Sicherung Klosterruine Eldena in Greifswald - Generalplanung
Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenWas wird gesucht?
Ein Generalplaner (Architektur- und Ingenieurbüro), der die Sicherungsmaßnahmen an der Klosterruine Eldena in Greifswald plant und steuert.
Worum geht es genau?
Die Klosterruine Eldena ist ein bedeutendes backsteingotisches Baudenkmal mit statischen Schäden (Risse, Verformungen, Feuchtigkeit, lose Abbruchkanten). Es sollen die Maßnahmen der Priorität 1 und 2 geplant werden – z.B. Mauerwerksinstandsetzungen, Putzsicherungen, Monitoring sowie weitere Voruntersuchungen.
Was muss der Auftragnehmer können?
Die Generalplanung umfasst drei Fachbereiche unter einem Dach:
Der Auftragnehmer koordiniert alle Fachdisziplinen, stimmt laufend mit den Denkmalbehörden ab und liefert einen abgestimmten, genehmigungsfähigen Planungsprozess.
Rahmenbedingungen:
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Kaufmännische Konditionen (Honorar/Stundensätze)25%
Gesamtkomplex der kaufmännischen Konditionen, bestehend aus Honoraren Objektplanung, Tragwerksplanung, Restauratorische Fachplanung und Stundensätzen
- Projektumsetzung50%
Konzeptionelle Darstellung der Herangehensweise an die Projektdurchführung
- Personalkonzept25%
Darstellung des Projektleiter- und Personaleinsatzes sowie Qualifikationsnachweise
Preiskriterien (1a, 1b, 1c, 1d): Punktzahl Bieter XY = Niedrigstpreis multipliziert mit 5 / Preis Bieter XY. Referenzkriterium (3b): Punktzahl = Anzahl wertbarer Referenzen Bieter XY multipliziert mit 5 / Höchstzahl der angebotenen Referenzen. Qualitative Kriterien (2a, 2b, 3a): Bewertung 0-5 Punkte je Bewertungsaspekt, Mittelwertbildung, Multiplikation mit Gewichtungszahl. Die errechneten Punkte je Kriterium werden mit der Gewichtungszahl multipliziert.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenDrei Fachbereiche unter einem Dach (Generalplaner)
Gegenstand
Sicherungsplanung für die Klosterruine Eldena, An der Klosterruine, 17493 Greifswald (Gemarkung Eldena, Flur 4, Flurstück 47/9).
Drei Fachbereiche werden vom Generalplaner verantwortet:
Rolle des Generalplaners
Konkrete Baumaßnahmen (Priorität 1 und 2)
Geplante Sicherungs- und Instandsetzungsmaßnahmen am Denkmal:
Bezugsobjekte
Besondere Leistungen je Fachbereich
Objektplanung Gebäude – Besondere Leistungen (u.a.):
Tragwerksplanung – Besondere Leistungen (u.a.):
Restauratorische Fachplanung (LPH-bezogen):
Stufenweise Beauftragung und Pflicht zur Denkmalbehörden-Abstimmung
Stufenweise Beauftragung
Zeitlicher Rahmen
Abstimmung mit Denkmalbehörden
Aktive und kontinuierliche Abstimmung mit den zuständigen Denkmalbehörden ist Pflicht des Auftragnehmers und muss von Beginn an im Planungsprozess berücksichtigt werden.
Berichts- und Dokumentationspflichten
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenBefähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung
Berufshaftpflichtversicherung (Anlage 2A)
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Anlage 2D – Durchschnittlicher Jahresumsatz (netto) der Jahre 2023–2025:
Bei Bietergemeinschaft / Einsatz von Unterauftragnehmern sind die Summen nachzuweisen. Zusätzlich Eigenerklärungen zu Zuverlässigkeit, Tariftreue/Mindestlohn, Russland-Sanktionen und Ausschlussgründen (§§ 123, 124 GWB).
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit – Personal
Referenzprojekte
Je 1 Referenzprojekt (Anlagen 3A, 3B, 3C) je Fachbereich:
Anforderungen je Referenz:
Zusätzlich: Qualifikation und Erfahrung des Projektleiters und stellv. Projektleiters (max. 5 Referenzen aus den letzten 10 Jahren).
Ausschlussgründe und sonstige Eignung
Objektplanung Gebäude (§ 34 HOAI): 1 Referenzprojekt – bevorzugt denkmalgeschütztes Bauwerk, Kirche/Kloster/Ruine, steinsichtige Fassade, Hülleninstandsetzung Backsteingotik, öffentlicher Auftraggeber
Anlage 3A (Eigenerklärung), max. 1 Seite DIN A3; Pflichtangaben: Projektbezeichnung, Projektbeschreibung (Funktion/Nutzung), Leistungsumfang nach HOAI, Leistungszeitraum, beteiligte Mitarbeiter/Projektleiter, Bauherr mit Ansprechpartner und Telefonnummer
Tragwerksplanung (§ 51 HOAI): 1 Referenzprojekt – bevorzugt mittelalterliches Mauerwerk, Stabilisierungsmaßnahmen, Ertüchtigung mit Zugankern, Vernadelungen, Injektionen
Anlage 3B (Eigenerklärung), max. 1 Seite DIN A3; Pflichtangaben wie oben
Restauratorische Fachplanung: 1 Referenzprojekt – bevorzugt Denkmalschutz, restauratorische Instandsetzung mittelalterliche Backsteinfassade, Hülleninstandsetzung Backsteingotik
Anlage 3C (Eigenerklärung), max. 1 Seite DIN A3; Pflichtangaben wie oben
Wettbewerb & Angebotsprognose
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