaut. Danach folgen beidseitig Schutzstreifen mit 1,50 m Breite einschließlich Leitlinie und Radpiktogramme.
- Abschnitt Prager Straße bis Am Schenkteich
- Das Kleinsteinpflaster auf 441 m wird grundhaft ausgebaut. Der neue Aufbau hat 34 cm Gesamtdicke mit 4 cm Asphaltdeckschicht, 6 cm Asphaltbinderschicht und 24 cm Asphalttragschicht, Belastungsklasse BK 1,8. Zur Tragfähigkeit des Planums sind Bodenverbesserungen nötig.
- Markierung
- Laut der Übersicht zu den Folgekosten sind 1.760 m Markierungen in Heißplastik und 58 Radpiktogramme vorgesehen.
- Abläufe und Schächte
- Die vorhandenen Abläufe erhalten neue Abdeckungen mit Schlitzen quer zur Fahrtrichtung, damit Radfahrende sie gefahrlos befahren können. Schächte werden teilweise in der Höhe angepasst.
Zeitplan
Schritte und Termine laut Beschlussvorlage
- Bauausschuss fasst den ursprünglichen Baubeschluss (erledigt)12.12.2019
- Zuwendungsbescheid für die Förderung der Radweg-Maßnahme (erledigt)28.12.2023
- Die Vorlage stand zur Vorberatung im Ausschuss für Planungsangelegenheiten und Stadtentwicklung auf der Tagesordnung (erledigt)13.10.2026
- Die Vorlage stand zur Vorberatung im Bauausschuss auf der Tagesordnung (erledigt)22.10.2026
- Stadtrat soll die Änderung und Ergänzung des Baubeschlusses fassenals Nächstes28.10.2026
- Ausführungsplanung und Vergabe der Bauleistungen2026 bis 2027
- Bauausführung2027 bis 2028
Vergabeverfahren
Die Vorlage nennt keine Verfahrensart. Ausführungsplanung und Vergabe der Bauleistungen sind für 2026 und 2027 vorgesehen.
Hintergrund
Anlass und Ausgangslage
Der Saaleradwanderweg gehört zur Radroute D11 zwischen Ostsee und Oberbayern und führt auf gut 25 km durch das Stadtgebiet. In der Kaiserslauterer Straße zwischen der Einmündung Bremer Straße und der alten Ortslage Wörmlitz fahren Radfahrende auf einer überbreiten Straße ohne Trennung vom Autoverkehr. Dort sollen beidseitig Schutzstreifen entstehen.
Die Fahrbahn hat sich durch Frost und Risse stark verschlechtert. Ohne neuen Aufbau lassen sich die Schutzstreifen nicht fachgerecht herstellen. Deshalb soll der Baubeschluss von 2019 um den Ausbau der Fahrbahn und die Deckensanierung ergänzt werden. Die Planungsleistungen mussten in einem VgV-Verfahren neu ausgeschrieben werden.
Stand der Entscheidung
Beschluss und offene Punkte
Der Stadtrat soll die bauliche Realisierung der Radweg-Maßnahme mit dem grundhaften Ausbau der Fahrbahn und der Deckensanierung in der Kaiserslauterer Straße beschließen. Der Beschluss gilt vorbehaltlich der Bestätigung des Investitionshaushaltes und des Änderungsbescheides der Investitionsbank.
Noch offen
- Der Stadtrat soll erst am 28.10.2026 entscheiden.
- Der Baubeschluss gilt vorbehaltlich der Bestätigung des Investitionshaushaltes und des Änderungsbescheides der Investitionsbank.
- Die Einzelposten der Fahrbahn in der Vorlage (Baukosten 600.000 €, Planungskosten 195.000 €) ergeben nicht die genannten 895.000 €.
Ort der Leistung
Halle (Saale), Sachsen-Anhalt
Markiert ist Halle (Saale), nicht der genaue Standort.
Kosten und Finanzierung
Alle Beträge laut Beschlussvorlage
| Gesamtkosten nach Änderung des Baubeschlussesbrutto, vorher 491.100 € laut Baubeschluss von 2019 | 1.403.850 € |
|---|---|
| Radweg-Maßnahme gesamtbrutto, davon Baukosten 437.000 € und Planungskosten 71.850 € | 508.850 € |
| Ausbau der Fahrbahn gesamtbrutto, so in der Vorlage genannt | 895.000 € |
- Förderung
- GRW Tourismus für die Radweg-Maßnahme, Förderquote ca. 88 %
- Finanzierung
- Für die Radweg-Maßnahme sind Fördermittel aus dem Programm Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur (Tourismus) mit Bescheid vom 28.12.2023 bewilligt, die Förderquote liegt bei ca. 88 %. Die Mehrkosten der Radweg-Maßnahme gleicht das bewilligte Gesamtbudget aus, sie werden mit der zweiten Lesung zur Haushaltsplanung 2027 aufgenommen. Die Kosten für die Fahrbahn sind im Haushaltsplan eingestellt.
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Frühsignal, keine Ausschreibung. Die Angaben stammen aus einer Sitzungsunterlage, nicht aus einer Bekanntmachung. Ob, wann und in welchem Umfang ausgeschrieben wird, entscheidet der Auftraggeber. TendiGo fasst das Dokument zusammen, maßgeblich ist das Original.