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BeschlossenStadt Freiburg im Breisgau · Bau & Handwerk, Energie & Umwelt · Sitzung am

Neubau Quartiersgarage in Freiburg-Kleineschholz

Im Quartier Kleineschholz soll eine Hochgarage mit 219 Pkw-Stellplätzen, Ladepunkten, Energiezentrale und Kletterwand entstehen. Der Baubeschluss stand am 20.10.2026 auf der Tagesordnung des Gemeinderats. Die Bauleistung soll im Mai 2027 an ein Generalunternehmen vergeben werden.

Kostenschätzung

8,14 Mio. €

im Dokument beziffert

Ausschreibung

Mai 2027 (Vergabe der Bauleistung)

Ausführung

Baubeginn September 2027, Inbetriebnahme November 2028

Was ausgeschrieben werden soll

Leistungen laut Beschlussvorlage

Hochgarage
Split-Level-Parkhaus auf dem Baufeld MU 5 mit 219 Pkw-Stellplätzen und 16 Motorradstellplätzen, das im Gegenverkehr betrieben wird. Die oberen Ebenen sind über halbgeschosshohe Rampen erreichbar, alle Ebenen über Treppenraum und Aufzug. Neben acht Stellplätzen für Car-Sharing gibt es fünf barrierefreie Stellplätze.
Ladeinfrastruktur
36 normale Stellplätze und alle Car-Sharing-Stellplätze erhalten einen Ladepunkt. Für 44 Ladepunkte liegt ein Zuwendungsbescheid des Landes vor.
Fassade und Kletterwand
Die Fassade besteht aus gefalteten Metallpaneelen mit flächiger Begrünung. Der Bebauungsplan verlangt, dass 30 % der Fassadenflächen begrünt werden. In die Südwestecke wird über die ganze Höhe eine Seilkletterwand von ca. 14,60 m Breite integriert, der Zugang läuft über ein Drehkreuz.
Technik und Nebenräume
Die Garage enthält eine Energiezentrale für das ganze Quartier, fünf Trafostationen, eine Dach-Photovoltaikanlage und eine Paketstation. Wegen der Lage an der Güterbahn schirmt das Gebäude die östlich anschließende Wohnbebauung vom Lärm ab.

Zeitplan

Schritte und Termine laut Beschlussvorlage

  1. Haupt- und Finanzausschuss, die Vorlage stand auf der Tagesordnung (erledigt)12.10.2026
  2. Beratung des Baubeschlusses im Gemeinderat (erledigt)20.10.2026
  3. Baugenehmigungals NächstesFebruar 2027
  4. Vergabe der Bauleistung an ein GeneralunternehmenMai 2027
  5. BaubeginnSeptember 2027
  6. Inbetriebnahme nach aktuellem StandNovember 2028
Stand der Auswertung:

Vergabeverfahren

Die Bauleistung soll an ein Generalunternehmen vergeben werden. Eine Verfahrensart nennt die Vorlage nicht.

Hintergrund

Anlass und Ausgangslage

Im Quartier Kleineschholz soll der ruhende Pkw-Verkehr in einer zentralen Hochgarage untergebracht werden. Das ist ein zentrales Element des Mobilitätskonzepts. Die Grundlage bilden die Beschlüsse zum Bebauungsplan und zum Vermarktungskonzept.

Die Generalplanung wurde 2025 ausgeschrieben und vergeben. Seit Juli 2026 ist die Entwurfsplanung (Leistungsphase 3) abgeschlossen. Eine städtische Gesellschaft steuert das Projekt. Die Stadt ist Eigentümerin und Betreiberin der Garage.

Zum Bau der Quartiersgaragen in Kleineschholz und Dietenbach lag dem Gemeinderat am 01.04.2025 eine Grundsatzvorlage vor (Drucksache G-25/058). Im Anschluss sollte die Planung der Garage in einem VgV-Verfahren ausgeschrieben werden.

Stand der Entscheidung

Beschluss und offene Punkte

Dem Gemeinderat lag zur Entscheidung vor, dem Neubau der Quartiersgarage mit Gesamterrichtungskosten von rd. 8,14 Mio. € zuzustimmen, zuzüglich eines Zuschlags von 12,5 % für mögliche Baukostensteigerungen.

Noch offen

  • Das Ergebnis der Gemeinderatssitzung vom 20.10.2026 liegt noch nicht vor.
  • Ob das Land den Bewilligungszeitraum für die Ladepunkte über 2026 hinaus verlängert, wird noch geklärt.
  • Wer die Kletterwand später betreut, wird noch geprüft.

Ort der Leistung

Freiburg im Breisgau, Baden-Württemberg

Markiert ist Freiburg im Breisgau, nicht der genaue Standort.

Kosten und Finanzierung

Alle Beträge laut Beschlussvorlage

Kosten laut Dokument
Errichtungskosten (Kostengruppen 200 bis 700)nach aktueller Kostenberechnung, zuzüglich 12,5 % Zuschlag für mögliche Baukostensteigerungen8.140.000 €
Förderung
Zuwendungsbescheid über 1,11 Mio. € für 44 Ladepunkte, Verlängerung des Bewilligungszeitraums offen
Finanzierung
Der größte Teil wird über Entgelte für Baulasten und Ablösen gedeckt, mit 17.000 € je Wohneinheit und 37.000 € je Nicht-Wohnen-Stellplatz. Die übrigen 4,27 Mio. € inklusive Risikopuffer trägt die Sonderrechnung Kleineschholz. Der Zuwendungsbescheid über 1,11 Mio. € ist in den Kosten noch nicht abgezogen.

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Frühsignal, keine Ausschreibung. Die Angaben stammen aus einer Sitzungsunterlage, nicht aus einer Bekanntmachung. Ob, wann und in welchem Umfang ausgeschrieben wird, entscheidet der Auftraggeber. TendiGo fasst das Dokument zusammen, maßgeblich ist das Original.

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