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Neubau Verbundschule Tuniberg in Freiburg-Opfingen

Am Tuniberg in Opfingen soll eine 6-zügige Verbundschule für rund 1.200 Schülerinnen und Schüler entstehen. Der Gemeinderat hat am 20.10.2026 einstimmig das Verhandlungsverfahren beschlossen. Das formale Verkehrsgutachten ist derzeit ausgeschrieben, parallel werden die Verkehrsplanung und die Belange der Angrenzer*innen weiter ausgearbeitet.

Ausschreibung

Ende Oktober 2026

Was ausgeschrieben werden soll

Leistungen laut Beschlussvorlage

Schulgebäude
Neubau einer 6-zügigen Verbundschule für rund 1.200 Schülerinnen und Schüler. Sie besteht aus einer Gemeinschaftsschule und einem Gymnasium in der Sekundarstufe I sowie einer gemeinsamen Oberstufe.
Cafeteria und Sporthalle
Eine Cafeteria, die außerhalb der Schulzeiten auch für Veranstaltungen des Ortes genutzt werden kann, und eine Dreifeld-Sporthalle.
Außenanlagen
Schulhof und Sportflächen im Freien. Das zu planende Areal wächst mit den angrenzenden Sportanlagen der früheren Grundschule auf ca. 3,4 ha.
Außensportanlagen
Rasen-Übungsspielfeld (mind.
Verkehrserschließung
Ein grundlegendes Erschließungskonzept umfasst alle Verkehrsarten. Vorgesehen sind die künftige Führung der Linie 32 durch die Straße Am Sportplatz sowie eine neue Haltestelle der Linie 33 in der Freiburger Straße.
Verkehrsgutachten
Ein formales Verkehrsgutachten soll die Verkehrsveränderungen durch das Vorhaben umfassend darstellen und deren Verträglichkeit im Umfeld nachweisen.

Zeitplan

Schritte und Termine laut Beschlussvorlage

  1. Anhörung im Ortschaftsrat Opfingen, einstimmige Zustimmung zur Drucksache (erledigt)05.10.2026
  2. Gemeinderat beschließt Aufgabenstellung, Verfahrensart und Besetzung des Gremiums (einstimmig) (erledigt)20.10.2026
  3. Veröffentlichung des europaweiten Teilnahmewettbewerbsals NächstesEnde Oktober 2026
  4. Jurysitzung: Verdichtung von zehn auf drei LösungsansätzeJuni 2027
  5. Finale Jurysitzung zu den drei LösungsansätzenOktober 2027
  6. Aufnahme der PlanungJanuar 2028
Stand der Auswertung:

Vergabeverfahren

Europaweites Verhandlungsverfahren mit Lösungsvorschlägen nach der VgV in drei Stufen. Zehn Planerteams reichen Lösungsvorschläge ein, bei mehr als zehn geeigneten Bewerbungen entscheidet das Los. Drei Teams überarbeiten ihre Vorschläge. Den Zuschlag erhält das wirtschaftlichste Angebot, gewertet zu 70 % nach dem Lösungsansatz und zu 30 % nach dem Honorarangebot. Das formale Verkehrsgutachten wird derzeit ausgeschrieben.

Hintergrund

Anlass und Ausgangslage

Der Gemeinderat hat mit der Drucksache G-25/066 die Einrichtung eines dreizügigen Gymnasiums in Opfingen beschlossen. Neben der bereits beschlossenen Gemeinschaftsschule bilden beide Schulen eine Verbundschule am Standort.

Als Standort ist eine ca. 2,8 ha große Fläche nördlich des östlichen Ortseingangs vorgesehen, die heute landwirtschaftlich genutzt wird. Die Fläche ist in privatem Eigentum. Der Gemeinderat hat die Aufstellung eines Bebauungsplans beschlossen.

Am 17.06.2026 fand in Opfingen eine öffentliche Informationsveranstaltung zum Gesamtvorhaben statt. Der Ortschaftsrat wurde am 05.10.2026 in Opfingen angehört und stimmte der Drucksache einstimmig zu. Das Garten- und Tiefbauamt bearbeitet die Verkehrsanbindung. Ein externes Fachbüro unterstützte beratend bei der Entwicklung des Erschließungskonzepts.

Stand der Entscheidung

Beschluss und offene Punkte

Der Gemeinderat hat die Aufgabenstellung, ein Verhandlungsverfahren mit Lösungsvorschlägen nach VgV und die Besetzung des Gremiums beschlossen. Ergebnis: einstimmig bei 43 Ja-Stimmen, 0 Nein-Stimmen, 0 Enthaltungen.

Noch offen

  • Verkehrsanbindung und Verkehrskonzeption (ÖPNV-Haltestellen, Mühlbach-Radweg) sind laut Ortschaftsrat noch zu vertiefen.
  • Der Ortschaftsrat erwartet eine Jugendbeteiligung und eine Stellungnahme zu den vorgetragenen Bedenken.
  • Die weiter ausgearbeitete Verkehrsplanung und das Konzept sollen später ausführlicher vorgestellt werden.
  • Die Veränderungen des Verkehrsgeschehens und deren Verträglichkeit im Umfeld sind im formalen Verkehrsgutachten darzustellen und nachzuweisen.

Ort der Leistung

Freiburg im Breisgau, Baden-Württemberg

Markiert ist Freiburg im Breisgau, nicht der genaue Standort.

Kosten und Finanzierung

Alle Beträge laut Beschlussvorlage

Finanzierung
Für die Durchführung der Verfahren sind im Doppelhaushalt 2025/2026 und in der Finanzplanung 2027 insgesamt 1,5 Mio. € eingestellt. Der Neubau soll ab 2027 über den Eigenbetrieb Neubau Verwaltungszentrum (EVS) und Staudinger-Gesamtschule finanziert werden. Die Ansätze sind im Wirtschaftsplan 2027/2028 aufzunehmen.

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