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Ausschreibungen Brandenburg

B 1507 G Sanierung WC-Bereiche Gebäudekomplex B-G

GFZ Helmholtz-Zentrum für Geoforschung14473 Potsdam, BrandenburgVeröffentlicht:
Angebotsfrist:

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Öffentliche Ausschreibung für Sanitärinstallationsarbeiten zur Sanierung von 27 WC-Räumen in sechs miteinander verbundenen Gebäuden am Telegrafenberg in Potsdam.

Gefordert sind Arbeiten an Trink-, Brauch- und Abwasseranlagen einschließlich Rückbau und Neuinstallation von Fall- und Entwässerungsleitungen, Vorwand- und Sanitärobjekten, Wassererwärmern, Hygienesystemen sowie Brandschutz-, Dämm-, Bohr- und Dokumentationsleistungen. Die Ausführung erfolgt in drei Bauabschnitten bei laufendem Betrieb.

Angebote sind bis zum 20.11.2026 um 10:00 Uhr elektronisch über die Vergabeplattform einzureichen.

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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Angebotsfrist: 20. November 2026
Termin / FristOKT2026 JAN2027 APR JUL OKT JAN2028 APR JUL
Veröffentlichung24. Okt. 2026
Angebotsfrist20. Nov. 2026
Angebotsöffnung20. Nov. 2026
Bindefrist18. Dez. 2026
Ausführungsbeginnca. 1. Feb. – 5. Feb. 2027
1. Bauabschnitt HLSca. 22. Feb. – 12. März 2027
1. Bauabschnitt Bestückungca. 7. Juni – 2. Juli 2027
2. Bauabschnitt HLSca. 30. Aug. – 17. Sep. 2027
2. Bauabschnitt Bestückungca. 6. Dez. 2027 – 7. Jan. 2028
3. Bauabschnitt HLSca. 6. März – 24. März 2028
3. Bauabschnitt Bestückungca. 26. Juni – 14. Juli 2028
Vertragsendeca. 10. Juli – 14. Juli 2028
Prüfexemplar-ÜbergabeDatum offenDigitales Prüfexemplar und Papierpläne sind zwei Wochen vor Abnahme der Gewerkeleistung zu übergeben.
WiederholungseinweisungDatum offenErneute Einweisung des Bedienpersonals etwa sechs Monate nach Aufforderung durch den Auftraggeber; kein Kalendertermin und keine Dauer angegeben.
AblehnungsbegründungDatum offenAblehnungsgründe sind auf Antrag spätestens 15 Tage nach Eingang des Antrags mitzuteilen; das Antragsdatum fehlt.
ZuschlagsveröffentlichungDatum offenEine Zuschlagserteilung ist gegebenenfalls sechs Monate auf den GFZ-Internetseiten zu veröffentlichen; das Zuschlagsdatum fehlt.
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Niedrigster Preis1 Kriterium
Preis 100%Qualität 0%
  • Preis100%

    Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt; dabei werden insbesondere Nachlässe, Erstattungsbeträge aus der Lohngleitklausel und Instandhaltungsangebote berücksichtigt. Angebote von Werkstätten für Behinderte erhalten einen Bonus von 15 Prozent auf die Wertungssumme und bei gleicher Wirtschaftlichkeit den Zuschlag.

KI-Hinweis: Unterlagen und Bekanntmachung übereinstimmend: ausschließlich Preis mit 100 Prozent als Zuschlagskriterium.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Sanierungsumfang und Bauorganisation

Die Sanierung betrifft 27 WC-Räume in sechs miteinander verbundenen Gebäuden über fünf beziehungsweise teilweise vier Ebenen am Telegrafenberg in Potsdam.

Die Umsetzung erfolgt abschnittsweise in drei parallelen Abläufen für die Gebäudegruppen B+F, D+G und C+E. Dabei wird im laufenden Labor- und Gebäudebetrieb gearbeitet; Arbeitsunterbrechungen wegen laufender Forschungstätigkeiten sind möglich.

Abwasser- und Regenwasseranlagen

Bestehende gusseiserne SML-Fallleitungen werden demontiert und durch mineralstoffverstärkte PE-Fallleitungen mit Nebenlüftung ersetzt. Eingesetzt werden unter anderem 137,20 m DN 56, 89,80 m DN 90, 12,50 m DN 100 und 2,00 m DN 125 sowie Formstücke, Spannverbinder, Elektroschweißmuffen, Dämmschläuche und Reinigungsstücke.

Die Objektentwässerung wird in mineralverstärktem PP-MX neu installiert; das LV nennt unter anderem 2,50 m DN 40, 80,00 m DN 50 und 19,00 m DN 90 sowie zahlreiche Bögen, Abzweige, Reduktionen und Adapter. Zusätzlich werden 42 m Regenentwässerung DN 100 in den Ebenen 3 und 4 demontiert und neu installiert.

Für Abwasserleitungen sind 57 Brandschutzdurchführungen mit R30- beziehungsweise R90-Eigenschaft vorgesehen. Die Fallleitungen werden nach Montage isoliert, gefüllt und während einer mindestens 60-minütigen Hauptprüfung auf Pegelabsenkung und Schweißverbindungen geprüft.

Sanitärobjekte und Vorwandelemente

Bestehende Sanitärobjekte werden zerstörungsfrei demontiert, darunter 10 Waschtischanlagen, 10 WT-Armaturen, ein Elektro-Durchlauferhitzer, 6 Hygienespülungen und 48 Accessoires. Insgesamt werden 126 Wasserleitungsanschlüsse getrennt, davon 87 mit DN 15, 33 mit DN 18 und 6 mit DN 20.

Statisch selbsttragende, korrosionsgeschützte Vorwandelemente werden für 22 Urinale, 49 Wand-WCs, 49 barrierefreie Wand-WCs, 49 Waschtische, 49 Duschen, 49 Waschtische mit Unterputz-Siphon und 4 Stütz- beziehungsweise Haltegriffsysteme montiert.

Neu errichtet werden unter anderem 22 Urinale, 49 Wand-WCs, 49 WC-Sitze, 49 barrierefreie Wand-WCs, 49 Betätigungsplatten, 22 berührungslose Urinalsteuerungen, eine WC-Steuerung, zwei Duschrinnen, drei Duschabläufe, 49 Handwaschbecken, 49 barrierefreie Waschtische, 49 Geruchsverschlüsse, 50 Ablaufventile, 46 selbstschließende Standventile, 46 Strahlregler, 49 elektronische Waschtischarmaturen, 4 Kombi-Eckventile, 45 regulierbare Eckventile, 3 Duschpaneele, 22 Urinaltrennwände und 49 Spiegel.

Trink- und Brauchwasseranlagen

Trinkwasserleitungen werden als Edelstahl-Pressverbindungsleitungen mit insgesamt 12 m AD 22 mm, 5 m AD 18 mm und 12 m AD 15 mm hergestellt. Brauchwasserleitungen werden als Kupfer-Pressverbindungsleitungen mit 2 m AD 18 mm und 10 m AD 15 mm ausgeführt. Pressverbindungen, Verschraubungen, Formstücke, Rohrschellen und Anschlussmaterial sind mit einzupreisen.

Wassererwärmung und Hygienesysteme

Vorgesehen sind 18 elektrische Durchlauferhitzer: jeweils 8 Stück mit 18 kW und 21 kW sowie 2 Stück mit 27 kW. Ergänzend werden 8 Montageelemente für Hygienespülungen, 4 Hygienespülungen mit Durchflusssensor und 4 Anlagensteuerungen KHS Mini installiert.

Während der Bauzeit sind die Trinkwasserhygiene, der Schutz der bestehenden Wasseranlagen und der Betrieb der Hygienespülungen sicherzustellen. Ein vollständiger Wasseraustausch mit Spülung ist alle 72 Stunden durchzuführen und bis zur tatsächlichen Übergabe und Nutzung zu protokollieren.

Befestigung, Rohrarbeiten, Dämmung und Brandschutz

Die Leistungen umfassen 300 kg Profilstahlkonstruktionen und Befestigungsmaterial sowie 44 Kernbohrungen in Stahlbetondecken, 6 weitere Kernbohrungen in Stahlbetonwänden, 6 Kernbohrungen mit größerem Durchmesser, 10 Stemmarbeiten, 6 Öffnungsherstellungen beziehungsweise Erweiterungen, 1,50 m² Abbruch von Bodenzementestrich, 53 Betonverfüllungen von Deckenöffnungen mit 30 × 30 cm, 53 Verfüllungen von Öffnungen DN 70 bis 150 mm und 10 m² Verfüllung von Hohlräumen mit Zementestrich.

Dämmarbeiten umfassen 30 m Mineralwolledämmung DN 20, 20 m DN 15, 10 m DN 12 sowie 12 m Kältedämmung DN 100 und 12 m Korrosionsschutzbeschichtung. Brandschutzmaßnahmen für Abwasserleitungen sind in den Abwasserpositionen enthalten. Die Dämmung mit Rockwool ist durch ein vom Systemhersteller geschultes und zertifiziertes Unternehmen auszuführen.

Prüfungen, Spülungen und Wasseranalysen

Die Abwasserfallleitungen werden nach Montage isoliert, gefüllt und während mindestens 60 Minuten geprüft. Insgesamt sind 12 Pegelprüfungen vorgesehen. Jeder Armaturenanschluss ist mindestens 2 Minuten zu spülen.

Die Trinkwasserleitungen werden nach DIN EN 806-4 in Verbindung mit DIN 1988 gespült und die Spülungen protokolliert. Vorgesehen sind 7 mikrobiologische und 6 chemische Trinkwasseruntersuchungen sowie 3 Legionellenuntersuchungen.

Kennzeichnung, Dokumentation und Einweisung

75 Rohrleitungen sind dauerhaft zu kennzeichnen. Die Revisions-, Bestands- und Übergabedokumentation ist nach dem GFZ-Dokumentationsstandard in Papier- und digitaler Form zu erstellen. Dazu gehören Anlagenbeschreibungen, Berechnungen, Geräte- und Ersatzteillisten, Bedienungs- und Wartungsanweisungen sowie Abnahme-, Einweisungs- und Prüfprotokolle.

Digitale Unterlagen werden unter anderem als DOCX, XLSX, DXF oder DWG, ZIP, GAEB, PPT, JPG und PDF übergeben; Pläne zusätzlich als geschütztes PDF. Ein Prüfexemplar ist mehrere Wochen vor Abnahme zu übergeben. Das Bedienpersonal ist einzuführen, und eine Wiederholungseinweisung ist nach etwa sechs Monaten auf Anforderung anzubieten.

Baustellenorganisation und Umweltschutz

Gerüste und Hebezeuge sind selbst bereitzustellen und einzupreisen; Aufzug und Hebezeuge werden bauseits nicht gestellt. Eine ausreichende Baustellenbesetzung ist für die termingerechte Fertigstellung sicherzustellen. Bautageberichte sind zu führen und dem Auftraggeber wöchentlich mit Personalzahl, Arbeitszeit, Arbeitsleistung und besonderen Vorkommnissen vorzulegen.

Die Auflagen der Trinkwasserschutzzone III sind einzuhalten. Geräte sind gegen Öl- und Treibstoffverluste zu sichern, wassergefährdende Flüssigkeiten nur in geeigneten Containern mit Auffangwanne zu lagern und Reflektions- und Absorptionsmittel bereitzuhalten. Bei Kontamination sind Bauleitung und Wasserbehörde unverzüglich zu informieren.

Bau- und Abbruchabfälle sind getrennt zu erfassen; für gefährliche Abfälle sind Deklarationsanalysen vorzulegen. Lärmintensive Arbeiten sind mindestens drei Werktage vorher anzuzeigen und erst nach Freigabe auszuführen.

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Präqualifikation oder Eigenerklärung

Präqualifizierte Unternehmen weisen ihre Eignung durch den Eintrag im Präqualifikationsverzeichnis des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. nach und geben die Präqualifikationsnummer an. Nicht präqualifizierte Unternehmen legen die ausgefüllte Eigenerklärung zur Eignung als vorläufigen Nachweis mit dem Angebot vor.

Vergleichbare Leistungen und Umsatz

Die Eigenerklärung erfasst vergleichbare Leistungen aus den letzten fünf Kalenderjahren beziehungsweise aus dem in der Auftragsbekanntmachung genannten längeren Zeitraum sowie den Umsatz der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre, soweit vergleichbare Leistungen betroffen sind. Ein Mindestumsatz oder Mindestauftragswert für Referenzen ist nicht angegeben.

Verfügbarkeit von Arbeitskräften

Die für die termingerechte Fertigstellung erforderlichen Personal- und Sachressourcen müssen kontinuierlich bereitgestellt werden. Die Eigenerklärung enthält Angaben zur Verfügbarkeit der Arbeitskräfte und zu den eingesetzten Arbeitskräften nach Lohngruppen für die letzten drei Kalenderjahre.

Register, Zuverlässigkeit und steuerliche Pflichten

Die Eintragung im Handelsregister, in der Handwerksrolle oder bei der IHK ist nachzuweisen oder eine Nicht-Eintragungspflicht zu erklären. Ebenfalls abzugeben sind Erklärungen zu Insolvenz und Liquidation, zu Ausschlussgründen sowie zur ordnungsgemäßen Zahlung von Steuern, Abgaben und Sozialversicherungsbeiträgen und zur Mitgliedschaft bei der Berufsgenossenschaft. In den letzten zwei Jahren dürfen keine bestimmten schweren Verstöße mit Eintrag im Gewerbezentralregister vorliegen.

Nachunternehmer

Nachunternehmer müssen präqualifiziert sein oder die Voraussetzungen für die Präqualifikation erfüllen. Bei präqualifizierten Nachunternehmern ist die Präqualifikationsnummer anzugeben; bei nicht präqualifizierten Nachunternehmern können Eigenerklärungen und Bescheinigungen zuständiger Stellen nachgereicht werden.

Fachliche Ausführungsanforderungen

Die Einhaltung von VOB/B und VOB/C, einschlägigen DIN- und EU-Normen, Unfallverhütungsvorschriften und Herstellerangaben muss sichergestellt werden. Für alle Produkte sind die technischen, funktionalen und qualitativen Anforderungen der Leistungsbeschreibung zu erfüllen; für Gleichwertigkeitsangaben sind geeignete Produktnachweise vorzulegen. Die Dämmarbeiten mit Rockwool dürfen nur von einem vom Systemhersteller geschulten und zertifizierten Unternehmen ausgeführt werden.

Referenzprojekte
3 ReferenzenZeitraum: Die letzten fünf Kalenderjahre vor dem Bezugspunkt oder der in der Auftragsbekanntmachung angegebene Zeitraum; der längere Zeitraum ist maßgebend.Volumen: Ein Mindest-Auftragswert ist nicht angegeben.

Nachweis vergleichbarer Leistungen für nicht präqualifizierte Unternehmen; bei engerer Wahl sind drei Referenznachweise mit Angaben zur ausgeführten Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, eingesetzten Arbeitnehmern und Bestätigung des Auftraggebers über die vertragsgemäße Ausführung vorzulegen.

Vergleichbare Sanitärinstallationsleistungen; bei Teilnahmewettbewerb ist die Referenzliste dem Teilnahmeantrag beizufügen.

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
1–3Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 2 Angebote
Geringe Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 58%4–10 · 39%11+ · 3%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 19 erledigt
Angebotsformular und Pflichtunterlagen
Preise und Angebotsvarianten
Planung und Ausführungsnachweise
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Auf einen Blick

Auftraggeber
GFZ Helmholtz-Zentrum für Geoforschung
Ort
14473 Potsdam, Brandenburg
Kategorie
Brandenburg
Veröffentlicht
Angebotsfrist

Erfüllungsort

Ort der Leistung
14473 Potsdam
Brandenburg

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