Was ausgeschrieben werden soll
Leistungen laut Beschlussvorlage
- Bestandsaufnahme und Klassifizierung
- Erfasst und klassifiziert werden alle kommunalen Grünflächen einschließlich der aktuellen Pflegestandards. Zudem sollen Flächen mit Potenzial für extensive Pflege, Anreicherung und Umwandlung identifiziert werden.
- Entwicklungsziele und Maßnahmen
- Vorgesehen sind allgemeine Entwicklungsziele und Handlungsempfehlungen sowie konkrete Maßnahmen für ausgewählte Flächen.
- Grünflächenpflege und ökologische Aufwertung
- Vorgesehen sind angepasste Rasen- und Wiesenpflege mit reduzierter Mahdhäufigkeit, höheren Schnitthöhen, abschnittsweiser Mahd und Abtransport des Schnittguts. Weitere genannte Ansätze sind tierschonende Mähtechnik, naturnahe Gehölzpflege, ökologische Aufwertungen, heimische Pflanzen, Gebäudebegrünung und Entsiegelung.
Zeitplan
Schritte und Termine laut Beschlussvorlage
- Vorlage erstellt (erledigt)14.10.2026
- Vorberatung im Planungs-, Umwelt- und Klimaausschussals Nächstes05.11.2026
- Beschlussfassung im Rat15.12.2026
- KfW-444-Zuschusszusagen erteilt (erledigt)Mai und Juli 2024
Zur Art des Vergabeverfahrens sagt das Dokument nichts.
Hintergrund
Anlass und Ausgangslage
Der Rat beschloss am 4. Dezember 2018 den Beitritt zur Initiative „Deutschland summt!“ und das Ziel, dem Artensterben entgegenzuwirken. Bisherige Einzelmaßnahmen sollen nun in eine stadtweite Gesamtstrategie eingebettet werden.
Das Konzept soll eine strategische Grundlage für die schrittweise ökologische Weiterentwicklung kommunaler Grünflächen bilden. Die Verwaltung soll Maßnahmen intern abstimmen, priorisieren und im Rahmen verfügbarer finanzieller und personeller Kapazitäten umsetzen.
Stand der Entscheidung
Beschluss und offene Punkte
Das Konzept soll als strategische Handlungsleitlinie für Entwicklung und Pflege der öffentlichen Grünflächen beschlossen werden. Ziele und Handlungsempfehlungen sollen bei kommunalen Planungen, Baumaßnahmen und städtebaulichen Verträgen berücksichtigt werden, die Verwaltung soll alle zwei Jahre Fortschrittsberichte vorlegen.
Noch offen
- Der Beschluss des Rates steht aus, die Vorlage sieht die Beschlussfassung am 15.12.2026 vor.
- Die Verwaltung soll Maßnahmen intern abstimmen und priorisieren. Erforderliche Kapazitäten für die langfristige Umstellung sind vorbehaltlich verfügbarer Haushaltsmittel und unter Nutzung von Fördermitteln zu entwickeln.
- Nach Ablauf des Förderzeitraums sollen weitere geeignete Fördermöglichkeiten geprüft und für zusätzliche Maßnahmen genutzt werden.
Ort der Leistung
Langenfeld, Nordrhein-Westfalen
Markiert ist Langenfeld, nicht der genaue Standort.
Kosten und Finanzierung
Alle Beträge laut Beschlussvorlage
- Förderung
- KfW-444-Zuschusszusagen für Maßnahmen über insgesamt 535.000 €, Förderquote 80 %, bewilligter Förderbetrag 428.000 €
- Finanzierung
- KfW-444-Zuschusszusagen für Maßnahmen in Höhe von insgesamt 535.000 €, Förderquote 80 %, bewilligter Förderbetrag 428.000 €. Für die langfristige Umstellung sind zusätzliche Kapazitäten vorbehaltlich verfügbarer Haushaltsmittel und unter Nutzung von Fördermitteln zu entwickeln.
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Frühsignal, keine Ausschreibung. Die Angaben stammen aus einer Sitzungsunterlage, nicht aus einer Bekanntmachung. Ob, wann und in welchem Umfang ausgeschrieben wird, entscheidet der Auftraggeber. TendiGo fasst das Dokument zusammen, maßgeblich ist das Original.