Zwischenlagerung und Entsorgung von Aushubmaterial
Die Landeshauptstadt München, Baureferat (HA Tiefbau), schreibt die Zwischenlagerung und Entsorgung von ca. 9.000 Tonnen Aushubmaterial aus verschiedenen Baumaßnahmen im Stadtgebiet München als Rahmenvereinbarung aus. Das Material stammt aus Neubau- und Unterhaltsmaßnahmen im Straßenbau und kann vor Ort nicht wiederverwendet werden. Es wird je nach Herkunft in Zuordnungsklassen Z0 bis Z2 (gemäß LVGBT) oder Deponieklassen (DK 0 bis DK II, gemäß DepV) eingestuft. In Einzelfällen kann es nach Hot-Spot-Beprobung als gefährlicher Abfall (AVV 170503) klassifiziert werden. Der Auftragnehmer muss: eine für gefährlichen Abfall genehmigte Zwischenlagerfläche bereitstellen und bewirtschaften, Deklarationsanalysen durchführen, das Material ordnungsgemäß entsorgen (Verwertung als Verfüllung, Deponieersatzbaustoff, Recycling, thermische oder biologische Behandlung). Bieter müssen u.a. Entsorgungsfachbetrieb nach § 56 KrWG sein, eANV-Registrierung nachweisen und mindestens zwei Referenzen über vergleichbare Leistungen (≥ 6.000 t) vorlegen. Abgabefrist: 07.10.2026, 10:30 Uhr – elektronisch über die Vergabeplattform.
