Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenÖffentliche Ausschreibung der Stadt Leipzig (Amt für Gebäudemanagement) für die Oper Leipzig.
Gegenstand ist die Sanierung des Bodens in der Tischlerei der Theaterwerkstätten Leipzig, Dessauer Str. 21, 04129 Leipzig. Los 028 umfasst den vollständigen Rückbau des verschlissenen Bestandsbodens und den Neuaufbau eines Holzbodens in Bühnenbodenqualität auf ca. 1.081 m², inkl. Trockenschüttung, mehrlagigem Bühnenboden (Schwarzkiefer-Rifts), Schleifen, Hartwachsöl-Oberflächenbehandlung mit Antirutsch-Zusatz sowie Fußleisten.
Ausführungszeitraum: ca. 05.07.2027 – 09.08.2027 (rund 5 Wochen).
Angebotsfrist: 16.09.2026, 13:00 Uhr (MESZ) – elektronische Abgabe über die Vergabeplattform.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Zuschlagskriterium Preis; wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Wertungssummen ergeben sich aus den nachgerechneten Angebotssummen unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel und Instandhaltungsangeboten. Werkstätten für Behinderte erhalten einen Bonus von 15 Prozent auf die Wertungssumme.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenArbeitszeiten und Baustellenorganisation
Reguläre Arbeitszeit ist Montag bis Freitag von 7:00 bis 17:00 Uhr; andere Zeiten sind mit dem Bauherren abzustimmen. Die Baureinigung hat arbeitstäglich zu erfolgen (besenreine Übergabe). Abbruch- und Restmaterialien sind mindestens alle zwei Tage zu beseitigen. Materialtransporte von 50–100 m erfolgen über Werkhalle, Treppenhaus oder Aufzug; der Aufzug darf nur durch hauseigenes Personal bedient werden.
Material- und Produktanforderungen
Ausschließlich FSC/ oder PEFC-zertifizierte (oder gleichwertige) Holzprodukte verwenden. Für Hartwachsöl und Antirutsch-Zusatzmittel R10 ist ein Zulassungsnachweis des Deutschen Instituts für Bautechnik (DIBt) vorzulegen. OSB-3-Trägerplatten müssen eine geschliffene Oberfläche aufweisen. Holzfeuchte 8–10 %, Mindestdichte 580 kg/m³. Klebstoffe: 2K- und 1K-Parkettklebstoff nach ISO 17178. Anarbeiten an vorhandene Flächen erfolgen mit elastischer Dichtmasse.
Allgemeine Kalkulations- und Preisvorgaben
Die Einheitspreise umfassen Lieferung, Verarbeitung, Transport, Lagerung (diebstahlsicher), Geräteeinsatz, Maßnahmen gegen Beschädigung/Verschmutzung sowie Abschrankungen. Die Preise gelten als Festpreise bis zur Beendigung aller Leistungen.
Sonstige ausführungsbegleitende Pflichten
Vor staubintensiven Arbeiten ist der Bauherr zu informieren (Brandmelder-Deaktivierung). Vor Schweißarbeiten ist ein Schweißschein beim Bauherren zu beantragen. Vor Leistungsbeginn wird die Hausordnung übergeben; alle eingesetzten Mitarbeiter sind entsprechend zu unterweisen. Flächen für die Baustelleneinrichtung sind mit Bauherrn/Nutzer abzustimmen.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenAllgemeine Eignungsvoraussetzungen
Es gelten die Eignungsregelungen der VOB/A (u.a. Fachkunde, Leistungsfähigkeit, Zuverlässigkeit). Der Fragebogen zur Eignungsprüfung ist verpflichtend auszufüllen und mit dem Angebot einzureichen. Auf Verlangen sind weitergehende Nachweise vorzulegen.
Ausschlussgründe
Bieter müssen erklären, dass keine zwingenden Ausschlussgründe nach § 16 Abs. 1 Nr. 5 + 10 VOB/A und keine fakultativen Ausschlussgründe nach § 16 Abs. 2 Nr. 1–4 VOB/A vorliegen. Zudem dürfen keine Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB bestehen, und steuerrechtliche Verpflichtungen müssen erfüllt sein.
Soziale und entwicklungspolitische Anforderungen
Mit dem Angebot ist die Erklärung zur Einhaltung der ILO-Kernarbeitsnormen abzugeben. Die Weitergabe dieser Erklärung an Dritte/NROs wird zugestimmt; bei Beauftragung wird sie Vertragsbestandteil. Ebenso ist die Erklärung zur Einhaltung der Mindestarbeitsbedingungen einzureichen.
Eignungsnachweis und Nachweisführung
Die Eignung wird über den Fragebogen zur Eignungsprüfung (VHB) nachgewiesen, die Nachweisführung richtet sich nach § 6b VOB/A; andere Nachweismittel sind zulässig, soweit angegeben. Nachunternehmer müssen präqualifiziert sein oder die Voraussetzungen erfüllen; ggf. ist das Formblatt 'Eignung Nachunternehmen (national)' vorzulegen.
Vergleichbare Leistungen aus den letzten bis zu 5 abgeschlossenen Kalenderjahren (Bauleistungen, die auch mehr als 5 Jahre zurückliegen dürfen, soweit vom AG berücksichtigt)
Referenznachweise auf Verlangen der Vergabestelle gemäß Eigenerklärung (Angaben im Fragebogen zur Eignungsprüfung)