Hubrettungsfahrzeug DLAK 23/12
Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenLieferung eines vollständigen, automatischen Hubrettungsfahrzeugs DLAK 23/12 mit Arbeitskorb für die Feuerwehr Langen.
Das Fahrzeug muss die Normen DIN EN 1846, DIN EN 14043 und DIN EN 14502 sowie die hessischen Rechts- und Zulassungsanforderungen erfüllen. Gefordert sind unter anderem Fahrgestell, feuerwehrtechnischer Aufbau, Hubrettungssatz, Rettungskorb, feuerwehrtechnische Beladung, Fahrzeugtechnik, Elektrik, Funk-, Warn- und Kamerasysteme sowie die vollständige technische Dokumentation.
Das Angebot ist ausschließlich elektronisch in Textform über die HAD-Vergabeplattform einzureichen. Nebenangebote sind nach den verschiedenen Dokumenten unterschiedlich geregelt; maßgeblich ist die jeweils beigefügte Vergabeunterlage.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Der Zuschlag erfolgt auf den niedrigsten Angebotspreis.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenFahrzeug und Normkonformität
Lieferung eines vollautomatischen Hubrettungsfahrzeugs DLAK 23/12 mit Drehleiter, Gelenkteil und Rettungskorb nach DIN EN 14043 sowie nach DIN EN 1846 und DIN EN 14502. Das Fahrzeug muss den geltenden Rechtsnormen, Unfallverhütungsvorschriften und den hessischen Zulassungsanforderungen entsprechen. Das maximale Gesamtgewicht im Betriebszustand einschließlich Aufbau und feuerwehrtechnischer Beladung beträgt 16.000 kg.
Fahrgestell und Fahrerhaus
Das Fahrgestell muss der aktuellen Baureihe entsprechen und mit Aufbau und Hubrettungssatz technisch kompatibel sein. Gefordert sind unter anderem mehr als 210 kW Antriebsleistung, 100 km/h Höchstgeschwindigkeit, Automatikgetriebe, EURO 6, ABS, ASR, ESP, Sommer- und Winterbereifung mit 3PMSF-Zulassung sowie ein Reserverad. Das Fahrerhaus ist für eine Besatzung von 1, 2 oder 3 Personen mit ergonomischem Atemschutzsitzplatz, Klimaanlage, getönter Verglasung und den festgelegten Ablagen und Halterungen auszustatten.
Feuerwehrtechnischer Aufbau und Hubrettungssatz
Der feuerwehrtechnische Aufbau muss witterungsbeständig, stabil und korrosionsbeständig ausgeführt sein. Er umfasst Geräteräume, Podium, Beleuchtung, Verriegelungen, Ladeerhaltungsplätze, zentrale Energieversorgung sowie die beschriebenen Anschlüsse und Warnsysteme. Der Hubrettungssatz umfasst Drehgestell, Rettungskorb, Automatikfunktionen, Wasserwerfer, Beleuchtung, Kamera- und Bedienelemente sowie Sicherungs- und Lagerungsmöglichkeiten. Der Rettungskorb muss mindestens 400 kg beziehungsweise vier Personen tragen und eine schwenkbare Krankentragenlagerung mit mindestens 200 kg Belastbarkeit bieten.
Elektrik, Funk, Warn- und Kameratechnik
Das Fahrzeug ist mit LED-Beleuchtung, Elektrik, Funkanlagenanbindung nach TRH-Fahrzeugfunk:2017, zusätzlichen Lautsprechern, Schaltpanelen, optischem und akustischem Warnsystem, LED-Heckwarnsystem, mindestens 7-Zoll-Farbdisplay sowie 360°-Kamerasystem und Rückfahrkamera auszustatten. Die Funkanlagen-Hardware wird vom Auftraggeber bereitgestellt und ist an Stromnetz, Antennen, TETRA-Funk und GPS anzubinden.
Lackierung und Beklebung
Farbgebung und Fahrzeugbeklebung werden mit dem Auftraggeber abgestimmt. Die festgelegte Fahrzeuglackierung, RAL-Farben sowie die Beklebung nach DIN 14502-3 und den hessischen Ausnahmegenehmigungen sind umzusetzen. Individualisierte Beklebungsentwürfe sind vor Ausführung zur Freigabe vorzulegen.
Feuerwehrtechnische Beladung
Die in Anlage 3 aufgeführte Beladung ist zu liefern, normgerecht zu lagern, zu sichern und zu beschriften. Dazu gehören unter anderem Schutzkleidung und Schutzgerät, Atemschutzgeräte, Feuerlöscher, Druckschläuche, Armaturen, Rettungs- und Sanitätsgerät, Beleuchtungs- und Fernmeldegerät, Handwerkzeuge sowie Sondergerät und Fahrzeugzubehör. Die endgültigen Beladungspositionen sind mit dem Auftraggeber abzustimmen.
Technische Dokumentation und Abnahme
Zur Lieferung gehören Zulassungsbescheinigung, erforderliche Gutachten und Ausnahmegenehmigungen sowie mindestens ein gedrucktes Exemplar und ein Datenträger mit Betriebsanleitungen, Ersatzteilunterlagen, Wartungsanweisungen, Schaltplänen und Reparaturanleitungen. Die Dokumentation umfasst fahrgestellspezifische, antriebsbezogene, hydraulikbezogene und zwischengetrieberelevante Unterlagen. Die Abnahme des Gesamtfahrzeugs einschließlich Probefahrt und statischem Kippversuch ist einzuschließen.
Projekt- und Abnahmeleistungen
Nach Auftragserstellung sind Projektbeauftragte zu benennen, ein Zeitplan vorzulegen und Abstimmungen durchzuführen. Bei Bedarf sind Zwischen- und Rohbauabnahmen sowie die Endabnahme zu begleiten. Bei der Abnahme ist ein vollständig beladenes Fahrzeug für die Probefahrt bereitzustellen und ein statischer Kippversuch zu ermöglichen. Eine kostenlose Schulung oder Einweisung von bis zu sechs Personen ist vorzusehen, sofern der Auftraggeber dies verlangt.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenFormale Eignung
Das Angebot enthält die geforderten Eignungsangaben und entweder die in der Bekanntmachung verlangte Eignungsdokumentation oder eine Einheitliche Europäische Eigenerklärung als vorläufigen Eignungsnachweis. Bei Beteiligung anderer Unternehmen können deren Unterlagen oder EEE auf gesondertes Verlangen verlangt werden.
Vergleichbare Leistungen und Arbeitskräfte
Das Unternehmen erklärt, in den letzten drei Jahren vergleichbare Leistungen ausgeführt zu haben, und weist den Umsatz aus vergleichbaren Leistungen der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre aus. Die für die Ausführung erforderlichen Arbeitskräfte müssen zur Verfügung stehen. Bei kurzlistiger Auswahl sind die jahresdurchschnittliche Beschäftigtenzahl, die vorgesehene Leitung und drei Referenzen aus den letzten drei Jahren anzugeben.
Register- und Zahlungsvoraussetzungen
Zuverlässigkeit und Ausschlussgründe
Es sind Angaben zu Insolvenzverfahren, Liquidation, Ausschlussgründen und schweren Verfehlungen in den letzten zwei Jahren abzugeben. Unternehmen mit Ausschlussgründen oder fehlender Eignung müssen innerhalb der von der Vergabestelle gesetzten Frist ersetzt werden.
Technische Konformität und Reparaturfähigkeit
Fahrgestell und Aufbau müssen dem aktuellen Stand der Technik sowie den vorgegebenen Normen, Unfallverhütungsvorschriften und Zulassungsanforderungen entsprechen. EMV-Verträglichkeit und Funktionale Sicherheit sind zu bestätigen. Reparatur- und Ersatzteilversorgung sowie eine kurzfristige Reparaturmöglichkeit durch eine autorisierte Werkstatt innerhalb von etwa 25 Straßenkilometern vom Standort 63225 Langen, Darmstädter Straße 66, sind nachzuweisen.
Gewährleistung und Projekteinsatz
Gefordert sind 24 Monate Gewährleistung für Fahrgestell sowie mechanische und hydraulische Komponenten und 10 Jahre Korrosionsschutz gegen Durchrosten des Aufbaus. Der Auftragnehmer muss die zur Gewährleistung berechtigten Firmen angeben, Projektbeauftragte benennen, einen Zeitplan abstimmen und an Zwischenabnahme, Endabnahme, Probefahrt und statischem Kippversuch teilnehmen.
Tariftreue und Mindestlohn
Die Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und Mindestlohnpflicht ist mit dem Angebot abzugeben. Die Pflichten müssen auch auf Nachunternehmer und Verleiher übertragen werden. Bei deren Einsatz sind die erforderlichen Erklärungen und gegebenenfalls Präqualifikationsnachweise vor Beginn der Ausführung vorzulegen.
Bei kurzlistiger Auswahl sind drei Referenzen aus den letzten drei Jahren zu benennen.
Die Leistungen müssen mit der zu vergebenden Lieferung vergleichbar sein. Je Referenz sind Ansprechpartner, Art der Leistung, Auftragssumme und Ausführungszeitraum anzugeben.
Wettbewerb & Angebotsprognose
Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer VergabenAuf einen Blick
Erfüllungsort
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