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Im GesprächStadt Rheda-Wiedenbrück · Bau & Handwerk, Technik & Ausstattung · Sitzung am

Sanierung Freibad Rheda in Rheda-Wiedenbrück

Das Freibad Rheda soll saniert werden, mit Folie in den Becken, einem neuen Kleinkinderbecken und erneuerten Leitungen. Per Dringlichkeitsentscheidung wurde die Verwaltung beauftragt, das Vorhaben für das Bundesprogramm Schwimmbäder anzumelden. Die Kosten liegen laut Sanierungsstudien bei 3,5 Mio. Euro.

Kostenschätzung

3,5 Mio. €

Nächster Schritt

Bund wählt Projekte aus, Aufforderung zum Zuwendungsantrag voraussichtlich ab Herbst 2026

Ausführung

Projektlaufzeit 12 Monate, Bewilligungszeitraum spätestens bis 31.12.2032

Was ausgeschrieben werden soll

Leistungen laut Beschluss

Freibad Rheda, Becken
Auskleidung des Schwimmer-, Nichtschwimmer- und Sprungbeckens durch Folie und Umbau der Beckenhydraulik. Neubau des Kleinkinderbeckens mit Vertikaldurchströmung.
Technik und Leitungen
Instandsetzung der vermuteten Undichtigkeiten des Beckens, Erneuerung der wasserführenden Leitungen.
Barrierefreiheit
Umbau einer Lagerfläche zu barrierefreier Dusche/WC und einer Eltern-Kind-Umkleide. Schwimmer- und Nichtschwimmerbecken werden durch eine Wandscheibe getrennt.

Zeitplan

Schritte und Termine laut Beschluss

  1. Letzter Tag für den Ratsbeschluss und den Nachweis der Haushaltsmittel beim Bund (erledigt)03.07.2026
  2. Aufforderung zum Zuwendungsantrag an die ausgewählten Kommunenals Nächstesab Herbst 2026
  3. Mittel im Investitionsplan vorgesehen2027 bis 2029
  4. Spätestens Ende des Bewilligungszeitraums31.12.2032
Stand der Auswertung:

Vergabeverfahren

Ein Vergabeverfahren ist nicht genannt. Der Bund fördert in zwei Phasen: Projektskizze, danach Zuwendungsantrag nach Auswahl durch den Haushaltsausschuss des Bundestags.

Hintergrund

Anlass und Ausgangslage

Die Sanierungsstudien aus dem Jahr 2022, 2025 aktualisiert, sehen beim Freibad Rheda einen größeren Sanierungsbedarf als beim Freibad Wiedenbrück. Das Freibad Rheda soll deshalb als Projektvorschlag angemeldet werden.

Die Verwaltung hat darauf verzichtet, beide Freibäder anzumelden. Ausschlaggebend waren die geringe Erfolgsaussicht zweier Anmeldungen und der personelle Aufwand für die Begleitung beider Sanierungen.

Der Ausschuss für Bildung und Sport beriet das Vorhaben am 08.06.2026. Die nächste reguläre Ratssitzung findet erst am 06.07.2026 statt, also nach der Frist vom 03.07.2026. Deshalb ergeht eine Dringlichkeitsentscheidung.

Stand der Entscheidung

Beschluss und offene Punkte

Die Verwaltung wird beauftragt, das Freibad Rheda als Projektvorschlag anzumelden und die investiven Mittel im Investitionsplan 2027 vorzusehen.

Noch offen

  • Ob das Freibad Rheda zur Förderung ausgewählt wird, entscheidet der Haushaltsausschuss des Bundestags.
  • Die Kosten sind eine Schätzung mit einer Schwankungsbreite von 20 bis 30 Prozent.

Ort der Leistung

Rheda-Wiedenbrück, Nordrhein-Westfalen

Markiert ist Rheda-Wiedenbrück, nicht der genaue Standort.

Kosten und Finanzierung

Alle Beträge laut Beschluss

Kosten laut Dokument
Sanierung Freibad Rheda, Gesamtkostenlaut Sanierungsstudien, Schwankungsbreite von 20 bis 30 Prozent3.500.000 €
Förderung
Bund bis zu 45 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben
Finanzierung
Die Mittel sollen im Investitionsplan 2027 unter einer neuen Investitionsnummer stehen, verteilt auf 2027 mit 20 %, 2028 mit 70 % und 2029 mit 10 %. Der Bund beteiligt sich mit bis zu 45 Prozent, der Eigenanteil der Stadt beträgt mindestens 55 Prozent der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben. Dafür werden Mittel des Ersatzneubaus Umkleidegebäude Burg umgeschichtet.

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