Was ausgeschrieben werden soll
Leistungen laut Beschlussvorlage
- Sanierung und Erweiterung der Steinriedhalle
- Weitgehende Entkernung der Halle bis auf die Tragkonstruktion, die Kellerräume bleiben erhalten. Ein Ergänzungsbau entsteht an der Nordseite, alle neuen Bauteile werden in Holzmodulbauweise ausgeführt.
- Ersatzbau Feuerwehr
- Rückbau des Gebäudeteils und Ersatzbau in Holzbauweise. Im Erdgeschoss Raum für 3 Einsatzfahrzeuge, im ersten Obergeschoss Mannschaftsraum, Büro, Küche und Jugendraum.
- Ortsverwaltung und Außenanlagen
- Büros der Ortsverwaltung im 1. Obergeschoss des Vereinsgebäudes. Nach dem Abbruch der Alten Radsporthalle entsteht eine Freifläche, 550 m² werden zusätzlich begrünt.
Zeitplan
Schritte und Termine laut Beschlussvorlage
- Anhörung des Ortschaftsrates Waltershofen (erledigt)22.09.2026
- Beratung im Gemeinderat über den Baubeschluss (erledigt)20.10.2026
- Baubeginn Ende 2027als Nächstes2027
- Inbetriebnahme, Fertigstellung der Gesamtmaßnahme im Jahr 2029Juli 2029
Zur Art des Vergabeverfahrens sagt das Dokument nichts.
Hintergrund
Anlass und Ausgangslage
Die Steinriedhalle in Waltershofen soll saniert werden. Mit den Drucksachen G-16/254 und G-23/115 wurde die Verwaltung beauftragt, die Sanierung und einen Ersatzneubau zu planen. Schwerpunkte sind die energetische und brandschutztechnische Ertüchtigung, mehr Barrierefreiheit und die Beseitigung der Schadstofflast.
Die Räume der Freiwilligen Feuerwehr entsprechen noch dem Stand von 1977. Umkleiden und Duschen sind nicht nach Geschlechtern getrennt, gesetzliche Mindestanforderungen sind nicht erfüllt. Die Ortsverwaltung ist auf keiner Ebene barrierefrei erreichbar.
Schon im Doppelhaushalt 2023/2024 waren für die Maßnahme 2,5 Mio. € als Ansätze vorgesehen. Sie startete wegen fehlender personeller Ressourcen erst verspätet.
Stand der Entscheidung
Beschluss und offene Punkte
Der Gemeinderat sollte der Sanierung und Erweiterung der Steinriedhalle, dem Ersatzbau für die Feuerwehr und der Verlegung der Ortsverwaltung zustimmen, bei Gesamtkosten von rd. 16,75 Mio. € zum Stand 13.07.2026 (18,9 Mio. € mit Kostenindex und Risikozuschlag). Dazu kommen 228.700 € für die bewegliche Einrichtung.
Noch offen
- Das Ergebnis der Sitzung vom 20.10.2026 ist noch nicht veröffentlicht.
- Für die beantragten Förderungen nennt die Vorlage noch keine Bewilligung.
- Die Mittel für die bewegliche Einrichtung sollen erst im Haushaltsplanaufstellungsverfahren zum Doppelhaushalt 2027/2028 bereitgestellt werden.
Ort der Leistung
Freiburg im Breisgau, Baden-Württemberg
Markiert ist Freiburg im Breisgau, nicht der genaue Standort.
Kosten und Finanzierung
Alle Beträge laut Beschlussvorlage
| Gesamtbaukostenrd. 18,9 Mio. €, mit Baupreisindex von 5 % jährlich und Risikozuschlag bis zur Fertigstellung 2029. Die Kostenberechnung nach DIN 276 liegt bei rd. 16,75 Mio. € (Stand 13.07.2026). Die Vorlage nennt nicht, ob brutto oder netto. | 18.900.000 € |
|---|---|
| Bauwerkskosten (Kostengruppen 300 und 400)ohne Nebenkosten, Planungskosten und Risikozuschläge | 14.162.645 € |
| Bewegliche Einrichtung der GebäudeteileAusstattung für Feuerwehr, Ortsverwaltung und Sporthalle, der Gemeinderat soll gesondert zustimmen | 228.700 € |
- Förderung
- Landesförderung Sportstätten bis zu 225.000 € wird beantragt, für die Feuerwehr regelmäßig Festbetrag von 240.000 €
- Finanzierung
- Vorgesehen sind Mittelabflüsse von 1.500.000 € im Jahr 2026, 3.000.000 € im Jahr 2027, 7.000.000 € im Jahr 2028, 4.000.000 € im Jahr 2029 und 2.840.273 € im Jahr 2030. Die Landesförderung Sportstätten von bis zu 225.000 € wird beantragt. Für die Feuerwehr kann regelmäßig mit einer Festbetragsförderung von 240.000 € gerechnet werden.
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Frühsignal, keine Ausschreibung. Die Angaben stammen aus einer Sitzungsunterlage, nicht aus einer Bekanntmachung. Ob, wann und in welchem Umfang ausgeschrieben wird, entscheidet der Auftraggeber. TendiGo fasst das Dokument zusammen, maßgeblich ist das Original.