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A10, VKE 132.1, Erweiterung der Tank. und Rastanlagen Seeberg Ost und West - BGU, chem. Analyse, Doku. - Sanierungsfläche

DEGES Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH | Vergabekammern des Bundes | DEGES - Abt. R5Berlin, BerlinVeröffentlicht:
Angebotsfrist:

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Die DEGES (im Auftrag der Autobahn GmbH des Bundes) schreibt Ingenieur- und Geotechnikleistungen für die Erweiterung der Tank- und Rastanlagen Seeberg Ost und West an der Bundesautobahn A 10 (zwischen AD Barnim und AD Spreeau) aus.

Gefordert wird ein vollständiges Baugrundgutachten (BGU) mit chemischen Analysen, Dokumentation und einer gesonderten umwelttechnischen Untersuchung der Sanierungsfläche. Dazu gehören Aufschlussarbeiten (Kleinrammbohrungen, Kernbohrungen, Rammsondierungen), Laboruntersuchungen, Gründungsberatung sowie zwei eigenständige geotechnische Berichte je Rastanlage.

Die Angebote werden elektronisch über die Vergabeplattform der DEGES (Bietercockpit) eingereicht. Es ist nur ein Los vorhanden. Zuschlagskriterium ist das wirtschaftlichste Angebot nach Preis (100 %). Es gelten besondere Mindeststandards für das Unternehmen (Referenz, Haftpflichtversicherung) und für zwei namentlich zu benennende Mitarbeiter (Geotechnik-Fachkraft und Projektleitung).

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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Angebotsfrist: 09. Oktober 2026
Termin / FristSEP2026OKTNOVDEZJAN2027
Veröffentlichung20. Sep. 2026
Angebotsfrist9. Okt. 2026
Angebotsöffnung9. Okt. 2026
Bindefrist9. Okt. 2026 – 9. Jan. 2027
VerhandlungDatum offenVideokonferenz, max. 90 Minuten; Zeitpunkt wird gesondert schriftlich mitgeteilt.
ZuschlagDatum offenZeitpunkt des Zuschlags nicht konkret benannt; erfolgt voraussichtlich innerhalb der Bindefrist.
AusführungsbeginnDatum offenSpätestens 10 Werktage nach Zuschlagserteilung (Beginn der Ausführung gemäß Vertragsbedingungen).
Arbeitsschritt 1Datum offenSpätestens 20 Werktage nach Zuschlagserteilung abzuschließen.
Arbeitsschritt 2Datum offenSpätestens 20 Werktage nach Ende Arbeitsschritt 1 abzuschließen.
Arbeitsschritt 3Datum offenSpätestens 40 Werktage nach Ende Arbeitsschritt 2 abzuschließen.
Bohranzeige Geologischer LandesdienstDatum offenSpätestens 2 Wochen vor Beginn der Bohrarbeiten.
Benachrichtigung GrundstückseigentümerDatum offenMindestens 2 Wochen vor Durchführung der Arbeiten.
FreistellungserklärungenDatum offenInnerhalb von 4 Wochen nach Räumung der Baustellen vorzulegen.
Kernlager vorhaltenDatum offenWährend laufender Bohrarbeiten zuzüglich 1 Monat nach Abschluss.
Nutzungsverträge GrundwassermessstellenDatum offenLaufzeit 2 Jahre ab Vertragsbeginn.
Verlängerung GrundwassermessstellenDatum offenVerlängerbar um je 1 Jahr mit 3-Monats-Frist.
VertragslaufzeitDatum offen24 Monate ab Vertragsbeginn.
NachprüfverfahrenDatum offen15 Kalendertage nach Mitteilung des Auftraggebers (Rügefrist im Vergabenachprüfungsverfahren).
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabe

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Niedrigster Preis1 Kriterium
Preis 100%Qualität 0%
  • Honorar/Preis100%

    Der Preis (in €, netto) wird ermittelt aus der Wertungssumme des Angebotes (nachgerechnete Angebotssumme). Bewertung auf einer Punkteskala von 0 bis 5: 5 Punkte für den niedrigsten Preis, 0 Punkte für ein fiktives Angebot mit dem 2,0-fachen des niedrigsten Preises (oder darüber), lineare Interpolation dazwischen mit bis zu drei Stellen nach dem Komma. Da dies das einzige Kriterium mit 100 % Wichtung ist, erfolgt keine Ermittlung eines Punktwertes; Zuschlag auf das wirtschaftlichste Angebot gemäß § 58 VgV, bei Punktgleichheit entscheidet die niedrigste Wertungssumme (in € netto).

KI-Hinweis: Alle Zuschlagskriterien und Gewichtungen sind eindeutig aus den Vergabeunterlagen (Ziffer 5 der EU-Aufforderung) und der Bekanntmachung ersichtlich; es ist nur ein Zuschlagskriterium (Honorar/Preis, 100 %) angegeben.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Aufgabenkern und Geltungsbereich

Die Leistung umfasst die Baugrundbeurteilung und Gründungsberatung für die Sanierungs- und Erweiterungsmaßnahmen an den Tank- und Rastanlagen Seeberg Ost und West an der A 10 (Abschnitt AD Barnim – AD Spreeau, zwischen AS Berlin-Marzahn und AS Berlin-Hellersdorf).

Grundlage sind die Leistungen gemäß HOAI 2021, Anlage 1, Punkt 1.3 (Stand 2023). Die vorhandenen umweltchemischen Deklarationsanalysen (bisher nach LAGA M20) sind auf die Ersatzbaustoffverordnung (EBV) zu überführen. Für die Sanierungsfläche ist zusätzlich eine vollständige physikalische und umweltchemische Untersuchung erforderlich.

Maßgebliche Regelwerke:

Technische Vertragsbedingungen für Planungs- und Entwurfsleistungen Geotechnik (TVB-Geotechnik, Ausgabe 2014)Zusätzliche Vertragsbedingungen DEGES für Leistungen der Ingenieure und Landschaftsarchitekten im Straßen- und Brückenbau (ZVB-ING-DEGES, Stand 10/2022)

Arbeitsschritte

AS 1 – Grundlagenermittlung und Erkundungskonzept

Auswertung vorhandener Unterlagen, Abstimmung mit Auftraggeber und PlanerFestlegung Aufschlusspunkte und -verfahrenProbenahmestrategieErstellung Erkundungskonzept inkl. Lageplan

AS 2 – Vorbereitung und Durchführung der Feldarbeiten

Genehmigungen, Leitungsauskünfte, BauzeitenplanKernbohrungen, Kleinrammbohrungen, RammsondierungenGeotechnische Ansprachen vor Ort, Dokumentation

AS 3 – Laboruntersuchungen und geotechnische Berichte

Geotechnische und chemische LaboruntersuchungenPlausibilitätsprüfungErstellung Geotechnische Berichte (2 Bände je Rastanlage)

Grundleistungen nach HOAI (Leistungsbild Geotechnik)

a) Grundlagenermittlung und Erkundungskonzept (15 %)b) Beschreiben der Baugrund- und Grundwasserverhältnisse (35 %)c) Beurteilung, Empfehlungen, Angaben zur Gründungsbemessung (50 %)

Besondere Ingenieurleistungen

Beschaffen von Bestandsunterlagen, Mitwirken bei Vergabe Aufschlussarbeiten (VOB, HVA B-StB)Labor- und FelduntersuchungenGeotechnische und hydrogeologische BerechnungenBeratung Dränage/Grundwasser, Probebelastungen, Gründungselemente-BeratungBewertung von NebenangebotenMitwirken bei Planung und AusführungGeotechnische Freigaben, LangzeitüberwachungBohrüberwachung (20 Personentage)Probenahmestrategie gem. BBodSchVDigitales Baugrundmodell BIM

Besondere Sonstige Leistungen – Boden-/Felsmechanik und Umweltchemie

Boden- und felsmechanische Untersuchungen:

Wassergehalt, Konsistenzgrenzen, Kornverteilung (Siebung/Schlämmanalyse)Proctorversuche, organische BestandteileMengenangaben gemäß Leistungsbeschreibung

Untersuchungen umweltrelevanter Merkmale:

Chemische Analysen gemäß EBV (Bodenmaterial/Baggergut, Recycling-Material, Gleisschotter, Schlacken)Analysen gemäß BBodSchV (Oberboden, Wirkungspfade Boden-Mensch und Boden-Grundwasser)PAK, Asbest, bituminöser Straßenaufbau, PFASProbenahmen gemäß FGSV (Bankettmaterial)

Aufschlussarbeiten (Baumeister-Leistungen)

Probenahme in eingebautem Zustand (geschätzt 60 Proben)Kleinrammbohrungen Ø 60 mm, bis 1 m Tiefe (60 m)Kernbohrungen/Rammkernbohrungen (51 Stück)Schwere Rammsondierungen bis 5 m (20 Stück)

Zu liefernde Gutachten und Berichte

2 eigenständige Geotechnische Berichte (je Rastanlage ein PWC-Gutachten):Band 1: Baugrunderkundung, KlassifizierungBand 2: Gründungsempfehlungen, Erdstatik, Erdbau, EntsorgungseinstufungGeotechnisches Bewertungsband (jeweils mit und ohne bautechnische Maßnahmen)Umwelttechnischer BerichtÜbergabe der Bohrdaten an das Geologische Landesamt (SEP3-Datenbank)

Logistik, Fristen und organisatorische Pflichten

Bohranzeige beim Geologischen Landesdienst spätestens 2 Wochen vor Beginn der BohrarbeitenBenachrichtigung Grundstückseigentümer/Pächter mindestens 2 Wochen vor Durchführung der ArbeitenFreistellungserklärungen innerhalb von 4 Wochen nach Räumung der BaustellenVorlage Bestätigungen Grundstückseigentümer binnen 4 Wochen nach Räumen der BaustellenKernlager vorzuhalten während laufender Bohrarbeiten zzgl. 1 Monat nach AbschlussNutzungsverträge Grundwassermessstellen: Laufzeit 2 Jahre ab Vertragsbeginn, verlängerbar um je 1 Jahr mit 3-Monats-FristRegelmäßige Planungsbesprechungen (mindestens monatlich) in Düsseldorf oder Berlin; auch als Videokonferenz möglichAusführung beginnt spätestens 10 Werktage nach Zuschlagserteilung, danach gestaffelte Arbeitsschritte (20 / 20 / 40 Werktage)

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Unternehmensbezogene Mindeststandards

Berufsqualifikation gem. § 75 (1) bis (3) VgVEintragung Handelsregister bzw. Nachweis der Freiberuflichkeit (Ingenieur/Architekt)Berufshaftpflichtversicherung mit Mindestdeckungssummen: 1.500.000 € Personenschäden, 500.000 € Sach- und Vermögensschäden; Umweltschäden nach Umweltschadensgesetz müssen eingeschlossen seinUmsatz: Gesamtumsatz und Umsatz im Tätigkeitsbereich für die letzten 3 Geschäftsjahre (brutto)Personal: jahresdurchschnittlich beschäftigte Arbeitskräfte der letzten 3 Jahre, gegliedert nach Berufs-/Lohngruppen inkl. FührungskräfteTechnische Ausstattung und Qualitätssicherung (jeweils separate Erklärung)Zuverlässigkeit: keine laufenden Insolvenzverfahren, keine Liquidation, keine Ausschlussgründe gem. § 123 GWB, keine Verurteilungen nach § 21 SchwarzArbG/AEntG/MiLoG in den letzten 2 JahrenSteuern/Sozialabgaben: ordnungsgemäße Erfüllung der ZahlungspflichtenReferenzprojekt des Bieters: abgeschlossene Erstellung eines Baugrundgutachtens im Zuge des Ausbaus oder der Erweiterung einer Rastanlage oder einer Bundesfernstraße, aus den letzten 5 Jahren (2021 ff.)Eignungsleihe und Nachunternehmer-Einsatz grundsätzlich möglich (mit entsprechenden Verpflichtungserklärungen)

Mitarbeiterbezogene Mindeststandards

Es sind 2 namentlich zu benennende Mitarbeiter zu benennen; eine Personenidentität zwischen Mitarbeiter 1 und 2 ist nicht zulässig.

Mitarbeiter 1 – Technische Fachkraft Geotechnik

Hochschul- oder Fachschulabschluss im Bauingenieurwesen, Geowissenschaften, Geotechnik, Ingenieurgeologie oder gleichwertigMindestens 5 Jahre Berufserfahrung in der Erstellung geotechnischer GutachtenEigenes Referenzprojekt: Baugrundgutachten im Zuge Ausbau/Erweiterung einer Rastanlage oder Bundesfernstraße (2021 ff.)

Mitarbeiter 2 – Projektleiter

Hochschul- oder Fachschulabschluss im Bauingenieurwesen, Geowissenschaften, Geotechnik, Ingenieurgeologie oder gleichwertigMindestens 5 Jahre Berufserfahrung in der Projektleitung geotechnischer GutachtenSachverständigen-Nachweis gem. § 18 BBodSchG oder vergleichbare Sachkunde (kann auch durch eine weitere namentlich benannte Person erbracht werden)Eigenes Referenzprojekt: Projektleitung Baugrundgutachten im Zuge Ausbau/Erweiterung einer Rastanlage oder Bundesfernstraße (2021 ff.)

Hinweis: Wird die Einhaltung der Mindeststandards mit Angebotsabgabe nicht nachgewiesen, erfolgt Angebotsausschluss wegen fehlender Eignung. Fehlende Angaben werden nicht nachgefordert.

Sanktions- und Compliance-Anforderungen

EU-Sanktionen Russische Föderation (Eigenerklärung gemäß Art. 5k EU-VO 833/2014 i. d. F. EU-VO 2022/576): keine russische Staatsangehörigkeit, keine Niederlassung in Russland, keine > 50 %-Anteile durch russische Beteiligte, kein Handeln im Namen/anweisung russischer Personen/UnternehmenGleiches gilt für Unterauftragnehmer/Lieferanten/Kapazitätsbereitsteller mit > 10 % Auftragswertanteil – auch während der gesamten Vertragslaufzeit
Referenzprojekte
1 ReferenzenZeitraum: letzte 5 Jahre (2021 ff.)Volumen: nicht näher beziffert

Abgeschlossene Erstellung eines Baugrundgutachtens im Zuge des Ausbaus oder der Erweiterung einer Rastanlage oder einer Bundesfernstraße

Projektdatenblatt/Referenzbescheinigung mit Auftraggeber-Bestätigung über auftragsgemäße Erbringung

1 ReferenzenZeitraum: letzte 5 Jahre (2021 ff.)Volumen: nicht näher beziffert

Referenzprojekt Mitarbeiter 1 (Technische Fachkraft Geotechnik): Erstellung eines Baugrundgutachtens im Zuge Ausbau/Erweiterung Rastanlage oder Bundesfernstraße

Projektdatenblatt/Referenzbescheinigung; Personennachweis über Lebenslauf

1 ReferenzenZeitraum: letzte 5 Jahre (2021 ff.)Volumen: nicht näher beziffert

Referenzprojekt Mitarbeiter 2 (Projektleiter): Projektleitung zur Erstellung eines Baugrundgutachtens im Zuge Ausbau/Erweiterung Rastanlage oder Bundesfernstraße

Projektdatenblatt/Referenzbescheinigung; Personennachweis über Lebenslauf

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
1–3Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 2 Angebote
Geringe Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 72%4–10 · 27%11+ · 1%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 23 erledigt
Pflicht-Anlagen C – Angebotsunterlagen (HVA F-StB)
Unternehmensnachweis und Eignungsunterlagen
Mitarbeiterbezogene Nachweise
Auf gesondertes Verlangen vorzulegen (Anlagen D)
Hinweise zur Einreichung
Mit TendiGo
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Auf einen Blick

Auftraggeber
DEGES Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH | Vergabekammern des Bundes | DEGES - Abt. R5
Anschrift
10117 Berlin
Ort
10117 Berlin
Kategorie
Berlin
Veröffentlicht
Angebotsfrist
Auftraggeber-Website
www.deges.de ↗

Erfüllungsort

Ort der Leistung
10117 Berlin
Berlin

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