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Elektroinstallation und EDV

Stadt Frankfurt am Main - Amt für Bau und Immobilien | Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt, Regierungspräsidium Darmstadt, Dezernat III 31.4 - VOB-Stelle | Stadt Frankfurt am Main - Amt für Bau und Immobilien | Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)Frankfurt am Main, HessenVeröffentlicht:
Angebotsfrist:

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Worum es geht: Die Stadt Frankfurt am Main erneuert im Rahmen einer Vorabmaßnahme die komplette Elektrotechnik und die EDV-/Datennetze der Julius-Leber-Schule (Seilerstraße 32, Frankfurt am Main). Der Auftrag umfasst Lieferung, Montage, Anschluss, Prüfung, Inbetriebnahme und Dokumentation aller elektrotechnischen Anlagen der Kostengruppen 440 (Starkstrom) und 450 (Schwachstrom/IT).

Wesentliche Leistungen:

Sicherheits- und Ersatzstromversorgung (Zentralbatterie, dynamische Ersatzstromversorgung ≥100 kVA / 90 Min.)Niederspannungshaupt- und -unterverteilungen, Kabel- und Tragsysteme, InstallationsgeräteBeleuchtung (ca. 1.350 LED-Leuchten) inkl. Sicherheits- und RettungszeichenbeleuchtungErdung/Potentialausgleich, KNX/DALI-Gebäudesteuerung, KNX-SonnenschutzSicherheitstechnik: Einbruchmeldeanlage, RWA-Anlagen, Behinderten-WC-NotrufZwei getrennte Datennetze: allgemeines EDV-Netz (ca. 20.625 m Cat.7) und separates Krisenkommunikationsnetz (ca. 11.250 m Cat.7) sowie LWL-Backbone

Wichtige Fristen:

Angebotsfrist: 20.10.2026, 09:00 Uhr MESZAusführungszeitraum: KW 03/2027 bis 30.04.2029 (ca. 27 Monate)Bindefrist: bis 18.12.2026

Auftraggeber: Stadt Frankfurt am Main – Amt für Bau und Immobilien. Verfahren: Offenes Verfahren nach VOB/A (EU).

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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Angebotsfrist: 20. Oktober 2026
Termin / FristOKT2026NOVDEZJAN2027
Angebotsfrist20. Okt. 2026
Angebotsöffnung20. Okt. 2026
Bindefrist20. Okt. – 18. Dez. 2026
Ausführungsbeginn18. Jan. 2027
Vertragslaufzeit / Ausführungszeitraum18. Jan. 2027 – 30. Apr. 2029bis 2029
Vorlage TerminplanDatum offen1 Woche nach Auftragserteilung – Auftragnehmer hat dann einen detaillierten Terminplan vorzulegen.
Vorlage Werk- und MontageplanungDatum offenErste Unterlagen 2 Kalenderwochen nach Auftragserteilung vorzulegen.
Vorlage Dokumentations-VorabzugDatum offen21 Arbeitstage vor der förmlichen Abnahme ist ein prüffähiger Vorabzug der Dokumentation vorzulegen.
GewährleistungDatum offen4 Jahre ab förmlicher Abnahme gemäß VOB/B §13 (inkl. Wartung der Ersatzstrom-, Sicherheitsbeleuchtungs- und RWA-Anlagen).
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabe

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Preis & Qualität3 Kriterien
Preis 70%Qualität 30%
  • Preis70%

    Bewertet wird der Angebotspreis (Wertungssumme des Angebots-LV). Die höchste Wertung erhält das niedrigste Angebot; übrige Angebote werden linear proportional zum Abstand schlechter bewertet. Max. 70 Punkte.

  • Personal10%

    Max. 10 Punkte (2.1 Bauleiter max. 5P: 1P Berufserfahrung + 4P persönliche Referenzen; 2.2 Obermonteur max. 5P: 1P Berufserfahrung + 4P persönliche Referenzen). Mindestkriterium: Deutschkenntnisse Bauleiter und Obermonteur mindestens Niveau B2 (GER), sonst Ausschluss.

  • Umsetzungskonzept20%

    Max. 20 Punkte, bestehend aus 3.1 Ausführungskonzept (max. 10P) und 3.2 Personalbesetzung (max. 10P). Bewertung anhand nachvollziehbar projektbezogener Darstellungen zu Logistik, Baulogistik/Terminrisiken, Qualitätssicherung (3.1) sowie Baustellenorganisation, Personaleinsatz/Bauablauf, Umgang mit Personalengpässen (3.2). Bewertungsmaßstab 0/25/50/75/100% der Maximalpunkte je Teilaspekt.

Preis: Punkte = (niedrigstes Angebot aller Bieter / Angebotspreis des jeweiligen Bieters) × 70 Punkte. Die übrigen Kriterien (Personal max. 10P, Umsetzungskonzept max. 20P) werden anhand fester Punkteschemen vergeben (Berufserfahrung, Referenzen, Bewertungsmaßstab 0/25/50/75/100% der Maximalpunkte).

KI-Hinweis: Alle Zuschlagskriterien (Preis 70%, Personal 10%, Umsetzungskonzept 20%) sind in Formblatt 227 und der Anlage zu 211 EU vollständig mit Gewichtung und Bewertungsmaßstab angegeben; Bekanntmachung und Vergabeunterlagen stimmen überein.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Sicherheits- und Ersatzstromversorgung (KG 440/442)

Zentralbatterieanlage für Sicherheitsbeleuchtung: 216 V DC, ≥ 155 Ah/10h, 3 Stunden Bemessungsbetriebsdauer, mit Unterstationen (18 bzw. 14 Stromkreise, Funktionserhalt E30), BUS-Netzwächtern, DALI-Auftrennmodulen und Meldetableau.Batteriegestützte dynamische Ersatzstromversorgung: ≥ 100 kVA, ≥ 90 Minuten Überbrückung; versorgt u.a. Lüfter SÜLA (12,1 kW), Drucklufterzeuger (4,2 kW), Druckerhöhungsanlage (14,0 kW), 2 Hebeanlagen, Reserve.OGIV-Batterie für Ersatzstrom: ca. 420 V DC, ≥ 400 Ah, Design Life ≥ 12 Jahre.Verteilerschrank HV-SV mit Netzumschaltung, Programmierung und Inbetriebnahme inkl. 3-Stunden-Betriebsdauerprüfung.

Niederspannungsanlagen (KG 440/443)

Niederspannungs-Hauptverteilung (NSHV) im EG: Schilder, Nothandleuchten, Übersichtsschaltbilder, Zählerschrank (TAB NRM Frankfurt/Mainova), Potentialausgleichsschienen, KNX-Komponenten (Spannungsversorgung, DALI-Gateway, Schaltaktoren, Linienkoppler).Unterverteilungen: Standschrankverteiler (IP55/IP43), Lasttrennschalter, Überspannungsableiter, Sicherungssockel, Leitungsschutzschalter (1- bis 3-polig, B/C-Charakteristik), FI-Schutzschalter.Kabelträgersysteme: Kabelrinnen 100–600 mm, Kabelleiter 300/600 mm, Stahlpanzer-Gewinderohr M16/M25, Installationskanäle, Brüstungskanäle, Metall-Sammelhalterungen, Sonderhalterungen für Rippen-/Kaiserdecken.Kabel und Leitungen: Energiekabel N2XCH (0,6/1 kV), Erdkabel, Aderleitung H07V-K, Installationskabel mit Funktionserhalt E30/E90, NHXMH-J, Fernmeldekabel J-H(St)H, KNX/EIB-Busleitung, HDMI-Kabel. Gesamtmenge ca. 79.500 m Energie-/Sicherheits-/Installations-/Steuer-/KNX-Leitungen.Installationsgeräte: Schalter, Taster, Schutzkontakt-Steckdosen, CEE-Drehstromsteckdosen 16/32 A, KNX-Präsenz- und Bewegungsmelder.

Beleuchtung und Sicherheitsbeleuchtung (KG 440/445)

Allgemeine Beleuchtung als LED: u.a. 578 Anbauleuchten Klassenraum, 120 Tafelleuchten, 156 Downlights WC, 167 modulare LED-Panels, 132 LED-Einbauleuchten, 8 große LED-Flächenleuchten, 80 Feuchtraumleuchten, Handlaufleuchten, Außenleuchten, LED-Pausenampeln.Sicherheits- und Rettungszeichenbeleuchtung: ca. 170 Sicherheitsleuchten (Aufbau, Deckeneinbau, Außen), ca. 100 Rettungszeichenleuchten (verschiedene Montagearten, Erkennungsweite 24/31/38 m), Stromkreis-Bezeichnungsschilder, langnachleuchtende Fluchtweg-Hinweisschilder, lichttechnische Abnahmemessung (10 Messzonen). Kompatibilitätsnachweis mit Zentralbatterieanlage inkl. Einzeladressierung, DS/BS-Betrieb, Störmeldungen.DALI-Steuerung mit sicherer Auftrennung im Sicherheitsbetrieb.

Erdung, Potentialausgleich und Sonderanlagen (KG 440/446/449)

Erdungs- und Potentialausgleichsanlage: NHXMH-J 1×6 mm² (1.200 m) und 1×25 mm² (50 m), Potentialausgleichsschienen, Universalanschlussklemmen, Banderdungsschellen, Bandstahl (verzinkt und V4A), Cu-Potentialausgleichsleiter 1×16 mm² (600 m).Behinderten-WC-Notruf: 4 Sets mit Zug-Taster, Elektronikmodul mit 72h Notstrom, Dienstzimmereinheit, Netzgerät, Parallelanzeiger, Abstelltaster.KNX-Sonnenschutzzentrale: Wetterstation (Wind/Helligkeit/Niederschlag/Temperatur/DCF77), Standrohr, DCF77-Antenne, Sonnenschutzzentrale bis 64 Kanäle, Gateway, Funk-Schaltuhr, Jalousieaktoren (8-/6-/4-/2-fach), Motorfensteraktor, 85 Schlüsselschalter, 5.200 m Steuerleitung, 300 Motorkupplungen, 300 Kernbohrungen, Parametrierung aller KNX-Geräte, Systemübergabe/Einweisung.Bestandspläne und Anlagenschema auf Hartfaserplatte (DIN A2).Prüfsachverständigenprüfung inkl. Beauftragung, Koordination und Begleitung, Einweisung der ELT-Anlage (2 Personen, ca. 3 Stunden).

Sicherheits- und Schwachstromtechnik (KG 450/451/456)

Türsprechanlage: Digitale Gegensprechanlage mit Außensprechstelle (3 Ruftasten, IP54), 3 Innensprechstellen (Tischgerät), Bus-Netzgerät, Transformator, Gateway digital/analog, Unterverteilung, Übergabepunkt im EDV-Schrank, Programmierung/Inbetriebnahme.Zeitdienstanlage: Funkuhr DCF77 (40 cm).Einbruchmeldeanlage (EMA): 2 Zentralen für Verwaltung 1. OG und 5. OG (mit 5 Öffnungsmeldern, 6 PIR-Bewegungsmeldern), 1 Zentrale für Kiosk (2 Öffnungsmelder, 2 PIR-Bewegungsmelder).RWA-Anlage: 2 Steuerzentralen (23 bzw. 2 Motorenkreise), 4 Druckknopftaster, 2 Rauchmelder, 2 Überwachungsmodule BMA/RWA, Brandmeldekabel J-H(St)H 2×2×0,8 mm (50 m), Sicherheitskabel NHXH E30 (700 m), 10 Handsteuerstellen Auf/Zu. Vor Bestellung: Dimensionierungsnachweis und Kompatibilitätsnachweis mit Antrieben; mind. 2 gemeinsame Vor-Ort-Termine mit BMA- und Metallbaufirma.

Datennetze und IT-Infrastruktur (KG 450/457)

Separates Krisenkommunikationsnetz** (physisch und organisatorisch getrennt vom EDV-Netz): ca. 11.250 m Cat.7-Datenkabel, 130 RJ45-Anschlussmodule und 20 2-fach-Datendosen Cat.6A, 350 m LWL OM4 12-Faser, 6 OM4-Patchfelder 24×LC-Duplex, 72 Fusionsspleiße OM4, 3 Datenverteilerschränke 42 HE und 1 Schrank 24 HE, 10 Kupfer-Patchfelder Cat.6A 24 Ports, 150 Permanent-Link-Abnahmemessungen, 6 Transienten­schutz, Erdung/Potentialausgleich, 80 AP-Gehäuse EduKOM, 40 AP-Gehäuse TURBINE, Übergabe an IT.Allgemeines EDV-/Datennetz (gemäß Verkabelungs-Richtlinie Stadt Frankfurt, Stand 2024): ca. 20.625 m Duplex-Datenstrecke Cat.7, 295 2-fach-Datendosen Cat.6A, LWL-Backbone OM4 (12-Faser, 400 m Kabel, 8 Patchfelder, 96 Spleiße) und OS2 (24-Faser, 80 m, 2 Patchfelder E-2000/APC, 48 Spleiße), Installationskabel J-H(St)H 20×2×0,6 (100 m), 6 DECT-Außenantennen, 6 Datenverteilerschränke 42 HE und 1 Schrank 24 HE, 28 Cat.6A-Patchfelder 24 Ports, 2 Telefonverteilerfelder 50 Ports Cat.3, 295 Abnahmemessungen Duplex-Datenstrecke, 48 OTDR-Messungen OS2 und 72 OTDR-Messungen OM4, 12 Transienten­schutz, 6 Erdungen, 65 Beamerhalterungen (300–500 mm Deckenabstand, ≥ 15 kg Traglast), Übergabe an IT-Dienstleister/Amt 16 (1 PSCH).LWL-Backbone gesamt: ca. 830 m, ca. 145 HDMI-Kabel à ca. 15 m.

Rückbau, Baustrom und Wartung

Rückbau/Demontage alter Elektroinstallation: Aufputz-Kabelkanäle, Halbprofilzylinder, Leitungsschutzschalter, Stromkreise (Freischalten, Prüfung), teerhaltige Elektroinstallationsrohre (Bergmannrohre) bis M25 (500 m) und M40 (250 m), Beleuchtungsstärke-Messung (25 Messbereiche), Verwahren von Kabeln (Gesamtlänge ca. 14.500 m).Baustromverteiler während der Bauzeit: Demontage/Übernahme von 1 Anschlussverteiler, 16 Baustromverteilern und 1 Bauaufzugverteiler; monatliche Prüfungen (720 Stk/Monat Baustromverteiler, 30 Stk/Monat Anschlussverteiler, 30 Stk/Monat Bauaufzugverteiler); 160 Umbauten/Versetzen Baubeleuchtung, 20 Umbauten/Versetzen Baustromverteiler.Wartung über 4 Jahre Gewährleistung (VOB/B §13, jährliche Abrechnung, ±20% Mengentoleranz) für: dynamische Ersatzstromversorgung, Zentralbatterie-/Sicherheitsbeleuchtungsanlage, RWA-Anlagen.

Projektrahmen, Qualitätssicherung und Dokumentation

Ausführungszeitraum: KW 03/2027 bis 30.04.2029 (ca. 27 Monate).Terminplan 1 Woche nach Auftragserteilung vorlegen; Werk- und Montageplanung 2 Kalenderwochen nach Auftragserteilung; Dokumentations-Vorabzug 21 Arbeitstage vor Abnahme, endgültige Übergabe zum Abnahmetermin.Personal: Arbeiten nur durch Elektrofachkräfte gemäß DIN VDE 0105-100 und DIN VDE 1000-10 oder unter deren Leitung/Aufsicht; Prüf- und Messpersonal mit kalibrierten Geräten.Bemusterung Leuchten: Datenblätter, Lichtstrom, Farbtemperatur, Farbwiedergabe, Schutzart, EU-Konformität, CE, EPD (für LED-Panel nach ISO 14025/21930/EN 15804).Dokumentation: Revisionsunterlagen, ETS-Projektdatei, Gruppenadressliste, DALI-Teilnehmerliste, Mess- und Prüfprotokolle, Spleiß-/Steckstellendokumentation, Bestandspläne, Kabellisten, Portzuordnungen, Kennzeichnungspläne.

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

Mindestjahresumsatz (netto) der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre: ≥ 2.000.000 € (Gesamtsumme mind. 6.000.000 €) mit vergleichbaren Bauleistungen.Erklärung zur Berufsgenossenschaft (Mitgliedschaft oder Nicht-Pflicht), zu Steuer- und Sozialversicherungspflichten, zu Insolvenzfreiheit, zur Verfügbarkeit der erforderlichen Arbeitskräfte sowie zu Registereintragungen (Handelsregister/Handwerksrolle).

Zwingende und fakultative Ausschlussgründe

Keine Ausschlussgründe nach § 123 GWB (zwingend) und § 124 Abs. 1 GWB.Keine Berufsverbote (§ 70 StGB, § 132a StPO, § 35 GewO), keine Gewerbeuntersagung.Kein Verstoß gegen § 21 MiLoG mit Geldbuße ≥ 2.500 € (entspricht § 19 Abs. 1 und 3 MiLoG).EU-Sanktionen Russland (Art. 5k VO (EU) 2022/576): keine Beteiligung russischer Staatsangehöriger, in Russland niedergelassener Personen oder zu >50 % russisch kontrollierter Organisationen – auch nicht durch Nachunternehmer/Lieferanten, wenn deren Anteil >10 % des Auftragswerts beträgt.Werkstätten für Behinderte: Bonus von 15 % auf die Wertungssumme bei Nachweis der Eigenschaft (mit dem Angebot zu führen).

Fachliche und technische Eignung

Erforderliche fachliche, handwerksrechtliche und netzbetreiberseitige Berechtigung für elektrotechnische Leistungen; gleichwertige Befähigungs- und Eintragungsnachweise aus EU-/EWR-Staaten werden anerkannt.Einsatz nur durch qualifizierte Elektrofachkräfte gemäß DIN VDE 0105-100 und DIN VDE 1000-10.Prüf- und Messpersonal mit geeigneten, funktionsfähigen und kalibrierten Mess- und Prüfgeräten.Vor Arbeitsbeginn an Bestandsanlagen: Festlegung Anlagen-/Arbeitsverantwortlicher und Schnittstellen zum Betreiber.Präqualifizierte Unternehmen können Eignungsnachweise durch Eintrag im Präqualifikationsverzeichnis (Verein für Präqualifikation von Bauunternehmen e.V.) oder im AVPQ führen.

Schlüsselpersonal Bauleiter und Obermonteur

Unternehmens-Referenzen (FB 444-1)

Genau 3 Referenzprojekte sind anzugeben; bei mehr als 3 werden nur die ersten 3 gewertet.Alle 3 müssen: Elektroinstallationsleistungen erbracht haben, nach dem 01.01.2018 fertiggestellt sein, unternehmenseigene Baustellenleitung aufweisen, Auftragswert ≥ 750.000 € netto im Bereich Elektroinstallationen haben.Mind. 2 von 3: Gebäudeart Verwaltungs- oder Bildungsbau; öffentlicher Auftraggeber.Mind. 1 von 3: Auftragswert ≥ 2 Mio. € netto im Bereich Elektroinstallationen; denkmalgeschützte Bausubstanz.Werden die Mindestanforderungen nicht erfüllt, erfolgt Wertungsausschluss.

Umsetzungskonzept (FB 227, Anlage 2)

Bestandteil des Angebots und Vertragsbestandteil.Ausführungskonzept (Teilkonzept 3.1) und Personalbesetzung (Teilkonzept 3.2) integriert.Verstöße gegen das Konzept können Vertragsstrafen auslösen.

Sprache, Angebotsform und Nachforderung

Angebote sind in deutscher Sprache abzufassen.Verwendung der vorgegebenen Vordrucke des Auftraggebers; alle Eintragungen dokumentenecht.Preise in EUR, max. 3 Nachkommastellen, ohne USt. (USt. am Schluss hinzufügen).Bietergemeinschaften: Erklärung aller Mitglieder in Textform (Bevollmächtigter, Gesamtschuldner-Haftung, ARGE-Erklärung).Eignungsleihe: Verpflichtungserklärungen der anderen Unternehmen; bei Eignungsleihe gemeinsame Haftung.Nachunternehmer ab 10.000 € Auftragssumme müssen gleichlautende Eigenerklärung abgeben.Nachforderung fehlender Unterlagen: ja, Auftraggeber fordert nach.Bescheinigung § 5 Abs. 3 oder 4 HVTG vor Auftragsvergabe erforderlich.

Vertrags- und Tariftreuebedingungen

Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und Mindestentgelt nach HVTG (Hessisches Vergabe- und Tariftreuegesetz, Juli 2021) – Pflicht mit Angebotsabgabe, in Textform gem. § 126b BGB.Bei Einsatz von Nachunternehmern/Verleihunternehmen: entsprechende Verpflichtungserklärung dieser Unternehmen vor Ausführungsbeginn.Gültige Bescheinigung der zuständigen Sozialkasse (nicht älter als 3 Monate) oder gleichwertiger Nachweis auf Verlangen.
Referenzprojekte
3 ReferenzenZeitraum: fertiggestellt nach dem 01.01.2018Volumen: ≥ 750.000 € netto je Referenz; in mind. 1 Referenz ≥ 2.000.000 € netto

Unternehmens-Referenzen im Bereich Elektroinstallation: 3 Referenzprojekte (FB 444-1). Alle 3 müssen Leistungen im Bereich Elektroinstallation abdecken, nach dem 01.01.2018 fertiggestellt sein, eine unternehmenseigene Baustellenleitung aufweisen und einen Auftragswert ≥ 750.000 € netto im Bereich Elektroinstallationen haben. In mind. 2 von 3 Referenzen muss es sich um Verwaltungs- oder Bildungsbau handeln und einen öffentlichen Auftraggeber betreffen. In mind. 1 von 3 Referenzen muss der Auftragswert ≥ 2 Mio. € netto betragen. In mind. 1 von 3 Referenzen ist derkmalgeschützte Bausubstanz nachzuweisen.

Hochbau, vorzugsweise Verwaltungs-/Bildungsbau (mind. 2 von 3) und öffentlicher Auftraggeber (mind. 2 von 3); Denkmal-Bausubstanz in mind. 1 von 3. Werden die Mindestanforderungen nicht erfüllt, erfolgt Wertungsausschluss.

4 je Schlüsselperson (Bauleiter + Obermonteur) ReferenzenZeitraum: fertiggestellt nach dem 01.01.2018Volumen: ≥ 500.000 € netto je Referenz

Personal-Referenzen für Bauleiter und Obermonteur (FB 227, Anlage 1): je 4 Referenzprojekte der genannten Schlüsselperson. Tätigkeit als Bauleiter/Obermonteur (oder vergleichbar: Projektleiter, Technischer Leiter, Vorarbeiter, Schichtführer, Monteur) mit Auftragswert ≥ 500.000 € netto im Bereich Elektroinstallationsarbeiten. Projekte nach dem 01.01.2018 fertiggestellt, Hochbau, in mind. 2 von 4 Referenzen 'Bauen im Bestand'. Es muss die Installation von Niederspannungsschaltanlagen, Notstromversorgung und Datennetzen nachgewiesen werden.

Hochbau, Bauen im Bestand (mind. 2/4), Nachweise zu NS-Schaltanlagen, Notstromversorgung und Datennetz erforderlich.

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
4–10Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 6 Angebote
Mittlere Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 29%4–10 · 62%11+ · 9%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 30 erledigt
Angebotsschreiben und kaufmännische Unterlagen
Eignungsnachweise und Erklärungen
Referenzen und Personaleinsatz
Technische Nachweise und Vorbereitung
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Stadt Frankfurt am Main - Amt für Bau und Immobilien | Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt, Regierungspräsidium Darmstadt, Dezernat III 31.4 - VOB-Stelle | Stadt Frankfurt am Main - Amt für Bau und Immobilien | Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Anschrift
60486 Frankfurt am Main
Ort
60313 Frankfurt am Main
Kategorie
Hessen
Veröffentlicht
Angebotsfrist

Erfüllungsort

Ort der Leistung
60313 Frankfurt am Main
Hessen

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