Verschattung der Fenster Grundschule Casekow
Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenLieferung und Montage von 31 außenliegenden Raffstore-Sonnenschutzanlagen an der Grundschule Casekow einschließlich Befestigung auf der WDVS-Fassade, Zubehör, Leitungspeitschen und Dokumentation. Außerdem sind Wartung und technische Prüfung der Anlagen über zwei Jahre sowie ein Facharbeiterstundensatz vorgesehen.
Die Arbeiten erfolgen abschnittsweise während des laufenden Schulbetriebs. Angebote sind bis zum 12.11.2026 um 11:00 Uhr einzureichen; die Unterlagen weisen sowohl auf elektronische Einreichung als auch auf einen postalischen Versand hin.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Zuschlagskriterium Preis100%
Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Berücksichtigt werden nachgerechnete Angebotssummen, Nachlässe, Erstattungsbeträge aus der Lohngleitklausel und Instandhaltungsangebote.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenLieferung und Montage
31 Raffstoreanlagen werden außen an der Grundschule Casekow montiert: 22 dreiteilige Anlagen mit jeweils etwa 6,70 × 2,10 m, eine zweiteilige Anlage mit etwa 4,60 × 2,10 m und acht einteilige Anlagen mit etwa 2,50 × 2,10 m. Die Lamellenbreite beträgt etwa 73 mm. Die Anlagen erhalten Motorantrieb mit 230 V, IP 54, Endschalter, Thermoschutzschalter, seitliche Führungsschienen und unteren Anschluss als Aluminiumfensterbank.
Fassadenmontage und Befestigung
Die Montage erfolgt auf Außenwänden aus Stahlbeton mit etwa 16 cm WDVS. Erforderlich sind Ausschnitte im WDVS, druckfeste Montageelemente beziehungsweise Montagequadern, Befestigung in der Betonaußenwand, Abdeckung mit Aluminium-Abdeckplatten und dauerelastische Abdichtung. Die Leistung umfasst 259 Montageleistungen im Sturzbereich und 186 Befestigungen für Führungsschienenhalter.
Blenden und Leitungspeitschen
Vorgesehen sind Winkelblenden von insgesamt 147,40 m mit etwa 6,70 m Länge, 4,60 m mit etwa 4,60 m Länge und 20,00 m mit etwa 2,50 m Länge sowie 62 Endstücke. Zusätzlich sind 76 vieradrige Leitungspeitschen zu liefern: 31 Stück mit 1 m, 23 Stück mit 3 m und 22 Stück mit 5 m Länge.
Elektrovorbereitung und Abnahme
Die Lieferung umfasst Leitungs- und Stromlaufpläne sowie die Leitungspeitschen für die bauseitige Verbindung zwischen Motorsteuereinheit und Sonnenschutzantrieb. Die elektrische Leitungsinstallation, Verdrahtung und der endgültige Anschluss werden bauseits erbracht. Nach der Montage sind Probefahren und Abnahme im Beisein des zuständigen Elektromonteurs durchzuführen.
Ausführung während des Schulbetriebs
Die Arbeiten erfolgen abschnittsweise und möglichst raum- beziehungsweise etagenweise während des laufenden Schulbetriebs. Putz und WDVS sind möglichst vor Beschädigungen zu schützen. Erforderliche Maße sind vor der Bestellung am Bau aufzunehmen.
Baustelleneinrichtung, Schutz und Entsorgung
Baustelleneinrichtung, Schutz- und Sicherheitsmaßnahmen, Reinigung, Abgrenzung und Schutz gegen unbefugtes Betreten sind zu leisten. Abfälle und Bauschutt sind zu sammeln, zu transportieren, zu sortieren und mit lückenlosen Nachweisen der Entsorgungsstellen zu entsorgen. Notwendige Zuführungskabel und Leitungen bis zur Verwendungsstelle sind zu berücksichtigen; die Kosten werden laut Leistungsverzeichnis vom Auftraggeber getragen.
Dokumentation und Berichtswesen
Während der Bauausführung sind täglich Tagesberichte mit Arbeitsstand nach Titeln, Behinderungen, Verzögerungen, besonderen Vorkommnissen, Personalstärke, Geräteeinsatz, Wetter und Temperatur zu erstellen. Eine Durchschrift ist wöchentlich an den Auftraggeber zu übergeben. Die Gesamtdokumentation wird sortiert, nummeriert, mit eindeutiger Zuordnung zu Bauteilen und Einbaupositionen sowie mit Inhalts- und Planverzeichnis als PDF auf einem USB-Stick 3.0 spätestens zwei Wochen vor Endabnahme übergeben.
Dokumentationsinhalt
Die Dokumentation umfasst mindestens Fachunternehmererklärung, Verwendbarkeits- und Qualitätsnachweise, Übereinstimmungserklärungen, Prüfzeugnisse und Zulassungen, Bedienungs-, Wartungs- und Pflegehinweise, Bautagebuch beziehungsweise Tagesberichte sowie Abnahme- und Freigabeprotokolle.
Wartung und technische Prüfung
Für 31 elektrisch betriebene Anlagen sind Wartung und technische Prüfung nach Herstellerangaben über zwei Jahre vorgesehen. Die Wartung erfolgt mindestens einmal jährlich oder bei Bedarf in kürzeren Abständen. Der Wartungsvertrag wird gesondert abgeschlossen; die Zuschlagfrist des Hauptangebots gilt für diese Position nicht. Ersatzteile und zusätzliche Leistungen werden nach Aufwand bzw. über die angebotenen Stundensätze und Nebenkosten abgerechnet.
Nachweisleistung
Für nicht in den Positionen erfasste Arbeiten ist ein Stundensatz für Facharbeiter mit einem Mengenansatz von 1 Stunde anzugeben.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenPräqualifikation und Eigenerklärung
Präqualifizierte Unternehmen müssen ihre Präqualifikation nachweisen. Nicht präqualifizierte Unternehmen müssen die ausgefüllte Eigenerklärung zur Eignung nach Formblatt 124 vorlegen. Zusätzliche auftragsspezifische Eignungsnachweise können verlangt werden.
Nachunternehmer und Bietergemeinschaften
Nachunternehmer sind mit Art und Umfang ihrer Leistungen sowie mit ihrem Namen im Angebot anzugeben. Bei nicht präqualifizierten Angeboten ist die Eignung der Nachunternehmer grundsätzlich nachzuweisen. Für Bietergemeinschaften sind die Mitglieder, die Vertretung und die Haftung als Gesamtschuldner zu erklären.
Produkt- und Ausführungsanforderungen
Die angebotenen Produkte müssen den einschlägigen technischen Anforderungen entsprechen, CE-erklärt sein und über die geforderten Qualitäts- und Prüfnachweise verfügen. Der Auftragnehmer muss die Montage von Raffstoreanlagen fachgerecht ausführen können, die erforderlichen Leitungs- und Stromlaufpläne erstellen, die Anlagen während des Schulbetriebs abschnittsweise montieren sowie die tägliche Dokumentation und wöchentliche Berichtspflicht sicherstellen.
Arbeitsentgelt und Nachweise
Für alle bei der Leistungserbringung eingesetzten Beschäftigten ist ein Mindestbruttoentgelt von 13,00 Euro je Arbeitsstunde zu erklären, sofern keine anderen höheren Mindestentgeltregelungen greifen. Lohn- und Gehaltszahlungsunterlagen sowie Überweisungsbelege müssen bereitgehalten und Stichprobenkontrollen sowie die damit verbundenen Einsichtnahmen geduldet werden. Löhne und Gehälter sind mindestens monatlich über Gehaltskonten zu überweisen.
Weitergabe von Pflichten
Nachunternehmer und Verleiher von Arbeitskräften müssen gleichartige Erklärungen abgeben. Diese Pflichten sind auch für weitere Nachunternehmer und Verleiher weiterzugeben. Das Angebot kann bei nicht vollständiger Unterschrift der Mindestanforderungsformulare als unvollständig gelten.
Wettbewerb & Angebotsprognose
Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer VergabenAuf einen Blick
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