TendiGo
Ausschreibungen Hessen

A7, Bohraufschlüsse für Baugrundgutachten, Bauwerk 152

Die Autobahn GmbH des Bundes - NL NordwestDer Untersuchungsbereich mit dem Brückenbauwerk zur Überführung der K 226 über die A7 liegt nördlich der Ortslage von Laubach, ca. 200 m südwestlich der Werratalbrücke im Zuge der A7., HessenVeröffentlicht:
Angebotsfrist:

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Worum es geht:

Die Autobahn GmbH des Bundes (NL Nordwest) sucht ein Bauunternehmen, das für den geplanten Ersatzneubau der Brücke BW 152 (Überführung der K 226 über die A7, nördlich von Laubach) Bohrungen und Rammsondierungen im Untergrund durchführt. Die Ergebnisse dienen als Grundlage für ein Baugrundgutachten.

Was zu tun ist:

Baustelle einrichten, Bohrkernlager aufbauen und betreibenKernbohrungen, Kleinrammbohrungen und schwere Rammsondierungen (DPH) durchführenBodenproben entnehmen, Bohrungen wieder fachgerecht verfüllenErgebnisse dokumentieren (Bohrprofile, Schichtenverzeichnisse, Fotos)

Wichtige Fristen:

Angebote müssen bis zum 05.10.2026 um 11:00 Uhr vorliegen. Die Bohrarbeiten müssen bis spätestens 29.01.2027 abgeschlossen sein.

Hinweis: Die genauen Positionen und Mengen stehen im Leistungsverzeichnis (LV). Eine Ortsbesichtigung vor Angebotsabgabe wird empfohlen.

Ausschreibung ansehen ↗

Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Angebotsfrist: 05. Oktober 2026
Termin / FristSEP2026OKTNOVDEZJAN2027
Veröffentlichung16. Sep. 2026
Angebotsfrist5. Okt. 2026
Angebotsöffnung5. Okt. 2026
Bindefrist5. Okt. – 30. Okt. 2026
Vertragsende29. Jan. 2027
AusführungsbeginnDatum offenSpätestens 12 Werktage nach Zuschlagserteilung.
LBEG-BohranzeigeDatum offenSpätestens 14 Tage vor Beginn der Bohrarbeiten beim LBEG einzureichen (Pflicht des Auftragnehmers).
Kernlager-BetriebDatum offenBis 3 Monate nach Abschluss der Bohrarbeiten vom AN zu betreiben (LV-Position: 12 Wochen Betrieb vorgesehen).
SchlusszahlungDatum offenFrist 30 Kalendertage nach Rechnungseingang gem. § 16 Abs. 3 Nr. 1 VOB/B.
Tariftreue AbhilfefristDatum offen14 Kalendertage nach Zugang einer Abhilfeanordnung bei Verstößen gegen Tariftreuepflichten.
Tariftreue DokumentationspflichtDatum offenWährend Vertragsdauer und bis 3 Jahre nach Vertragsende aufzubewahren.
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabe

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Niedrigster Preis1 Kriterium
Preis 100%Qualität 0%
  • Preis100%

    Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssumme wird ermittelt aus der nachgerechneten Angebotssumme, insbesondere unter Berücksichtigung preislich günstigerer Grund- oder Wahlpositionen, ggf. monetarisierter Zuschlagskriterien sowie eines eventuellen Nachlasses ohne Bedingungen. Werkstätten für Behinderte wird bei der Berechnung der Wertungssumme ein Bonus von 15 v.H. eingeräumt. (Aspekte: Bonus für Werkstätten für Behinderte)

KI-Hinweis: Zuschlagskriterium ist ausschließlich der Preis (☒ angekreuzt). Das Formblatt 'HVA B-StB Gewichtung der Zuschlagskriterien' ist nicht beigefügt (☐), mehrere Zuschlagskriterien sind nicht aktiviert.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Projektrahmen und Lage

Bauvorhaben: Ersatzneubau der Brücke BW 152 - Überführung der Kreisstraße K 226 über die Bundesautobahn A7.

Lage: Nördlich von Laubach, ca. 200 m südwestlich der Werratalbrücke im Zuge der A7 (Strecke Hannover - Kassel, Abschnitt AM Göttingen - KH Hann. Münden).

Zweck der Leistung: Erkundung des Baugrunds als Grundlage für das geotechnische Gutachten, das wiederum Grundlage für den Planungs- und Brückenentwurf ist.

Hinweis: Bodenmechanische und chemische Laboruntersuchungen, abfallrechtliche Einstufungen sowie die Verkehrssicherung auf A7 und K 226 sind NICHT Teil dieser Vergabe und werden gesondert beauftragt.

Baustelleneinrichtung und Bohrkernlager

Baustelle einrichten und am Ende räumen.Bohrkernlager einrichten und für 12 Wochen betreiben (bzw. bis 3 Monate nach Abschluss der Bohrarbeiten unterhalten).Lage des Kernlagers: zentral, max. 10 km vom Baufeld entfernt.Anforderungen an das Kernlager: witterungsgeschützt, frostfrei, beleuchtet, abschließbar, mit Stromanschluss; mindestens 60 Kernmeter offen auslegbar.Kernkisten umstapeln (ca. 5 h).

Bohrungen und Sondierungen

Kernbohrungen (Rammkernverfahren Boden / Seilkernverfahren Fels):

2 lotrechte Bohrungen mit Endtiefe 20-30 m (je 30 m, gesamt ca. 60 m), mit Verrohrung in Teilstücken.15 m Bohrlänge im Fels (Endtiefe 20-30 m) sowie 20 m Bohrlänge im Fels (Endtiefe 20-30 m).Durchörtern befestigter Flächen (Asphalt/Beton) bis 20 cm Dicke (12 Stück).

Kleinrammbohrungen (KRB):

3 Bohrungen mit Tiefen ca. 5 m bzw. 10 m, gesamt ca. 25 m; ergänzend 15 m bis 5 m Tiefe und 10 m von 5-10 m Tiefe.Aufbau/Umsetzen Kernbohrgerät d>100 mm (2 Stück).

Schwere Rammsondierungen (DPH):

5 Stück mit Tiefen 5 m, 10 m bis max. 15 m (Abbruchkriterium 3 × N10 ≥ 70), gesamt ca. 60 m.

Bohrlochrammsondierungen (BDP):

6 Stück bis 10 m Tiefe und 2 Stück 10-20 m Tiefe.

Geräteumsätze:

Umsetzen Bohrgerät ≤ 0,1 km (2 Stück).Umsetzen Rammsonde/Kleinrammsonde ≤ 0,1 km (7 Stück) und >1 km auf A7 (1 Stück).Gerätestillstand Bohrgerät (2 h) und Rammsonde (2 h).Bohrhindernisse durch Meißeln (2 h).

Probenahme

60 Kernproben (Entnahmekategorie C/D, Güteklasse 3-4, Rammkernrohr DN 100 mm, 1 m Kernlänge) in zweifächerigen Kernkisten.8 Becherproben (1 l) aus bindigen Schichten (Güteklasse 5).10 Eimerproben (5 l) und 4 Eimerproben (10 l) aus der Kernkiste (Güteklasse 4).2 ungestörte Sonderproben aus bindigem Boden, Güteklasse 1-2 (Entnahmekategorie A).2 Wasserproben aus 10-20 m Tiefe für Betonangriffsprüfung gemäß DIN 4030-2.25 Proben aus Kleinbohrungen (1-l-Becher).Proben sind gemäß Schema zu beschriften (z.B. GP1.BK1).Probengefäße (Becher 1 l, Eimer 5 l/10 l) sind im Kernlager vorzuhalten.

Verfüllung der Bohrungen

Bohrlochverfüllung mit hochquellfähigen Tonpellets, DN 150-220 mm, gesamt 59,6 m.24,5 m Verfüllung für Kleinrammbohrungen (KRB).60 m Verfüllung für DPH.Verschließen in Verkehrsflächen mit reaktivem Kaltasphalt-Mischgut (KMG-R), 2 Stück je DPH/KRB (insgesamt 4 Verschließ-Positionen).

Zusätzliche Leistungen und Dokumentation

Leitungserkundung (5 Stück) und Vorschachtung für Leitungssuche bis 1,25 m Tiefe (Handschachtung, 1 Stück).Einmessen der Ansatzpunkte in Gauß-Krüger (Bessel Ellipsoid, LS100) und ETRS89/UTM; Höhen in NHN (DHHN92, HS160), Übergabe als Excel-Datei.Zustandsfeststellung (fotografisch) vor Beginn und nach Abschluss auf allen beanspruchten Flächen.Fotodokumentation der Bohrkerne: Farbfotos, mind. 10 MP-CCD, max. 4 Bohrmeter pro Bild, mit Maßstab, Aufschlussnummer, Tiefe und Datum; je 3 Tage nach Aufnahme der Bauüberwachung vorzulegen.Zeichnerische Darstellung der Bohrprofile nach DIN 4023, digital als DXF/DWG und PDF (65 m).Bohranzeige beim LBEG (Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie) - 1 Stück (siehe Fristen).Täglicher Tagesbericht (vom Bauleiter des AN unterschrieben), spätestens am Folgetag an die Bauüberwachung.Schichtenverzeichnisse mindestens 1× wöchentlich im Original an die Bauüberwachung.Aufmaßblätter je Ordnungszahl mit Massenzusammenstellung.Komplette Dokumentation der Bohrergebnisse (Profile, Schichtenverzeichnisse, Ausbau- und Vermessungsdaten) vorzugsweise im Format GeoDin; Übergabebestätigung des Landesamts beifügen.Entsorgung des Bohrguts nach Freigabe.

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Zuverlässigkeit und gesetzestreue

Keine schweren Verfehlungen gemäß § 6e EU VOB/A (z.B. keine Eintragungen im Gewerbezentralregister in den letzten 2 Jahren wegen Freiheitsstrafe >3 Monate, Geldstrafe >90 Tagessätze oder Geldbuße >2.500 €).Ordnungsgemäße Zahlung von Steuern, Abgaben und Sozialversicherungsbeiträgen (auf Verlangen: Unbedenklichkeitsbescheinigungen von Sozialkasse und Finanzamt).Kein eröffnetes Insolvenzverfahren, kein abgelehnter Insolvenzantrag mangels Masse, keine Liquidation.Mitteilungspflicht bei Änderungen der Freistellungsbescheinigung nach § 48b EStG.Russland-Sanktionen: Eigenerklärung gemäß Art. 5k VO (EU) Nr. 833/2014.

Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung

Eintragung im Handelsregister, Handwerksrolle oder bei der IHK, soweit für die Leistung pflichtig (auf Verlangen: Gewerbeanmeldung, Handelsregisterauszug, Berufsregisterauszug).Mitgliedschaft in der zuständigen Berufsgenossenschaft (auf Verlangen: qualifizierte Unbedenklichkeitsbescheinigung mit Lohnsummen).

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

Angabe des Mindestjahresumsatzes und des eigenen Jahresumsatzes (brutto) sowie des Mindestjahresumsatzes im Tätigkeitsbereich und des entsprechenden eigenen Umsatzes (konkrete Beträge in der ausgefüllten Eigenerklärung zur Eignung).Auf Verlangen: Bestätigung durch Wirtschaftsprüfer/Steuerberater oder testierte Jahresabschlüsse/Gewinn- und Verlustrechnungen.Eignungsleihe wirtschaftlicher/finanzieller Leistungsfähigkeit ist möglich (HVA B-StB Eignungsleihe).

Technische und berufliche Leistungsfähigkeit

Qualifikation des Bohrgeräteführers: Nachweis einer Fachkraft nach DIN EN ISO 22475-1 (Geotechnische Erkundung und Untersuchung - Probenentnahme und Grundwassermessungen). Der Nachweis ist Pflichtbestandteil des Angebots.Referenzen: Bohrungen mit Großbohrgerät bis 20 m Tiefe im Bereich von Ingenieurbauwerken aus den letzten 5 Kalenderjahren; mindestens 3 Referenzen empfohlen.Personal: Angabe der durchschnittlichen Arbeitskräftezahl der letzten 3 Kalenderjahre, gegliedert nach Lohngruppen, mit Leitungspersonal (auf Verlangen).Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinator: Bestellung mit geforderter Qualifikation gemäß RAB 30 (Baustellenverordnung).Angaben zur Preisermittlung: EFB Formblatt 221 oder 222 auf Verlangen.Eignungsleihe technischer/beruflicher Leistungsfähigkeit ist möglich (HVA B-StB Eignungsleihe).
Referenzprojekte
mindestens 3 empfohlen ReferenzenZeitraum: letzte 5 Kalenderjahre

Bohrungen mit Großbohrgerät bis 20 m Tiefe im Bereich von Ingenieurbauwerken

jeweils Bezeichnung der Leistung, Auftragswert (anteilig), Ausführungszeitraum, Auftraggeber; als Referenzbescheinigung über ordnungsgemäße Ausführung

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
1–3Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 2 Angebote
Geringe Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 54%4–10 · 43%11+ · 3%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 28 erledigt
Angebotsformulare und Erklärungen
Fachliche Nachweise
Pflichtangaben im Angebot
Erklärungen und Verpflichtungen
Auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle
Mit TendiGo
Finden Sie weitere passende Ausschreibungen und prüfen Sie mit KI, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.
Zur Original-Ausschreibung ↗

Auf einen Blick

Auftraggeber
Die Autobahn GmbH des Bundes - NL Nordwest
Ort
Der Untersuchungsbereich mit dem Brückenbauwerk zur Überführung der K 226 über die A7 liegt nördlich der Ortslage von Laubach, ca. 200 m südwestlich der Werratalbrücke im Zuge der A7., Hessen
Kategorie
Hessen
Veröffentlicht
Angebotsfrist

Erfüllungsort

Ort der Leistung
Der Untersuchungsbereich mit dem Brückenbauwerk zur Überführung der K 226 über die A7 liegt nördlich der Ortslage von Laubach, ca. 200 m südwestlich der Werratalbrücke im Zuge der A7.
Hessen

Weitere Ausschreibungen Hessen

Alle anzeigen →

Bereit für die Zukunft der Vergabe?

Setzen Sie auf den neuen technologischen Standard und verschaffen Sie sich den entscheidenden Vorsprung in der Auftragsakquise.

806+ VergabequellenMit Experten entwickeltSofort einsatzbereit