Bestatter-Dienstleistungen für PP Koblenz ab 12/2026
Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenWorum es geht:
Das Polizeipräsidium Koblenz (Polizei Rheinland-Pfalz) sucht Bestatter, die im Rahmen polizeilicher Maßnahmen Tote bergen, transportieren und verwahren sowie Obduktionsfahrten übernehmen.
Was zu tun ist:
Die Leistung ist in 27 Gebietslose aufgeteilt (Polizeidirektionen Koblenz, Mayen, Montabaur, Neuwied und KI Betzdorf). Bieter können sich auf ein oder mehrere Lose bewerben.
Rahmenbedingungen:
Was Bieter mitbringen müssen:
Qualifiziertes Personal (z. B. Bestattermeister), einen Bestattungskraftwagen nach DIN 75081, eine Betriebshaftpflichtversicherung ab 5 Mio. €, Unbedenklichkeitsbescheinigungen, Führungszeugnisse sowie die ausgefüllten Vordrucke V01–V10.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis (gewichteter Gesamtpreis)100%
Einziges Zuschlagskriterium ist der gewichtete Gesamtpreis aus den Einzelpositionen Leichenbergung, Verwahrleistung, Obduktionsfahrt 1. Anfahrt und 2. Anfahrt. Bei reiner Preiswertung erhält das niedrigste Angebot den Zuschlag.
Gewichteter Durchschnittspreis: Summe der Einzelpreise mit Gewichtung Leichenbergung 60% (Mo-Fr 07:00-18:00 15%, Mo-Fr 18:01-06:59 15%, Sa/So/Feiertag 07:00-18:00 15%, Sa/So/Feiertag 18:01-06:59 15%), Verwahrleistung 10% (Mo-Fr 07:00-18:00 3%, Mo-Fr 18:01-06:59 3%, Sa/So/Feiertag 07:00-18:00 2%, Sa/So/Feiertag 18:01-06:59 2%), Obduktionsfahrt 1. Anfahrt 25% (Mainz 15%, Bonn 10%) und 2. Anfahrt 5% (Mainz 2,5%, Bonn 2,5%). Der Zuschlag fällt auf das Angebot mit dem niedrigsten Gesamtpreis.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenLeichenbergung
Was zu leisten ist:
Bergung und Beförderung von Verstorbenen bzw. Leichenteilen vom Fund- oder Aufnahmeort zur zuständigen Leichenhalle. Inklusive sind An- und Abfahrt, Einbetten bzw. Einsargen, Bereitstellung der nötigen Hilfsmittel, Sammlung von Leichenteilen sowie alle Maßnahmen, um den Leichnam beförderungsfähig zu machen.
Abrechnungsgrundlage:
Pauschalpreis pro verstorbener Person, gestaffelt nach Zeitfenstern:
Bewertet mit 60 % Gewichtung je Los.
Verwahrleistung
Was zu leisten ist:
Aufbewahrung, Herausgabe und Zugangsgewährung zu den Leichenhallen im Vertragsgebiet. Dazu gehören Schließdienst sowie das kurzfristige Zugänglichmachen der Halle für Polizei, Staatsanwaltschaft, bestellte Gutachter und sonstige berechtigte Personen (1-Stunden-Garantie).
Abrechnungsgrundlage:
Pauschale pro Stunde und Person, ebenfalls nach Zeitfenstern (Mo–Fr / Sa–So / Feiertag, Tag / Nacht).
Bewertet mit 10 % Gewichtung je Los.
Obduktionsfahrten
Was zu leisten ist:
Beförderung Verstorbener zu den Obduktionsorten – vorrangig Institut für Rechtsmedizin Mainz, Institut für Pathologie Bonn und Institut für Rechtsmedizin Dortmund. Umfasst Personal, Fahrzeug, Reinigung, Desinfektion, Wartezeiten und alle Nebenleistungen.
Abrechnungsgrundlage:
Pauschalpreis je An- und Abfahrt. Wartezeiten über 3 Stunden (Bergung) bzw. 5 Stunden (Obduktion) sind gesondert abrechenbar. Eine 2. Anfahrt ist vorgesehen.
Bewertet mit insgesamt 30 % Gewichtung je Los, aufgeteilt auf 1. Anfahrt (25 %) und 2. Anfahrt (5 %).
Hauseigene Kühlung (optional)
Bieter mit eigenen privaten Kühlungsräumen können eine Tagespauschale für Aufbewahrung/Kühlung anbieten (24-Std.-Preis). Wird nicht in die Wertung einbezogen, sondern dient nur als Information.
Verfügbarkeit und Erreichbarkeit
Fuhrpark und Ausstattung
Mindestens ein Bestattungskraftwagen, der folgende Anforderungen erfüllt:
Personalqualifikation und Eignung
Jeder eingesetzte Mitarbeiter muss mindestens eine der folgenden Qualifikationen nachweisen:
Zusätzlich: mündliche und schriftliche Deutschkenntnisse mind. B1 (GER), sozialversicherungspflichtige Beschäftigung, persönliche Zuverlässigkeit, physische und psychische Eignung, Verschwiegenheit sowie ein Verhalten, das das Ansehen der Polizei nicht schädigt.
Dokumentations- und Aufbewahrungspflichten
Vertragsgebiet und Auffindeort-Prinzip
Maßgeblich ist der Auffinde- oder Bergeort. Die Verwahrung erfolgt in den öffentlichen Leichenhallen des jeweiligen Vertragsgebiets. Bieter müssen nachweisen, dass sie an allen öffentlichen Leichenhallen im Auftragsbereich Zugangsberechtigung haben.
Gebietslose (Übersicht)
Die Leistung ist in 27 Gebietslose aufgeteilt, die den Dienstbereichen der Kriminalinspektionen entsprechen:
Mehrfachbeteiligungen sind grundsätzlich möglich (Entlastungsnachweis erforderlich). Eigene Änderungen an Losen sind nicht zulässig.
Obduktionsorte variieren je nach Los: Lose 1–24 bedienen vorrangig Mainz und Bonn, Lose 25–27 bedienen vorrangig Bonn und Dortmund.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenBefähigung zur Berufsausübung
Eintragung im Berufs- oder Handelsregister, alternativ Gewerbeanmeldung oder gleichwertiger Nachweis. Der Auszug darf nicht älter als 6 Monate zum Angebotsfristende sein.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Technische Leistungsfähigkeit (Fuhrpark)
Persönliche und personelle Eignung
Fachliche Qualifikation jedes Mitarbeiters – mindestens eine der folgenden:
Zusätzlich: mündliche und schriftliche Deutschkenntnisse mind. B1 (GER), sozialversicherungspflichtige Beschäftigung, persönliche Zuverlässigkeit, physische und psychische Eignung, Verschwiegenheit. Bei Angeboten für mehrere Lose: Personal und Fahrzeuge entsprechend erhöhen.
Persönliche Zuverlässigkeit
Tariftreue und gesetzliche Pflichten
Verhaltensanforderungen an das Personal
Sonstige Anforderungen
Wettbewerb & Angebotsprognose
Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer VergabenAuf einen Blick
Erfüllungsort
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