Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenÖffentliche Ausschreibung der Stadt Limbach-Oberfrohna für den Ersatzneubau einer Brauchwasserversorgungsanlage für die Stadt- und Tierparkteiche.
Umfasst 8 Lose: Allgemeine Leistungen, Brauchwasserleitungen, Neubau eines Hochbehälters, Rückbau dreier Stauhaltungen, Instandsetzung eines Rohrdurchlasses, Rückbau des Sammelbehälters Wünschmann mit Schacht S18 sowie eine mehrjährige Entwicklungspflege (2029–2031).
Die Vergabe erfolgt als öffentliche Ausschreibung nach VOB/A. Angebote können nur elektronisch abgegeben werden, Nebenangebote sind eingeschränkt zugelassen (Spülbohrverfahren, Baustraßen).
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel, Instandhaltungsangeboten.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenArt und Umfang der Gesamtleistung
Die Maßnahme bündelt den Ersatzneubau der Brauchwasserleitung, den Neubau eines Hochbehälters, Schacht- und Ausgleichsbauwerke, den Rückbau dreier Stauhaltungen (Querbauwerke 7078, 7079, 7081), den Rückbau des Sammelbehälters Wünschmann mit Schacht S18, die Instandsetzung eines Rohrdurchlasses, Landschaftsbauarbeiten sowie eine mehrjährige Entwicklungspflege über 2029 bis 2021.
Die Vergabe erfolgt als Einheitspreisvertrag über 8 Lose; Planungsleistungen werden nicht gefordert. Nebenangebote sind für das Spülbohrverfahren (Titel 2.5) sowie für Baustraßen (Lose 2, 3, 4, 6 und 7) zugelassen. Das Bauende (abnahmereif) ist der 31.08.2027, der Baubeginn spätestens 12 Werktage nach Zugang des Auftragsschreibens.
Geltende Rahmenbedingungen: VOB/A Abschnitt 1 (öffentliche Ausschreibung), VOB/B und ZVB, allgemeine Arbeitsschutz- und Unfallverhütungsvorschriften. Sprache des Angebots: Deutsch.
Vorbereitende und querschnittsorientierte Leistungen (übergreifend)
Baustelleneinrichtung und -räumung, Vorhaltung Baustelleneinrichtung (Los 1, Pos. 1.1.30) über 40 Wochen, technische Bearbeitung (Vermessung, Bestandspläne, Dokumentation), Erstellung eines Baufristen- und Zahlungsplans, Verkehrssicherung an Arbeitsstellen (z. B. Verkehrsschildkombination Vorhaltung 8.400 Stück × Tage in Los 1), Kleinleistungen, Vorbereitungsarbeiten wie Räumung, Rodung und Leitungsrückbau, arbeitsbegleitende Reinigung.
Zusätzlich in der Baustelleneinrichtung enthalten (keine separaten LV-Positionen): Verkehrssicherung, Bauzäune, Umleitungen, temporäre Baustraßen (Herstellung und Rückbau), Wasserhaltung während der Bauzeit, Gewässerschutzmaßnahmen, Fällen und Wiederaufforsten von Bäumen, Rodung und Wiederbepflanzung von Sträuchern, Oberbodenabtrag und -wiedereinbau.
Übergeordnete Termine, Umwelt- und Schutzauflagen
Baumfällungen und Rodungen am Sammelbehälter und am Rohrdurchlass sind nur zwischen dem 01.10.2026 und dem 28.02.2027 zulässig. Der Rückbau des Querbauwerks 7081 ist außerhalb der Vogelbrutzeit und empfohlen Ende Januar/Anfang Februar (Frostperiode) auszuführen. Die Fischschonzeit für die Bachforelle (01.10.–30.04.) ist zu beachten.
Entwicklungspflege (Los 8) erfolgt in den Jahren 2029, 2030 und 2021 nach Baufertigstellung.
Schnittstellen und Koordinierung
Koordinierung mit anderen Gewerken (Gas/Trinkwasser, Strom, Telekom). Abfallentsorgung gemäß Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG). Bestandspläne in Maßstab 1:500 / 1:1.000. Lage- und Höhenbezug ETRS89 (UTM33) bzw. DHHN92.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenAllgemeine Anforderungen an Bieter und Nachunternehmer
Mit der Angebotsabgabe sind Bauleiter und verantwortlicher Baustellenleiter zu benennen; die kontinuierliche Anwesenheit vor Ort ist nachzuweisen. Fehlende allgemeine Eignungsnachweise können zum Ausschluss des Angebotes führen.
Nachunternehmer müssen präqualifiziert sein oder die Voraussetzungen für eine Präqualifikation erfüllen. Eine Leistungsweitergabe an Nachunternehmer ist nur bis maximal 50 % des Auftragswerts und nur mit Zustimmung des Auftraggebers zulässig.
Zwingende persönliche und rechtliche Voraussetzungen
Eintragung im Handelsregister (oder vergleichbar), Eintragung in der Handwerksrolle bzw. IHK für die auszuführenden Leistungen. Kein laufendes Insolvenzverfahren, ordnungsgemäß erfüllte Verpflichtungen zu Steuern/Abgaben und Sozialversicherungsbeiträgen, Mitgliedschaft in der Berufsgenossenschaft mit Unbedenklichkeitsbescheinigung. Keine Ausschlussgründe gemäß § 6e EU VOB/A. Kein Eintrag im Gewerbezentralregister aufgrund eines Verstoßes mit Freiheitsstrafe > 3 Monate oder Geldbuße > 2.500 €. Präqualifikation optional (alternativ Eigenerklärung FB 124).
Auf Verlangen bei engerer Wahl nachzureichen
Gewerbeanmeldung, Handelsregisterauszug, Handwerkskarte; Unbedenklichkeitsbescheinigungen von Sozialkasse, Finanzamt und Berufsgenossenschaft; Freistellungsbescheinigung § 48b EStG; Erklärung zur Arbeitskräfteentwicklung der letzten 3 Jahre (gegliedert nach Lohngruppen); mindestens 3 Referenznachweise vergleichbarer Leistungen.
Sprache und Rahmenbedingungen
Angebotssprache ist Deutsch. Es gelten VOB/A Abschnitt 1 (öffentliche Ausschreibung), VOB/B und ZVB. Arbeitsschutzvorschriften und Unfallverhütungsvorschriften sind zu beachten. Vertragsstrafe bei Verzug: 0,1 % der Auftragssumme ohne USt pro Werktag, maximal 5 % der Auftragssumme ohne USt. Mängelanspruchsfrist: 4 Jahre ab Abnahme. Bindefrist des Angebots: bis 11.10.2026.
Vergleichbare Leistungen aus den letzten fünf Kalenderjahren; bei engerer Wahl mindestens 3 Referenznachweise mit Ansprechpartner, Art der Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, maßgeblichem Leistungsumfang mit Mengen, eingesetzten Arbeitnehmern, besonderen technischen Anforderungen, Art der Baumaßnahme, vertraglicher Bindung und Bestätigung des Auftraggebers über vertragsgemäße Ausführung
vergleichbare Bauleistungen im Tief-/Wasser-/Rohrleitungsbau