Worum es geht
Die Mariabrunner Straße ist zwischen Schönbrunner Straße und Sulzemooser Straße ein Straßenprovisorium ohne befestigte Gehwege. Eine ordnungsgemäße Straßenentwässerung fehlt. Die Erschließungsstraße ist ca. 300 m lang und ca. 10 m breit und liegt in einer Tempo-30-Zone. Nur auf der Ostseite gibt es auf ca. 75 m einen Gehweg.
Der Mobilitätsausschuss hat am 15.02.2023 die Bedarfs- und Konzeptgenehmigung erteilt. Das Baureferat hat seitdem die Entwurfsplanung und die Kostenberechnung erarbeitet. Der Bezirksausschuss 22 stimmte der Planung am 18.09.2024 zu. Die Projektgenehmigung steht am 06.10.2026 auf der Tagesordnung des Bauausschusses.
Was ausgeschrieben werden soll
- Straßenbau
- Ausbau auf ca. 300 m Länge mit beidseitigen Gehwegen von ca. 2,20 m Breite und einer Fahrbahn von ca. 5,50 m Breite. An den Baumstandorten ist die Fahrbahn 3,50 m breit. Am Fahrbahnrand stehen künftig 24 Parkmöglichkeiten auf der Westseite und 23 auf der Ostseite zur Verfügung.
- Straßenentwässerung
- Die Entwässerungsanlagen werden neu gebaut. Entwässert wird über Rigolen nach dem Schwammstadtprinzip.
- Baumpflanzungen
- Sechs Einzelbäume am Fahrbahnrand. Mehr lassen Leitungen, Schutzabstände und Grundstückszufahrten nicht zu. Ein Baum von geringer Vitalität wird gefällt.
Verfahren und Zeitplan
Die Vorlage nennt keine Verfahrensart. Die Ausführungsgenehmigung soll die Verwaltung intern erteilen, sofern die Kostenobergrenze von 2,1 Mio. € eingehalten wird.
- 15.02.2023Mobilitätsausschuss erteilt die Bedarfs- und Konzeptgenehmigungerledigt
- 18.09.2024Bezirksausschuss 22 stimmt der Planung zuerledigt
- 06.10.2026Bauausschuss soll über die Projektgenehmigung entscheidenals Nächstes
- Ende 2026 oder Anfang 2027Ausschreibung
- vor BaubeginnStadtwerke München verlegen die Wasserleitung neu
- Frühjahr 2027Baubeginn, Dauer voraussichtlich 8 Monate
Kosten und Finanzierung
| Projektkosten, zugleich Kostenobergrenzeca., einschließlich Risikoreserve | 2.100.000 € |
|---|---|
| Kostenberechnung | 1.890.000 € |
| Risikoreserveca. 10 % | 210.000 € |
| Bisher im Mehrjahresinvestitionsprogramm | 1.450.000 € |
| Umschichtung aus der Pauschale für den allgemeinen Straßenbau | 650.000 € |
Finanzposition 6300.950.2185.7. Im Mehrjahresinvestitionsprogramm 2026 bis 2030 stehen bisher 1.450.000 €. Die restlichen 650.000 € werden aus der „Pauschale, Allgemeiner Straßenbau“ umgeschichtet. Die Maßnahme ist grundsätzlich erschließungsbeitragsfähig. Für die Baumpflanzungen kommen Fördermittel aus dem KfW-Programm 444 und der KommKlimaFöR in Betracht, die Höhe ist offen.
Stand der Entscheidung
Der Bauausschuss soll das Projekt mit Projektkosten von 2.100.000 € genehmigen. Das Baureferat soll die Ausführung vorbereiten und die Ausführungsgenehmigung verwaltungsintern herbeiführen, sofern die Kostenobergrenze eingehalten wird.
Noch offen
- Der Bauausschuss entscheidet erst am 06.10.2026 über die Projektgenehmigung.
- Auf der Westseite laufen noch Grunderwerbsverhandlungen. Ohne Grunderwerb ist dort auf ca. 40 m nur eine provisorische Gehbahn von 0,90 m möglich.
- Die Umsetzung steht unter dem Vorbehalt der Finanzierung.
Aus dem Dokument
„Zur Kostenreduzierung gemäß IFAK-Beschluss vom 30.04.2025 (Sitzungsvorlage Nr. 20-26 / V 16159) sind die Bautermine so terminiert, dass geringere Kosten durch günstige Ausschreibungsergebnisse zu erwarten sind, da die Ausschreibung Ende 2026 / Anfang 2027 erfolgen soll.“
„Die Umsetzung der Maßnahme ist vorbehaltlich der Finanzierung ab Frühjahr 2027 vorgesehen. Die Dauer der Baumaßnahme beläuft sich voraussichtlich auf 8 Monate.“
Mariabrunner Straße zwischen Schönbrunner Straße und Sulzemooser Straße, Erstmalige Herstellung im 22. Stadtbezirk Aubing - Lochhausen - Langwied, 1. Projektgenehmigung, 2. Genehmigung zur verwaltungsinternen Ausführungsgenehmigung
Beschlussvorlage 26-32 / V 01220 · Bauausschuss · Sitzung am 06.10.2026
Frühsignal, keine Ausschreibung. Die Angaben stammen aus einer Sitzungsunterlage, nicht aus einer Bekanntmachung. Ob, wann und in welchem Umfang ausgeschrieben wird, entscheidet der Auftraggeber. TendiGo fasst das Dokument zusammen, maßgeblich ist das Original. Laufende Verfahren stehen in der Ausschreibungssuche.