Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDer Freistaat Sachsen sucht ein Ingenieurbüro für die Tragwerksplanung des Neubaus eines Ballettzentrums an der Semperoper Dresden. Der Neubau dient zunächst als Interimsstandort während der rund zweijährigen Sanierung des denkmalgeschützten Funktionsgebäudes und wird danach dauerhaft als Ballett-Zentrum genutzt.
Es handelt sich um ein Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb (VgV). Bewerber müssen sich zunächst mit einem Teilnahmeantrag qualifizieren; danach werden ausgewählte Büros zur Angebotsabgabe aufgefordert.
Wichtige Eckpunkte:
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Projektorganisation / Personaleinsatz20%
Darstellung der Projektorganisation, Kommunikations- und Entscheidungswege, Qualitätssicherung, Kapazitäts- und Präsenzkonzept, Erfahrung der Projektleitung sowie der stellvertretenden Projektleitung anhand von Referenzprojekten
- Auseinandersetzung mit der Aufgabenstellung55%
Projektbezogenes Konzept zur Tragwerksplanung unter Zugrundelegung des Wettbewerbsentwurfs des ersten Preisträgers. Bewertet nach projektspezifischer Durchdringung, fachlicher Qualität, Nachvollziehbarkeit und Umsetzbarkeit.
- Honorarbestandteile / Preis25%
Bewertet wird das angebotene Gesamthonorar (Wertungssumme) einschließlich Honorarsatz und Besonderer Leistungen sowie Stundensätze mit definierten Zeitansätzen (10h Geschäftsführer, 50h Dipl.-Ing./Bautechniker/Projektleiter, 30h techn. Zeichner/sonstige Mitarbeiter) zzgl. Nebenkosten. Niedrigste Wertungssumme erhält 5 Punkte, ≥1,8-fache erhält 1 Punkt (lineare Interpolation).
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenGegenstand und Rahmen
Auftraggeber ist der Freistaat Sachsen, vertreten durch das Sächsische Staatsministerium der Finanzen / den Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement (SIB), Niederlassung Dresden I. Bauherr/Nutzer ist die Sächsische Staatsoper Dresden.
Leistungsart: Fachplanung Tragwerksplanung gemäß § 51 HOAI für Gebäude und zugehörige bauliche Anlagen an der Liegenschaft Theaterplatz 2, 01067 Dresden.
Kostenobergrenze: 35.420.000 EUR brutto (KG 200–600 nach DIN 276, Fassung 2018-12, inkl. Umsatzsteuer).
Honorarzone: IV (hohe Anforderungen).
Leistungsstufen (LPH 1–9)
Der Leistungszeitraum für LSt 1 wird in Abstimmung mit dem Auftraggeber festgelegt.
Besondere Leistungen
u. a.:
Gebäude und baulicher Rahmen
Interimsnutzung und spätere Umnutzung
Das Gebäude muss sowohl die Interim- als auch die Endnutzung baulich ermöglichen:
Fachliche Schwerpunkte (aus Wertung)
Im Angebot wird besonderer Wert auf ein projektbezogenes Tragwerkskonzept gelegt:
Projektzeitplan (Bau)
Bauarbeiten erstrecken sich ca. von 04.2030 bis 09.2038:
Abwicklung und Plattformen
Architektenwettbewerb
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenFormale Eignung (Ausschlussgründe)
Fachliche und persönliche Befähigung
Technische und organisatorische Leistungsfähigkeit
Versicherungen und Verpflichtungen
Referenzen (Pflicht)
Mindestens 2 vergleichbare Referenzprojekte mit folgenden Ausschlusskriterien:
Zusätzliche Auswahlkriterien (Punkte 0/2/3/4):
Verfahrenshinweise
Tragwerksplanung (Statik) für vergleichbares Hochbauvorhaben – mindestens 2 Referenzprojekte erforderlich (Referenz 1 und Referenz 2)
Beide Referenzen müssen Honorarzone IV oder höher (§ 52 HOAI), Leistungsphasen 2–5 (§ 51 HOAI), Hochbaumaßnahme sowie textliche und bildliche Darstellung aufweisen. Bewertet werden zusätzlich u. a.: öffentlicher Auftraggeber, LP 8 Ingenieurtechnische Kontrolle, stützenfreie Spannweiten ≥ 15 × 15 m, Brückenbaukörper zwischen zwei Baukörpern, Schwingungsberechnung, Baugrubensicherung > 4 m, Auftriebssicherung wegen hohem Grundwasserstand.