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Bestatter-Dienstleistungen für PP Koblenz ab 12/2026

Polizeipräsidium Einsatz, Logistik und Technik | Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion | Vergabekammer Rheinland-Pfalz - Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und WeinbauKoblenz / Rhein, Rheinland-PfalzVeröffentlicht:
Angebotsfrist:

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Worum es geht:

Das Polizeipräsidium Koblenz (Polizei Rheinland-Pfalz) sucht Bestatter, die im Rahmen polizeilicher Maßnahmen Tote bergen, transportieren und verwahren sowie Obduktionsfahrten übernehmen.

Was zu tun ist:

Die Leistung ist in 27 Gebietslose aufgeteilt (Polizeidirektionen Koblenz, Mayen, Montabaur, Neuwied und KI Betzdorf). Bieter können sich auf ein oder mehrere Lose bewerben.

Rahmenbedingungen:

Vertragsbeginn: frühestens 01.12.2026 (geplant 15.12.2026)Laufzeit: 3 Jahre, einmalig automatisch verlängerbar um 12 Monate (max. 4 Jahre)Angebotsabgabe: bis spätestens 10.11.2026, 12:00 Uhr, elektronisch über das Vergabeportal VMP-RLPSprache: Deutsch, Unterlagen als PDF/A

Was Bieter mitbringen müssen:

Qualifiziertes Personal (z. B. Bestattermeister), einen Bestattungskraftwagen nach DIN 75081, eine Betriebshaftpflichtversicherung ab 5 Mio. €, Unbedenklichkeitsbescheinigungen, Führungszeugnisse sowie die ausgefüllten Vordrucke V01–V10.

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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Angebotsfrist: 10. November 2026
Termin / FristOKT2026 APR OKT APR OKT APR OKT
Veröffentlichung8. Okt. 2026
Bieterfragen-Frist26. Okt. 2026
Angebotsfrist10. Nov. 2026
Bindefrist10. Nov. – 14. Dez. 2026
Vorabinformation § 134 GWB1. Dez. 2026
Zuschlag14. Dez. 2026
Vertragsbeginn15. Dez. 2026
Vertragslaufzeitca. 15. Dez. 2026 – 14. Dez. 2029
Rahmenvertrag Laufzeitca. 15. Dez. 2026 – 14. Dez. 2030bis 2030
Verlängerung 1ca. 15. Dez. 2029 – 14. Dez. 2030bis 2030
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Niedrigster Preis1 Kriterium
Preis 100%Qualität 0%
  • Preis (gewichteter Gesamtpreis)100%

    Einziges Zuschlagskriterium ist der gewichtete Gesamtpreis aus den Einzelpositionen Leichenbergung, Verwahrleistung, Obduktionsfahrt 1. Anfahrt und 2. Anfahrt. Bei reiner Preiswertung erhält das niedrigste Angebot den Zuschlag.

Gewichteter Durchschnittspreis: Summe der Einzelpreise mit Gewichtung Leichenbergung 60% (Mo-Fr 07:00-18:00 15%, Mo-Fr 18:01-06:59 15%, Sa/So/Feiertag 07:00-18:00 15%, Sa/So/Feiertag 18:01-06:59 15%), Verwahrleistung 10% (Mo-Fr 07:00-18:00 3%, Mo-Fr 18:01-06:59 3%, Sa/So/Feiertag 07:00-18:00 2%, Sa/So/Feiertag 18:01-06:59 2%), Obduktionsfahrt 1. Anfahrt 25% (Mainz 15%, Bonn 10%) und 2. Anfahrt 5% (Mainz 2,5%, Bonn 2,5%). Der Zuschlag fällt auf das Angebot mit dem niedrigsten Gesamtpreis.

KI-Hinweis: Alle Zuschlagskriterien und Gewichtungen sind eindeutig in den Vergabeunterlagen dokumentiert.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Leichenbergung

Was zu leisten ist:

Bergung und Beförderung von Verstorbenen bzw. Leichenteilen vom Fund- oder Aufnahmeort zur zuständigen Leichenhalle. Inklusive sind An- und Abfahrt, Einbetten bzw. Einsargen, Bereitstellung der nötigen Hilfsmittel, Sammlung von Leichenteilen sowie alle Maßnahmen, um den Leichnam beförderungsfähig zu machen.

Abrechnungsgrundlage:

Pauschalpreis pro verstorbener Person, gestaffelt nach Zeitfenstern:

Montag–Freitag 07:00–18:00 UhrMontag–Freitag 18:01–06:59 UhrSamstag, Sonntag, Feiertag (jeweils beide Zeitfenster)

Bewertet mit 60 % Gewichtung je Los.

Verwahrleistung

Was zu leisten ist:

Aufbewahrung, Herausgabe und Zugangsgewährung zu den Leichenhallen im Vertragsgebiet. Dazu gehören Schließdienst sowie das kurzfristige Zugänglichmachen der Halle für Polizei, Staatsanwaltschaft, bestellte Gutachter und sonstige berechtigte Personen (1-Stunden-Garantie).

Abrechnungsgrundlage:

Pauschale pro Stunde und Person, ebenfalls nach Zeitfenstern (Mo–Fr / Sa–So / Feiertag, Tag / Nacht).

Bewertet mit 10 % Gewichtung je Los.

Obduktionsfahrten

Was zu leisten ist:

Beförderung Verstorbener zu den Obduktionsorten – vorrangig Institut für Rechtsmedizin Mainz, Institut für Pathologie Bonn und Institut für Rechtsmedizin Dortmund. Umfasst Personal, Fahrzeug, Reinigung, Desinfektion, Wartezeiten und alle Nebenleistungen.

Abrechnungsgrundlage:

Pauschalpreis je An- und Abfahrt. Wartezeiten über 3 Stunden (Bergung) bzw. 5 Stunden (Obduktion) sind gesondert abrechenbar. Eine 2. Anfahrt ist vorgesehen.

Bewertet mit insgesamt 30 % Gewichtung je Los, aufgeteilt auf 1. Anfahrt (25 %) und 2. Anfahrt (5 %).

Hauseigene Kühlung (optional)

Bieter mit eigenen privaten Kühlungsräumen können eine Tagespauschale für Aufbewahrung/Kühlung anbieten (24-Std.-Preis). Wird nicht in die Wertung einbezogen, sondern dient nur als Information.

Verfügbarkeit und Erreichbarkeit

24-Stunden-Erreichbarkeit an 365/366 Tagen im Jahr, 7 Tage die WocheEine einzige zentrale Rufnummer, kein Anrufbeantworter, keine PrivatnummerReaktionszeit am Einsatzort: 60 Minuten ab Auftragserteilung (Rüstzeiten bleiben unberücksichtigt)Bei nächtlicher Lage zwischen 22:00 und 07:00 Uhr: Reaktionszeit 90 MinutenZugang zur Verwahrungsstätte für Polizei/Staatsanwaltschaft/Gutachter innerhalb 1 Stunde nach Anfrage

Fuhrpark und Ausstattung

Mindestens ein Bestattungskraftwagen, der folgende Anforderungen erfüllt:

Geschlossener, abgedichteter und desinfizierbarer Leichenraum (Pietätsempfinden)Entspricht § 6 LVO Bestattungsgesetz RP und DIN 75081 (Bestattungskraftfahrzeuge BKW)Entspricht DGUV Vorschrift 71 und UnfallverhütungsvorschriftenAusstattung: abgedichteter Bergungssarg, Transporttrage, Transporthülle, faserabweisende Einweglaken, weiteres Bergungsmaterial

Personalqualifikation und Eignung

Jeder eingesetzte Mitarbeiter muss mindestens eine der folgenden Qualifikationen nachweisen:

Bestattermeister(Fach-)geprüfter BestatterAusgebildete oder in Ausbildung befindliche BestattungsfachkraftFachkundig angelerntes Personal mit mind. 1 Jahr Betriebszugehörigkeit oder 1 Jahr Tätigkeit in einem Bestattungsunternehmen

Zusätzlich: mündliche und schriftliche Deutschkenntnisse mind. B1 (GER), sozialversicherungspflichtige Beschäftigung, persönliche Zuverlässigkeit, physische und psychische Eignung, Verschwiegenheit sowie ein Verhalten, das das Ansehen der Polizei nicht schädigt.

Dokumentations- und Aufbewahrungspflichten

Nachweise über die Verwahrung Verstorbener sind 3 Jahre nach Auftragsende aufzubewahrenFreigabe zur Abholung erfolgt innerhalb 1 Woche nach Freigabeerklärung; danach besteht Benachrichtigungspflicht des Auftragnehmers

Vertragsgebiet und Auffindeort-Prinzip

Maßgeblich ist der Auffinde- oder Bergeort. Die Verwahrung erfolgt in den öffentlichen Leichenhallen des jeweiligen Vertragsgebiets. Bieter müssen nachweisen, dass sie an allen öffentlichen Leichenhallen im Auftragsbereich Zugangsberechtigung haben.

Gebietslose (Übersicht)

Die Leistung ist in 27 Gebietslose aufgeteilt, die den Dienstbereichen der Kriminalinspektionen entsprechen:

PD Koblenz – Vertragsgebiete 01–06 (LOT-0001 bis LOT-0006)PD Mayen – Vertragsgebiete 07–11 (LOT-0007 bis LOT-0011)PD Montabaur – Vertragsgebiete 12–18 (LOT-0012 bis LOT-0018)PD Neuwied – Vertragsgebiete 19–24 (LOT-0019 bis LOT-0024)KI Betzdorf – Vertragsgebiete 25–27 (LOT-0025 bis LOT-0027)

Mehrfachbeteiligungen sind grundsätzlich möglich (Entlastungsnachweis erforderlich). Eigene Änderungen an Losen sind nicht zulässig.

Obduktionsorte variieren je nach Los: Lose 1–24 bedienen vorrangig Mainz und Bonn, Lose 25–27 bedienen vorrangig Bonn und Dortmund.

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Befähigung zur Berufsausübung

Eintragung im Berufs- oder Handelsregister, alternativ Gewerbeanmeldung oder gleichwertiger Nachweis. Der Auszug darf nicht älter als 6 Monate zum Angebotsfristende sein.

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

Betriebshaftpflichtversicherung mit Gesamtdeckungssumme von mindestens 5 Mio. € (Sach-, Personen- und Umweltschäden), für die gesamte Vertragslaufzeit aufrechtzuerhalten. Liegt der Versicherungsnachweis bei Angebotsabgabe noch nicht vor, genügt eine Eigenerklärung zur fristgerechten Beschaffung nach Zuschlag.Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamts, nicht älter als 6 Monate.Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft, nicht älter als 6 Monate.

Technische Leistungsfähigkeit (Fuhrpark)

Mindestens ein Bestattungskraftwagen, der den technischen und gesetzlichen Anforderungen entspricht (DIN 75081, § 6 LVO Bestattungsgesetz RP, DGUV Vorschrift 71)Eigenerklärung zur Konformität von Fahrzeugen, Ausrüstung und SicherungsmittelnNachweis über Eigentum oder Nutzungsrecht (z. B. Leasing-/Mietvertrag gemäß § 9 V03)Kopie der Zulassungsbescheinigung Teil 1 (Fahrzeugschein)

Persönliche und personelle Eignung

Fachliche Qualifikation jedes Mitarbeiters – mindestens eine der folgenden:

Bestattermeister(Fach-) geprüfter BestatterAusgebildete oder in Ausbildung befindliche BestattungsfachkraftFachkundig angelerntes Personal mit mind. 1 Jahr Betriebszugehörigkeit oder 1 Jahr Tätigkeit in einem Bestattungsunternehmen

Zusätzlich: mündliche und schriftliche Deutschkenntnisse mind. B1 (GER), sozialversicherungspflichtige Beschäftigung, persönliche Zuverlässigkeit, physische und psychische Eignung, Verschwiegenheit. Bei Angeboten für mehrere Lose: Personal und Fahrzeuge entsprechend erhöhen.

Persönliche Zuverlässigkeit

Führungszeugnis Belegart 0 (Bundeszentralregisterauszug) für Firmeninhaber und Geschäftsführer, nicht älter als 6 Wochen zur AngebotsabgabeEinwilligung in die polizeiliche Überprüfung personenbezogener Daten (3 Jahre gültig)Keine Ausschlusstatbestände nach §§ 123, 124 GWBUnverzügliche Mitteilung bei Wegfall von Fachkunde, Zuverlässigkeit oder Leistungsfähigkeit sowie bei Insolvenz, beabsichtigter Betriebsaufgabe oder Inhaberwechsel

Tariftreue und gesetzliche Pflichten

Mindestentgelterklärung Bieter (V09) und ggf. Mindestentgelterklärung Unterauftragnehmer (V09a) nach dem rheinland-pfälzischen Landestariftreuegesetz (LTTG) abgebenVerpflichtung zur Zahlung des gesetzlichen Mindestlohns sowie zur Bereithaltung prüffähiger Unterlagen über eingesetzte Beschäftigte

Verhaltensanforderungen an das Personal

Kein Alkohol- oder Drogenkonsum während des DienstesKein Rauchen während des DienstesAngemessene, der Situation entsprechende BekleidungVerhalten, das das Ansehen der Polizei nicht schädigt

Sonstige Anforderungen

Schriftliche Angebote in deutscher Sprache (Fachbegriffe dürfen in englischer Sprache verwendet werden)Registrierung am Vergabeportal VMP-RLP vor Angebotsabgabe zwingend erforderlichKeine eigenen Geschäftsbedingungen (AGB) zulässigGeeignet für kleine und mittlere Unternehmen (KMU)
KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
1–3Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 2 Angebote
Geringe Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 90%4–10 · 9%11+ · 1%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 26 erledigt
Angebotskern
Eignungsnachweise
Pflicht-Eigenerklärungen
Nur bei Bietergemeinschaft / Unterauftragnehmer / Eignungsleihe
Technische Dateianforderungen
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Polizeipräsidium Einsatz, Logistik und Technik | Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion | Vergabekammer Rheinland-Pfalz - Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau
Anschrift
55129 Mainz
Ort
56068 Koblenz / Rhein
Kategorie
Rheinland-Pfalz
Auftragsvolumen
40.000 €
Veröffentlicht
Angebotsfrist
Auftraggeber-Website
www.polizei.rlp.de ↗

Erfüllungsort

Ort der Leistung
56068 Koblenz / Rhein
Rheinland-Pfalz

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