Was ausgeschrieben werden soll
Leistungen laut Beschlussvorlage
- Gehwegausbau
- Entlang der L499 bis zur Einmündung Buchental sind ca. 1.100,00 m2 Gehweg vorgesehen. Glatz wird die Gehwegseite als Schrammbord mit max. 75 cm Breite ausgebaut, auf der anderen Straßenseite ist eine durchgängige Gehwegbreite von 1,00, 1,20 Metern geplant.
- Fahrbahnverengungen
- An 2-3 Stellen sind kleinere Fahrbahnverengungen vorgesehen. Die Mindeststraßenbreite soll gewährleistet bleiben.
- Bushaltestelle
- Die Bushaltestelle wird in kleinerer Version umgebaut. Beidseitig wird der Gehweg auf jeweils 4 Metern auf Einstiegshöhe angehoben.
- Hochwasserschutz und Straßenentwässerung
- Der Straßentiefpunkt im Bereich der Einmündung Buchental soll verlegt werden. Das Straßengefälle soll zum neuen Tiefpunkt zwischen Haltestelle Gossler und Talstraße 69 geändert werden, mit Notablauf in den Speyerbach, damit der Starkregennotablauf möglichst schadfrei entlang der Talstraße abgeleitet und eine großflächige Aufstauung bis zum Bereich Feuerwehr (Talstraße 53) vermieden wird.
Zeitplan
Schritte und Termine laut Beschlussvorlage
- Vorberatung im Bauausschuss, einstimmige Beschlussempfehlung an den Gemeinderat (erledigt)23.09.2026
- Beratung und Beschlussfassung im Ortsgemeinderat (erledigt)26.10.2026
- Förderantrag aus dem Investitionsstock des Landes Rheinland-Pfalz für den Gehwegausbau beabsichtigtals Nächstes2028
Vergabeverfahren
Für Durchführung und Kostenspaltung soll eine Planungsvereinbarung mit dem LBM abgeschlossen werden. Vergabeverfahren nicht genannt.
Hintergrund
Anlass und Ausgangslage
Der LBM plant den Vollausbau der L499 bis zur Einmündung Buchental. Für den Ausbau der Gehwege ist die Ortsgemeinde als Straßenbaulastträger zuständig. Ein früherer Ausbau wurde wegen einer Kostenschätzung von ca. 400.000,00 € zunächst nicht weiterverfolgt.
Im Zuge der Baumaßnahme soll außerdem eine Maßnahme aus dem Hochwasser- und Starkregenkonzept umgesetzt werden. Der Bauausschuss beriet das Vorhaben am 23.09.2026 vor und empfahl einstimmig, sich der LBM-Baumaßnahme anzuschließen, ein Ratsbeschluss ist nicht belegt.
Stand der Entscheidung
Beschluss und offene Punkte
Beschlussvorschlag: Die Ortsgemeinde soll die gemeindeeigenen Gehwege im Zuge der LBM-Baumaßnahme ausbauen und den Straßentiefpunkt aus Hochwasserschutzgründen verlegen.
Noch offen
- Der Ratsbeschluss ist nicht belegt.
- Fördermöglichkeiten des Landes für die Hochwasserschutzkosten werden geprüft, ein Förderbescheid zum Investitionsstock 2028 liegt noch nicht vor.
- Zeitlicher Ablauf und Rechnungseingang stehen noch nicht fest, deshalb ist die Verteilung der Gesamtkosten noch nicht abschließend berechenbar.
- Der Entwurf der Planungsvereinbarung mit dem LBM soll dem Gemeinderat noch zur Beratung vorgelegt werden.
Ort der Leistung
Frankeneck, Rheinland-Pfalz
Markiert ist Frankeneck, nicht der genaue Standort.
Kosten und Finanzierung
Alle Beträge laut Beschlussvorlage
| Gehwegausbauca., zzgl. Bauzuschusskosten (Nebenkosten, Honorare etc.) | 230.000 € |
|---|---|
| Hochwasserschutzmaßnahmeca., nicht beitragsfähig | 50.000 € |
| Anliegerbeiträge für den Gehwegausbau | 161.000 € |
- Förderung
- Förderantrag aus dem Investitionsstock des Landes Rheinland-Pfalz 2028 beabsichtigt, Fördermöglichkeiten für die Hochwasserschutzkosten werden geprüft.
- Finanzierung
- Für den Gehwegausbau sind wiederkehrende Straßenausbaubeiträge mit 30 % Gemeindeanteil und 70 % Anliegeranteil vorgesehen. Bei ausbleibender Förderung aus dem Investitionsstock 2028 sollen die Mittel über den Gemeindehaushalt finanziert werden. Die Hochwasserschutzkosten sind nicht beitragsfähig, Fördermöglichkeiten des Landes werden geprüft.
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Frühsignal, keine Ausschreibung. Die Angaben stammen aus einer Sitzungsunterlage, nicht aus einer Bekanntmachung. Ob, wann und in welchem Umfang ausgeschrieben wird, entscheidet der Auftraggeber. TendiGo fasst das Dokument zusammen, maßgeblich ist das Original.