Was ausgeschrieben werden soll
Leistungen laut Beschlussvorlage
- Bestandsaufnahme des Parkens
- Erfassung von Auslastung, Parkdauer und Verteilung der abgestellten Fahrzeuge zu verschiedenen Tages- und Wochenzeiten auf der gesamten Gemarkung, inklusive digitaler Parkraumerfassung. Ergebnis ist eine räumliche Parkdruckanalyse mit kartografischer Darstellung.
- Bewertung der bestehenden Regelungen
- Prüfung, ob Bewohnerparken, Kurzzeitparken, Parkgebühren, zeitliche Beschränkungen und Parkscheibenregelungen noch zu den örtlichen Verhältnissen passen.
- Maßnahmenkonzept
- Priorisierung der Handlungsbedarfe und Maßnahmenvorschläge für die einzelnen Untersuchungsbereiche. Bewertet werden die verkehrlichen, städtebaulichen und gegebenenfalls finanziellen Auswirkungen.
Zeitplan
Schritte und Termine laut Beschlussvorlage
- Vorlage stand im Finanzausschuss zur Vorberatung auf der Tagesordnung (erledigt)14.10.2026
- Gemeinderat beschließt einstimmig das Vergabeverfahren und die Akquise von Fördermitteln (erledigt)20.10.2026
- Leistungsverzeichnis erstellen, Vergabeverfahren durchführen, Vergabebeschluss im Gemeinderatals Nächstesbis Frühjahr 2027
- Erhebungen und Erstellung des Parkraumkonzepts mit Maßnahmenvorschlägenbis Frühjahr 2028
- Abstimmung und Beschluss von Maßnahmen in den GremienSommer 2028
Vergabeverfahren
Die Verwaltung soll ein Vergabeverfahren durchführen, um verbindliche Angebote einzuholen. Die Verfahrensart nennt die Vorlage nicht. Vorab hat die Verwaltung bei vier Anbietern angefragt. Von drei Anbietern liegt eine erste Einschätzung vor, aber noch kein verbindliches Angebot. Die endgültige Vergabe beschließt der Gemeinderat in einer späteren Sitzung.
Hintergrund
Anlass und Ausgangslage
Parkende Fahrzeuge bestimmen mit, wie gut der Straßenraum funktioniert und wie angenehm man sich dort aufhält. Ein Gemeinderatsantrag (Nr. 23/2025) will das Bewohnerparken auf alle rechtlich möglichen Bereiche ausdehnen. Ähnliche Anliegen kommen immer wieder auch aus den Teilorten.
Bisher fehlt eine stadtweite, einheitliche Datengrundlage zum Parken. Die Untersuchung soll Kernstadt, Stadtteile und Gewerbegebiete nach derselben Methode erfassen. Sie liefert auch Daten für die Evaluation des Integrierten Mobilitätsentwicklungsplans (IMEP) 2030, die für 2028 vorgesehen ist.
Ein einheitliches Bewirtschaftungsmodell für die ganze Stadt ist ausdrücklich nicht vorgesehen. Die Maßnahmen sollen sich am örtlichen Bedarf orientieren.
Stand der Entscheidung
Beschluss und offene Punkte
Der Gemeinderat hat am 20.10.2026 beschlossen, dass die Verwaltung ein Vergabeverfahren für ein Parkraumkonzept mit digitaler Parkraumerfassung durchführt und Fördermittel einwirbt. Außerdem soll sie parallel zum Konzept die Kontrollen an benannten Problemstellen deutlich intensivieren. Ergebnis: einstimmig.
Noch offen
- Der städtische Eigenanteil steht erst nach dem Vergabeverfahren fest.
- Die endgültige Vergabe beschließt der Gemeinderat später.
Ort der Leistung
Herrenberg, Baden-Württemberg
Markiert ist Herrenberg, nicht der genaue Standort.
Kosten und Finanzierung
Alle Beträge laut Beschlussvorlage
- Finanzierung
- Die Untersuchung ist laut Vorlage grundsätzlich mit 50 % förderfähig, die Stadt will einen Förderantrag stellen. Den städtischen Eigenanteil kennt man erst nach dem Vergabeverfahren. Im ersten Schritt entsteht nur Personalaufwand in der Verwaltung für das Leistungsverzeichnis und die Ausschreibung.
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Frühsignal, keine Ausschreibung. Die Angaben stammen aus einer Sitzungsunterlage, nicht aus einer Bekanntmachung. Ob, wann und in welchem Umfang ausgeschrieben wird, entscheidet der Auftraggeber. TendiGo fasst das Dokument zusammen, maßgeblich ist das Original.