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Rahmenvereinbarung Bodenbelagsarbeiten – Reparaturarbeiten an Schulen

Amt für Bau und Immobilien der Stadt Frankfurt am MainFrankfurt am Main, HessenVeröffentlicht:
Angebotsfrist:

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Die Stadt Frankfurt am Main (Amt für Bau und Immobilien) schließt eine Rahmenvereinbarung über Bodenbelagsarbeiten an ihren Schulgebäuden ab. Es geht um kleine Reparatur- und Instandsetzungsaufträge im Bereich Bodenbeläge – also z.B. das Ausbessern oder Erneuern von beschädigten Bodenbeläden.

Bieter bewerben sich nicht um ein einzelnes Großprojekt, sondern darum, für die Dauer der Rahmenvereinbarung bei Bedarf als einer von bis zu 5 Auftragnehmern für Kleinaufträge beauftragt zu werden. Die Auftragsvergabe erfolgt im Rotationsverfahren über ein IT-System. Einzelaufträge liegen zwischen 500 € netto und 30.000 € brutto, das geschätzte Jahresvolumen beträgt 150.000 € (gesamt bis zu 300.000 € brutto über 2 Jahre).

Angebote müssen elektronisch über die Vergabeplattform abgegeben werden – bis spätestens 18.11.2026 um 10:00 Uhr. Mehrere Hauptangebote und Nebenangebote sind nicht zugelassen.

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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Angebotsfrist: 18. November 2026
Termin / FristSEP2026OKTNOVDEZJAN2027
Versendung der Unterlagen17. Sep. 2026
Angebotsfrist18. Nov. 2026
Angebotsöffnung18. Nov. 2026
Bindefrist18. Nov. 2026 – 15. Jan. 2027
Vorabstimmung BrandmeldeanlageDatum offenMindestens 48 Stunden vor Ausführung gefahrgeneigter Arbeiten Abstimmung mit dem Auftraggeber zur Vermeidung von Fehlalarmen.
Unterrichtung Beendigung ArbeitenDatum offenUnmittelbar nach Beendigung der Arbeiten ist der Auftraggeber zu informieren, damit Abschaltungen rückgängig gemacht werden können.
Rahmenvertrag LaufzeitDatum offen2 Jahre ab Vertragsschluss; genauer Vertragsbeginn noch nicht bekannt, daher nur Dauerangabe möglich.
Verlängerung 1Datum offenOptionale Verlängerung der Rahmenvereinbarung um weitere 2 Jahre.
Benachrichtigung VerlängerungDatum offenDer Auftraggeber muss 6 Monate vor Ablauf über die Verlängerung informieren.
Zusage LeistungDatum offenNach Abruf eines Einzelauftrags ist die Zusage innerhalb von 5 Arbeitstagen mitzuteilen.
EinzelauftragsablehnungDatum offenSchriftliche Ablehnung eines Einzelauftrags ist innerhalb von 3 Werktagen nach Abruf erforderlich.
Reaktion Gefahr im VerzugDatum offenBei Gefahr im Verzug muss der Auftragnehmer binnen 2 Stunden vor Ort sein und Maßnahmen einleiten.
Leistungszeitraum täglichDatum offenWährend des Schulbetriebs täglich zwischen 07:00 und 16:00 Uhr; vorherige Abstimmung mit der Schule erforderlich.
Vergabesperre bei VerstößenDatum offenMögliche Vergabesperre bei Verstößen gegen HVTG/Mindestlohn bis maximal 3 Jahre.
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabe

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Niedrigster Preis1 Kriterium
Preis 100%Qualität 0%
  • Preis100%

    Der Zuschlag erfolgt nach Preis. Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen. Werkstätten für Behinderte erhalten einen Bonus von 15 Prozent auf die Wertungssumme; bei gleicher Wirtschaftlichkeit erhält die Werkstatt für Behinderte den Zuschlag. (Aspekte: Ausführungsfristen und Reaktionszeiten)

KI-Hinweis: Zuschlagskriterium ist eindeutig der Preis (100%); angekreuzt: '☒ Zuschlagskriterium Preis' und '☐ Mehrere Zuschlagskriterien'.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Art und Umfang der Leistung

Die Rahmenvereinbarung umfasst Bodenbelagsarbeiten als Kleinaufträge und Reparaturarbeiten an Schulen der Stadt Frankfurt am Main im Stadtgebiet. Es handelt sich um eine Rahmenvereinbarung im Bauunterhalt, in der keine einzelnen Projekte festgelegt sind, sondern der Auftragnehmer bei Bedarf für anfallende Reparaturen abgerufen wird.

Auftragswertgrenzen:

Mindestgröße Einzelauftrag: 500 € nettoHöchstgrenze Einzelauftrag: max. 30.000 € brutto

Vergabemodalität:

Die Aufträge werden im IT-gesteuerten Rotationsverfahren unter Berücksichtigung der bereits beauftragten Summe vergeben.Maximal 5 Bieter erhalten den Zuschlag und werden in den Auftragnehmer-Pool aufgenommen.

Auftragsvolumen:

Geschätztes jährliches Volumen: ca. 150.000 €Gesamtes Volumen über 2 Jahre: bis zu 300.000 € bruttoBei Erreichen des Volumens endet die Vereinbarung vorzeitig.

Ausführungsmodalitäten

Leistungszeiten:

Tägliche Arbeitszeit: 07:00 bis 16:00 UhrWährend laufendem Schulbetrieb ist eine vorherige Abstimmung mit der Schule erforderlich.

Reaktionszeiten (verbindlich mit Angebotsabgabe):

Gefahr im Verzug: Vor-Ort-Sein und Maßnahmen innerhalb von 2 Stunden nach Benachrichtigung.Zusage nach Abruf: Mitteilung innerhalb von 5 Arbeitstagen.Ablehnung Einzelauftrag: Schriftliche Ablehnung innerhalb von 3 Werktagen.

Vorabstimmung Brand-/Rauchmelder:

Bei gefahrgeneigten Arbeiten mindestens 48 Stunden vorher Maßnahmen zur Vermeidung von Fehlalarmen mit dem Auftraggeber abstimmen.Nach Beendigung der Arbeiten den Auftraggeber unmittelbar informieren, damit Abschaltungen rückgängig gemacht werden können.

Abrechnung und Preisbildung

Leistungsverzeichnis:

Die Positionsbezeichnungen des StlBau-Z-LV sind zwingend zu übernehmen (für Angebot und Rechnung).Auf-/Abgebote werden am Ende der Rechnung ausgewiesen, nicht in den Einzelpreisen eingerechnet.

Stundenlohnarbeiten:

Zusätzliche, nicht im LV enthaltene Leistungen werden als Monteurstunden nach vorheriger Beauftragung vergütet.Verrechnungslohn gemäß VHB 221 ist zu verwenden.

Anfahrt:

Anfahrtspauschalen entfallen – die Anfahrts­kosten sind in den Einheitspreisen als AGK/BGK (Baustellengemeinkosten) enthalten.

Dokumentation:

Stundenzettel für Monteurarbeiten müssen von den Schulhausverwaltungen abgezeichnet werden.

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Allgemeine Eignung (Eigenerklärung nach Formblatt 124)

Mit dem Angebot ist die Eigenerklärung zur Eignung (Formblatt 124) abzugeben. Detaillierte Eignungsanforderungen (z.B. Fachkunde, Leistungsfähigkeit, Zuverlässigkeit) sind in diesem Formblatt definiert; der konkrete Inhalt liegt den vorliegenden Unterlagen nicht bei.

Eine Präqualifikation über das PQ-Verzeichnis ist möglich – die PQ-Nummer ist dann im Angebotsschreiben anzugeben.

Ausschluss wegen Verstößen gegen Mindestlohnrecht

Vom Vergabeverfahren ausgeschlossen werden Bieter, die wegen eines Verstoßes nach § 21 MiLoG mit einer Geldbuße von mindestens 2.500 € belegt worden sind.

Verpflichtung Tariftreue und Mindestlohn (HVTG)

Der Bieter muss sich verpflichten,

bei der Leistungsausführung mindestens den gesetzlichen Mindestlohn bzw. den gemäß HVTG vorgeschriebenen Lohn zu zahlen,bei Einsatz von Nachunternehmern oder Verleihunternehmen die Einhaltung dieser Verpflichtungen vertraglich sicherzustellen.

Die Verpflichtungserklärung ist mit dem Angebot abzugeben (Textform gem. § 126b BGB) und wird Vertragsbestandteil.

Übergangsregelung Präqualifikationsnummer Tarif:

Vorlage der Verpflichtungserklärung und Angabe der Präqualifikationsnummer Tarif bei Bauleistungen: bis 24.12.2026Ab 25.12.2026 ist die Angabe der Präqualifikationsnummer Tarif bei Bauleistungen zwingend.

Sanktionen bei Verstößen gegen die Vertragspflichten

Bei Verstößen gegen die Verpflichtungen aus der Verpflichtungserklärung können folgende Sanktionen verhängt werden:

Ausschluss vom laufenden VergabeverfahrenAusschluss von Vergaben der ausschreibenden Stelle für bis zu drei JahreVertragsstrafeFristlose Kündigung

Nachunternehmer und Bieter­gemeinschaften

Beim Einsatz von Nachunternehmern:

Zustimmung des Auftraggebers vor Einsatz (§ 4 Abs. 8 Nr. 1 VOB/B)Vertragliche Weitergabe aller WBVB-Pflichten an NachunternehmenVorlage der Verpflichtungserklärung des Nachunternehmers spätestens vor Beginn der AusführungNachunternehmer müssen ebenfalls eine Präqualifikationsnummer Tarif vorlegen (ab 25.12.2026 verpflichtend bei Bauleistungen)Tägliche Anwesenheitsliste auf der Baustelle (Vordruck gem. Anlage 1 zu WBVB Teil II)Amtliche Identitätsnachweise und ggf. Aufenthaltstitel der eingesetzten Arbeitskräfte bereithalten

Bei Bietergemeinschaften gilt der KMU-Status nur, wenn der überwiegende Auftragsanteil von KMU-Partnern erbracht wird.

Auskunfts- und Prüfungsrechte

Der Bieter muss dem Auftraggeber/Besteller Auskunfts- und Prüfungsrechte nach § 7 HVTG einräumen und diese Pflicht vertraglich auf alle Nachunternehmer übertragen.

Zudem ist auf gesonderte Aufforderung eine Urkalkulation einzureichen (gemäß § 16 HVTG), entweder elektronisch über die Vergabeplattform oder in einem geschlossenen Umschlag.

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
11+Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 15 Angebote
Hohe Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 20%4–10 · 32%11+ · 48%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 17 erledigt
Angebotsunterlagen (Pflicht, mit dem Angebot einzureichen)
Vertragsbestandteile & Anlagen (prüfen, ggf. beifügen)
Vertragliche Zusatzerklärungen des Bieters
Hinweise zur Angebotsabgabe
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Amt für Bau und Immobilien der Stadt Frankfurt am Main
Anschrift
60486 Frankfurt am Main
Ort
60486 Frankfurt am Main
Kategorie
Hessen
Veröffentlicht
Angebotsfrist
Auftraggeber-Website
www.frankfurt.de ↗

Erfüllungsort

Ort der Leistung
60486 Frankfurt am Main
Hessen

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