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BBA, Neubau Halle 4 Neubau VE206 Tiefbauarbeiten - Baugrubenherstellung

Hamburger Hochbahn AG | Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen Hamburg | Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)Hamburg, HamburgVeröffentlicht:
Angebotsfrist:

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Die Hamburger Hochbahn AG baut auf dem U-Bahn-Betriebshof Barmbek eine neue Werkstatthalle (Halle 4). Dafür muss eine Baugrube hergestellt werden: Die alte Halle wird bis Geländeebene zurückgebaut, das Kellergeschoss verfüllt und anschließend für die neue Halle ausgehoben.

Die ausgeschriebenen Tiefbauarbeiten umfassen im Wesentlichen:

Bohrpfahlwände und Trägerbohlwände (mit Verpressankern) als VerbauHDI-Unterfangung des angrenzenden BestandsgebäudesAushub der Baugrube inkl. Rückbau des verfüllten KellersBauzeitliche Wasserhaltung mit Einleitung in den Barmbeker StichkanalTechnische Bearbeitung, Messungen und Dokumentation

Das Baufeld liegt beengt zwischen U3- und S1-Gleisen und dem Barmbeker Stichkanal; Zufahrt nur über die Hellbrookstraße. Der Betrieb auf dem Hof läuft während der gesamten Bauzeit weiter.

Es handelt sich um ein zweiphasiges Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb. Teilnahmeanträge sind bis zum 11.11.2026, 18:00 Uhr elektronisch über die Vergabeplattform einzureichen. Die geplante Bauzeit läuft vom 01.03.2027 bis 31.07.2028.

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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Aktive Ausschreibung
Termin / FristAUG2023 FEB AUG FEB AUG FEB AUG FEB AUG
Stichtag Ersatzbaustoffverordnung1. Aug. 2023
Wasserrechtliche Erlaubnis14. Jan. 2026
Veröffentlichung12. Okt. 2026
Rügefrist für erkennbare Verstöße12. Okt. – 11. Nov. 2026
Teilnahmefrist11. Nov. 2026
Nachprüfungsfrist Vertragsunwirksamkeitca. 12. Okt. – 11. Nov. 2026
Ausführungszeitraum1. März 2027 – 31. Juli 2028bis 2028
Höchstfrist Grundwasserabsenkung31. Okt. 2027
WiderspruchsfristDatum offen1 Monat nach Bekanntgabe des wasserrechtlichen Bescheids; Bekanntgabedatum nicht bekannt.
Baustelleneinrichtungs- und LogistikplanDatum offenVorlage innerhalb von 10 Werktagen nach Auftragserteilung.
BauzeitenplanDatum offenVorlage innerhalb von 10 Werktagen nach Auftragserteilung.
Technische Bearbeitung und HerstellplanungDatum offenVorlage innerhalb von 21 Werktagen nach Auftragserteilung.
GrundeinsatzzeitDatum offen25 Wochen für die Baustelleneinrichtung; kein Starttermin genannt.
Bauhilfsdrainage (BT1 Wasserhaltung)Datum offenCa. 10 Monate ab Beginn der Wasserhaltung; Startdatum nicht festgelegt.
Vakuumkleinfilteranlage (BT2 Wasserhaltung)Datum offenCa. 2 Wochen ab Beginn der Wasserhaltung; Startdatum nicht festgelegt.
Meilenstein 1Datum offenRückbau Bestandszaun und Neubau auf dem Bahndamm, ohne Datum im Bauzeitenplan.
Meilenstein 2Datum offenHerstellung Bohrpfahlwand West und Trägerbohlwand, ohne Datum.
Meilenstein 3Datum offenHerstellung HDI-Unterfangung, ohne Datum.
Meilenstein 4Datum offenHerstellung Bohrpfahlwand Süd, ohne Datum.
Meilenstein 5Datum offenUnterirdischer Abbruch bzw. Bodenaushub, ohne Datum.
Meilenstein 6Datum offenHerstellung Baugrubenplanum, ohne Datum.
Meilenstein 7Datum offenEntspannen Verpressanker Bohrpfahlwand West und HDI-Unterfangung nach Fertigstellung der Sohlplatte.
Meilenstein 8Datum offenEntspannen Verpressanker Süd, Rückbau Steckträger und Verfüllung Arbeitsraum nach Fertigstellung des Untergeschosses.
BautagesberichteDatum offenArbeitstäglich erstellen, mindestens wöchentlich vorlegen.
StundennachweiseDatum offenBei Stundenlohnarbeiten mindestens wöchentlich vorlegen.
Vertragsstrafe VerzugDatum offen0,2 % der Vergütung je Arbeitstag ab dem Tag nach dem Fertigstellungstermin, maximal 5 %.
AbschlagszahlungDatum offenFällig 4 Wochen nach Zugang einer prüffähigen Abschlagsrechnung.
Verhandlungsfrist NachtragsangebotDatum offen2 Wochen ab Zugang des Nachtragsangebots bei der HOCHBAHN.
SchlusszahlungDatum offenFällig 30 Tage nach Zugang der prüffähigen Schlussrechnung.
VertragserfüllungssicherheitDatum offenAb Vertragsbeginn bis zur Abnahme, Rückgabe nach § 17 Abs. 8 Nr. 1 VOB/B.
GewährleistungssicherheitDatum offen5 % der Netto-Schlussrechnungssumme, gilt bis zum Ablauf der Mängelverjährung (Dauer nicht genannt).
Rügefrist nach Nichtabhilfe-MitteilungDatum offen15 Kalendertage ab Eingang der Nichtabhilfe-Mitteilung des Auftraggebers.
Verjährung Vertragsstrafe TariftreueDatum offen5 Jahre ab Abnahme.
HaftpflichtversicherungDatum offenAufrechterhaltung ab Beginn der Vertragsdurchführung bis Ende inklusive Gewährleistungszeiten.
Anzeige BauunfälleDatum offenUnverzüglich nach Unfall mit Personen- oder Sachschaden.
MängelbeseitigungDatum offenAngemessene Frist nach Fristsetzung durch den Auftraggeber, nicht bezifferte Frist.
Aufbewahrung FeststoffprobenDatum offen3 Monate; Bezugspunkt im Dokument nicht angegeben.
Aufbewahrung WasserprobenDatum offen2 Wochen ab Erstellung des Prüfberichts.
Rückbau GrundwassermessstellenDatum offenSpätestens 2 Wochen nach Beendigung der Wasserhaltung.
Aufbewahrung Original-Unterlagen WasserhaltungDatum offenMindestens 2 Jahre nach Beendigung der Wasserhaltung.
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Niedrigster Preis1 Kriterium
Preis 100%Qualität 0%
  • Preis100%

    Der Preis ist alleiniges Zuschlagskriterium. Die Anzahl der Bieter, die zu einem Verhandlungsgespräch eingeladen werden, wird auf die sechs wirtschaftlichsten Angebote begrenzt.

KI-Hinweis: Preis als alleiniges Zuschlagskriterium mit 100% ist sowohl in der Bekanntmachung (eForms, LOT-0000) als auch im Auszug des eForm_17_13371.pdf eindeutig angegeben.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Allgemeine Vorbemerkungen und Randbedingungen

Baufeld und Zugang: Das Baufeld liegt am U-Bahn-Betriebshof Barmbek, Hellbrookstraße 6, 22305 Hamburg, zwischen den Gleisen der U3, der S1, dem Barmbeker Stichkanal und der Hellbrookstraße. Die Zufahrt erfolgt ausschließlich über die Hellbrookstraße. Flächen für die Baustelleneinrichtung stehen nur begrenzt zur Verfügung.

Bestand und Rückbau: Die bestehende Werkstatthalle (Halle 4) aus den 1910er-Jahren wird im Vorfeld auf rund 4.300 m² bis auf Geländeebene zurückgebaut. Das Kellergeschoss bleibt bestehen und wird mit Abbruchmaterial verfüllt. Der Rückbau des verfüllten Kellergeschosses (rd. 4.380 m², Aushub rd. 10.000 m³) erfolgt im Zuge des Baugrubenaushubs.

Betrieb aufrechterhalten: Alle weiteren Gebäude und Anlagen auf dem Hof einschließlich der Gleisharfe bleiben während der gesamten Baumaßnahme in Betrieb. Die Baumaßnahme ist so durchzuführen, dass der U-Bahn- und S-Bahn-Betrieb, angrenzende Bestandsgebäude (insb. L&W-Gebäude) und der Barmbeker Stichkanal nicht beeinträchtigt werden.

Kontext (nicht Gegenstand): Der eigentliche Neubau der Werkstatthalle 4 mit rund 5.700 m² Grundfläche, zwei aufgehenden Geschossen für Nebenwerkstätten und Ausbildungszwecke sowie vollflächig unterkellert ist nicht Bestandteil dieser Vergabe.

Los: Die Leistung wird als ein Los vergeben (LOT-0000). Eine Losaufteilung besteht nicht.

Baustelleneinrichtung, Logistik und Baustellensicherung

Baustelleneinrichtung einschließlich Geräten für SpezialtiefbauErstellung und Fortschreibung Baustelleneinrichtungs-, Logistik- und Bauzeitenplan (Vorlage jeweils 10 Werktage nach Auftragserteilung)Herstellung westliche Baugrubenrampe und ArbeitsflächenÜbernahme, Unterhaltung, Anpassung und Neubau von Zaunanlagen (durchstichsicher; Absturzsicherung 1,50 m oberhalb des Laufstegs)Errichtung eines dauerhaften Zauns im Bahndamm inkl. GründungSchutzmaßnahmen (u. a. L&W-Gebäude, Staubschutz)Kampfmittelkoordination; vor Aushubbeginn Kampfmittelsondierungen im Bereich der Gleisharfe, im westlichen Bereich, im Bereich der nördlichen Trägerbohlwand und der südlichen BohrpfahlwandBeweissicherung an Nachbargebäuden, erdverlegten Leitungen und Bahndamm vor BaubeginnErschütterungsarme Bauverfahren; Erschütterungsgrenze max. 5 mm/s bei Rammarbeiten und ErschütterungenMit dem Angebot sind Angaben zur vorgesehenen Gerätetechnik (Großbohrgeräte für Bohrpfahlwände, Geräte für HDI-/Anker-/Trägerbohlwandarbeiten, Düsenstrahlsystem, Verpressankersystem) zu machen; mindestens zwei leistungsfähige Großbohrgeräte müssen gleichzeitig betriebsbereit vorgehalten und parallel eingesetzt werden.Mit dem Angebot sind verantwortliche Bauleitung und Fachbauleitung Spezialtiefbau zu benennen.

Spezialtiefbau – Bohrpfahlwände

Herstellung überschnittene Bohrpfahlwand West und Süd (Primär- und Sekundärpfähle D = 62 cm, Einbindetiefe mind. 4,0 m ab BGS, Überschnitt 16,5 cm)West: rückverankerte Bohrpfahlwand, rd. 50 m, mit 21 VerpressankernSüd: rückverankerte Bohrpfahlwand mit Steckträgerverbau, rd. 165 m, unmittelbar angrenzend zum Bahndamm der U3, mit 75 VerpressankernRückbau der westseitigen Bohrpfahlwand nach Entspannen der Verpressanker (Meilenstein 7); Rückbau der südseitigen Bohrpfahlwand und Steckträger nach Entspannen der Verpressanker (Meilenstein 8)Pfahltragfähigkeiten durch Probebelastung oder vergleichbare Nachweise belegen; vor Probebelastung ggf. ergänzende DrucksondierungenErdstatische Bemessung mit erhöhtem aktivem Erddruck e' = ½ · (ea + e0) und Anpassungsfaktor R,e = 0,80; Wasserdruckansatz für die südliche Bohrpfahlwand nach BaugrundgutachtenBohrschablonen sind durch die ausführende Firma zu planen; Abmessungen vor Ort bestätigen; bei Abweichungen vor Ausführungsbeginn Aufsteller der Statik und Objektplanung informieren

Spezialtiefbau – HDI-Unterfangung und Trägerbohlwände

HDI-Unterfangung des angrenzenden Bestandsgebäudes (L&W-Gebäude), rd. 20 m, Unterfangungskörper rd. 165 m³, fck 3,5 N/mm², inkl. Anschluss-/Dichtsäule, Kontaktinjektion falls erforderlich, Rückverankerung und messtechnische Überwachung (Setzungs- und Verformungsmessungen)Planung nach DIN 4123; Fundamente nicht miteinander verbinden; Bohrpfahl- und Ankerherstellung sowie Aushub nahe dem Bahndamm mit den Beteiligten abstimmenTrägerbohlwände Grundkonstruktion: Trägerbohrungen HEB 600 und HEB 300, Verbauträger, Bohrlochverfüllung, Holzausfachung C24/S10, Gurtungen 2xUPE300 S235JR, Litzenanker St 1570/1770Rückverankerte Trägerbohlwand (Errichtung und Rückbau), rd. 10 mFreistehende Trägerbohlwand (Errichtung und Rückbau), rd. 122 m, angrenzend an die Gleisanlagen des Betriebshofs; Anker mind. 3 m unter Fundamenten und mind. 4 m unter GOKHorizontale Stützung (Gurtung, Aussteifung oder Verpressanker) bei Baugrubentiefen über ca. 3,0 m und entlang des BahndammsVerpressanker: Ankersystem, Herstellverfahren, Länge und Nachverpressung legt die ausführende Firma fest; geotechnischer Nachweis nach EC 7/DIN 1054 Kap. 8, ggf. Eignungsprüfungen auf der Baustelle; Anker genehmigungs-, gebühren- und zustimmungspflichtig (teils in öffentlichem/privatem Grund); Ver- und Entsorgungsleitungen sowie Mindestabstände der Ankerlagen bei Versorgern abfragenZugband (mind. 5,0 cm²) im Wandkopfbereich anschweißen

Böschung und Baugrubenaushub

Herstellung und Sicherung geböschte Baugrubenwand Ostseite, rd. 60 m, einschließlich WitterungsschutzAbschnittsweiser Baugrubenaushub; rückschreitend greifender Aushub der letzten 0,5–1,0 mBaugrubenfläche rd. 6.630 m², Volumen rd. 24.000 m³ bis Endtiefe (Baugrubentiefen ca. 2,8 bis 4,4 m)Geotechnische Beurteilung der Gründungssohle; Sohlabnahme durch das Gutachterbüro; Ergebnis zu den Bauakten nehmenAufgefüllte bzw. weiche bindige Böden unter Fundamenten mit 45°-Lastausbreitung ausheben und durch Sandpolster ersetzen; Lagen max. 0,3 m, Verdichtung auf DPr mind. 97 %Austauschmaterial: ton- und schluffarm, Feinkornanteil ≤ 3 Gew.-%, CU > 3, k > 10⁻⁴ m/s, frostsicher; Eignung durch das Gutachterbüro bestätigen lassenGeschiebemergel vor Witterung und Aufweichen schützen; Dränage-/Sandpolsterschicht unmittelbar nach Freilegung aufbringenGewachsene Sande nachverdichten, bevor die Dränageschicht eingebracht wirdUntersuchung, Abfuhr, Verwertung/Entsorgung von Boden-, Verfüll- und Abbruchmaterialien nach EBV/LAGA (Materialklassen BM-0, BM-0*, Z 0 bis Z 1)Herstellung Baugrubenplanum; Dränageschicht 30 cm unter SohlplatteAbschnittsweise Arbeitsraumverfüllung beim Rückbau temporärer BaugrubensicherungSohle des Neubaus im Rückbauzustand kraftschlüssig anschließenAbweichende Konstruktionen oder Bauprodukte nur mit gesondertem Nachweis und mindestens gleichwertigen Eigenschaften

Bauzeitliche Wasserhaltung

Einrichtung, Betrieb, Überwachung und Rückbau der bauzeitlichen Wasserhaltung, Dauer ca. 10 Monate nach InbetriebnahmeBauhilfsdränage mit Drainagesträngen, Flächenfilter, Pumpensümpfen und Pumpenschacht (offene Wasserhaltung); bedarfsweise geschlossene VakuumwasserhaltungVakuumanlage mit Vakuumpumpe/-aggregat, Sandfang und Wasserzähler; Wasseraufbereitungsanlage laut Vermerk nicht mehr erforderlichGrundwasserabsenkung max. +4,5 m ü. NHN, Fördermenge max. 5 m³/h (Bauhilfsdrainage)Aufbereitung und Einleitung in den Barmbeker Stichkanal sowie in das öffentliche SielKontinuierliche Messung der geförderten Wassermengen, 3× wöchentlich abzulesen, monatliche Übersendung an die Wasserbehörde; Bautagebuch führenWasserrechtliche Anträge rechtzeitig stellen; bei Einsatz zusätzlicher Absenkungsanlagen sofortige Information und Zustimmung der Wasserbehörde einholenBauhilfsdrainage nach Abschluss entfernen oder dauerhaft abdichten; Rückbau aller Grundwassermessstellen (z. B. GWM 01) durch Fachfirma mit DVGW W120-Zulassung, spätestens 2 Wochen nach Beendigung; Mantelrohre mit Tonsperren (≥ 5 m) oder Tonmehl-Zement-Suspension abdichten; Messunterlagen mindestens 2 Jahre aufbewahren

Mess-, Prüf-, Dokumentations- und technische Bearbeitung

Technische Bearbeitung und Herstellplanung (HDI-Unterfangung, Bohrschablonen, Verpressanker, Wasserhaltung): Vorlage innerhalb von 21 Werktagen nach AuftragserteilungMesstechnische Überwachung von Bestand und Verbau (Setzungs- und Verformungsmessungen, Kontrolle der Ankerkräfte)Abnahmeprüfungen an VerpressankernBautages- und Abschlussdokumentation; Baudokumentation vor Abnahme übergebenStundenlohnarbeiten für zusätzliche, nicht vorhersehbare Arbeiten (mit Wochenberichten und Stundenlohnzetteln)

Zugelassene Nebenangebote

Nebenangebote sind nur für folgende Bereiche zugelassen und können die jeweils angegebenen LV-Positionen ersetzen:

Gemeinsame Prüfleistungen Verpressanker (Pos. 1.5)Bohrpfahlwand inkl. Verpressanker (Pos. 2.1–2.3)HDI-Unterfangung inkl. Verpressanker (Pos. 3.1–3.3)Trägerbohlwand inkl. Verpressanker (Pos. 4.1–4.3)Böschung (Pos. 5.1–5.2)Baugrubenaushub und Baugrubenplanum (Pos. 6.1–6.5)

Bedingungen: Nebenangebot nur zusammen mit Hauptangebot, ausdrückliche Kennzeichnung, Nachweis der Gleichwertigkeit und Einhaltung der Mindestanforderungen, kein Abweichen bei angrenzenden Bauteilen/Gewerkeschnittstellen, Vertragsfristen des Hauptangebots (Ausnahme Starttermin), bei zusätzlichem Zeitbedarf entsprechend früherer Leistungsbeginn, gesondertes EFB-Blatt, Mengenansätze/Einzelpreise der betroffenen Positionen, vollständige Dokumentation der Abweichungen, Nennung im Angebotsschreiben und als gesonderte Anlage. Keine Eventual-/Optional-/Alternativ-/Zulagepositionen. Bei innovativen Bauweisen vergleichbare Referenzprojekte als Eignungsnachweis.

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Zwingende Eignungsnachweise (mit Teilnahmeantrag)

Eintragung im Berufs- oder Handelsregister (Auszug nicht älter als 6 Monate)Eigenerklärung zu Ausschlussgründen gemäß § 123 GWBEigenerklärung zu Ausschlussgründen gemäß § 124 GWBEigenerklärung zu § 21 Abs. 1 SchwarzArbG (keine schweren Verstöße)Eigenerklärung zur EU-Verordnung 2022/576 (Russland-Sanktionen)Eigenerklärung zu Maßnahmen zur Korruptionsprävention / Kartellrecht-ComplianceEigenerklärung zur Einhaltung des MindestlohngesetzesBescheinigung des Finanzamts in Steuersachen (nicht älter als 12 Monate)Unbedenklichkeitsbescheinigungen der Krankenkasse(n) (nicht älter als 12 Monate)Nachweis Haftpflichtversicherung: mind. 3 Mio. € Deckungssumme pro SchadensfallEigenerklärung zum Einsatz deutschsprechenden Schlüsselpersonals (Projektleiter, Bauleiter, Obermonteur)Angabe Gesamtumsatz der letzten 3 abgeschlossenen GeschäftsjahreFachunternehmererklärung: AK 2 Eignung Güteschutz Kanalbau, Listeneintrag Zulassung Wiederherstellung nach Aufgrabungen in Fahrbahnen und Nebenflächen der FHH (alternativ Eignungsleihe)Bietergemeinschaftserklärung (falls Bietergemeinschaft): im Original von allen Mitgliedern unterzeichnet, mit bevollmächtigtem Vertreter, Leistungsanteilen je Mitglied und gesamtschuldnerischer HaftungBei Eignungsleihe: Die geforderten Eigenerklärungen sind zusätzlich vom leihenden Unternehmen mit dem Teilnahmeantrag einzureichen.

Fachliche Eignung (Referenzen)

3 Referenzen für die Realisierung vergleichbarer Baumaßnahmen in den letzten 5 Jahren mit einem Auftragsvolumen von mehr als 1.000.000 € netto. Vergleichbarkeit erforderlich für die Leistungsbestandteile: Tiefgründungsarbeiten, Spezialtiefbau, Verbau, Aussteifung.

Pro Referenz ist ein Datenblatt mit folgenden Angaben einzureichen: Projektbezeichnung, Projektbeschreibung, Auftraggeber mit Ansprechpartner und Kontaktdaten, Baujahr (von–bis), Gesamtauftragssumme netto, Bestätigung, ob Tiefgründungsarbeiten, Spezialtiefbau, Verbau und Aussteifung enthalten sind.

Anforderungen an die Angebotsabgabe

Elektronische Einreichung verpflichtend über https://www.meinauftrag.rib.deFortgeschrittene oder qualifizierte elektronische Signatur/Siegel gemäß EU-Verordnung Nr. 910/2014Sprache: DeutschVarianten/Nebenangebote: zulässig (nur in den ausdrücklich zugelassenen Bereichen, siehe Leistungsumfang)Mehrere Hauptangebote: nicht zulässigElektronischer Katalog: nicht zulässigSicherheit/Garantie wird verlangt (Art und Höhe laut Vergabeunterlagen)Nachreichung fehlender Bieterunterlagen nach Fristablauf im Ermessen des Auftraggebers (§ 51 Abs. 2 und 3 SektVO)Zugang zu den Vergabeunterlagen als 'restricted-document' über die VergabeplattformHinweis: Das Los ist laut Stammdaten nicht für KMU geeignet.

Ergänzende Vertragsanforderungen (ZVB Bauleistungen)

Betriebshaftpflichtversicherung: Personen-, Sach- und Vermögensschäden, mind. 3,0 Mio. € pauschal je Versicherungsfall, mind. zweifache Maximierung je Kalenderjahr (sofern nicht anders vereinbart)Vertragserfüllungssicherheit: 10 % der vorläufigen Netto-Auftragssumme (Einbehalt oder Bürgschaft); bei Aufträgen > 50.000 € als schriftliche, unbefristete, selbstschuldnerische, unwiderrufliche Bürgschaft eines EU-zugelassenen Kreditinstituts; Gerichtsstand HamburgGewährleistungssicherheit: 5 % der Netto-Schlussrechnungssumme (Einbehalt oder Bürgschaft)Preisermittlung (Urkalkulation) bereithalten und auf Verlangen verschlossen übergeben (Einzelkosten, Gemeinkosten, Zuschlagsfaktoren, Kalkulationsmittellohn)Tariftreue und Mindestlohn nach § 3 HmbVgG; Entgeltabrechnungen der Beschäftigten (auch NU) prüffähig bereithaltenBautagesberichte arbeitstäglich, mind. wöchentlich vorlegen; Schlüsselpersonal muss Deutsch beherrschenVertragsstrafe bei Verzug: 0,2 % der Vergütung (ohne USt.) je Arbeitstag, max. 5 %Vertragsstrafe bei Verstößen gegen HmbVgG-Pflichten bis 1 % je Verstoß, max. 5 %Rechnungen über elektronisches Postfach einvoice-hha@hochbahn.de im PDF-, ZUGFeRD- oder X-Rechnungsformat mit Leitweg-ID 991-00227BMU-17; eine Rechnung pro E-Mail; vollständige BestellnummerStundenlohnnachweise mindestens wöchentlich vorlegenSchriftverkehr, Besprechungen und Unterlagen in deutscher Sprache
Referenzprojekte
3 ReferenzenZeitraum: letzte 5 JahreVolumen: > 1.000.000 € netto je Referenz

Vergleichbare Baumaßnahmen mit Tiefgründungsarbeiten, Spezialtiefbau, Verbau und Aussteifung

Pro Referenz Datenblatt mit Projektbezeichnung, Projektbeschreibung, Auftraggeber mit Ansprechpartner und Kontaktdaten, Bauzeitraum (von–bis), Gesamtauftragssumme netto und Bestätigung, ob Tiefgründungsarbeiten, Spezialtiefbau, Verbau und Aussteifung enthalten sind.

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
4–10Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 6 Angebote
Mittlere Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 48%4–10 · 49%11+ · 3%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 33 erledigt
Formale Nachweise und Eigenerklärungen
Referenzen
Technisches Konzept und Angebot
Nebenangebote (optional, falls abgegeben)
Sicherheiten und Vertragliches
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Hamburger Hochbahn AG | Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen Hamburg | Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Anschrift
20095 Hamburg
Ort
20095 Hamburg
Kategorie
Hamburg
Veröffentlicht
Angebotsfrist
—
Auftraggeber-Website
www.hochbahn.de/de ↗

Erfüllungsort

Ort der Leistung
20095 Hamburg
Hamburg

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