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Erkundungsbohrungen 2027 für die OU Eschenhahn

Hessen Mobil Straßen- und Verkehrsmanagement WiesbadenWiesbaden, HessenVeröffentlicht:
Angebotsfrist:

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Geotechnische Erkundungsleistungen für die B 275 Ortsumgehung Idstein/Eschenhahn im Jahr 2027. Gefordert sind unter anderem Bohrungen, Sondierungen, Schürfe, Probenahmen, Laboruntersuchungen, Grundwassermessstellen, Verkehrssicherung, Vermessung, Entsorgung sowie die Erstellung geotechnischer Gutachten und Versuchsauswertungen.

Das Angebot ist elektronisch in Textform über die Vergabeplattform Land Hessen mit AI Bietercockpit einzureichen. Angebotsfrist: 24.11.2026

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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Angebotsfrist: 24. November 2026
Termin / FristNOV2023 MAI NOV MAI NOV MAI NOV
Veröffentlichung23. Okt. 2026
Angebotsfrist24. Nov. 2026
Auslaugung12. Okt. – 20. Okt. 2022
Angebotsöffnung24. Nov. 2026
Bindefrist24. Nov. – 21. Dez. 2026
AusführungsbeginnDatum offenSpätestens 32 Werktage nach Zuschlagserteilung; konkreter Zuschlagstermin nicht angegeben.
AusführungszeitraumDatum offenSpätestens 32 bis 157 Werktage nach Zuschlagserteilung; konkreter Zuschlagstermin nicht angegeben.
AusführungsendeDatum offenSpätestens 157 Werktage nach Zuschlagserteilung; konkreter Zuschlagstermin nicht angegeben.
Versuche vor OrtDatum offenBis 10. Kalenderwoche nach Zuschlagserteilung; konkreter Zuschlagstermin nicht angegeben.
Geotechnischer BerichtDatum offenBis 12. Kalenderwoche nach Zuschlagserteilung; konkreter Zuschlagstermin nicht angegeben.
GesamtleistungDatum offenBis 15. Kalenderwoche nach Zuschlagserteilung; konkreter Zuschlagstermin nicht angegeben.
BauzeitprüfungDatum offenPrüfung der vertraglich festgelegten Leistungsstände durch den Auftraggeber innerhalb von 14 Arbeitstagen.
BesprechungsprotokollDatum offenVermerke oder Protokolle sind innerhalb von 5 Arbeitstagen nach den jeweiligen Besprechungen zu erstellen.
SchlusszahlungDatum offenFrist von 30 Kalendertagen; Auslöser und Fristbeginn sind im Auszug nicht näher angegeben.
WasserprobenübergabeDatum offenInnerhalb von 24 Stunden nach Wasserprobenahme an das ausgewählte Labor.
Bohrloch offen haltenDatum offenSpülwasserbohrung nach Bohrende mindestens einen Tag offen halten und Wasserstand erneut messen.
KurzpumpversuchDatum offenPumpversuch mit einer Laufzeit von 2 Stunden je Bohrung.
WiederanstiegsphaseDatum offenWiederanstiegsphase von 2 Stunden nach dem Kurzpumpversuch.
Open-End-TestDatum offenDauer etwa 1 Stunde, Messintervall alle 10 bis 20 Minuten.
Aufbewahrung RückstellprobenDatum offen6 Monate ab Probenaufbereitung für die Standardpositionen.
Längere ProbenlagerungDatum offen12 Monate ab Probenaufbereitung für die 25 Rückstellproben.
KernzwischenlagerDatum offenVorhalten über 150 Arbeitstage ab Leistungsbeginn.
Verkehrssicherung B275Datum offenVorhalten der Verkehrssicherung über 5 Tage ab Aufbau.
Lichtsignalanlage B275Datum offenVorhalten und Betreiben der transportablen Lichtsignalanlage über 120 Stunden ab Inbetriebnahme.
Verkehrssicherung K706Datum offenVorhalten der Verkehrssicherung über 1 Tag ab Aufbau.
Lichtsignalanlage K706Datum offenVorhalten und Betreiben der transportablen Lichtsignalanlage über 24 Stunden ab Inbetriebnahme.
Schurf offen haltenDatum offenSchurf bis zu 1 Tag offen halten.
KlarpumpenDatum offenFunktionstest durch Klarpumpen der Grundwassermessstellen bis zu 1 Stunde je Messstelle.
Verkehrsrechtliche AnordnungDatum offenBeantragung 3 Wochen vor Bohrbeginn.
BohranzeigeDatum offenAnzeige mindestens 2 Wochen vor Beginn mechanisch angetriebener Bohrarbeiten.
Anzeige RegierungspräsidiumDatum offenBeginn und Fertigstellung mindestens 14 Tage vorher anzeigen; Fertigstellung zusätzlich mindestens 14 Tage nachher anzeigen.
BauzeitenplanDatum offenAbgestimmter Bauzeitenplan innerhalb von 2 Wochen nach Auftragserteilung.
WasseranalyseDatum offenAnalyse innerhalb von 24 Stunden nach Wasserprobenahme.
Wartezeit WasserentnahmeDatum offenMindestens 2 Stunden nach dem letzten Bohren vor Wiederaufnahme der Spülbohrung.
BohrungsverfüllungDatum offenVerfüllung und Verdichtung innerhalb von 24 Stunden nach Bohrung, sofern keine weiteren Untersuchungen vorgesehen sind.
NachsackungskontrolleDatum offenKontrolle 6 Wochen nach Beendigung der Arbeiten im Fahrbahnbereich.
NachsackungsbeseitigungDatum offenBeseitigung festgestellter Sackungen innerhalb von 1 Kalendertag nach Feststellung oder Mitteilung.
SchichtenverzeichnisseDatum offenHandschriftliche Schichtenverzeichnisse spätestens 7 Kalendertage nach Abschluss der Bohrarbeiten oder Bohrpunkte.
GeländeunterlagenDatum offenVollständige Geländeunterlagen, Kernkisten, Proben und Dokumentationen 14 Kalendertage nach Abschluss der Geländearbeiten.
Digitalisierte SchichtenverzeichnisseDatum offenDigitalisierte und korrigierte Schichtenverzeichnisse innerhalb von 14 Kalendertagen nach Rückgabe durch den Gutachter.
MessdatenübergabeDatum offenMessdaten, Ergebnisse und Protokolle innerhalb von 2 Werktagen nach Ausführung.
NullmessungsankündigungDatum offenAnkündigung mindestens 2 Wochen vorher.
Gefährliche Abfälle AnmeldungDatum offenSchriftliche Anmeldung für Ausbau oder Einbau gefährlicher Abfälle 3 Wochen vor Ausführung.
PCB-/PAK-UnterlagenDatum offenPersonelle und sicherheitsbezogene Unterlagen 2 Wochen vor Beginn der Leistungen.
Asbest-SiGeKo-NachweisDatum offenBenennung und Qualifikationsnachweis des SiGeKo 2 Wochen vor Baubeginn.
Elektronischer AbfallnachweisDatum offenEingangsbestätigung durch die Abfallbehörde innerhalb von 12 Tagen nach Einreichung, sofern keine sofortige Bestätigung vorliegt.
Entsorgungspfad-PrüfungDatum offenEntscheidung der Abfallbehörde über die Zulässigkeit des Entsorgungspfades innerhalb von 30 Tagen.
AbschlussanzeigeDatum offenAnzeige mineralischer Ersatzbaustoffe innerhalb von 2 Wochen nach Bauabschluss.
Prüfung UnterlagenDatum offenPrüfung der jeweiligen Leistungsstände durch den Auftraggeber innerhalb von 14 Arbeitstagen.
AbschlagszahlungDatum offenAnweisung von Abschlagszahlungen innerhalb von 6 Werktagen.
SchlusszahlungsanweisungDatum offenAnweisung von Schlusszahlungen innerhalb von 12 Werktagen.
AushärtephaseDatum offen28 Tage Aushärtephase vor der Eluatprüfung der Proctorkörper.
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabe

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Niedrigster Preis1 Kriterium
Preis 100%Qualität 0%
  • Preis100%

    Die Wertungssumme wird aus der nachgerechneten Angebotssumme ermittelt, insbesondere unter Berücksichtigung preislich günstigerer Grund- oder Wahlpositionen, gegebenenfalls monetarisierter Zuschlagskriterien sowie eines unbedingten Nachlasses. Für Angebote von Werkstätten für Behinderte wird ein Bonus von 15 v. H. berücksichtigt.

KI-Hinweis: Die Angebotswertung ist in der Angebotsaufforderung ausdrücklich als Zuschlagskriterium Preis mit einem Bonus für Werkstätten für Behinderte geregelt; weitere Zuschlagskriterien sind nicht ausgewählt.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Baugrundaufschluss und Sondierung

Im Leistungsverzeichnis sind insgesamt 430 m senkrechte Baugrundaufschlussbohrungen vorgesehen: 308 m bis 10 m Endtiefe und 122 m mit 10 bis 20 m Endtiefe. Hinzu kommen 4 Bohrlochrammsondierungen, 4 Asphaltkernbohrungen bis etwa 0,50 m sowie 2 Baggerschürfe. Die Geräteeinsätze erfolgen an den im Programm und Leistungsverzeichnis bezeichneten Ansatzpunkten mit Raupenbohrgeräten; Bohrschnecken sind nicht zulässig.

Probenahme, Lagerung und Transport

Vorgesehen sind 135 Kernproben mit 1,00 m Kernlänge, 135 Schichtproben, 295 weitere Kernproben, 294 weitere Schichtproben und 1 Probe mittels Entnahmegerät. Wasserproben sind temperaturgeschützt oder gekühlt zu lagern und innerhalb von 24 Stunden an das ausgewählte Labor zu übergeben. Proben und Bohrgut werden geschützt gelagert sowie zu sieben Transporten zum Endlager Hessen Mobil Wetzlar und zu 20 Transporten zum externen Probelabor gebracht.

Laboruntersuchungen und Gutachten

Das Leistungsverzeichnis umfasst unter anderem 71 Probenaufbereitungen Gesamtfraktion, 71 Aufbereitungen der Fraktion kleiner 2 mm, 71 EBV-/Eluat-Untersuchungen, 71 LAGA-Bodenuntersuchungen, 71 erweiterte DepV-Untersuchungen sowie 65 Bestimmungen von Heizwert und AT4. Zusätzlich sind 30 Mischproben und 25 Rückstellproben mit 12-monatiger Lagerung vorgesehen. Das gesamte Baugrundgutachten ist in drei Teilabschnitten nach DIN 4020 zu erstellen.

Grundwasser- und Felduntersuchungen

Vorgesehen sind 5 Grundwassermessstellen, 4 Pumpversuche, 4 Bohrlochscans, 1 Open-End-Test und 4 Wasseranalysen. Wasserproben werden nach DIN 4030 dokumentiert; Bohrlochscans sind je nach Grundwasserlage optisch beziehungsweise akustisch durchzuführen und als Papier-, PDF- und Datenfassung sowie als Kurzbericht zu übergeben.

Baustelleneinrichtung und Verkehrssicherung

Die Baustelle ist einzurichten, betriebsfertig bereitzustellen und nach Leistungsende zu räumen. Vorgesehen sind ein Kernzwischenlager von mindestens 300 m² über 150 Arbeitstage, Verkehrssicherung für B275 und K706 nach RSA und Regelplan C I/5, mobile Lichtsignalanlagen mit 120 beziehungsweise 24 Betriebsstunden sowie Schutzplanken und zugehörige FRS-Pfosten.

Abstimmung, Verfüllung und Entsorgung

Leitungsinformationen sind einzuholen und Versorger abzustimmen. Für die Bodenerkundung im Wasserschutzgebiet WSG III ist ein Havariekonzept aufzustellen, abzustimmen, freizugeben und im Personal einzuführen; erforderliche Meldungen sind durchzuführen. Bohrlöcher sind fachgerecht zu verfüllen und Verkehrsflächen wiederherzustellen. Bohr- und Probengut ist bis einschließlich LAGA-Zuordnungswert Z2 zu verwerten oder zu entsorgen; Entsorgungsnachweise sind vorzulegen.

Bindemittel- und Dammaufbauuntersuchungen

Für den Dammaufbau in der Wasserschutzzone II sind ein Versuchsprogramm einzurichten, zu betreuen und auszuwerten. Vorgesehen sind 3 Eignungsversuche, 3 Proctorversuche, 2 Durchlässigkeitsversuche sowie 5 Auslaugversuche am Ausgangsboden und vergüteten Tonschiefer. Die Ergebnisse sind in einem geotechnischen Bericht darzustellen.

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Unternehmenseignung

Die Vergabe erfolgt ausschließlich an Untersuchungsinstitute, die nach DIN EN ISO/IEC 17025 akkreditiert sind; die Akkreditierung muss alle angegebenen Untersuchungsparameter betreffen. Gleichwertige Bescheinigungen aus anderen EU-Mitgliedstaaten werden anerkannt. Zusätzlich ist der Nachweis des DVGW-Arbeitsblatts W 120 zu erbringen.

Personal und technische Leistungsfähigkeit

Erfahrenes und zuverlässiges Bohrpersonal sowie Fachkräfte nach DIN EN ISO 22475-1 für Bohrgeräteführung, Probenahmen und Feldversuche müssen eingesetzt werden. Ein technischer Bauleiter sowie ein qualifizierter Bohrgeräteführer beziehungsweise Bauleiter müssen benannt und verfügbar sein. Für Bohrgeräteführung, Probenahmen und Feldversuche gilt die geforderte deutschsprachige Beherrschung. Der Probenehmer für Probenahmen nach LAGA PN 98 benötigt ein Schulungszertifikat.

Geräte und operative Ausstattung

Zwei geeignete, dem Stand der Technik entsprechende Bohrgeräte müssen gleichzeitig eingesetzt werden können. Die Geräte müssen für die geforderten Bohrtiefen geeignet sein und eine Leistungsreserve für mögliche Tieferführungen besitzen. Für Rammsondierungen ist ein geeignetes Gerät bis 30 m Tiefe und mindestens 50 mm Bohrdurchmesser sowie geeignetes Kern- und Probenahmewerkzeug und erforderliche Verrohrung vorzuhalten.

Nachweise und wirtschaftliche Angaben

Die Eigenerklärung zur Eignung beziehungsweise die Einheitliche Europäische Eigenerklärung ist auszufüllen, sofern kein anderer Eignungsnachweis zugelassen ist. Auf gesondertes Verlangen können Handelsregister- und Gewerbenachweise, Handwerksrollen- oder IHK-Eintragungen, Unbedenklichkeitsbescheinigungen, Umsatznachweise, Angaben zu jahresdurchschnittlich Beschäftigten und Preisermittlungsunterlagen verlangt werden. Konkrete Mindestumsatzbeträge und quantitative Mindestbesetzungsanforderungen sind nicht eingetragen.

Referenzprojekte
bis zu 3 ReferenzenZeitraum: letzte 5 KalenderjahreVolumen: kein Mindestauftragswert angegeben

Vergleichbare Referenzen über die Ausführung von Bauleistungen aus den letzten fünf Kalenderjahren; das Eignungsformular sieht bis zu drei Referenzfelder vor.

Referenzbescheinigungen über ordnungsgemäße Ausführung und Ergebnis auf gesondertes Verlangen; weitere Referenzen können auf gesonderter Anlage angegeben werden.

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
1–3Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 2 Angebote
Geringe Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 80%4–10 · 19%11+ · 1%
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Hessen Mobil Straßen- und Verkehrsmanagement Wiesbaden
Anschrift
65187 Wiesbaden
Ort
65187 Wiesbaden
Kategorie
Hessen
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Erfüllungsort

Ort der Leistung
65187 Wiesbaden
Hessen

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