Örtliche Bauüberwachung - Rohwasserüberleitung Talsperre Neunzehnhain I zur Talsperre Einsiedel, Sanierung Betonkanal, Abschnitt B + C
Was wird hier vergeben? Gesucht wird ein Ingenieurbüro für die örtliche Bauüberwachung einer Kanalsanierung. Konkret geht es um den rund 1,2 km langen, über 100 Jahre alten Betonkanal, der zwischen den Talsperren Neunzehnhain I und Einsiedel das Rohwasser für die Trinkwasserversorgung überleitet. Der Kanal wird in zwei Abschnitten saniert: Abschnitt C (210 m, Schlauchliner-Verfahren) und Abschnitt B (ca. 950 m, Ersatzneubau in GFK-Rohr). Was muss der Bieter leisten? Das Büro stellt einen Projektleiter und einen Stellvertreter (beide Bauingenieur mit Hochschulabschluss) und überwacht die Bauausführung vor Ort – im Schnitt 2-mal pro Woche sowie bei wöchentlichen Bauberatungen. Die Aufgaben reichen von der Prüfung der Ausführung gegen Pläne, Vorschriften und Stand der Technik über Aufmaß und Rechnungsprüfung bis hin zu Nachtragsbearbeitung, Abnahmen und Mängelverfolgung. Wie läuft das Verfahren? Offenes Verfahren nach VgV. Angebote werden elektronisch über die eVergabe-Plattform eingereicht, den Zuschlag bekommt das preisgünstigste Angebot. Die Auftragssumme ist nicht veröffentlicht, die Leistungszeit geht vom 10.08.2026 bis 31.08.2028. Die Beauftragung erfolgt stufenweise (zunächst Abschnitt C, bei Fortführung dann B). Was muss man nachweisen? Berufshaftpflicht (mind. 3 Mio. € Personen- und 3 Mio. € Sach-/Vermögensschäden) Referenzen des Projektleiters und Stellvertreters aus den letzten 10 Jahren: mind. 2 ÖBÜ-Projekte im Erd-/Tiefbau (je ≥ 1 Mio. € brutto) und je 1 Referenz mit UV-Schlauchliner DN 600 Diverse Eigenerklärungen (Ausschlussgründe, MiLoG, Russland-Sanktionen, Bietergemeinschaft)
