Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenKurzbeschreibung
Die Gemeinde Schmölln-Putzkau schreibt Straßenbauarbeiten für den barrierefreien Ausbau der Bushaltestelle "Putzkau Schule" an der Staatsstraße S 120 (Schulstraße, 01877 Schmölln-Putzkau OT Putzkau) öffentlich aus.
Was zu tun ist:
Hinweise zur Abgabe:
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel und Instandhaltungsangeboten.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenBaustelleneinrichtung, Verkehrssicherung und Umleitung
Einrichten, Vorhalten und Räumen der Baustelle mit Bauzaun, Baustellenschild, Zufahrten, Müllentsorgungskonzept für Anlieger, Beweissicherung vor und nach Bauausführung sowie vollständiger Baudokumentation (Bautagebuch, Fotos, Einbaudokumentation).
Verkehrssicherung nach RSA/VRAO mit Vollsperrung der S 120 zwischen der Zufahrt Schulstraße 12a und dem Knotenpunkt mit der B 98. Aufstellung und Kontrolle der Verkehrszeichen, Absperrschranken und Warnleuchten (Kontrolle zweimal täglich, an arbeitsfreien Tagen einmal).
Planung und Durchführung der Umleitungsstrecke über B 98, K 7261 und S 155 mit Beschilderung an 3 Knotenpunkten; Umleitungskontrolle über ca. 120 Tage.
Erstellung verkehrsrechtlicher Anordnungen (jeweils 14 Tage vor Baubeginn bzw. vor Beginn jeder Bauphase) und Verkehrssicherungs-/Umleitungspläne in 3 farbigen Exemplaren.
Koordinierung mit Anliegern und Versorgungsträgern; Sicherung der Grenzpunkte durch einen öffentlich bestellten Vermessungsingenieur (ÖBV).
Abbruch, Rodung und Sicherungsarbeiten
Rückbau des bestehenden Wartehäuschens, der Papierkörbe, Betonpallisaden, Zäune und Fundamente.
Rodung von Strauchwerk, Baumfällung sowie Schutzmaßnahmen für zu erhaltende Bäume und Beleuchtungsmasten.
Suchgräben sowie Längs- und Quersicherung von Kabeln und Leitungen.
Erdarbeiten, Entwässerung und Schichten ohne Bindemittel
Oberbodenabtrag, Aushub und Wiederverfüllung, Herstellung des Planums sowie Nassansaat (ca. 100 m²).
Baugrube für die Winkelstützwand (ca. 45 m³ Aushub) inklusive Gründungssohle und Frostschutzschicht.
Entwässerung: Aus- und Einbau von Schächten, Straßenabläufen und Entwässerungsleitungen (Kunststoffrohre DN 150, teilweise bis DN 250) mit Dichtheitsprüfung.
Herstellung von Frostschutz- und Tragschichten ohne Bindemittel (Frostschutzschicht ca. 85 m³) mit geforderten Verformungsmoduln (EV2 ≥ 100 MPa bzw. ≥ 120 MPa).
Belastungsfahrzeuge und Plattendruckversuche als Hilfsleistungen; Reinigung öffentlicher Verkehrswege.
Asphalt-, Pflaster-, Bordstein- und Rinnenarbeiten
Asphaltbau: Aufbruch und Rückbau der vorhandenen Asphaltfläche (ca. 205 m²), Herstellung der Asphalttragschicht AC 22 T N und der Asphaltdeckschicht AC 11 D N (zusammen ca. 70 m² Asphaltdeck- und -tragschicht) einschließlich Abstumpfung, Schichtenverbund, Naht- und Fugenherstellung (ca. 160 m Asphaltfugen) sowie Markierungsarbeiten gemäß RMS-2.
Pflaster und Borde: Setzen von Betonbordsteinen (ca. 110 m), Verlegung von Betonpflaster (ca. 150 m²) und taktilem Plattenbelag für Sehbehinderte (ca. 45 m²; Rippen-, Noppen- und Begleitplatten nach DIN 32984).
Barrierefreies Kasseler Sonderbord-System (ca. 36 Stück) als Sonderbord-Profilsteine für stufenlosen Einstieg einschließlich Rampensteinen.
Behindertengerechtes Einstiegsfeld (ca. 120 × 90 cm) und Auffindestreifen.
Winkelstützwand, Geländer und Ausstattung
Herstellung der Winkelstützwand (Höhe ca. 1,05 m, Länge ca. 25 m) aus ca. 21 Winkelstützelementen und Eckelementen in Beton C 25/30 mit Frostschutzschicht, Drainagevlies/Geotextil und unbewehrtem Beton.
Montage des Edelstahl-Handlaufs/Stabgeländers (ca. 38 m) auf der Winkelstützwand.
Ausstattung: Verkehrsschilder und Haltestellenschilder (Abbau/Umbau), Park- und Haltverbotsmarkierungen (Typ I und II), Fundamente für den Fahrgastunterstand (der Unterstand selbst ist nicht Bestandteil), Schilder und Hinweistafeln.
Medienanpassungen
Anpassung der Trinkwasserleitung (Verlegung von PE-HD-Halbschalen, ID 110) sowie von Niederspannungskabel-Schutzrohren mit Trassen- bzw. Kabeltrassenwarnband.
Leitungsgräben (ca. 60 m³ Aushub), Sandbettung und Verfüllung.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenFachliche Eignung (Referenzen)
Die geforderten Leistungen müssen mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sein.
Der Bieter muss erklären, in den letzten 5 Kalenderjahren vergleichbare Leistungen ausgeführt zu haben. Kommt das Angebot in die engere Wahl, sind 3 Referenznachweise vorzulegen – mit Ansprechpartner, Art der Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, maßgeblichem Leistungsumfang einschließlich Mengen, durchschnittlicher Mitarbeiterzahl, besonderen technischen/gerätespezifischen Anforderungen, Art der Baumaßnahme (Neubau/Umbau/Denkmal), vertraglicher Bindung und Bestätigung des Auftraggebers über die vertragsgemäße Ausführung.
Fachkunde und Leistungsfähigkeit
Fachkunde: Die zur Leistungserbringung erforderlichen Arbeitskräfte müssen verfügbar sein (Erklärung; bei Shortlisting: Mitarbeiterübersicht der letzten 3 Kalenderjahre, gegliedert nach Lohngruppen, mit Leitungspersonal).
Leistungsfähigkeit: Angabe des Umsatzes in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (Bauleistungen und vergleichbare Leistungen), in EUR.
Registereintragung, Insolvenz, Verfehlungen
Registereintragung (eines der folgenden, falls zutreffend): Handelsregister, Handwerksrolle/Handwerkskarte, Industrie- und Handelskammer.
Kein Insolvenzverfahren: Es darf kein Insolvenzverfahren eröffnet oder beantragt sein, kein Antrag mangels Masse abgelehnt sein und das Unternehmen darf sich nicht in Liquidation befinden (ggf. Vorlage eines Insolvenzplans).
Keine schweren Verfehlungen: Keine Ausschlussgründe gemäß § 6e EU VOB/A sowie keine Verurteilung in den letzten 2 Jahren wegen Verstößen mit Eintrag im Gewerbezentralregister (Freiheitsstrafe > 3 Monate oder Geldstrafe > 90 Tagessätze oder Geldbuße > 2.500 €).
Steuern, Sozialversicherung und Berufsgenossenschaft
Ordnungsgemäße Erfüllung der steuerlichen, abgabenrechtlichen und sozialversicherungsrechtlichen Verpflichtungen. Bei Shortlighting vorzulegen: Unbedenklichkeitsbescheinigung der tariflichen Sozialkasse, Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamts und Freistellungsbescheinigung nach § 48b EStG.
Mitgliedschaft in der Berufsgenossenschaft; bei Shortlighting: Unbedenklichkeitsbescheinigung der BG mit Lohnsummen.
Präqualifikation und Sprache
Präqualifikation: Möglich ist der Nachweis durch Eintrag im Präqualifikationsverzeichnis des Vereins für Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (ggf. ergänzt durch auftragsspezifische Einzelnachweise) – alternativ ausgefüllte Eigenerklärung zur Eignung (Formular 124) oder Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE).
Bei Einsatz von Nachunternehmen ist deren Präqualifikation oder Eignung nachzuweisen; auf Verlangen sind Nachunternehmer zu benennen.
Sprache: Das Angebot ist in deutscher Sprache abzufassen; Bescheinigungen in anderer Sprache sind mit deutscher Übersetzung vorzulegen.
Zudem muss der Auftragnehmer in der Lage sein, die ordnungsgemäße Entsorgung von Bau- und Abbruchabfällen gemäß Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) und Nachweisverordnung (NachwV) sicherzustellen und über berechtigte Verwertungs-/Beseitigungsanlagen zu verfügen.
Vergleichbare Leistungen im Straßenbau/Tiefbau (z.B. barrierefreier Bushaltestellen-Ausbau, Asphalt-, Pflaster-, Bordstein- und Entwässerungsarbeiten)
Bestätigung des Auftraggebers über vertragsgemäße Ausführung; mit Ansprechpartner, Art der Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, maßgeblichem Leistungsumfang einschließlich Mengen, durchschnittlicher Mitarbeiterzahl, technischen/gerätespezifischen Anforderungen, Art der Baumaßnahme (Neubau/Umbau/Denkmal), vertraglicher Bindung (Hauptauftragnehmer/ARGE/Nachunternehmer)