Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenWas wird beschafft?
Bauleistungen zur Errichtung und zum Rückbau von Grundwassermessstellen (GWM) im Freistaat Sachsen. Insgesamt sollen ca. 126 neue Messstellen gebaut (ca. 42 pro Jahr) und im Einzelfall alte Messstellen zurückgebaut werden. Geschätzter Auftragswert: ca. 7,8 Mio. EUR.
Was ist zu tun?
Wichtige Eckpunkte:
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertLeistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenBauvorbereitung und allgemeine Leistungen
Zu den vorbereitenden Maßnahmen je Messstelle gehören:
Neubau Grundwassermessstellen
Die Aufschlussbohrungen werden je nach Untergrund in Locker- oder Festgestein bis zu einer Tiefe von 40 m abgeteuft. Endbohrdurchmesser ≥ 324 mm. Im Lockergestein kommen Rammkern- oder Rotationstrockenkernbohrungen zum Einsatz, im Festgestein Rotationsspülkernbohrungen mit Doppelkern-/Seilkernrohr (Kerndurchmesser ≥ 100 mm), Aufweitung des Bohrlochs auf ≥ 280 mm.
Der Ausbau erfolgt als Grundwasserbeobachtungsrohr DN 115 aus PVC-U mit druckwasserdichten Rohrverbindungen, Filterschlitzweiten 0,5 / 0,75 / 1,0 mm. Filter- und Vollrohre werden mit Ringraumschüttung (Filtersand) und Ringraumsperren (Tonpellets/Tongranulat) eingebaut. Der Abschluss wird je nach Standort als Überflur-, Unterflur-Colshorn- oder Schwerlast-Abschluss ausgeführt.
Vor der Inbetriebnahme wird die Messstelle mit mindestens 3 Pumpstufen klargepumpt. Anschließend erfolgt ein Kurzpumpversuch mit mindestens 12 Stunden Förderzeit und Förderleistung zwischen 0,2 und 10 m³/h.
Rückbau Alt-Grundwassermessstellen
Im Einzelfall werden alte Messstellen zurückgebaut. Der Rückbau umfasst:
Dokumentation
Für jede Messstelle ist eine umfassende Dokumentation zu erstellen:
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenZertifizierung und technische Fachkunde
Leistungsfähigkeit und Referenzen
Rechtliche und persönliche Eignung
Gewerberechtliche Voraussetzungen und Registrierung
3 Referenzen zum fachgerechten Neubau und Rückbau von Grundwassermessstellen
Art der Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, Leistungsumfang mit Mengenangaben, durchschnittliche Arbeitnehmerzahl, besondere technische/gerätespezifische Anforderungen, Baumaßnahmenart, vertragliche Bindung (Hauptauftragnehmer/ARGE/Nachunternehmer), ggf. koordinierte Gewerke, Bestätigung des Auftraggebers über vertragsgemäße Ausführung. Zusätzlich Nachweis der Leistungsfähigkeit für mind. 42 GWM/Jahr.