Was ausgeschrieben werden soll
Leistungen laut Bericht
- Neubau Freibad im Taunabad
- Zu entscheiden ist, ob ein 25-m-Becken oder ein 50-m-Becken gebaut wird und ob es Zusatzausstattung wie eine Rutsche oder Wasserdüsen gibt. Die Stadtwerke bereiten den Gremienlauf dazu vor. Die Präsentation nennt außerdem Wasserattraktionen und Gestaltungselemente als mögliche Add-ons.
- Planungsleistungen
- Die Stadtwerke empfehlen, die Planung 2027 bis mindestens zur Leistungsphase 5 nach HOAI (Ausführungsplanung) voranzutreiben. Die Ausschreibung der Planungsleistungen soll Anfang 2027 beginnen.
- Wirtschaftlichkeitsvergleich der Varianten
- Vor einer erheblichen Investition ist die wirtschaftlichste Lösung unter den möglichen Varianten anhand eines Wirtschaftlichkeitsvergleichs zu ermitteln. Dabei sind Gesamtkosten einschließlich Folgekosten sowie der Gesamtnutzen zu berücksichtigen.
Zeitplan
Schritte und Termine laut Bericht
- Die Stadtverordnetenversammlung beschließt die Eigenmittel für den Freibadneubau und das Förderprogramm (erledigt)21.05.2026
- Vermerk zur Magistratsvorlage datiert vom 08.10.2026 (erledigt)08.10.2026
- Zweite Gremienrunde: Magistrat, SBKA, BUKA und HFDAals Nächstes19.10.2026 | 27.10.2026 | 28.10.2026 | 29.10.2026
- Entscheidung über Variante, Freigabe der Planungsmittel und optional Festlegung von Add-ons in der Stadtverordnetenversammlung19.11.2026
- Anmeldung der Einzelmaßnahme Freibadneubau bei der WIBankdanach
- Ausschreibung und Start der Planung2027
Zur Art des Vergabeverfahrens sagt das Dokument nichts.
Hintergrund
Anlass und Ausgangslage
Drittmittel sind noch in Klärung. Planungskosten von 500.000 € sind im Haushaltsplan enthalten. Die Maßnahme soll nur zur Anmeldung kommen, wenn die Stadtverordnetenversammlung die konkrete Planung der Baumaßnahme beschließt. Die Auszahlungen für die Umsetzung sind in künftige Haushaltspläne aufzunehmen.
Die Stadtwerke Oberursel haben das Beratungsbüro Dr. Ax & Faber beauftragt. Es werden zwei Ausführungsvarianten betrachtet: ein 25- oder ein 50-Meter-Becken, jeweils mit möglichen Add-ons. Die Stadtwerke bereiten den Gremienlauf zur Planung des Freibadneubaus im Taunabad vor.
Der Vermerk vom 08.10.2026 hält fest, dass Oberursel 600.000 EUR Förderung erhält, was einer Förderquote von etwa 4% entspricht. Wegen der deutlich geringeren Förderung und der angespannten Haushaltslage muss die Finanzierung zusammen mit der Variantenentscheidung erneut diskutiert werden. Die Präsentation hält fest, dass die Finanzierung außerdem dem Genehmigungsvorbehalt des Kreises unterliegt.
Stand der Entscheidung
Beschluss und offene Punkte
Für den 19.11.2026 sind die Variantenentscheidung und die Freigabe der Planungsmittel vorgesehen.
Noch offen
- Die Finanzierung ist angesichts der geringeren Förderung und der Haushaltslage im Zusammenhang mit der Variantenentscheidung erneut zu diskutieren.
- Die wirtschaftlichste Variante ist anhand eines Wirtschaftlichkeitsvergleichs zu ermitteln.
- Über die Aufhebung des Sperrvermerks auf den Planungsmitteln wird in der zweiten Gremienrunde entschieden.
- Die Drittmittel für den Freibadneubau sind noch in Klärung.
- Die Finanzierung steht unter dem Genehmigungsvorbehalt des Kreises. Vor der Entscheidung der Stadt ist zwischen Daseinsvorsorge und freiwilligen Add-ons zu unterscheiden.
Ort der Leistung
Oberursel (Taunus), Hessen
Markiert ist Oberursel (Taunus), nicht der genaue Standort.
Kosten und Finanzierung
Alle Beträge laut Bericht
| Investitionssummeangenommen | 16.000.000 € |
|---|---|
| Durchschnittliche jährliche Belastung durch AfA und Zinsenca., bei 600.000 EUR Förderung, angenommener Nutzungsdauer von 30 Jahren und angenommenem Zinssatz von 3,8 % | 815.000 € |
| Anfängliche jährliche Belastung durch AfA und Zinsenca., bei 600.000 EUR Förderung | 1.100.000 € |
| Durchschnittliche jährliche Belastung unter Anrechnung von 5 MioEUR Fördermitteln aus dem Sondervermögenca. | 550.000 € |
| Anfängliche jährliche Belastung unter Anrechnung von 5 MioEUR Fördermitteln aus dem Sondervermögenca. | 742.000 € |
- Finanzierung
- Sie haben einen Sperrvermerk und sind erst nach dessen Aufhebung nutzbar. Für den Neubau sind 5.000.000 € aus dem Förderkontingent der Stadt vorgesehen, der Vermerk nennt eine Förderung von 600.000 EUR mit einer Förderquote von etwa 4%. Drittmittel sind noch in Klärung. Für die Förderung nach dem Bundesprogramm müssen die geschätzten Gesamtkosten in die Mittelfristplanung aufgenommen werden. Die gesamte Finanzierung steht unter dem Genehmigungsvorbehalt des Kreises.
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