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Weiße Elster, Pegau, Redynamisierung, Wiederanbindung Flussarm bei Fkm 68,5 - Errichtung Baustraßen

Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen, Betrieb Elbaue / Mulde / Untere Weiße Elster04523 Pegau, SachsenVeröffentlicht:
Angebotsfrist: noch 15 Tage

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Worum geht es?

Der Freistaat Sachsen (Landestalsperrenverwaltung, Betrieb Elbaue/Mulde/Untere Weiße Elster) lässt im Zuge der Redynamisierung der Weißen Elster südlich von Pegau Baustraßen bauen. Damit soll ein abgetrennter Flussarm bei Fluss-km 68,5 wieder an den Hauptlauf angebunden und die Mäanderinsel für Pflege und Unterhaltung erreichbar werden.

Was ist zu tun?

Eine dauerhafte Zuwegung an der Ostseite herstellen (ca. 500 m, mit Planum, Plattendruckversuch, Wasserbauvlies, Frostschutzschicht).Zwei temporäre Baustraßen herstellen, während der Bauzeit unterhalten und nach Abschluss vollständig zurückbauen (mit Rekultivierung).Vor Beginn Beweissicherung an angrenzenden Wegen/Grundstücken durchführen, nach Bauende Abschlussbegehung.

Wichtige Eckpunkte:

Bauzeit: 09.11.2026 bis 31.01.2027 (ca. 3 Monate).Angebote ausschließlich elektronisch, keine Nebenangebote, keine Mehrfachangebote.Ein einziger Auftrag (keine Lose).
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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Noch 15 Tage bis zur Angebotsfrist — 24. September 2026
HEUTE
Termin / FristSEP2026OKTNOVDEZJAN2027FEB
Veröffentlichung5. Sep. 2026
Angebotsfrist24. Sep. 2026
Angebotsöffnung24. Sep. 2026
Bindefrist24. Sep. – 9. Nov. 2026
Baumaschinenliste vorlegenca. 6. Nov. 2026
Ausführungsbeginn9. Nov. 2026
Vertragslaufzeit9. Nov. 2026 – 31. Jan. 2027
Ausführungsende31. Jan. 2027
Verjährungsfrist Mängelansprücheca. 31. Jan. 2027 – 31. Jan. 2032bis 2032
Abnahmefristca. 31. Jan. – 18. Feb. 2027
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Niedrigster Preis1 Kriterium
Preis 100%Qualität 0%
  • Preis100%

    Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel und Instandhaltungsangeboten.

KI-Hinweis: Es ist nur das Zuschlagskriterium Preis (100%) angegeben; Formblatt 227 Zuschlagskriterien ist nicht beigefügt.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Übergeordnete bauvorbereitende Maßnahmen

Folgende Leistungen gelten für die gesamte Baumaßnahme:

Beweissicherung durch einen öffentlich bestellten Gutachter vor Baubeginn: Fotodokumentation aller vorhandenen Zustände (Bauzustände, Gebäudeschäden, Risse mit Rissmessung) sowie digitale Videodokumentation. Übergabe: 1-fach digital + 1-fach farbig gedruckt.Abschließende Nachschau und Kontrollmessung nach Baufertigstellung sowie Abschlussbegehung mit Protokoll (mit Auftraggeber, Grundstückseigentümern u.a.).Abrechnung der Beweissicherung: 70 % nach Erstbegehung, 30 % nach Nachschau.Tägliche Reinigung der angrenzenden Asphalt-Befestigungen (Radwege) während der gesamten Bauphase.Abfallentsorgung: Bau- und Abbruchabfälle sind nach Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) zu verwerten bzw. zu beseitigen; der Auftragnehmer wird Abfallerzeuger und -besitzer.Rückbauverpflichtung: Sämtliche temporären Baustraßen-Bestandteile (Schottertragschicht, Wasserbauvlies) sind nach Bauende vollständig zurückzubauen, zu entsorgen und die Flächen zu rekultivieren.Planungsleistungen werden vom Auftraggeber erbracht und sind nicht Teil des Auftrags.

Zuwegung Ost (dauerhaft)

Neue, dauerhafte Wegeverbindung zwischen geplanter Leitstruktur und vorhandenem Wirtschafts-/Radweg (Gemarkung Pegau, Flurstücke 2203/a, 2241, 2203, 2204/1, 2207/1).

Länge Unterhaltungsweg: ca. 500 mEinbaubreite: 2,00–3,50 m (Ø ca. 3,50 m)Oberbodenabtrag: ca. 0,60 mPlanum herstellen und verdichten: 2.100 m²Plattendruckversuch auf dem Planum (Ev2 ≥ 45 MPa): 1 Stück; Gegengewicht für Kontrollprüfung 0,5 h bereitstellenWasserbauvlies GRK 5 (≥ 300 g/m²) als Trennschicht liefern und verlegen: 2.400 m²Frostschutzschicht 0/45, d = 0,40 m, einbauen: 850 m³Endausbau (Schottertragschicht 0/32, Deckschicht Schotterrasen) erfolgt in einer späteren Phase und ist nicht Bestandteil dieser Ausschreibung.

WE-Baustraße (temporär)

Temporäre Baustraße entlang des gewässerbegleitenden Wirtschaftswegs (westliche Seite), herstellen, während der Bauzeit unterhalten und nach Bauende vollständig zurückbauen.

Fahrbahnbreite: ca. 3,50 mLänge: ca. 210 mMindest-Einbaudicke: 0,40 mWasserbauvlies GRK 4 (≥ 250 g/m²) als Trennschicht, rückbauen und entsorgen: 950 m²Schottertragschicht 0/45 herstellen, unterhalten, rückbauen und Fläche rekultivieren: 720 m²Beweissicherung Abfahrt Radweg Süd/Elsterradweg: 1 pschTägliche Reinigung der Asphalt-Befestigung während Bauphase: 1 psch

*(Anmerkung: In der LV-Datei wird für die WE-Baustraße zudem eine Beweissicherung und Asphaltreinigung aufgeführt; im Stammdaten-LV ist die Schottertragschicht mit 1.640 m² summarisch über beide temporären Straßen angegeben.)*

Inselbaustraße West (temporär)

Temporäre Baustraße zwischen Querdamm und temporärer Überfahrt zur Mäanderinsel, herstellen, unterhalten und nach Bauende vollständig zurückbauen.

Fahrbahnbreite: ca. 8,50 m (in Baubeschreibung 8,0 m)Länge: ca. 100 mMindest-Einbaudicke: 0,40 mWasserbauvlies GRK 4 (≥ 250 g/m²) als Trennschicht, rückbauen und entsorgen: 1.050 m²Schottertragschicht 0/45 herstellen, unterhalten, rückbauen und rekultivieren: 920 m²

*(Anmerkung: Im LV 1930 sind für die Inselbaustraße keine eigene Beweissicherung und Asphaltreinigung als Position ausgewiesen; im Stammdaten-LV ist die Schottertragschicht mit 1.640 m² summarisch über beide temporären Straßen geführt.)*

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Befähung des Bieters

Präqualifikation: Bevorzugt wird ein Eintrag im Präqualifikationsverzeichnis des Vereins für Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. Nicht präqualifizierte Bieter reichen die Eigenerklärung zur Eignung (Formblatt 124) mit dem Angebot ein.Nachunternehmer: Auch für NU ist die Eignung nachzuweisen (entweder durch PQ-Eintrag oder Eigenerklärung 124); nur auf Verlangen der Vergabestelle.Originalbescheinigungen (Steuer, Sozialversicherung, ggf. weitere) sind auf Verlangen bei enger Wahl vorzulegen.Sprache: Alle Unterlagen und Übersetzungen müssen in Deutsch eingereicht werden.Auskunftspflicht: Bieter müssen wirtschaftliche und rechtliche Verbindungen offenlegen; unzulässige Wettbewerbsbeschränkungen führen zum Ausschluss.

Rechtliche und vertragliche Eignung

MiLoG-Eigenerklärung (Stand 09/2019): Der Bieter muss erklären, dass er seinen Arbeitnehmern mindestens den gesetzlichen Mindestlohn nach § 1 Abs. 2 MiLoG zahlt und die Lohnzahlung spätestens am letzten Bankarbeitstag (Frankfurt a.M.) des Folgemonats leistet. Falls MiLoG nicht anwendbar ist, ist dies zu begründen. Eine wissentlich falsche Erklärung führt zum Ausschluss vom Vergabeverfahren und kann weiteren Ausschluss von Ausschreibungen zur Folge haben.Bietergemeinschaft: Bei Bildung einer BG muss die Erklärung gemäß Formblatt 234 in Textform mit dem Angebot eingereicht werden; auf Verlangen ist eine von allen Mitgliedern unterzeichnete bzw. fortgeschritten oder qualifiziert signierte Erklärung abzugeben.Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen (Formblatt 236): Wenn ein Bieter die wirtschaftliche/finanzielle Leistungsfähigkeit über ein anderes Unternehmen nachweisen will, ist eine gemeinsame Haftung für die Auftragsausführung zu erklären.

Technische/fachliche Mindestanforderungen an die Bauausführung

Beweissicherung darf nur durch einen öffentlich bestellten Gutachter durchgeführt werden.Plattendruckversuch auf dem Planum ist Pflicht (Ev2 ≥ 45 MPa); das Gegengewicht für die Kontrollprüfung ist vom Auftragnehmer bereitzustellen.Verwendung von Wasserbauvlies GRK 4 (≥ 250 g/m²) bzw. GRK 5 (≥ 300 g/m²) je nach Baustraße.Frostschutzschicht 0/45, Einbaudicke mind. 0,40 m.Schottertragschicht 0/45 für temporäre Straßen, vollständiger Rückbau und Rekultivierung nach Bauende.Tägliche Reinigung der angrenzenden Asphalt-Befestigungen (Radwege) während der gesamten Bauzeit.

Abfall- und Entsorgungsanforderungen

Nachweise und Bestätigungen zur Verwertung/Beseitigung von Bau- und Abbruchabfällen sind auf Verlangen vorzulegen (z.B. Berechtigung der Anlage, Bestätigung des Betreibers, ggf. Bestätigung der Abfallwirtschaftsbehörde).Bei gefährlichen Abfällen mit Andienungspflicht: Bestätigung der zuständigen Abfallwirtschaftsbehörde.Während der Auftragserfüllung sind die nach NachwV erforderlichen Erklärungen, Bestätigungen und Belege vorzulegen.
KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
4–10Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 6 Angebote
Mittlere Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 21%4–10 · 50%11+ · 28%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 19 erledigt
Formblätter und Erklärungen (zwingend mit dem Angebot)
Auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle vorzulegen
Nachweise zur Befähung – Eignung
Während der Bauausführung einzureichen
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen, Betrieb Elbaue / Mulde / Untere Weiße Elster
Ort
04523 Pegau, Sachsen
Kategorie
Sachsen
Veröffentlicht
Angebotsfrist

Erfüllungsort

Ort der Leistung
04523 Pegau
Sachsen

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